er muß doch ein begründung für seine punktschallquelle liefern ![]()
Line Array statt Point Source
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Es ist aber ja auch so, daß in einer nicht riesigen Firma nicht für alle Beschallungs-Situationen ein eigenes Werkzeug angeschafft werden kann, es muß oft Kompromisse geben.Valider Punkt. Als ich noch in einer typischen Veranstaltungstechnikbude angestellt ware habe ich mich immer gefreut, im Zelt ein kurzes "Line-"Array zu haben, weil die Alternative war etwas Direktabstrahlendes oder schlecht abgestimmte EV MTH1 geflogen ohne Frontfills.
Da habe ich mir die Nachteile der Abtrahlung lieber durch ein viel angenehmeres akustisches (Arbeits-)Erlebnis "erkauft". -
er muß doch ein begründung für seine punktschallquelle liefern

selbst wenn er Recht hätte würde der Präzedenz oder Haas Effekt das Hörerlebnis nicht beeinträchtigen da man nur die erste Wellenfront verortet. Das Ohr lässt sich leicht belügen.
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Das ordentlich dimensionierte Linearrays funktionieren denke ich brauchen wir nicht diskutieren. Das Funktioniert seit V-Dosc schon so gut das die Technologie sich Weltweit ziemlich stark durchgesetzt hat.
Problematisch sind doch eher Kleinpappenarrays die oben drein auch noch oft genug zu kurz dimensioniert werden. Das ganze einhergehend mit einer zu breiten Abstrahlung für einen schlauchigen Raum führt einfach zu enormen Kompromissen. Solche Beschallungen lassen sich mit ein, zwei Horntops pro Seite problemlos besser, leichter und günstiger erledigen.
Da aber untereinander hängende Module einfach in Mode sind, hat sie jeder und setzt sie dann auch für alles mögliche ein. Die Horntops hat man ja verkauft und will die Neuanschaffung rentabel machen.
Wenn man nun ein Kara mit Panflex hat, dann kann man da auch mit wenig Elementen ein brauchbares Point Source basteln. Trotzdem strahlen viele Horntops noch schmäler ab, was z.B. in Bierzelten einfach zuträglich sein kann.
Ganz problematisch wird es dann so richtig wenn man versucht mit 6-8x Kiva pro Seite ohne Flugbass versucht ein 3000 Mann Zelt längs mit Top 40 zu beschallen.
Da kann aber weder das eigentlich recht gute Top noch die Technologie was dafür, das sowas nicht funktioniert.
Andererseits wenn man Kosten, Gewicht und Truckspace bedenkt ist das sicher in der Situation nicht besser als z.B. 2x PT7 und 1-2 Delaylines ... wahlweise das selbe von D&B, Ohm, Stud. Das wird zwar vielleicht auch sehr knapp sein, aber man kann damit deutlich schöner arbeiten.
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selbst wenn er Recht hätte würde der Präzedenz oder Haas Effekt das Hörerlebnis nicht beeinträchtigen da man nur die erste Wellenfront verortet. Das Ohr lässt sich leicht belügen.
Das wiederum ist Quatsch: Es geht nicht um Ortung, sondern um die „Verschmierung“ des Signalimpulses. (…und Haas hat damit noch gar nix zu tun 😉)
Finde ich ja toll, dass ihm das wichtig ist - aber seine Darstellung, die gerade mal auf breit abstrahlende Breitbänder oder Kalotten zutrifft ist in Bezug auf richtige, durchentwickelte Linearrays einfach falsch.
Schade, wenn wieder ein Prinzip schlecht geredet wird um sein eigenes, bevorzugtes anzupreisen. 🫤
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Die Aussage von Krampera kann ich als Fan von Point Sources ja unterschreiben.
Wenn wir bei HK im showroom erst das 210er Point source (als Linear 9 aktiv oder CX210 Passiv) vorführen und danach dann das Line Array, wirkt die point source immer erst mal besser.
Direkter, mehr Impulstreue, Saubereres stereo Bild usw.
Haas hin oder her, ein wenig bleed der anderen Elemente ist eben bei den meisten 10-15° die nur auf 2-4° gecurved sind unvermeidbar.
Das soll aber nicht bedeuten das nicht trotzdem das Array in point source Aufstellung mit 3-4 Elementen, daneben nicht trotzdem seine Berechtigung hat.
Als Beispiel: 6x8” Pappe machen untenrum schon noch was anderes als 2x10”
Also ja, krampera hat nicht unrecht, wie sehr einem diese Tatsache stört und welchen Kompromiss man eingehen möchte muss eben jeder für sich entscheiden. Akustische Belange sind da auch nicht immer an erster Stelle.
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Es gibt nicht die Lösung für das Problem. Man kann es mit Hörnern machen, wobei man sowas in einigermaßen aktuell haben sollte. Bis so 1000psx wäre mein Favorit die point source. Darüber hinaus die Linie. Delay würde ich immer versuchen zu vermeiden.
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Die Aussage von Krampera kann ich als Fan von Point Sources ja unterschreiben.
Sobald man STEREO anbietet, hat man wieder zwei Quellen und exakt die gleichen Probleme mit den verschliffenen Impulsen. Von Begrenzungsflächen und deren Reflexionen gar nicht zu reden.

