Ist ja auch erschreckend was bei all den Möglichkeiten heute alles 'nicht mehr geht' ... im Beschallungstechnik Einsatz. ![]()
Schotte
Ist ja auch erschreckend was bei all den Möglichkeiten heute alles 'nicht mehr geht' ... im Beschallungstechnik Einsatz. ![]()
Schotte
es gibt ja auch mittlerweile Linien, denen man verschiedene Winkel einbauen kann. das kann man auch bei aps machen. semi Hornsysteme, bevor ich hier wieder gesteinigt werde, kann man auch mit verschiedenen Hörnern bestücken. bei reinen voll horn Systemen, wenn ich das mal so schreiben darf, geht meist nichts, weil der tt im abstrahlwinkel nicht geändert werden kann.
linien bei dene man Winkel ändern kann: ciray
point source mit veränderlichem abstrahlwinkel: aps und sonstige Point sources von coda
semi horn: hops 12, in die kann man 2 verschiedene Hörner reinsetzen.
reine Hörner sind ja oben schon 2 aktuelle Kisten aufgeführt.
Mal überspitzt formuliert: Was kann man denn bei der Konfiguration von 4x LA Midsize Elementen falsch machen? Für Zeltjobs einfach immer 4 Stück mit z.B. 10° als Standardkonfiguration, damit bin ich in der Vertikalen meistens schon mal fein (bzw. ähnlich einer Point-Source), und dann in der Truss genauso anwinkeln, wie man es beim Horntop auch getan hätte.
Gegenüber dem Doppel-12" / 1,5" Horntop habe ich dann 4x2x8" und 4x1" oder gar mehr Hochtöner. Da geht schon was, auch an Lowmids (die ja auch nicht jedes Horntop mit Bravour beherrschen). Habe aber eben den Vorteil, dass ich bei großen Jobs auch einfach mal z.B. 12 Stück untereinander hängen kann.
Letztendlich ist es nicht nur ein Budget, sondern vor allem eine Nutzer-Frage: Wenn 95% meiner Jobs klassisch Wald-Und Wiese sind, also Stadtfeste, Zelte und Co, brauche ich zumindest bei der Auswahl der Tops weniger Flexibilität. Da stellt sich eher die Frage, wie man Kleinbeschallungsaufträge mit flexiblem Material ausstatten kann - Stichwort MuFu.
Wer viele Gigs über 2000 PAX hat, für den wird ein LA mehr Sinn machen, das er dann für Wald-und Wiese "zweckentfremden" / downsizen kann, statt sich noch einen weiteren Lautsprecher Typ ins Lager zu stellen.
Hä? Seit wann kann man beim Line Array, wenn man die Schnitze mit 0° Winkelung untereinander hängt, die vertikalen Abstrahlwinkel addieren?
gute frage. vermutlich hat er sich da vertan und meinte eher, das man die, entsprechend gewinkelt, auch auf 40' bekommt.
was möchte fex
denn jetzt kaufen?
Erst mal Kopfschmerztabletten... ![]()
Wie sehen denn die Kurven von d&b oder vergleichbares OHNE Controller aus?
Abstrahlung kann der DSP nicht geradebiegen...
gute frage. vermutlich hat er sich da vertan und meinte eher, das man die, entsprechend gewinkelt, auch auf 40' bekommt.
was möchte fex
denn jetzt kaufen?
Hä? Seit wann kann man beim Line Array, wenn man die Schnitze mit 0° Winkelung untereinander hängt, die vertikalen Abstrahlwinkel addieren?
Danke für den Hinweis, habs korrigiert bzw. neu verfasst - die 1 vor der Null haben gefehlt.
Abstrahlung kann der DSP nicht geradebiegen...
Hat auch keiner gesagt und das Abstrahlverhalten einer HD Box interessiert mich im Moment nicht.
Mir ging es um die HT16 von PAT.
Und jetzt lass ich euch auch mit meiner HT16 in Ruhe ![]()
Übrigens, so sieht ein Frequenzgang ohne Controller einer Q7 aus ![]()
Ist zwar keine Hornbox, aber nur mal zum Vergleich![]()
Und hier das HT16
Abstrahlung kann der DSP nicht geradebiegen...
martin, live-team
Du siehst doch an der Zustimmung zu diesem zitierten Beitrag, dass das 'nicht haben will' sich vor allem auf das Abstahlverhalten der in Beitrag #69 von Stöff gezeigten Box bezieht. Du brauchst mir/uns nichts mit on axis Frequenzgangsvergleichen beweisen.
gute frage. vermutlich hat er sich da vertan und meinte eher, das man die, entsprechend gewinkelt, auch auf 40' bekommt.
was möchte fex
denn jetzt kaufen?
