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Große Bühnen mit Point Sources

  • tby83
  • 16. Oktober 2024 um 00:41
  • fox
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    • 16. Oktober 2024 um 20:30
    • #21
    Zitat von URI

    Und dann gibts ja noch das erste Paper von L-acoustics zum Thema Arrays, wo mathematisch nachgeweisen wird, daß es eine ganz schlechte Idee ist, Cluster vertikal und horizontal zu bauen.

    Muss man nicht glauben, ist ja blos Mathe.

    Wenn das noch irgendwie verfügbar wäre würde mich das sehr interessieren.

  • URI
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    • 16. Oktober 2024 um 20:49
    • #22

    AES Convention Papers Forum » Sound Fields Radiated by Multiple Sound Sources Arrays

    Könnte das sein

  • wora
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    • 16. Oktober 2024 um 21:28
    • #23
    Zitat von URI

    Vielleicht verklärt ja die Erinnerung die alten Speaker ein bißchen.

    vielleicht ist es aber auch eher so, dass man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann, dass man mit ordentlich aufgebauten hornsystemen auch vor 30 jahren einen sehr, sehr guten sound machen konnte... und zwar auch damals schon für die allermeisten zuhörer - wenn man wusste, was man tat.

    ich hatte es neulich mal an anderer stelle erwähnt: 1994 hatte ich das vergnügen, ein Pink Floyd konzert live zu erleben.

    damals hatte ich noch sehr gute ohren und kann mich erinnern, dass mich die soundqualität einfach nur begeistert hatte. etwas in der qualität habe ich davor noch nie - und danach ehrlich gesagt viele, viele jahre nicht mehr gehört.
    auch mit linearrays nicht.

    will sagen: damals war definitiv nicht alles schlecht!
    es war nur noch komplexer als heute - und es gab noch weniger gut geschultes personal - deshalb gab es möglicherweise auch im verhältnis mehr pfusch als heute.

    und wenn man damals schon die heutigen DSP möglichkeiten gehabt hätte, wäre das urteil über hornsysteme sicherlich nicht so schlecht ausgefallen.

    natürlich gab es auch wirklich schlechte hornsysteme, keine frage. aber der hauptsächliche grund für schlechte performance war schon damals hauptsächlich das schlecht geschulte personal.


    Zitat von Fux

    Ich denke, da gibt es kein prinzipielles gut oder schlecht alleine vom Konzept her, sondern für jede Anwendung ein besser geeignetes oder schlechter geeignetes Werkzeug.

    diese aussage kann man zu 100% unterstützen. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Lampenschubser
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    • 16. Oktober 2024 um 22:16
    • #24

    meistens ist es doch der Systemer, das Budget oder das was grad im Lager noch frei ist was am Sound schuld ist und nicht ob Pointsource oder Linearray.

    Ein Cobra 4 z.B. dürfte ja eigentlich garnicht funktionieren. Ich kann mich aber an Veranstaltungen erinnern wo es da schwer in Ordnung in meine Ohren tönte.

    Da hat halt Band, Systemer und der Raum gepasst.

    Genauso ist es mit Hörner und LA´s. Heutzutage freue ich mich wenn professionelle Firmen mit Horntops aufkreuzen. Das wird meistens Prima weil die zumeist sehr genau wissen was und warum sie das tuen.

  • hp
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    • 17. Oktober 2024 um 09:50
    • #25
    Zitat von URI

    Deswegen fliege ich pro Seite ein 60x40 Grad ( von dem man 20 Grad vertikal nutzen kann ) und darunter ein 90x40 Grad, welches ca 6 dB weniger Pegel kriegt.

    Schön , das nicht alles Wissen im nichts verschwindet ....

    Dieses Konzept war zu meiner Zeit gängige Praxis .

    Auch wenn es keiner glaubt , damit wäre hinten lauter als vorn möglich gewesen !

    Man hatte praktisch annähernd gleiche Pegel auf dem gesamten Areal .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • Lampenschubser
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    • 17. Oktober 2024 um 10:45
    • #26

    Das mach ich immer noch so mit PT7 als Main und RT4 als Downfill.

    Funktioniert prima - möchte man garnicht glauben in der heutigen Zeit ;)

    Auch gabs hier jemanden der immer C4 oben und C7 unten geflogen hat. Ging auch erstaunlich gut.

    Allerdings ist das halt nix was nicht mit Array-processing auch gehen würde.

  • wora
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    • 17. Oktober 2024 um 16:43
    • #27

    wir müssen dabei auch beachten, dass in den letzten 20 jahren nur noch wenige hersteller auf hornsysteme gesetzt haben. alle innovationen der beiden jahrzehnte flossen quasi fast nur in die linearray-technik. von wenigen ausnahmen abgesehen.

    ich bin überzeugt, dass man mit der selben entwicklungs-energie auch die hornsysteme locker auf den stand der heutigen besten linearrays bekommen könnte.

    aber jedes system hat eben auch seine spezifischen vor- und nachteile.

    für mich habe ich jedenfalls eine kleine regel erstellt: unterhalb von etwa 1000 zuhörern sehe ich hörner im vorteil, über 1000 pax dann linienschallquellen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Lampenschubser
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    • 17. Oktober 2024 um 21:03
    • #28

    Da kann ich nur zustimmen.

    Allerdings ist bei mir die "Schallmauer" eher etwas höher angesetzt.

    Und seit der Ella bin ich da auch etwas flexibler.

    Die lasse ich mir auch bei deutlich kleinerem Publikum gerne hinstellen wenns passt.

