CSA und Hindernisse

  • Hallo Freunde der longitudinalen Dichtenschwingung,

    jederman hantiert selbstverständlich mit CSA Systemen. Die Wirkungsweise ist allgemein bekannt und verständlich.


    Angenommen ich habe ein CSA auf f=80Hz gebaut, so brauche ich doch auch 4.3 m Platz damit die Welle einen kompletten Durchlauf erfährt.

    Was aber wenn, so wie in meinem Fall, das System im Abstand von 1m vor einer Protalbrücke hängt, welche klar größer ist als 3.4m. Die Welle der Centerfrequenz wird also vor einem volldurchlauf reflektiert.


    Ist mein Zweifel hinsichtlich der Wirkung von CSA berechtigt in so einem Fall?


    Grüße

    „Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie“ - Ludwig van Beethoven

  • Hi,

    bin etwas verwirrt, da man ein CSA nicht auf eine Frequenz abstimmt.
    Ansonsten gibt es im Forum einen sehr interessanten Thread zum Thema subwoofer vor festen Wänden.
    Da sollte es auch eine Fortsetzung zum Thema CSA geben, die habe ich aber noch nicht gesehen.

    Tomy

    SIM II Operator and Dante Level I-II-III
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Hi,

    bin etwas verwirrt, da man ein CSA nicht auf eine Frequenz abstimmt.
    Ansonsten gibt es im Forum einen sehr interessanten Thread zum Thema subwoofer vor festen Wänden.
    Da sollte es auch eine Fortsetzung zum Thema CSA geben, die habe ich aber noch nicht gesehen.

    Tomy

    ich wollte nur eine Frequenz mit einer deutlich größeren Wellenlänge als dem Abstand zur Reflexionsfläche zum Beispiel wählen. Es fehlen die Kommas oder Klammern.

    „Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie“ - Ludwig van Beethoven

  • Und dann falls möglich den hintersten direkt an die Wand.

    die messungen von Mathias81 mit normalen subs haben schön gezeigt, dass dies nicht die beste idee ist.
    man darf auch vermuten dass dies vor allem dann problematisch ist, wenn hinten aus der box auch noch was raus kommt.
    leider finde ich den thread gerade nicht...

  • die messungen von Mathias81 mit normalen subs haben schön gezeigt, dass dies nicht die beste idee ist.
    man darf auch vermuten dass dies vor allem dann problematisch ist, wenn hinten aus der box auch noch was raus kommt.

    Mathias expermentierte in dem Artikel doch in erster Linie mit CSA vor einer schallharten Wand?

    Ich schlug wegen vorhersehbarer Phasenproblematiken direkt die Endfire Anordnung vor. Dreht man bei dieser Anordnung auch noch die Lautsprecher um 180 °, hat man den Wellen 0 Punkt direkt an der Mauer. Ich wüsste gerade nicht wie das "rummsauen" könnte?

  • Jajajaja :) ich sehe zu, dass ich die Messungen bald online stelle und den Text fertig bekomme. Ich habe beide CSA Varianten (endfired und gradient) vor der Rückwand erfasst.

    Ich hatte allerdings die letzten Monate richtig viel zu tun, sodass ich noch nicht zur Nachbearbeitung kam.

    Mein Kalkulator für das akustische Zentrum hat bei der Gelegenheit auch noch ein kleines Upgrade bekommen und arbeitet nun deutlich genauer.


    Mehr, hoffentlich in den nächsten wenigen Tagen - Wochen.

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    :)8):)

  • Hallo,


    1. Die Frequenz, die am hinten meisten bedämpft wird, wird massgeblich durch die Länge des Subwoofers bestimmt (CSA Bässe). Das ist jetzt nicht dasselbe wie die "Abstimmfrequenz" für ein CSA, aber in der Nähe.


    2. Wie sich ein Bass vor einer reflektierenden Wand verhält, war ja in dem Thread mit Matthias81` Messungen Thema.


    Man muss beides berücksichtigen und vernünftig einstellen ;)

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • Hi Tomy,


    ich wollte mich auf Volker Holtmeyers Skizze (Post 12 im CSA Bässe Thread) beziehen. Mit l/4 durch die Subwoofertiefe und l/4 durch das Delay habe ich doch genau bei l/2 die 180 Grad Auslöschung.

    l/2 heisst doch dann 2xGehäusetiefe, welche einer bestimmten Frequenz entspricht, oder irre ich?



    VG Stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

    2 Mal editiert, zuletzt von stepu ()

  • Hi Stefan


    Das Problem hier ist eine Begriffsverwirrung.

    Es gibt im Prinzip zwei (übliche) Methoden, ein Bassarray abzustimmen.


    1. Eine Optimierung auf die Auslöschung. Da misst man hinter den Boxen und verzögert die hintere Box so, bis sie zeitgleich mit der vorderen Box ankommt. Dann passt man Pegel und Frequenzgang an. Und nun die Polarität der hinteren Box invertieren. Das kenne ich als CSA (Cardioid Subwoofer Array, da Nierenförmige Abstrahlung)
      + Breitbandige Auslöschung
      - Auswirkung auf den Sound vor der Box (keine optimale Addition, evtl. Abschwächung bei sehr tiefen Frequenzen.o
      - Sound von hinten kommt 'später', d.h. der Klang kann leiden.
      o Zeitliche Referenz auf der vorderen Box
    2. Ein Optimierung auf das Nutzsignal. Hier werden die Boxen so verzögert, dass alle gleichzeitig vorn eintreffen. Hier entsteht wie von Dir erläutert ein 'Notch' hinter den Boxen der abhängig vom Abstand. Daher muss man hier mehr als zwei Boxen hintereinander stellen um einen breitbandigeren Effekt zu bekommen. Diese Anordnung kenne ich als 'Endfired Array'.
      + Optimale Addition, maximaler Nutzschall, keine Klangbeeinflussung
      - Hoher Aufwand für sinnvolle Abschwächung
      o Zeitliche Referenz bei der hintersten Box

    Tomy

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  • Interessant welche Wege meine Frage nimmt...

    Ich Präzisiere:

    die Bässe fliegen im Rigg Horizontal über sagen wir 25m. 1m hinter den Bässen befindet sich eine, in der Höhe, verfahrbare schallharte Portalbrücke.


    Endfire geht aufgrund der Zugsituation nicht.


    Hinter dieser Portalbrücke befindet sich der Bühnenraum inklusive Hinterbühne.

    Da Akusitk die Elektroakusik stehts dominiert war meine Idee mittels CSA den Bühnenraum und die daraus resultierenden Reflektionen zu mindern.


    Nur hängen die Quellen vor einer Schallharten Wand...


    Ob das CSA einen Benefit bringt oder ich zum Schluss nur mit den Nachteilen der Technologie leben muss ist nun die Frage.

    „Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie“ - Ludwig van Beethoven

  • Hi,


    wie nahe kommst Du denn an die Portalbrücke ran? Matthias hat einen Rechner veröffentlicht, mit dem man die Lage der 'virtuellen' Schallquelle (die vor dem Lautsprecher liegt) berechnen kann.
    Wenn es technisch möglich ist, würde ich mal den Subwoofer drehen und in dem Abstand vor die Portalbrücke hängen.

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