Weiß ich nicht nicht ganz.. das mit dem Gewicht vom LineArray vs t24N stimmt schon.
Ich verfolge aber gerade auch einfach die Gespräche hier. Ich finde es ein wenig krass, wie man hier miteinander umgeht und was für eine Baustellenmentalität herrscht. Da hat Guma schon ganz recht. Macht halt wenig Bock mit Leuten zu schreiben, die direkt auf Ausbildungsgrade usw hinweisen. Aber das gleiche denkt ihr sicher auch von mir.. dann sollte man es evtl. einfach lassen im Forum unterwegs zu sein, wenn man sowieso keinen Bock auf Gedankengänge und Diskussionen hat. Tatsächlich ist es auf Jobs genau andersrum.. da versteht man sich und in der Branche wird mMn gerne geholfen. Selbst wenn’s mal einfache Fragen sind.
Zu Mir: ich werde einfach mir verschiedenes anhören müssen und noch etwas an meiner ‚em derzeitigen System Pfeilen.
Danke für alle ernst gemeinten Ratschläge.. auch das mit der A-Serie und so
Immerhin hat man darauf geachtet, dass man im Nahfeld andere Speaker hängt als fürs Fernfeld.
Hallo,
Mal wieder ein „Weshalb nicht direkt LineArray Module kaufen“ Thread!
Auf der Suche nach potenten MainTops bin ich wieder mal bei LineArrays hängen geblieben. Weshalb?
Hi Fex!
Hab in dem Forum hier nur Page 1 und 5 Quergeleesen und möchte direkt auf deine Ausgangsfrage antworten, aus der Praxis.
2012 hatte ich L-Acoustics ARCS WiFo gekauft für meien Band-Jobs. Weil ich etwas haben wollte, was skaliert. Das Focus Top oben hatte mit den 15° den Vorteil das es schön in die Tiefe strahlt und die 30° darunter (Wide) die vordere Fläche beglückt. Für ein "richtiges" Line-Array wie KARA hatte ich kein Budget.
Jap das ist letztendlich nur eine Point Source, aber durch Winkelung und unterschiedliche Ampkanäle, kann man trotzdem sich akustisch etwas zusammen-"biegen" was für die Räumlichkeit vorteilhaft ist. Sprich die vorderen Gäste rennen nicht vor Lautstärke weg und die hinteren Gäste freuen sich über einen besseren Pegel.
Ich finde die neue A10 und A15 macht den Job noch besser, wegen der 10° Focus Winkelung, statt 15° und den seitlichen Klappen. Je enger der Winkel desto mehr Energie in die Tiefe.
-----
Ich habe mich aber nun 2022 für Coda entschieden und nicht mehr für L-Acoustics. Grund war das neue und sehr kompakte N-RAY Line-Array System, das Pegelmäßig auf KARA Niveau arbeitet, aber deutlich günstiger im Unterhalt ist. Die einzele Box kostet weniger und es reichen die Hälfte der Amp-Kanäle. Und natürlich weil ich schon immer ein LA haben wollte, das Budget nun da war und mir das KARA technologisch für eine Neuanschaffung mittlerweile "zu alt" ist.
Dank des 3-Wege System klingt das N-RAY zudem hervorragend.
Dazu habe ich noch das HOPS12T geholt. Eine Potente Box, die man einfach irgendwo hinhängt oder hinstellt, ordentlich Alarm macht, sofort klingt und verhältnismäßig wenig kostet. Quasi die "neue Generation" Horn. Gibs echte Hörner überhaupt noch in der kaufbaren Praxis? Selbst bei Function One/Void ist das ja eher ein Stummelhorn. Denn heutzutage schaffen die Pappen und die Endstufen so ordentliche Pegel, dass kompakte Bauweise von größerer Bedeutung ist.
Nach 2 Jahren Erfahrungsammeln, hier das Fazit:
Kleine Jobs mit nur 3 N-Ray Module pro Seite auf einer Stange, liefern genug Point-Source Pegel, um das ARCS WiFo in die Tasche zu stecken. Hinzu kommt, dass ich das obere Top gern mal einen eigenen Amp Kanal gebe und es 2-4db lauter laufen lasse, eben für "die hinteren Reihen".
Nachteil gegenüber der HOPS12? Ja den gibs natürlich. Aus 6,5" Pappen kommen bei nur 3 Elementen pro Seite nicht allzuviel Low-Mids raus.
