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  5. Licht

Frontlicht in kleinen Kneipen

  • MiFa1969
  • 6. September 2024 um 16:22
  • MiFa1969
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    • 6. September 2024 um 16:22
    • #1

    Moin Zusammen,

    was verwendet ihr, wenn ihr in kleinen Kneipen ein wenig Frontlicht für eine Band braucht?
    Ich komme da auf keine Idee.

    Entweder bin ich zu weit weg, dann ist der Winkel zu flach.

    Zu nah geht eigentlich auch nicht, da vor der Band kein Platz ist.

    Gibt es da überhaupt eine brauchbare Lösung?
    Muss ja kein High-End Licht sein. Nur ein bisschen mehr, als die Funzeln der Kneipen so hergeben.

    Für Ideen bin ich dankbar!

  • Walgesang
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    • 6. September 2024 um 16:28
    • #2

    Gravity TLS 431 Stativ, darauf je nach Budget und Kabelführung nen Arri 300 oder nen Astera Pluto Fresnell Akku LED.

    Ansonsten kann Gassenlicht ja auch schön sein.

  • MiFa1969
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    • 6. September 2024 um 16:33
    • #3
    Zitat von Walgesang

    Gravity TLS 431 Stativ, darauf je nach Budget und Kabelführung nen Arri 300 oder nen Astera Pluto Fresnell Akku LED.

    Danke für den Tipp! Wie machst du das wenn du keine brauchbare Deckenhöhe hast? Damit leben, dass den Jungs auf der Bühne die Sonne ins Gesicht scheint?
    Oder dann lieber Gassenlicht so gut wie möglich?

  • Lampenschubser
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    • 6. September 2024 um 16:40
    • #4

    Ich nehm auch einfach kleine Stufenlinsen und schau wie ich zurecht komme. Irgendwie ist es bisher immer noch gegangen.

  • Walgesang
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    • 6. September 2024 um 16:43
    • #5
    Zitat von MiFa1969

    Danke für den Tipp! Wie machst du das wenn du keine brauchbare Deckenhöhe hast? Damit leben, dass den Jungs auf der Bühne die Sonne ins Gesicht scheint?
    Oder dann lieber Gassenlicht so gut wie möglich?

    Joa, irgendwie so.

    Je nachdem wie sehr man die Band sehen soll dann eben steiles Frontlicht oder doch Gasse.

    Man kann auch mit Frostfiltern experimentieren und die so filmmäßig an die Torblenden klemmen.

    Das kann den Blendfaktor mindern, sieht aber direkt nach Filmset aus.

  • Lampenschubser
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    • 6. September 2024 um 16:47
    • #6

    macht nix. mach ich bei sehr kurzen Abständen grundsätzlich mit Frostfolien und Leefiltern.

    Das hat sich einfach super bewährt. Klar, mit der Torblende hast bestimmt die 3-4-Fache Fläche. Entsprechend weniger blendet das ganze.

    Bei ganz kurzen Abständen greife ich aber eher zu Flutern+Filter. Aber das liegt eher an dem größeren Abstrahlwinkel als an der Lichtqualität

  • madmax
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    • 6. September 2024 um 16:53
    • #7

    Ich nehme da einfache RGB-LED Fluter. Hauptsache hell.

    Gibts schön mit Handy-App Steuerung.

    Einfach + schnell die richtige Farbe eingestellt, fix an einen Balken gespaxt. :)

    Never stop a running System

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    • 6. September 2024 um 17:01
    • #8

    2 Stufenlinsen DTS Scena 300/500 mit Torblenden schräg von links und 2 schräg von rechts.

    Nachteil ist natürlich der notwendige Dimmer inkl. entsprechendem Strombedarf & die nicht unerhebliche Blendung der Akteure weil die eingeschränkte Deckenhöhe keine Beleuchtung von höher oben zulässt.

    Vorteil: Material ist eh da und frisst kein Heu mehr & der Künstler kann sich mangels Sicht ein viel größeres Publikum vorstellen, als in die Kneipe passt. ;)

    Viele Grüße,
    Fux

  • MiFa1969
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    • 6. September 2024 um 17:09
    • #9

    Mein lachender Smiley bezog sich auf den letzten Satz 👍😂

    Vielen Dank für die Tipps. Ich werde mal ausprobieren.

  • Lampenschubser
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    • 6. September 2024 um 17:13
    • #10
    Zitat von madmax

    Ich nehme da einfache RGB-LED Fluter. Hauptsache hell.

    Gibts schön mit Handy-App Steuerung.

    Einfach + schnell die richtige Farbe eingestellt, fix an einen Balken gespaxt. :)

    Und genau das wäre für mich keine Option. Ein schönes Warmes Frontlicht ist mir auch und gerade in der Kneipe Wichtig. Dazu noch ein paar LED-Fluter in die Ecken und gut ists. Wenns hoch kommt dann steuer ich das ganze mit einem ganz einfachen DMX-Pult um mal zwischendrin die Farben ändern Könnte wenn ich wollen würde.

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    • 6. September 2024 um 17:16
    • #11

    Das mit dem letzten Satz war mir schon klar! ;)

    Wenn man dann aber links und rechts auf der Bühne noch jeweils ganz old school je 4 PAR56 mit Torblendenund farbig eingefiltert aufhängt braucht man halt einen kleinen 12 Kanal Dimmer mit Drehstromanschluss und da wird es in einigen eigentlich ganz gemütlichen kleinen Locations dann schon haarig.