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selbst wenn er Recht hätte würde der Präzedenz oder Haas Effekt das Hörerlebnis nicht beeinträchtigen da man nur die erste Wellenfront verortet. Das Ohr lässt sich leicht belügen.
da hast du etwas missverstanden. es geht nicht um den präzedenzeffekt, sondern darum, dass die wellen, wie soll ich sagen, "verwässert" werden, also ungenau werden.
genau das passiert aber eben nicht, wenn man den hochton mit hörnern auf einen engen bereich richtet.
und ehrlich gesagt kenne ich auch ein lautsprechersystem, welches eine linie mit normalen, eng aneinanderliegenden kalotten bildet - ohne richtige hörner. und auch hier ist nichts von verwaschenen signalen zu bemerken, eher das gegenteil: die teile klingen wie eine große und sauber abgestimmte HiFi box.
also mit dem Haaseffekt hat das jedenfalls nichts zu tun, denn da geht es ja um einen ortungseffekt, der zwischen 10 und 30ms eintritt.
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Bis so 1000psx wäre mein Favorit die point source. Darüber hinaus die Linie. Delay würde ich immer versuchen zu vermeiden.
die einschätzung mit den etwa 1000 zuhörern teile ich.
was die delays angeht, muss man je nach situation entscheiden. natürlich versucht man erstmal, den aufwand und die arbeit zu minimieren. irgendjemand muss das ja auch bezahlen. aber wenn es die lage ergibt, habe ich überhaupt nichts gegen den einsatz von delays.
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Noch besser ist, wenn man versteht, was so ein Zelt daraus macht.

Was macht denn so ein Zelt daraus?
Falls Du oder jemand anderes da generelle Erfahrungswerte hat freue ich mich über einen Austausch, ggf. gerne auch in einem separaten Thread. Ich bin am kommenden Mittwoch in so einem Zelt unterwegs. Ich habe schon viele viele Konzerte auf allen möglichen Bühnen hinter mir aber in so ein Festzelt verschlägt es mich jetzt tatsächlich das erste Mal... -
da wir ja beim Erbsenzähler angekommen sind:
wie ist es denn mit den Besuchern die links vor den boxen stehen und stereo hören? von den rechten bekommen die ja nichts mit, bis auf das sie sie sehen können

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einhellige Forenmeinung war doch mal, dass auf den linken PA-Seite eigentlich das gleiche passiert wie auf er rechten. Eben weil genau deswegen.
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wie ist es denn mit den Besuchern die links vor den boxen stehen und stereo hören?
wie sollen sie denn stereo hören, wenn sie vor einer box stehen?
Was macht denn so ein Zelt daraus?