Vorteile gegenüber der HOPS12? Drei Hochtöner pro Seite, die ja bereits ab 500hz spielen, klingt einfach Seidenweich und machen mega Spaß und bieten viel Headroom beim mischen.
Das sind die Ausnahme-Gigs.
Der Standard Gig läuft mit 4-6 Module pro Seite ab.
Bin zufrieden.
Mit den richtigen Einstellungen, funktionieren auch 2 Module pro Seite.
Und wenn es nur um ein Infill direkt an der Bühnenkannte oder so geht, wird auch ein Modul seinen Dienst als Füllelement tun.
Aber ein Top pro Seite als Stangen-PA fürn DJ? Vergiss es. Der Limiter muss bei den 6,5" Pappen so früh eingreifen, dass da da ein potentes Top mit 100hz Trennung viel mehr kann.
Am Kara gab es doch jüngst ein Update auf Kara II. Diese Updates kann man sogar nachrüsten auf alte Systeme. So gesehen würde ich nicht sagen das die Kara veraltet ist. Im Gegenteil. Wo lässt sich schon so schnell und spontan mal eben die horizontale verändern. Und das auch noch asymmetrisch.
Für mich müsste man am Kara nicht viel ändern die nächsten 10 Jahre.
Was das an geht ist L-Acoustics wohl gerade deutlich im Vorteil und bis auf die A10 und A15 gibt es wohl auch keine Pointsource die das kann.
Btw. die A-Serie von D&B gefällt mir auch sehr gut.
Alles anzeigenHi Fex!
Hab in dem Forum hier nur Page 1 und 5 Quergeleesen und möchte direkt auf deine Ausgangsfrage antworten, aus der Praxis.
2012 hatte ich L-Acoustics ARCS WiFo gekauft für meien Band-Jobs. Weil ich etwas haben wollte, was skaliert. Das Focus Top oben hatte mit den 15° den Vorteil das es schön in die Tiefe strahlt und die 30° darunter (Wide) die vordere Fläche beglückt. Für ein "richtiges" Line-Array wie KARA hatte ich kein Budget.
Jap das ist letztendlich nur eine Point Source, aber durch Winkelung und unterschiedliche Ampkanäle, kann man trotzdem sich akustisch etwas zusammen-"biegen" was für die Räumlichkeit vorteilhaft ist. Sprich die vorderen Gäste rennen nicht vor Lautstärke weg und die hinteren Gäste freuen sich über einen besseren Pegel.
Ich finde die neue A10 und A15 macht den Job noch besser, wegen der 10° Focus Winkelung, statt 15° und den seitlichen Klappen. Je enger der Winkel desto mehr Energie in die Tiefe.
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Ich habe mich aber nun 2022 für Coda entschieden und nicht mehr für L-Acoustics. Grund war das neue und sehr kompakte N-RAY Line-Array System, das Pegelmäßig auf KARA Niveau arbeitet, aber deutlich günstiger im Unterhalt ist. Die einzele Box kostet weniger und es reichen die Hälfte der Amp-Kanäle. Und natürlich weil ich schon immer ein LA haben wollte, das Budget nun da war und mir das KARA technologisch für eine Neuanschaffung mittlerweile "zu alt" ist.
Dank des 3-Wege System klingt das N-RAY zudem hervorragend.
Dazu habe ich noch das HOPS12T geholt. Eine Potente Box, die man einfach irgendwo hinhängt oder hinstellt, ordentlich Alarm macht, sofort klingt und verhältnismäßig wenig kostet. Quasi die "neue Generation" Horn. Gibs echte Hörner überhaupt noch in der kaufbaren Praxis? Selbst bei Function One/Void ist das ja eher ein Stummelhorn. Denn heutzutage schaffen die Pappen und die Endstufen so ordentliche Pegel, dass kompakte Bauweise von größerer Bedeutung ist.
Nach 2 Jahren Erfahrungsammeln, hier das Fazit:
Kleine Jobs mit nur 3 N-Ray Module pro Seite auf einer Stange, liefern genug Point-Source Pegel, um das ARCS WiFo in die Tasche zu stecken. Hinzu kommt, dass ich das obere Top gern mal einen eigenen Amp Kanal gebe und es 2-4db lauter laufen lasse, eben für "die hinteren Reihen".
Nachteil gegenüber der HOPS12? Ja den gibs natürlich. Aus 6,5" Pappen kommen bei nur 3 Elementen pro Seite nicht allzuviel Low-Mids raus.
