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Scancommander #8426 macht komische Sachen

  • skippa
  • 20. August 2020 um 21:17
  • best boy
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    • 21. Oktober 2020 um 23:53
    • #21

    würd auch sagen, sofern das der Fehler ist, Oxydation der Lötpunkte und weiter auf die Leiterbahn.

    Kannst versuchen auszulöten, die Leiterbahnen freizulegen, neue Lötfahnen anbringen und versiegeln.

    Wie stehts den um die EPROMS, sind die noch IO?

    Musste auch schon "neue EPROMS" komplett frisch von Grund auf "neu beschreiben" weil sie durch das lange nichts Tun ihr gedächtnis im Einsatz durcheinander gebracht haben.

    Daneben stellt sich halt auch die Frage was da verbaut wurde.

    Hab nur kurz den einen IC nachgeschaut,

    im Maschinen Steuerungsbau wäre dieser käumlich eingesetzt worden.

    Die Spezifikationen dazu sind doch sehr weitläufig, das dürfte sich beim altern nicht unbedigt optimal auswirken.

  • marcoboy
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    • 24. Oktober 2020 um 08:01
    • #22

    Das Problem habe ich oben auch geschrieben, wer traut solch ein Gerät dann noch !? Wenn es dann mitten in der Show komische Dinge macht. Das Problem mit den PCBs hat aber nicht nur MA. Für solche Umgebungen war der Lack offenbar nicht geeignet, bzw. stabil.

    Es hätte sich aber durch regelmäßigen Service vermeiden lassen und das man seine Cola und Kippen nicht in das Gerät schiebt.

  • rockline
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    • 24. Oktober 2020 um 13:45
    • #23

    Ich habe schon viele Lightcommander repariert. Den Scancommander aber noch nicht. Dennoch - die Probleme mit den Hyroglyphen im Display sind allgemein typisch bei einer fehlenden Daten oder Adressleitung. Mit dem Oszilloskop kann man auch bei ausgebauter CPU Platine die Pegel zwischen MC und den Daten- und Adressbusteilnehmern kontrollieren. Fall ein Pegel nur noch mehr oder weniger auf High oder Low liegt, kann man mit dem Ohmmeter diese Adressleitung überprüfen: zuerst auf die benötigten Verbindung aller an diesem Bus hängenden Teilnehmer untereinander, und weiterhin (durch Referenzvergleich mit den anderen Daten/Adressleitungen) den Isolationswiderstand gegen 5V und alternativ gegen 0V. Im angefügten Link habe ich mal beispielhaft gezeigt, was die Lightcommander Platinen für Probleme entwickeln können.

    https://www.facebook.com/media/set/?set…974881972587527

  • madenau
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    • 24. Oktober 2020 um 16:41
    • #24

    Gerne sind auch die Durchkontaktierungen (Vias) innen wegoxydiert. Das ist besonders schlecht zu sehen, weil sie oben und unten ok aussehen. Dabei ist innen die Hülse unterbrochen.

    Da hilft bei der Fehlersuche nur messen und viel Geduld.

    Michael

  • marcoboy
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    • 24. Oktober 2020 um 18:37
    • #25

    Anstatt die Bahnen mit dicken Draht zu flicken verwende ich Fädeldraht, der lässt sich durch auch löten. Die Kämme dafür habe ich auch noch. So lässt sich auch ein ganzer Bus reparieren. Sieht auch deutlich besser aus ;). Damals wurden ganze Rechner damit Fädeltdrahtechnik gebastelt. Vorteil ist auch das man den Draht auch durch ein Via durch schieben kann!

    Nicht immer offenbart sich das Problem sofort, wenn die PCB Mechanisch bzw. thermisch belastet wird geht der Spaß los.

  • secluded
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    • 24. Oktober 2020 um 18:41
    • #26
    Zitat von rockline

    Hyroglyphen

    äääh...

    Hieroglyphen bitte... :)

    ... für den anstehenden Winter habe ich mir vorgenommen den "Papyrus Rhind" zu studieren 8)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • skippa
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    • 27. Februar 2021 um 19:26
    • #27

    Moin,

    nun hab ich nach langer zeit mal wieder das Mainboard des Scancommander herausgeholt um es zu reparieren. Also alle um die beschädigten und oxidierten Leitebahnen herum ausgelötet und und erstmal sichten & saubermachen.

    Nun frage ich mich, was das für hellbraune Bauteile sind? Die sind auf dem Board nicht beschriftet, auf den Bautelen selbst stehen z.B. "104K" oder "5R".

    8cr55vai.jpg

    Sind das Widerstände? was besonderes?

