I don't need that, 2.0

  • Wurde dieser Luxus/Mehraufwand denn auch bezahlt?

    naja, das war mehr nach dem "eh da"-Prinzip. Im öffentlichen muss aber auch nicht alles weiterberechnet werden, da gibts eher Pauschalen nach technischem Gesamtaufwand, was in der Hallenmiete mit untergeht.
    Wir haben für Produktionen mit viel Eigenaufwand eh immer einen Springer eingeplant, das war in dem Fall der Azubi, der mir die Aufgaben abgenommen hat sodass ich mich auf das Geschehen auf der Bühne und den Ablaufplan konzentrieren konnte.
    Für nächstes Jahr habe ich schon vorgeschlagen, dass die Tanzgruppen vorher ihre Titel in eine Dropbox laden. (Jede Tanzgruppe mit eigenem Zugang auf ihren spezifischen Ordner) Die Idee kam ganz gut an, mal schauen, ob das klappt.

  • Ich habe ab diesem Jahr einen Jingleplayer mit IPad im Einsatz,

    das geht sehr gut und ich bin Variabel, wenn mal was im Ablauf nicht so ist wie im Plan.

    Natürlich habe ich auch genügend Vorlaufzeit ( es sind 9 Veranstaltungen + Probe)

    Letztes Jahr habe ich nach Absprache mit dem Sitzungspräsidenten und Vereinspräsidenten eine Tanzgruppe am RoMo abtreten lassen, die 5 vor Umme mit einem Handy ankam,

    Und momentan hat es, mit rechtzeitigem Einreichen und Titeländerungen per Email, gut geklappt. Wenn das am Montag mit den Sondertänzen auch so ist .....

    Habe aber,denke ich, alles zusammen. Mal sehen? Wer noch angetippelt kommt

  • "Gleich kommt dann der Chor..."


    Es gibt einen Chor..?



    Wie jetzt, standest du letztes Wochenende neben mir? :P


    Ich denke wir Profis vergessen manchmal das wir es bei Karneval mit Amateuren zu tun haben. Da bin ich gerne bereit über die ein oder andere seltsame Idee zu schmunzeln, und wenn die Musik etwas zu spät geliefert wird, dann ist es eben so.


    Ich freue mich aber schon wenn mal alles glatt läuft ;)


    Dieses Jahr haben wir alles per Laptop gemacht, Qlab bei der einen, showcue bei der anderen Truppe. Das macht es echt easy, Künstler kommt, Kurze frage welches Format, aber eigentlich auch egal, Dateien kopiert, ab in die Playlist, und dann alles schön per Dante in das Pult geschoben. Der spare CD player war nur deko :)

  • und wenn die Musik etwas zu spät geliefert wird, dann ist es eben so.

    Nur doof, wenn man, wie manchmal in menem Fall, mit der Standardausrüstung der örtlichen Mehrzweckhalle arbeitet, deren CD-Player nun mal keine mp3s liest. An jenem Abend hätte spät geliefert = garkeine Musik bedeutet. Denn selbst wenn man 100 mal darauf hinweist, dass man die Musik auf Audio-CD braucht, bedeutet das noch lange nich, dass die geleiferte CD dann auch eine Audio-CD ist.

  • Richtig, ich hatte auch wieder diverse Formate, DVD Rohling mit wma Dateien war der Tagessieger.


    Wichtig ist nur eins: im Vorfeld muß schriftlich geklärt sein was vor Ort ist, wenn sich die Leute nicht dran halten gibt es eben keine Musik. Hatte ich auch schon das eine Gruppe dann eben nicht auftreten konnte.

    Man muss nur dafür sorgen das man selbst nicht Ungerechtigt die Schuld trägt.


    Und immer eine 3,5mm klinke parat haben :P

  • Das kann ich leider nur sehr bedingt nachvollziehen.

    Wenn ein Sänger sein eigenes Mikro mitbringt, dann wird das auch ohne Diskussion angesteckt.

    Wer seinen eigenen Zuspieler mitbringt und bedient sollte auch eingebunden werden können. Das ist Teil des Beschaller Handwerks. Das die Miniklinke der quasi Standard an neumodischer consumer Elektronik mag ich zwar auch nicht - ist aber halt leider so.


    Ablehnen würde ich aber die Bedienung der Geräte. Das soll der Besitzer machen.

    Ich hab da schon schöne Episoden erlebt - mit Passwort Sperre, die plötzlich reinhaut und so.


    So ein Miniklinken Kabel im Pultcase kostet nix und ist sehr oft wirklich nützlich. Und sei es für die Pausenmusik, die der Bandmischer einspielen möchte oder gar ein wenig Abbau Musik vom Mobiltelefon.