    Wesentlich praktischer ist in 2024 natürlich alles in LED-Technik, aber das Genannte hat schon einen gewissen nostalgische Charme, wenn denn genug Strom dafür vor Ort ist.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Lampenschubser
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    • 6. September 2024 um 17:26
    • #12

    Ist das so? Erstens brauche ich Gedimmt deutlich weniger Saft und zweitens passen 2-4 300er Linsen Problemlos noch mit einem 2.2 auf einen 16a/230V. Häufig habe ich auch 2x 1kW Linse dabei weil ich so mit der Farbtemperatur noch weiter runter komme.

    Noch dazu haben Kneipen die häufiger Liveacts haben ohnehin irgendwo einen CEE16 oder 32.

    Als Dimmerpack tuts auch ein Stairville DDS 405. Farbig Filtern würde ich nicht direkt, vlt. CTO oder CTB, je nach dem was besser zur Musik passt. Dazu ggf. einen Frostfilter.

    Oder für einen Solokünstler eine große 2kW Linse auf einem schönen Stativ quasi als Deko. Fürs Ambiente dann 4-8 Asteratubes o.ä. im Hintergrund aufgestellt.

  • madmax
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    • 6. September 2024 um 17:53
    • #13

    Schon die billigsten Dinger können jede Farbe, natürlich auch "warm"

    Sicher nicht High-End; aber für zwei Nasen, welche um ihre Getränkerechnung spielen, völlig ausreichend.

    Ohne DMX-Pult und den ganzen Kram. ;)

    Einfach mit dem Finger über den Farbkreis im Handydisplay fahren.

    Sogar einzeln adressier- bzw. anwählbar und mit in Parametern anwählbaren Farbwechseln und so Zeug...

    Never stop a running System

  • Sep
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    • 6. September 2024 um 18:10
    • #14

    I nehme als Hauptlicht für genannte Kneipen etc. Eurolite KLS 3002, fertig verkabelt im org Koffer, aufs Stativ, ggf. Winkeln einstellen und fertig, sehr mobil. Steuerung per Stick wireless und mit Easy Show. Im Notfall gehr es auch mit gelieferten Ferbedienung.

  • skyper
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    • 6. September 2024 um 19:33
    • #15

    Wenn es die Decke hergibt (nicht abgehängt) evtl auch Manfrotto Autopoles.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • test
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    • 6. September 2024 um 21:13
    • #16

    Im Grunde entweder fluter oder rgbw led und der band dann eine Blickrichtung versuchen frei zu lassen. Wenn man mit einem fluter von flach lks und einer flach rechts können die schön gerade aus schauen

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • zegi
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    • 6. September 2024 um 22:00
    • #17
    Zitat von skyper

    Wenn es die Decke hergibt (nicht abgehängt) evtl auch Manfrotto Autopoles.

    An die musste ich auch denken. Die sind ziemlich genial für gewisse Anwendungen.

    Wäre es eigentlich erlaubt, wenn man z.B. eine gehobelte Leiste an die Decke klemmt, an der dann z.B. 2-3 kleine Led-Strahler hängen?

    Der Ton macht die Musik.

  • Felix_
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    • 6. September 2024 um 22:44
    • #18

    Ich hab zur Ergänzung zum vorhandenen (schwachen) Frontlicht mal zwei Showtec Sunstrips an die Stative/Distanzrohre der PA geklemmt. Das dürften die aktiven (10*75W) gewesen sein. Die Ausleuchtung war für den geringen Abstand zu den Akteuren erstaunlich gleichmäßig.

    Die etwas unkonventionelle Lösung kam dadurch, dass die Leuchten im 6er Case vermietet wurden und die anderen 4 fürs Effektlicht hinter der Band waren ;)

  • Christian S.
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    • 7. September 2024 um 00:09
    • #19

    Nehmen? Akkes was funktioniert.. und wie dunjel die Kneipe ist. Man vergesse auch ne PAR16 mit Halogen, auch die neueren Stromschienen LEDs können ganz viel. Ansonsten entdecke ich aks Freund von Stufenlinsen gerade auch einige Softligts für blendkritische Fälle - aber da muss man sehen, dass man nicht 120-180° Abstrahlwinkel hat.

    Titan Tube waagerecht kann auch gehen - klappt aber nur bei Distanzen, wo sonst gar nichts mehr geht.

    Kreativ sein: Front, Gasse, Rampe - am Ende geht viel. Egal was, hauptsache es ist eine Lampe für den Zweck da!

    Ich hab vor kurzem 4er LED Partybesteck auf zu niedrigen Stativen auf einer hohen Konzertmuschel gesehen. Das tat vom Aufbau her weh...Aber man hat nur eine Farbe, es war dadurch mehr Gassenlicht und das Ergenis hat über ne Stunde nicht gelangweilt...

    Zitat von zegi

    Wäre es eigentlich erlaubt, wenn man z.B. eine gehobelte Leiste an die Decke klemmt, an der dann z.B. 2-3 kleine Led-Strahler hängen?

    Eher nicht.. aber vermutlich nicht das größte Übel in der Location... Und wenn es nicht hält, tut es vermutlich weniger weh, als jede Alupipe. Im Brandfall sollte es auch nicht der Knackpunkt werden. Wenn man manche Kragarmvariante mit Autopolen sieht, wo Scheinwerfer dran hängen, könnte der Vorschlag statisch gesehen nicht der dümmste sein. Autopoles in Kneipen sind eher kritisch in Form von angetrunkenen Poledanceversionen oder ich kann-nicht-mehr-stehen-festhaltern...

  • MiFa1969
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    • 7. September 2024 um 08:29
    • #20

    Vielen Dank für die vielen Tipps.

    Das muss ich mir jetzt mal in Ruhe anschauen.

    Da mit Licht bisher nur rudimentär gebastelt habe, kenne ich die meisten Typen die ihr genannt habt nicht.

    Schaue ich mir auf jeden Fall an und werde testen was geht und für meinen Fall Sinn macht.

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