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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Nachbau HK Premium PRO:18S

  • secluded
  • 29. Juli 2019 um 18:20
  • secluded
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    • 29. Juli 2019 um 18:20
    • #1

    Hallo werte Boxen-Bau-Fraktion,

    zu aller erst bin ich nicht derjenige, der Lautsprecher baut - nur benutzt.

    Jedoch habe ich folgendes hier im Theater. Ich habe 2 HK Premium PRO:18S Subwoofer im Außenbereich in Benutzung. Diese tun Ihren Dienst hervorragend, mit dem einzigen Mangel, daß trotz mit Folie umklebt, etc. das Holz (Preßspan mit Lack) auf geht.

    Jetzt zu meiner Idee:

    Ich würde die vorhandene benötigte Elektronik und den Treiber entnehmen und in ein 1-zu-1 aus dickem outdoortauglichem Material nachgebautem neuen Kistchen versenken. Dachte da an Siebdruck Birke-durch-und-durch mit 21mm oder 24mm, nett verschraubt und verklebt (wegen Spritzwasser), sowie den ganzen Kladdradatsch weglassen (sprich ohne Ösen, Griffe, Stativ-Flansch, Anschlußterminal, Frequenz-Trennweiche für Tops, etc). Reflexionsöffnung und Innereien 1-zu-1 nachgebaut, Speakon-Anschluß-Buchse und dazugehöriger Stecker würde ich mit Neutrik wetterfesten NLT4 MP-BAG, sowie NLT4 FX-BAG lösen wollen.

    Würde sich damit der Klang und der Bumms verändern, oder bliebe das annähernd gleich ?

    Doofe Frage, aber bin ja auch keine Boxen-Bauer... Bühnenbilder gehen da eher bei mir :)

    Natürlich würde ich bei dem womöglich stärkeren Material auf die Bemaßung im Inneren achten und diese 1zu1 abnehmen - wenn's breiter wird isses mir wurstegal. Vom Gewicht her würde sich das wohl um gute 5 bis 10 Kilo nach oben verändern (dem besseren Holz geschuldet).

    MfG

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • zegi
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    • 29. Juli 2019 um 18:46
    • #2

    Also wenn das Volumen und die Ports gleich bleiben, wüsste ich nicht, wieso das anders klingen sollte.

    Ich frage mich aber, wie gut der Rest des Subs noch beisammen sein kann, wenn die Gehäuse so derart durch sind.

    Vermutlich würde ich das anders lösen. Subs neu kaufen und eine Art "Dome" dazu bauen? Etwas aus Plexi oder so?

    Der Ton macht die Musik.

  • maccaldres
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    • 29. Juli 2019 um 18:46
    • #3

    Wenn es dauerthaft outdoortauglich sein soll ist "normales" Siebdruck nicht das richtige! Denn auch diese gammeln mit der Zeit an den Kanten oder bei Kratzern/Löchern in der Oberfläche weg (siehe Pkw-anhänger). Außerdem ist die Verarbeitung (insbesondere die Verklebung) nicht ohne, da auf den Phenoloberfläche erstmal kein Leim/Kleber hält.

    Mein Tipp entweder normales hochwertiges Mehrschichtleimholz (Multiplex) und professionell Lackieren lassen oder aber direkt aus PVC-Plattenwerkstoff bauen bzw. bauen lassen.

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • secluded
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    • 29. Juli 2019 um 19:11
    • #4
    Zitat von maccaldres

    Wenn es dauerthaft outdoortauglich sein soll ist "normales" Siebdruck nicht das richtige! Denn auch diese gammeln mit der Zeit an den Kanten oder bei Kratzern/Löchern in der Oberfläche weg (siehe Pkw-anhänger). Außerdem ist die Verarbeitung (insbesondere die Verklebung) nicht ohne, da auf den Phenoloberfläche erstmal kein Leim/Kleber hält.

    Mein Tipp entweder normales hochwertiges Mehrschichtleimholz (Multiplex) und professionell Lackieren lassen oder aber direkt aus PVC-Plattenwerkstoff bauen bzw. bauen lassen.

