Smaart & Dante

  • Liebe Gemeinde,


    kann mir jemand von den Smaart + Dante Usern einen Tipp geben wie ihr das Signal vom Signal Generator zurück auf einen Eingang gebt? Das direkte routen von Output --> Input ist bei Dante Devices ja nicht möglich...


    besten Dank und viele Grüße!

  • Über Analog Out -> Analog In des Dante I/O-Gerätes. Oder über das Routing in diesem Gerät (da es sich dabei meistens eh um ein mischpult handelt).


    Variante 1 ist aber tatsächlich auch im Sinne des (Loopback-)Erfinders, denn nur so werden alle Nichtlinearitäten und Latenzen der Wandler erfasst und in der eigentlichen Messung kompensiert.

  • ariante 1 ist aber tatsächlich auch im Sinne des (Loopback-)Erfinders, denn nur so werden alle Nichtlinearitäten und Latenzen der Wandler erfasst und in der eigentlichen Messung kompensiert.

    ganz genau darum geht es.

    wenn man das in dante routen würde, würde man den einfluss der soundkarte ja umgehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • pfeiffe

    deswegen verwende ich im Zusammenhang mit unseren sehr ähnliche Pult setups Systune, da darin ein Programm interner loop ohne Probleme möglich ist.


    Für Smaart ist das eigentlich schon eine halbe Ewigkeit angekündigt. Warum die das nicht auf die Reihe bekommen, keine Ahnung....

  • Ich würd sagen dass das einfach ignoriert wird, oder? Wenn man so einen Eingang von einer einigermaßen ordentlichen Soundkarte mal durchmisst, sieht man da auch nicht viel an nicht-Linearitäten, die für das einmessen einer PA relevant sind.


    Aber vielleicht kann uns TomyN genaueres dazu sagen?

  • Wie gleicht Systune dann die Eigenarten der Wandler aus? Wird da vorher Mal ein Loopback gemessen und Korrekturwerte gespeichert?

    Gar nicht. Für die üblichen Akustikmessungen die wir so machen reicht die Annahme, dass die Wandler hinreichend linear arbeiten.

    Bezüglich der Latenzen gilt zudem, dass wir fast immer relative Verzögerungen messen. Solange man eine Session zwischendurch nicht schliesst oder an den/dem Treibern/Setup herumhantiert kann man vor n einer stabilen Systemlatenz ausgehen (wenn nicht hat man eh ein Problem).

  • Auch SATlive kann die interne Direktverbindung (nennt sich directRef).

    Dadurch entsteht ein Laufzeitunterschied, was aber in den meisten Fällen egal ist, weil man ja vor der Messung der Übertragungsfunktion erstmal das Messdelay setzt. Das ist in diesem Fall natürlich anders, was aber nix ausmacht. Aber z.B. im Oszi-Modus kann man den Unterschied schön erkennen.




    Auch Delaylines o.ä. stellt man normalerweise ja relativ zueinander ein, so dass sich der Laufzeitunterschied zwischen den beiden Eingängen aufhebt.
    Was bleibt ist natürlich der Frequenzgangsunterschied zwischen den beiden Eingängen. Bei relativ aktuellen Soundkarten sollte der aber nur in den beiden 'Extrembereichen' des Frequenzbandes eine Rolle spielen.



    Zudem kann man (zumindest in SATlive, ob und ggf. wie es bei den 'Mitbewerbern' funktioniert kann ich nicht sagen) durch die Messung einer direkten Verbindung (d.h. Output -> Messeingang) eine Kompensation erstellen, die dann dafür sorgt, dass zum einen die Delayanzeige wieder 'richtig' geht und zum anderen der Frequenzgang kompensiert wird.


    Tomy

    SIM II Operator and Dante Level I-II-III
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • opensoundmeter auch... ich wüsste auch nicht, wozu man in der der heutigen Zeit die Peripherie "mitmessen" sollte, zumal die meisten als Loopback sowieso die Soundkarte brücken, also zweiten Ausgang raus in den zweiten Mikrofoneingang rein.


    Latenzreferenz ist immer die erste Box die man misst, und wer schonmal Mischpult oder PA Controler gegen Soundkarte gemessen hat weiss, dass da ausser den erwähnten Abweichungen unterhalb 20 Hz und oberhalb 20kHz kaum was passiert.

  • ich wüsste auch nicht, wozu man in der der heutigen Zeit die Peripherie "mitmessen" sollte, zumal die meisten als Loopback sowieso die Soundkarte brücken, also zweiten Ausgang raus in den zweiten Mikrofoneingang rein.

    na ja, in meinem fall würde ich sagen:

    aus jahrzente alter gewohnheit. ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang