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Kickfiller unter Seeburg K2

  • J.M
  • 18. September 2022 um 22:29
  • J.M
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    • 18. September 2022 um 22:29
    • #1

    Hi , ich habe mal eine Frage an die Profis hier . Mein Setup besteht aus 8st rcf esw 1018 Nachfolger eas 1018 mit rcf lp18.300 und 4 St Seeburg K2 dsp ev dx 38 und dynacord dsp 260.

    Was mich bei live oder auch Rock aus der Dose stört ist das zu wenig low mid kommen. Die subs trenn ich bei max 100hz drüber ist es zu dröhnig. Die k2 steigt glaub bei ca 130hz ein.Jetzt ist die Frage ob es Sinn macht einen zweiten Weg im Bass aufzumachen lohnt und was man verwenden kann zb ein halber limmer 115 auf 2 esw. Das ganze muss natürlich dann eingemessen werden (da muss ich mir halt jemand suchen). Das Setup bleibt auch so bestehen , also nur das vorhandene Material ergänzen. Vllt hat ja jemand ne Idee .... Gruß Jörg

  • Dr.Bass
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    • 19. September 2022 um 01:02
    • #2

    Kurze Simu sagt, daß das Top schon wie angegeben bis 130Hz -3db kommt (bei 2 stk),

    Lowcut seitens Seeburg dafür ist 125Hz Butterworth 24db, was sich vom Hubvermögen

    auch so mit der Simulation deckt. Kommt ca. auf 110Hz -10db, was ausreichend sein sollte.

    Am sinnvollsten du lässt dir das Ganze erstmal von jemand der Ahnung hat sinnvoll einmessen/einstellen, warscheinlich wird dein jetztiges Setup nicht sonderlich richtig sein,

    was die Phasenlage im Übergangsbereich angeht.

  • fdmd
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    • 19. September 2022 um 13:26
    • #3

    Totally Off topic: ich las "Killficker" und bin jetzt sicher, daß ich Urlaub brauche.

    Florian Damm

    media docks, Lübeck

    http://www.mediadocks.de

  • schotte
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    • 19. September 2022 um 16:27
    • #4

    Hallo,

    so langsam ist man es ja auch leid über 'Filler' Lösungen zu schreiben und da drüber zu philosophieren ?( . Ist ja auch wieder typisch das man hier anstatt Primäre Fehler nicht nur durch falsche ungeeignete Hardware sondern auch noch wegen mangelhaftem DSP Setup einfach zu beseitigen / ab zu stellen diese lieber "kaschieren" möchte. :(

    Die vorhandenen Bässe kann man auf Grund der sich ergebenden Fehlstellen / Besonderheiten nach oben raus im Frequenzgang auch nicht einfach irgend wo mit einem einfachen Low Pass trennen insbesondere nicht eben wenn man sie möglichst Breitbandig nutzen will. Nach 3 Min. Web Recherche findet man so etwas raus das man hier dazu den Fehlstellen / Besonderheiten der Bass Kasten genau angepasste Filter braucht. Richtig (Ein)Messen ist also angesagt:!: Wirklich tief für heutige Anforderungen spielen die Bässe auch net ...

    Das man sich mit zusätzlichen "Fillern" schön schon die akustische Phase / Impulsantwort schon im unteren Frequenzbereich versaut ist so neu auch net. >> Das letze was die Welt nämlich braucht sind weitere "Wummer - Töcker - Mitten nerv - Hochton gezissel" bunten 3. Welt 'Sound' Systeme.

    corn*Schotte

  • J.M
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    • 19. September 2022 um 19:03
    • #5

    Danke für die Antworten, dann werde Ich erstmal sehen ob jemanden finde der mir das Messen kann und die vorhandenen Presets überprüft und anpasst. Dann wird neu beurteilt. Ich komm aus der Nähe von Miltenberg am Main . Vllt kennt ihr ja jemand in der Gegend der mir da helfen könnte ? Gruß

  • Fux
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    • 19. September 2022 um 23:27
    • #6

    Das hier vorliegende Problem ist nicht, dass ein Kickfiller fehlt, sondern dass die eingesetzten RCF Bässe keinen Tiefbass können und im oberen Bassbereich recht undefiniert laut spielen, also eher dröhnen.

    Das ist praktisch, wenn man mit möglichst wenig Aufwand an Lautsprecherboxen und Endstufenleistung beim Publikum die Wahrnehmung „laut“ erzeugen möchte.

    Wenn es satt tief klingen soll und gleichzeitig auch bis zur Trennfrequenz der Tops knackigen Nutzbass liefern soll, würde ich die RCF Boxen verkaufen und mir andere Bässe zulegen.

    Die bestehenden RCF Bässe erweitern mit irgendwelchen Kickfillern versaut die Phase und das Impulsverhalten im Trennungsbereich zu den RCF Bässen mit hoher Wahrscheinlichkeit und was will man mit den RCF Bässen unter Kickbässen, wenn die RCF Bässe gar keinen Tiefbass liefern können?

    Wo soll denn zu den Tops getrennt werden?

    Wenn das irgendwo unter 150Hz erfolgen soll, finde ich zwei Basswege völlig unnötig. Dann lieber reichlich Bassboxen die ganz „normal“ zwischen 40Hz und der Trennfrequenz wohl definiert spielen können.

    Bei einer Trennung um die 250Hz sähe das mit zwei Basswegen schon wieder ganz anders aus, aber das macht mit den angegebenen Tops ja keinen Sinn.

    Viele Grüße,
    Fux

  • karel noon
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    • 19. September 2022 um 23:28
    • #7
    Zitat von schotte

    >> Das letze was die Welt nämlich braucht sind weitere "Wummer - Töcker - Mitten nerv - Hochton gezissel" bunten 3. Welt 'Sound' Systeme.

    corn*Schotte

    Du bist kein Fan der Soundsystem Kultur oder RLA und co. ? *finger :*

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Fux
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    • 19. September 2022 um 23:32
    • #8

    Oder andersrum gesagt: Wenn die PA von Haus aus gut klingt, braucht man das sich nicht schön rauchen. ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • J.M
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    • 20. September 2022 um 12:46
    • #9

    Ich weiß der alte esw is jetzt kein Tiefbasswunder. Ich hatte schon mal überlegt ob ich sie verkaufen soll , da Sie unhandlich sind ,bei der Größe kann man 25kg draufpacken und gleich doppelt bestückte Kisten schleppen.... oder halt 8 die leichter sind . Was wäre denn eurer Meinung nach ein sinnvoller Sub . Amping hab ich einige dynacord sl 2400 bzw L2400 zur Verfügung .Es kommt auch nur gebraucht in Frage... Gruß Jörg

  • marce
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    • 20. September 2022 um 13:27
    • #10

    Du brauchst halt einen Bass, der einigermaßen sauber hoch genug spielt. Von Seeburg selbst gab's ja den B1801 - der tat an sicht recht gut zusammen mit dem K2. Ist auch kein Tiefbasswunder und braucht je nach Anwendung recht ordentlich Leistung, spielt mit der K2 aber recht gut zusammen. Gerne dann auch bis zu 3 1801er pro K2...

  • Christian Hofmann
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    • 20. September 2022 um 20:07
    • #11

    ich habe hier 4 Stück rcf esw 1015, 4 kann ich evtl noch besorgen. die gab es nicht oft hierzulande. es ist ein 15" Kurzhorn, einsetzbar von 50hz bis ca 180/200 Hz mit entsprechender Entzerrung. die könnten da gut darunter funktionieren. 3 stk. übereinander für stacking Höhe. dann kannst du deine 1018 vor die Bühne legen als Ergänzung. mit etwas Fingerspitzengefühl ging das immer sehr gut.

  • schotte
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    • 20. September 2022 um 23:36
    • #12

    Hallo,

    rcf esw 1015 mit den schrägen Chassis IM Horn schon ? Die machen doch noch mehr und noch krassere Fehlstellen was im Datenblatt schön sichtbar ist als das was der Fredstarter schon hat. Das auch noch an fast identischen Stelle zum 1018 :| . Das macht dann als Kick Erweiterung mal 0 - Sinn ... ?(

    corn*Schotte

    2 Mal editiert, zuletzt von schotte (21. September 2022 um 13:03)

  • J.M
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    • 21. September 2022 um 08:59
    • #13

    Guten Morgen , von mixen von subs wurde ja schon abgeraten.... Und untenrum kommt ja noch weniger beim 1015 als beim 1018 .

    Ich denke Ich werd erstmal prüfen(lassen) was mit der Phase und Trennung ist .