    Meine Siebdruckplatten (21mm) haben 15 Schichten Birke querverleimt. Explizit Outdoor-Material - habe hier teilweise 6 Jahre "altes" Material liegen (Sommer wie Winter), welches immer noch stabiler Bühnenboden ist, auf dem ein Auto fährt :) - von daher mache ich mir 'mal um die Langlebigkeit der von mir gekauften und verwendeten Siebdruck-Platten keine Sorgen, wenn die nur als Lautsprecherchen von April bis September draußen stehen sollen...

    Zitat von zegi

    Ich frage mich aber, wie gut der Rest des Subs noch beisammen sein kann, wenn die Gehäuse so derart durch sind.

    Es gehen halt die Kanten und Verklebungen / Stöße so langsam auf -noch nix durchgefressen oder massivst an Holz verloren, jedoch würde ich da gerne was dagegen tun im Winter, wenn mehr Zeit beimir vorhanden ist. Klanglich ist der für meine Einsatzzwecke Top und spielt immer noch gut, laut (wenn's muß) und druckvoll.

    Zitat von zegi

    Vermutlich würde ich das anders lösen. Subs neu kaufen und eine Art "Dome" dazu bauen? Etwas aus Plexi oder so?

    Plexi rasselt gleich mit... - hatte ich schon vor Monitoren - egal wie du's verklebst...

    Momentan sind die Subs in Plastik verpackt und mit Gaffa verklebt. - kommt halt doch immer wieder Spritzwasser / starker Regen ran, da die auf dem Boden stehen.

    Bei meinen auf Stativen stehenden Lautsprechern und den geflogenen hab' ich da keinerlei Probleme, da die einfach 'nen dicken Müllsack schwarz übergestülpt bekommen - die 2 geflogenen Front-Lautsprecher auf meine großen Bühne (die ich im Herbst ersetzen will) sind Plaste-Kübel am Stück - dort ist nur das Anschlußterminal mit Gaffa zugeklebt - der rest ist road- & regentauglich :)


    sec

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  • phlownd
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    • 29. Juli 2019 um 20:47
    • #5

    Ich würde bei einem Wechsel von Holzart und -dicke das Thema Gehäuseresonanzen nicht völlig außer Acht lassen.

  • wolferl
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    • 29. Juli 2019 um 21:20
    • #6
    Zitat von secluded

    Meine Siebdruckplatten (21mm) haben 15 Schichten Birke querverleimt.

    Zitat von phlownd

    Ich würde bei einem Wechsel von Holzart und -dicke das Thema Gehäuseresonanzen nicht völlig außer Acht lassen.

    Das was secluded da verbauen will ist um den Faktor 4 besser als was HK jemals in ihren Boxen verbaut hat.

    Die Kisten können nur besser klingen. ;)

  • floger
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    • 29. Juli 2019 um 21:21
    • #7

    Das Gehäuse selber soll nicht resonieren, nur der Hohlraum. Solanger der gleich groß bleibt, und sowohl Material als auch Konstruktion stabil genug sind, um nicht zu sehr mitzuschwingen, ist es völlig wurst. Man kann das Ding auch aus Beton gießen.

  • zegi
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    • 29. Juli 2019 um 21:27
    • #8
    Zitat von floger

    aus Beton gießen.

    exakt das ist mir auch durch den Kopf gegangen...

    Der Ton macht die Musik.

  • Online
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    • 29. Juli 2019 um 21:45
    • #9

    Einfach hinmauern, die Front aus Siebdruck, mit Dach drauf und gut. :)

  • wora
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    • 29. Juli 2019 um 22:33
    • #10
    Zitat von floger

    Man kann das Ding auch aus Beton gießen.

    entgegen der landläufigen meinung ist beton nicht wasserdicht. wenn er im wasser steht, "zieht" er das wasser förmlich in sich hinein. und wenn es von oben draufregnet, dann saugt er das wasser ebenfalls teilweise auf.

    um wasserdichten beton herzustellen, müssen spezielle additive beigemengt werden, die im werkstoff kleine "luftlöcher" erzeugen, um die kapillarwirkung zu stören.

    klar kann man die bassgehäuse trotzdem aus beton machen, wenn man z.b. ein dächlein drüber baut und schaut, dass das ding nicht im wasser steht. aber viel einfacher und günstiger ist definitiv die lösung aus holz ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 30. Juli 2019 um 00:21
    • #11
    Zitat von ERICH

    Einfach hinmauern, die Front aus Siebdruck, mit Dach drauf und gut. :)

    monster-sub_260818.jpg

    ... Du meinst sicher den hier?! ^^^^^^


    edit: Gerade noch so 'nen Bekloppten gefunden 8o:

    http://www.bd-design.nl/contents/en-us/d192.html

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    2 Mal editiert, zuletzt von secluded (30. Juli 2019 um 00:33)

  • e-on
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    • 30. Juli 2019 um 01:26
    • #12

    Frag doch mal Rebecka, ob die dir 2 von ihren Bell Schwimmelementen verkauft. Da haste Ruhe. :D

    :?:

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    • 30. Juli 2019 um 08:48
    • #13

    Wenn du nicht auf die Passivweiche im Bass angewiesen bist, dann würde ich die Kisten einfach verkaufen und mit einem besseren Lautsprecher ein neues Gehäuse bauen.

  • madmax
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    • 30. Juli 2019 um 09:09
    • #14

    Bau das einfach wie geplant.

    So ein Aufwand ist das ja nun nicht.

    Kanten ordentlich versiegeln, während Nichtgebrauch Plane drüber und fertig...

    Wenn dann ist's eher das Problem, das die Pappe Feuchtigkeit zieht und krumm wird.

    Für wirklich Wetterfest gesucht, geh mal zu einem Rummeldreher.

    Die haben schicke Blechboxen...

    Never stop a running System

  • karel noon
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    • 30. Juli 2019 um 16:30
    • #15

    Genau, es ist gerade eh wieder Uhlenbrock Saison ?

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • Loloverde
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    • 30. Juli 2019 um 18:14
    • #16

    Wenn sich jemand mit dem verrotten von Siebdruckplatten in der Natur auskennt, dann ist das Jörg (secluded). Er hat jahrelange Testreihen dazu ausgeführt.

    Wegen der Eigenresonanzen kann man ja Versteifungen reinbauen.

    Ein paar Lagen Warnex würde der Langlebigkeit auch helfen.

    http://www.thewhitelodge.de

  • secluded
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    • 30. Juli 2019 um 23:15
    • #17

    :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • phlownd
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    • 30. Juli 2019 um 23:24
    • #18
    Zitat von wolferl

    Das was secluded da verbauen will ist um den Faktor 4 besser als was HK jemals in ihren Boxen verbaut hat.

    Die Kisten können nur besser klingen. ;)

    Zitat von floger

    Das Gehäuse selber soll nicht resonieren, nur der Hohlraum. Solanger der gleich groß bleibt, und sowohl Material als auch Konstruktion stabil genug sind, um nicht zu sehr mitzuschwingen, ist es völlig wurst. Man kann das Ding auch aus Beton gießen.

    Ich dachte auch eher daran, dass die Auswirkungen etwaiger durch Kostenoptimierung bedingter Resonanzen des Originalgehäuses ggf. mit dem internen DSP geradegebügelt werden. Wenn man dann ein besseres/steiferes Gehäuse drumrum baut, klingt es evtl. anders als das Original.

    Aber ich hab im Eingangspost überlesen, dass es hier um die passive Variante geht. Und vermutlich bin ich da wohl gerade auch päpstlicher als der Papst... :)

  • niggles
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    • 31. Juli 2019 um 00:14
    • #19

    akustisch seh ich da auch kein Problem. Siebdruckplatte ist allerdings ein recht undankbares Material für luftdichte Kisten. Kleben geht nur am Hirnholz oder in Schlitzen; Lamellos sind ein furchtbares Gewürge und lassen gern die Platten platzen.

    Am besten die 5 geschlossenen Platten komplett auf Gehrung verkleben und die Frontplatte rundum in einen flachen Schlitz einlassen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • madmax
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    • 31. Juli 2019 um 07:51
    • #20

    Naja ein bisschen Ahnung von der Tischlerei sollte man schon haben.

    Mit Änderung bei der Dämmung kann man auch Gehäuseresonanzen bekämpfen.

    Natürlich nur die geometrisch-konstruktiven..

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