COVID-19, Aspekte ausserhalb der Veranstaltungswirtschaft

  • Ich glaube Deine Geschichte nicht.

    Hast Du mehr Hintergrund infos bitte?

    Falls nicht,

    wie genau darf ich Dich nun beschimpfen..?

  • Ich bin zwar nicht der Berufssarkastiker hier im forum, erlaube mir aber einen Querverweis als Gedächtnisstütze einzuwerfen:

    Low Budget CAT Cores

    Habe mir damals weitgehend auf die Zunge gebissen, trifft aber ironischerweise genau die Problematik mit dem Vorschlaghammer auf den Kopf.

    Schlechtes Beispiel. Nach dem Zerlegen und darin herum löten eines Probeexemplars haben die von mir getesteten Dinger meinen persönlichen Nachhaltigkeitstest bestanden. So sind z.B. die Gehäuse bei zweckmäßigem -Gebrauch sicher ewig haltbar, 100% recyclebar und die Steckverbinder ersetzbar. Sonst hätte ich sie nicht gekauft.


    Ich meine jetzt eher Dinge wie Schuhe, die ich nach einem statt 10 Jahren wegschmeiße und die nicht 10 mal weniger gekostet haben oder Gegenstände aus Kunststoff, die nach 2 Monaten zerbröseln statt nach möglichen 10 Jahren u.s.w. Da gibt es jede Menge Dinge, die komplett für'n Arsch sind und für die es inzwischen nur schwer oder überhaupt kein nachhaltiges Alternativprodukt mehr gibt.

  • Ich meine jetzt eher Dinge wie Schuhe, die ich nach einem statt 10 Jahren wegschmeiße und die nicht 10 mal weniger gekostet haben oder Gegenstände aus Kunststoff, die nach 2 Monaten zerbröseln statt nach möglichen 10 Jahren u.s.w. Da gibt es jede Menge Dinge, die komplett für'n Arsch sind und für die es inzwischen nur schwer oder überhaupt kein nachhaltiges Alternativprodukt mehr gibt.


    Das ist ein echtes Problem. Wir hatten für unsere Kinder bei Ikea den gleichen Schrank im Abstand von ein paar Jahren gekauft. Da gibt es so ein Standard-Teil, das wohl bei fast jedem Ikea-Möbel zum Einsatz kommt. Es war früher ein metallisches Rundschraubending, mit dem man in einer halben Drehung eine Schraube stramm zog. Beim ersten Schrank war dieses Ding auch metallisch. Beim nächsten identischen Schrank waren diese Teile dann aus Plastik.


    Die Ikea Möbel waren seit jeher nicht geeignet, x-mal auf- und abzubauen. Aber wenn man sich Mühe gab, konnte man sie 1-2 mal zerlegen und neu aufbauen. Mit diesen Plastikdingern war das erste Teil bereits beim erstmaligen Aufbau kaputt. Man hat jetzt bereits Glück, wenn man es aus der Verpackung heraus einmal schafft.


    Bei Ikea wird man einen Nachkommastellenbetrag pro Möbel sparen, aber wenn man x-tausende Möbel pro Tag verkauft, wird sich das wohl auswirken. Wir Kunden und die Umwelt ziehen die Arschkarte


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  • Das ist ein echtes Problem. Wir hatten für unsere Kinder bei Ikea den gleichen Schrank im Abstand von ein paar Jahren gekauft. Da gibt es so ein Standard-Teil, das wohl bei fast jedem Ikea-Möbel zum Einsatz kommt. Es war früher ein metallisches Rundschraubending, mit dem man in einer halben Drehung eine Schraube stramm zog. Beim ersten Schrank war dieses Ding auch metallisch. Beim nächsten identischen Schrank waren diese Teile dann aus Plastik.

    Diese Verbinder sind nicht nur beim schwedischen Möbelhaus standard.