  • ich spiele seit vielen, vielen jahren pausenmusik oder auslassmusik vom laptop ein.

    das hat sich bewährt, miniklinke hab ich überhaupt noch nie benötigt, deshalb habe ich sowas auch nie dabei, es sei denn es ist bestellt.

    wenn ich als gastmischer irgendwo hinkomme, dann sorge ich im vorfeld dafür, dass ich die passende produktionsumgebung für wichtige einspielungen vorfinde. das gehört dann zu meinem job, nicht zum job des dienstleisters vor ort.

  • Das mit der Miniklinke ist halt so, da hat ERICH recht. allerdings sehe ich das so, dass ich diese nicht für externe Zuspieler von Akteuren/Musikern vorhalten muss, vor allem wenn im Vorfeld deutlich kommunziert wurde, dass man entsprechende Medien/Tonträger mitzubringen hat. Da bin ich mittlerweile gant kurz angebunden.


    USB Stick OK

    CD OK

    DVD OK

    Ich lese das bisweilen dann auf die Platter meines Laptops ein, welcher als Zuspieler dient. Dieser ist, wie soll es anders sein, per Miniklinke an das Pult angeschlossen. Dennoch möchte ich nicht, dass da irgendwas anderes dran kommt, aus folgenden Gründen:

    Ich weiß, dass das mit meinem Laptop funktioniert

    Dieser ist entsprechend eingepegelt und ist damit optimiert auf S/N Verhältnis

    Ich spiele das mit WinAMP und einem entsprechenden PlugIn ab, welches mir den Pegel interaktiv anpasst.

    Musik CDs werden per EAC eingelesen und gleich normalisiert.

    Ich kann damit dann direkt eine Playlist erstellen und bei Bedarf auch schnell darin suchen bzw, die Liste umsortieren.


    Alles andere ist jugend forscht für Olympia.


    Wer das nicht kapiert oder meint, er müsste unbedingt eine extra Wurscht braten, der hat dann einfach verloren. Auch diese mach doch mal schnell manier kann ich nicht mehr ab. Entweder ich habe vor Beginn der Produktion das Material inkl. klarer Anweisung wann was bei welchem Stichwort abzuspielen ist oder das Ding geht halt ohne Zuspielung über die Bühne. Ich habe auch kein Problem damit, dass einer der Verantworlichen sich neben mir setzt und den Einsatz gibt. Das ist legitim, aber keine hoppla hopp mach mal schnell Aktionen.

  • ...meines Laptops ... welcher als Zuspieler dient. Dieser ist, wie soll es anders sein, per Miniklinke an das Pult angeschlossen.

    wie soll es anders sein?


    also ich sags mal so: als tontechniker sollte ich doch immer bestrebt sein, das bestmögliche klangliche ergebnis zu erzielen.

    und dazu benutze ich schon immer NICHT den klinkenausgang der onboard-soundkarte, sondern eine externe USB soundkarte.

    zu diesem zweck hab ich mir vor kurzem sogar eine Mutec soundkarte mit AES3 I/O gekauft. das ding kann ich wirklich empfehlen. und wenn ich analoge I/O brauche, dann kommt mein RME Babyface zum einsatz.


    klar, viele kunden kommen mit mp3-files, da ist eine externe soundkarte hoher qualität meist nicht zwingend erforderlich ;-)

    aber ich wollte nur mal meinen ansatz zeigen, denn es gibt vor allem aus klanglicher sicht durchaus gute alternativen zum 3,5mm klinkenstecker.



    PS:

    guma ist mir zuvor gekommen, kurz und knapp! ;-)

  • Das mit der Einbindung des eigenen Laptops per USB Soundkarte Handhabe ich übrigens genau so. Nicht, was der Gedanke aufkommt, das ich da stümperhaft bin.


    Ich sehe die mechanische Stabilität und die oft verbauten, minderwertigen Wandler mit irgendwelchen Sound - Verschlimmbesaerungen nicht als Bühnentauglich an.


    Dieser Idealismus muss in Anbetracht eines Laien-Umfeldes auf einer Veranstaltung aber leider oft hinten anstehen.

  • ja, das sieht auch sehr interessant aus!


    die Mutec hab ich zu meiner dLive gekauft, weil ich an der stelle wirklich nur AES/EBU schnittstellen benötige.

    Ich liebe meine ml:1.


    Wenn ich AES-EBU nicht benötige, kommt die Fohhn A1 mit, sehr kompakt und leicht, einfach nur USB auf 2*XLR.