    Und ganz merkwürdig: das PCB scheint mindestens 2 Lagen zu haben, aber trotzdem habe ich den Eindruck daß einige Bauteile gar keine Verbindung haben. Ist da womöglich noch eine 3. Lage in der Platine? So mit gegen das Licht halten konnte ich auch nichts erkennen :-/

    skippa

  • floger
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    • 27. Februar 2021 um 20:06
    • #28

    104k ist ein Keramik Vielschichtkondensator mit 100nF.

  • HenrySalayne
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    • 27. Februar 2021 um 20:26
    • #29
    Zitat von skippa

    Ist da womöglich noch eine 3. Lage in der Platine? So mit gegen das Licht halten konnte ich auch nichts erkennen :-/

    Das kann man üblicherweise an der PCB-Kante sehen, mach davon im Zweifelsfall ein Bild.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • madenau
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    • 27. Februar 2021 um 23:29
    • #30

    Die Leiterplatte hat 2 Innenlagen, GND und

    +5 Volt

    Michael

    MA

  • Club Zilli
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    • 1. März 2021 um 14:24
    • #31
    Zitat von skippa

    Und ganz merkwürdig: das PCB scheint mindestens 2 Lagen zu haben, aber trotzdem habe ich den Eindruck daß einige Bauteile gar keine Verbindung haben. Ist da womöglich noch eine 3. Lage in der Platine? So mit gegen das Licht halten konnte ich auch nichts erkennen :-/

    skippa

    Das sieht so aus, als wenn das Lot nicht ganz durch die vias gestiegen ist. Das ist nur ein Problem, wenn sie auf der anderen Seite auch keinen Kontakt haben oder im nicht sichtbaren Bereich gebrochen sind. Ist selten. Die vias verbinden alle Lagen, die sie durchstossen.

    Die Kondensatoren sehen auf dem Bild nicht beschädigt aus, würde ich drin lassen.

    Club Zilli

    http://www.zillion-memories.be

  • TomyN
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    • 1. März 2021 um 14:45
    • #32

    Ich nehme an, die 100nF blocken die +5V gegen Masse, den 220uF Stützelko danaben haben sie schon wegrationalisiert ...

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • chris216
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    • 1. März 2021 um 15:31
    • #33

    Kerkos altern auch nicht so wie Elkos - drin lassen. Das dürfte in der Tat passen. (Ganz schön weit weg von den ICs, die Kerkos. Das geht auch schöner...) ;)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • skippa
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    • 1. März 2021 um 17:54
    • #34
    Zitat von TomyN

    [...] den 220uF Stützelko danaben haben sie schon wegrationalisiert ...

    Moin,

    nein, die 4 Elkos auf dem Board hab ich vorsorglich schonmal ausgelötet um sie zu erneuern. Die gelben Dinger lass' ich drin.

    skippa

  • TomyN
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    • 1. März 2021 um 19:42
    • #35

    Ja, kann man normalerweise unbesorgt machen (es sei denn die Versorgungsspannung wird irgendwo kurzgeschlossen).

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • marcoboy
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    • 1. März 2021 um 21:45
    • #36
    Zitat von chris216

    Kerkos altern auch nicht so wie Elkos - drin lassen. Das dürfte in der Tat passen. (Ganz schön weit weg von den ICs, die Kerkos. Das geht auch schöner...) ;)

    Nunja es gibt Biegerisse oder auch schon mal Kurzschlüsse. So ganz unschuldig sind die Kondenstoren nicht.

  • chris216
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    • 2. März 2021 um 15:01
    • #37

    Ja. Aber als generelle Regel "wenn du ein altes Gerät aufschraubst, tausche alle Kerkos" würd ich das nicht empfehlen. Elkos tauschen wir immer.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • skippa
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    • 8. April 2021 um 23:06
    • #38

    Moin,

    hab nun im oxidierten Bereich der Platine alle Bauteile entfernt und frage mich nun ob die ausgelöteten Schottkydioden SB-140 mit Glasgehäuse:

    on-semiconductor-z-diode-bzx79c6v2-gehaeuseart-halbleiter-do-35-zener-spannung-6-2-v-leistung-max-p-tot-500-mw.jpg?x=1000&y=1000&format=jpg&ex=1000&ey=1000&align=center

    auch wieder zwingend durch solche ersetzt werden müssen, oder kann ich auch die schwarzen mit Keramikgehäuse nehmen:

    bzw-04-5v8b.jpg


    skippa

  • e-on
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    • 9. April 2021 um 01:18
    • #39

    nein, die schottkys sind deutlich schneller.

    :?:

  • skippa
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    • 9. April 2021 um 07:19
    • #40
    Zitat von e-on

    nein, die schottkys sind deutlich schneller.

    Moin,

    du meinst die im Glasgehäuse sind schneller als die im schwarzen Plastik (Keramik?) Gehäuse? Es sind beides Schottky-Dioden vom Typ SB-140.

    skippa

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