    Es gibt sie aber in allen Größen als E-Teil im Beschlaghandel z.B:

    https://www.lignoshop.de/verbi…/Minifix-Korpusverbinder/


    Natürlich wäre es fein, wenn es gleich aus Metall statt aus Plaste dabei wäre (aber auch die brachen immer mal)

  • [OT]

    Die Ikea Möbel waren seit jeher nicht geeignet, x-mal auf- und abzubauen. Aber wenn man sich Mühe gab, konnte man sie 1-2 mal zerlegen und neu aufbauen.

    Kann ich definitiv bestätigen. Für unsere Schauspielerwohnungen (Nutzdauer bis max. 5 Monate) hatten rüher komplett Ikea - Betten, Schränkchen, Kommoden, Regale, Tische, etc.

    Nach dem 2. Aufbauen hab' ich das ganze mit Winkeln und langen Schrauben zusammenhalten müssen, damit's funktionstüchtig blieb. Im 3. Jahr neu kaufen - habe ich dann irgendwann abgestellt und mittlerweile Betten und Schreibtische selber gebaut aus Materialien, die man 20 mal auf und abbauen kann, und die auch stabil sind.

    [/OT]

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ..ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

  • Ich glaube Deine Geschichte nicht.

    Hast Du mehr Hintergrund infos bitte?

    Falls nicht,

    wie genau darf ich Dich nun beschimpfen..?

    Klar, was genau willst Du wissen? Namen der Klinik würde ich ungern nennen. Das ist der einfache OP Mundschutz, Made in China. Ob die Zertifikate unseren Anforderungen standhalten würden, weiß ich nicht, der Hersteller produziert aber für die Medizin. Zertifikate und Qualität lässt sich schnell überprüfen, das ist unser täglich Brot. So weit kam es aber nicht im Gespräch. Die 20.000 liegen auf Lager für Versand SOFORT. Vermutlich ist es auch nicht schwierig weitere produzieren zu lassen. Wie schnell das gegangen wäre haben wir nicht geprüft.

    Vermutlich stellen wir uns natürlich beim Auffinden solcher Dinge nicht dumm an, da wir ja bereits mehrere 1000 Artikel in China herstellen lassen. Da hat bestimmt ein anderer, der sucht auch, große Nachteile gegenüber uns. Wir haben auch chinesische Agenten, Muttersprachler im Büro, chinesische Partnerfirmen für Qualitätsicherung, chinesische Logistikpartner,...

    Daher wollten wir ja unsere Hilfe anbieten. Das war aber eine total Abfuhr.

    Viele Grüße

    Tobias Kammerer

    Tobias Kammerer, Dipl Audio Engineer SAE
    Pro PA Veranstaltungstechnik
    (Inhaber)


    Musikhaus Kirstein GmbH
    (Produktmanager)

  • Im Prinzip haben die 'Chirurgen-Masken' nur eine Schutzwirkung für andere, indem sie einfach die 'Wurfweite' der Viren begrenzen. Zum 'Eigenschutz' taugen sie nur sehr bedingt.
    Viele Leute sehen die Masken sowieso zwiespältig, weil sie halt dazu verführen den Mindestabstand nicht einzuhalten, weil man meint perfekt geschützt zu sein.

  • Mal eine tragische Auswirkung der Corona-Krise und des Umgang miteinander:


    Ministerpräsident Bouffier zum Tod von Thomas Schäfer: "Er war verzweifelt und ging von uns"


    Vielleicht macht das dem einen oder anderen klar: Wir sitzen schon alle im selben Boot.


    Ich war jetzt wahrhaftig kein Fan von Schäfer und bin definitiv kein Wähler seiner Partei, hatte aber auf Grund der räumlichen Nähe - wir wohnen beide im selben Landkreis - das eine oder andere Mal gesellschaftlichen Kontakt. Wir können nicht wissen, was ihn zu diesem Schritt bewogen hat, aber dass seine Sorgen wegen der Krise ihn massiv belastet habe, halte ich für glaubwürdig.


    Behaltet das im Hinterkopf, wenn Ihr wieder auf "die unfähigen Politiker" schimpft und verbal entgleist.


    Mit nachdenklichen Grüßen Tobias Zw,

  • Zum 'Eigenschutz' taugen sie nur sehr bedingt.

    das wird allgemein so behauptet, ich hab da allerdings ne etwas andere Auffassung.

    Klar ist, die Tröpfchen fliegen durch die Luft. Sie können mehr als 2 m und sich auch länger in der Luft halten als man glaubt und keiner weiß was da drin ist. Jedes Tröpfchen das in meiner Maske hängen bleibt kann nicht in meine Schleimhaut und damit schütze ich mich selbst inkl. die Schleimhaut meiner Augen weil Vollmaske.


    Zum verantwortungsvollen Eigenschutz gehört für mich aber auch der Verzicht auf Essen/Speisen von Bringdiensten auch wenn das BfR da anderer Meinung ist. Solange da kein Riegel vorgeschoben wird, kann die Seuche noch seeehr lange anhalten.

    Gruß e-on
    Reichstonmeister, 8430 CoV-2 Leichen pflastern seinen Weg

  • das wird allgemein so behauptet, ich hab da allerdings ne etwas andere Auffassung.

    Klar ist, die Tröpfchen fliegen durch die Luft. Sie können mehr als 2 m und sich auch länger in der Luft halten als man glaubt und keiner weiß was da drin ist. Jedes Tröpfchen das in meiner Maske hängen bleibt kann nicht in meine Schleimhaut und damit schütze ich mich selbst inkl. die Schleimhaut meiner Augen weil Vollmaske.

    kleines denkbeispiel:

    diese viren sind so klein, dass sie nur unter sehr starken mikroskopen sichtbar gemacht werden können.

    jetzt kommt ein hartes beispiel:

    wenn jemand furzt, dann kannst du das auch durch einen einfachen mundschutz riechen.

    und auf dem selben wege, wie diese geruchspartikel durch das tuch in deine nase gelangen, schaffen das auch diese kleinen viren.


    war das ein einleuchtendes beispiel?;)

  • Prinzipiell ist das korrekt, Wolfgang.

    Aber:

    Das Virus müsste ja erstmal frei in der Luft herumschweben und nicht im Gefolge einer gelbgrünlich-schleimigen Kolonie diverser Bakterien & Viren in Richtung des Herrn Reichstonmeisters beschleunigt worden sein.

    Das Vorgehen von eon ähnelt ganz stark dem Kontakverbot: Einschränken der Ausbreitung . Man könnte noch viel weiter gehen (auch über die Quarantäne hinaus), um das Virus abzuschotten; irgendwann stehen Aufwand, Vor- und Nachteile aber in keinem sinnvollen Verhältnis mehr.


    Es reicht ja auch, wenn sich Herr SARS-CoV2 irgendwo an deiner Kleidung anschmiegt, um im Nachgang beim nächsten Unterwäschewechsel nochmals aktiviert zu werden.

  • Also am allerliebsten reist Herr Sars-CoV2 direkt in der Luft. Alle andere Wege nimmt er wohl (nach allem, was man bisher weiß) nicht so gern. Ist ja auch wirklich umständlich Hand -> Hand -> Schleimhaut -> Rachen.


    Was mich aktuell verwirrt, (evtl. kann Guma was dazu sagen) ist der umsichgreifende Einsatz von Plastikhandschuhen, der in vielen Infektionsfällen Sinn macht, aber meiner Meinung nach beim Sars-CoV2 nicht.
    Der Virus wird ja nicht durch Hautkontakt übertragen, sondern über die Schleimhäute. Da ist es doch erstmal wurscht, ob ich mir mit dem Handschuh oder mit der Hand ins Gesicht lange. Und auf dem Handschuh lebt unser Herr Sars-CoV2 doch mindestens genauso gerne wie auf der Haut überträgt ihn z.B. eine Kassiererin genauso von Kunden zu Kunden, wie wenn sie ohne Handschuhe arbeiten würde. Und ohne Handschuhe würde sie wahrscheinlich ihre Hände öfters waschen / desinfizieren...