Vorteile gegenüber der HOPS12? Drei Hochtöner pro Seite, die ja bereits ab 500hz spielen, klingt einfach Seidenweich und machen mega Spaß und bieten viel Headroom beim mischen.
Das sind die Ausnahme-Gigs.
Der Standard Gig läuft mit 4-6 Module pro Seite ab.
Bin zufrieden.
Mit den richtigen Einstellungen, funktionieren auch 2 Module pro Seite.
Und wenn es nur um ein Infill direkt an der Bühnenkannte oder so geht, wird auch ein Modul seinen Dienst als Füllelement tun.
Aber ein Top pro Seite als Stangen-PA fürn DJ? Vergiss es. Der Limiter muss bei den 6,5" Pappen so früh eingreifen, dass da da ein potentes Top mit 100hz Trennung viel mehr kann.
Geilo vielen Dank ![]()
Hauptdaseinsberechtigung von Line Arrays sind Großbeschallungsszenarien, die die Leistungsfähigkeit von einzelnen Tops übersteigen.
Im Lowmidbereich lässt sich durch Vervielfachung der Membranfläche der Pegel bei Single-Tops noch relativ simpel erhöhen, was im Hochton deutlich komplexer wird. Selbst die meisten großen Horntops haben nur 1 Hochtöner verbaut, der entsprechend das limitierende Element darstellt. Ansätze wie Danley Synergy, KV2 VHD 5, o.ä., versuchen die Kombination mehrerer Hochtöner innerhalb 1 Horn, was mehr oder weniger klappt. Irgendwann ist aber auch das Limit dieser Systeme erreicht.
Der Mechanismus der Pegelerhöhung in Line Arrays ist die Koppelung der einzelnen Schallquellen, wodurch aus vielen kleinen effektiv eine einzige große wird. Das Prinzip kennt jeder Beschaller von Subwoofern im Stack.
Herausfordernd wird dies spätestens im Hochton. Für einwandfreie Ergänzung der einzelnen Quellen darf der Abstand zwischen den Zentren dieser nicht mehr als die halbe Wellenlängen betragen, welche im Hochton auf wenige cm schrumpfen. Desweiteren ist die Abstrahlung eines Lautsprechers eine Funktion von Größe vs. Wellenlänge - bei gleichen Abmessungen des Schallwandlers wird die Abstrahlung mit steigender Frequenz enger.
Gelöst wird die Sache, indem kein modulares Line Array am Markt tatsächlich im gesamten Frequenzbereich als Line Array agiert. Im Hochton strahlt jedes Modul vertikal auf seinen eigenen, sehr engen Bereich ab, der im System durch mechanische Winkelung der Module zueinander, unterstützt von digitalen Processing, den gewünschten Gesamtabstrahlbereich ergibt. Vereinfacht gesprochen könnten 10 Module zu je 10° insg. 100° abdecken.
Im Hochton steigt der Pegel im Line Array also nicht durch Koppelung der vielen einzelnen Schallquellen, sondern indem jede seine Schallenergie auf einen sehr kleinen Winkel konzentriert.
Für mittelgroße Events, die der Verantwortliche überlegt evtl. noch mit Single-Tops zu erledigen, gibt's zugeschnittene Kleinarrays wie zB Martin Audio Taurus, mit denen man zB mit 2 Stück der 30° oder 4 Stück der 15° Varianten ges. 60° vertikal erreicht.
Wer die Beschreibung komplex findet, kann evtl. erahnen, wie die Entwicklung eines derartigen Systems ist. Somit gibt's klare Qualitätsunterschiede zwischen Herstellern und Produkten, je nachdem wer die besseren Entwickler und das größere R&D Budget hat, die man sich ein Einzelfall ansehen und beurteilen muss. Von Vorstellungen ala "ich häng mal ein paar Module von was das nach Line Array aussieht zu einer Banane, stöpsel es an, und hab dann den Bomben Sound" sollte man sich von Anfang an trennen.
Und dann gibt es auch noch Arrays die ohne Curving auskommen und nur über Beam Steering arbeiten.
Ich bin mal gespannt, wann der erste im Zelt mit einem L2D pro Seite ankommt….
Würde mich echt mal interessieren, ob das ne Alternative zum 6er Hang Kara ist.
Und ob man dann durch 2 weitere L2 pro Seite plötzlich in der 12er Hang k2 Liga spielt. Da wäre ja dann schon spannend.
Sicher kein günstiges System, aber das Marketing klingt spannend.
Werde das irgendwann mal testen. Dann natürlich auch mit nem 6er Hang Kara und nem 12 Hang k2 daneben. Derzeit scheitert es noch an einem Testsystem.