    Falls ich niemanden finde werd ich ggf mir ein Messmikrofon besorgen( gibt es eine günstig aber brauchbare Software die man empfehlen kann ) und mich ins Thema einarbeiten . Gruß Jörg

  • URI
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    • 21. September 2022 um 15:06
    • #14

    Dann schreib ich halt auch mal was:

    Gehört unter ein horngeladenes Top eine Zwei-Wege Bass Lösung?

    Auf jeden Fall.

    Bekannte Beispiele:

    Nexo Alpha

    d&b C4 Top/Sub und B2

    K&F Access T5/T9 B5 und B10

    Warum wurde das so gemacht?

    Bei Trennfrequenzen über 110Hz möchte ich immer die Low Box möglichst nah am Topteil haben,

    und mit den Subs möchte ich auch mal ein Bass Array am Boden bauen können,

    mit einer breitbandigen Bass Lösung geht nicht beides gleichzeitig.

    Und auch bei modernen Systemen sind 2 Wege Bass Lösungen ganz schick.

    Zum Beispiel V-Sub mit J-Infra gemischt, obwohl man das eher als 1,5 Wege Lösung bezeichnen sollte.

    Das Thema Erhöhung der Gruppenlaufzeit durch zwei Bass Wege ist sicher wichtig, aber auch da gibt es eben gut und weniger gut gemachte Ansätze, das also pauschal abzutun, ist zu eng gedacht.

    Kann man das selber aus irgendwelchem Gebrauchtmaterial zusammen stricken?

    Eher nicht, denn wenn die Komponenten das nicht hergeben, nützt auch ein Messplatz und entsprechendes Know How nichts.

    Sich ein Messmikro zu kaufen und Einlesen halte ich für einen sehr langfristigen Plan, viel Spass auf der Reise ( war nicht der Weg das Ziel? )

    Zum ESW1018:

    Soweit ich mich erinnere, hatte der einen ziemlich langen BR-Kanal.

    Da ist es ziemlich wahrscheinlich, dass diese Konstruktion mit Trennfrequenzen über 100Hz nicht gut klar kommt, weil die Resonanz des langen BR-Kanals relativ tief liegt,

    insofern ist es für mich plausibel, wenn der TS beschreibt, dass das nicht gut mit dem K2 funktioniert.

    Also wenn es dann doch eine breitbandige Bass Lösung werden soll, würde ich nach 2x 15" Bassreflex Bässen schauen, die eher wenig Volumen haben.

    Einmal editiert, zuletzt von URI (21. September 2022 um 15:33)

  • marce
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    • 21. September 2022 um 19:06
    • #15
    Zitat

    d&b C4 Top/Sub und B2

    K&F Access T5/T9 B5 und B10

    wobei gerade diese beiden Beispiele klassische Beispiele für "wir brauchen noch einen Sub für Sonderfälle jenseits der üblichen Anforderungen" sind...

    Aber das kannst du auch bei K2 + B1801 haben - TSE-Infra.

    Ändert aber alles nichts daran, dass die Bässe zu den Tops passen müssen und das Controlling nicht trivial ist.

  • wora
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    • 21. September 2022 um 23:13
    • #16
    Zitat von URI

    Gehört unter ein horngeladenes Top eine Zwei-Wege Bass Lösung?

    Auf jeden Fall.

    nein, die antwort muss korrekterweise heissen:

    "es kommt drauf an." ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • test
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    • 22. September 2022 um 14:24
    • #17

    es kommt ja wie immer darauf an :)

    ich denke auch, das du mit einem Rudel 15er Bässen da glücklicher wirst. die 1018 sind auch leider keine reinen Substanz los. was du für die Bässe brauchst ist eine 15/2' box. die kommt tief genug runter. alternativ brauchst du einen bass der eben bis 150 hoch kommt.

    also eine Komponente solltest du tauschen.

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  • madmax
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    • 24. September 2022 um 16:47
    • #18

    ttps://gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/ad-701110-Seeburg+Acoustic+Line+B1801+singel+18+Sub+passiv+

    Never stop a running System

  • AlphaC
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    • 24. September 2022 um 18:54
    • #19

    Wie tief muss es im Bass denn gehen? Ich könnte mir vorstellen, dass man die K2 auch prima mit dem Seeburg K-Sub1502 oder G-Sub1801 verwenden könnte...

  • test
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    • 26. September 2022 um 15:35
    • #20

    womit wir wieder bei dem punkt sind: eine Sorte boxen muß gehen :)

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