es sind die zeltwände, die uns gerne sorgen bereiten. gegen tiefere frequenzen sind sie quasi durchlässig, aber ab den mittleren frequenzbereichen reflektieren sie sehr stark, was nicht selten zu unschönen effekten führt. da wird die beschallungsanlage ganz schnell sehr aggressiv, obwohl sie im freien ganz angenehm klingt.
auch das bühnenmonitoring wird schnell unangenehm, vor allem wenn man noch einen lauten drummer auf der bühne hat.
deshalb sind gerichtete lautsprecher hier schnell mal im vorteil, weil sie die zeltwände nicht so laut anstrahlen.
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So muss es sein. Es sei den die eine Seite deckt vollständig die andere mit ab.
Sprich 100% Abdeckung des Publikums mit jeweils L und R.
Das ganze ist aber schwierig bis unmöglich zu realisieren. Daher wäre es gut wenn man im meistens ohne Stereomix auskommt. (manchmal gibt es ja auch andere gründe warum man das PanPoti angreift)
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Nach meiner pers. Erfahrung brauchts im Zelt gegenüber
geschlossenen Räumen mehr Bass .
Das Verhalten im Mittel Hochton ändert sich nicht wesentlich .
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Das Verhalten im Mittel Hochton ändert sich nicht wesentlich .
da habe ich durchaus gegenteilige erfahrungen gesammelt.
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Ich sehe da keinen Widerspruch zu Deinen Ausführungen ,
Du warst aber schneller

Wenn das Zelt die Bässe "frisst" klingt das aggressiv .
Auch wenn man massiv mehr Bass liefert ,
klingt die Anlage in sich unausgewogen .
Mit nicht wesentlicher Änderung meinte ich das Verhalten
gegenüber geschlossenen Räumen mit ähnlichen Wandoberflächen .
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Ah,
da kommt bei jemanden bekannten wieder der alte 'KV2 Fänboy' durch ...
'Kamperas Geplapper' lässt sich meist einfachtst widerlegen wie sich ja damals schon immer und immer wieder gezeigt hat. Wer konsequent NICHT minimal / linear Phasiges FIR Umsetz und seine Holz-Kisten-Haufen in der Gesamtheit auch nicht dahingegend optimiert bezüglich akustischer Phase von der Grundlegenden Auslegung UND Aufstellung / Anordnung der Kisten braucht erst gar nicht mit solchen Argumenten wie Hochton verschmierungen bei LA's kommen als Werbe Argument ... und das die 1 Hochton Treiber 'Point Source' nicht die 5000 Pax Pa schaft wie im Werbeprospekt hat die Praxis auch gezeigt ... Physik lässt sich halt nicht überlisten.
Schotte -
…es sind die zeltwände, die uns gerne sorgen bereiten. gegen tiefere frequenzen sind sie quasi durchlässig, aber ab den mittleren frequenzbereichen reflektieren sie sehr stark, was nicht selten zu unschönen effekten führt. da wird die beschallungsanlage ganz schnell sehr aggressiv, obwohl sie im freien ganz angenehm klingt.
Ja, da hat der wora bei meinem Vortrag über die 'Dreifaltigkeit der längs bespielten Bierzeltakustik' gut aufgepasst!

• Bässe und Lowmids
…verhalten sich wie 'Open Air' d.h. man kann da sehr viel Energie rein stecken und sollte entsprechend Reserven haben. Moden gibt es keine, höchstens der Hohlraum unter der Bühne glänzt mal durch eine unerfreuliche Resonanz.
• Mitten
Hier gibt es einen unschönen Effekt, eine Grenzfrequenz ab der das Planenmaterial den Schall nicht mehr durch lässt sondern reflektiert und sehr häßliche Erstreflektionscluster erzeugt. Das geht irgendwo bei 600+ Hz aufwärts los und hier sind Horn-Single-point-sources mit 60-70° horizontal den typischen Stummel-LAs überlegen. Da mache ich auch lieber z.B. V7p fliegend, damit man die so ausrichten kann, dass möglichst wenig reflektierter Anteil entsteht + kleine, leichte Delay-lautsprecher, die man mit gutem Gewissen an tent clamps hängen und ebenfalls so ausrichten kann, dass sie nicht auf die Plane knallen.
• Hohe Frequenzen 8KHz+ werden von den Planen absorbiert. Hier würden korrekt ausgerichtete Stummel-LAs mit guten Treibern und passenden waveguides einen kleinen Vorteil haben, der aber ab einer gewissen Zeltlänge auch nicht ohne Delay spielt.
Als tourender BE hat man darauf herzlich wenig Einfluss, kann aber mindestens dafür sorgen, dass wedges und backline nicht so sehr auf die Planen knallen.

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