    Da kommt man mit vertretbaren Aufwand auf eine super Richtwirkung und eine Sehr ordentliche Gesamtlänge.

    Fohhn hat bei den Pointsources seine Hausaufgaben sehr gut gemacht.

    Leider ist das nicht bei allen Herstellern so.

  • guma
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    • 18. Oktober 2024 um 07:09
    • #29
    Zitat von URI

    Deswegen fliege ich pro Seite ein 60x40 Grad ( von dem man 20 Grad vertikal nutzen kann ) und darunter ein 90x40 Grad, welches ca 6 dB weniger Pegel kriegt.

    Wie das genau geht, kann ja jeder selbst bei Bob nachlesen.

    Ja, vor allem hätte man das bei Bob vor 30 Jahren auch schon nachlesen können (da gab‘s sein von Meyer aufgelegtes Buch schon) um zu entdecken, was man für dieses setup sonst noch braucht, was es damals auch schon gab, es aber für ein solches setup kaum jemand benutzt hat… ;)

  • tby83
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    • 18. Oktober 2024 um 19:11
    • #30

    Wie sieht es denn mit den einfachen LAs aus, die kein besonderes Processing integriert haben. Zum Beispiel HDL 6a von RCF, das kommt ohne RDNet. Ich vermute man kann das dennoch mit der Software berechnen, muss dann aber manuell anpassen. Bekommt man das so präzise eingestellt, wie es nötig wäre oder geht dann für jeden einzelnen LS das Messen los? Sind solche kleine LAs mit 2x8“ überhaupt sinnvoll?

  • test
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    • 18. Oktober 2024 um 20:52
    • #31

    als erstes werden wir dir diese frage, aus mobbing gründen, nie beantworten :)

    wenn man nur ein kleines array (bestückung) hat, dann kann man damit schön reden übertragen, da es eben nicht so aufällt. ich habe mit einem 5`bestückten array auch schon paraden trucks beschallt.

    das 6a kann man trotzdem simulieren. das ansteuern ist halt nicht so komfortabel ohne rdnet.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Lampenschubser
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    • 18. Oktober 2024 um 20:57
    • #32

    Warum soll ein Kara (2x8er) nicht sinnvoll sein?

    Auch eine noch deutlich kleinere Ella kann sehr sinnvoll sein wenn mal wieder nirgends genug Platz ist.

  • VTLS
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    • 19. Oktober 2024 um 12:13
    • #33

    der unterschied ist: kara und ella Hängen an Systemamping. so mit Ethernet schnittstelle und Software.

    die se Ganzen kleien RCF / db-tech und co Arrays sind ja dafür "gedacht" das da einfach Fullrange abfahrt passiert. und so klingts dann halt auch. kein EQ im Hochton je nach anwendung möglicherweise unterschiedliche Gains innerhalb eines Arrays. ist nicht so, das man damit trotzdem ordentlich arbeiten kann, aber dann muss man Halt auch wissen was man tut und ggf nen DSP vorschalten der das für einen erledigt

    Gruß Luca

  • Lampenschubser
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    • 19. Oktober 2024 um 12:18
    • #34

    achso ... naja auch da gibts Abhilfe ein DVA hat zumindest rudimentäre Einstellmöglichkeiten am Ampmodul. Vernünftig eingesetzt und berechnet Klingt das auch.

    Das Thema mit diesen Kleinarrays ist doch das sie oft nur mit 2-4 Elementen genutzt werden. Da braucht es dann auch nicht unbedingt individuelles Processing, da der Würfel dann eh mehr eine Pointsource als ein Linearray ist.

  • VTLS
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    • 19. Oktober 2024 um 13:24
    • #35
    Zitat von Lampenschubser

    Das Thema mit diesen Kleinarrays ist doch das sie oft nur mit 2-4 Elementen genutzt werden. Da braucht es dann auch nicht unbedingt individuelles Processing, da der Würfel dann eh mehr eine Pointsource als ein Linearray ist.

    außer es hat mal wieder niemand die "presetsteller" überprüft

    aber du schriebst ja vernünftig…

    nextes ist dann speziell beim DVA-t4 das kein Lowcut an board ist. was da aschon alles für konstrukte gebaut worden sind die nicht gut funktioniert haben…

    Gruß Luca

  • Lampenschubser
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    • 19. Oktober 2024 um 13:47
    • #36

    So ein fest verbauter Lowcut kann aber auch genauso Kontraproduktiv sein.

    Im Prinzip könnte man aber einfach mal erwarten das man sich mit der Materie beschäftigt, selbst wenn man sich eines der günstigeren Systeme zulegt.

    Und dann gibts auch von den meisten Herstellern noch Anwenderschulungen. Die sollte man halt ggf. besuchen wenn man sich so ein System kauft das selbst bei den "Billigsystemen" deutlich 5-Stellige Preise auf der Rechnung erzielt.

    Und wenn solche durchaus brauchbaren Systeme halt ohne Hirn eingesetzt werden, dann hilft auch kein Kara. Da muss man genauso rechnen und die richtigen Presets aufrufen.

  • zegi
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    • 19. Oktober 2024 um 15:13
    • #37
    Zitat von Lampenschubser

    Im Prinzip könnte man aber einfach mal erwarten das man sich mit der Materie beschäftigt, selbst wenn man sich eines der günstigeren Systeme zulegt.

    Das wäre schön. Leider sieht man oft genug auch teurere Systeme, die gänzlich ohne Sachverstand eingesetzt werden.

    Allerdings habe ich das Gefühl, dass es unter dem Strich eher etwas besser wurde. Die Lücke der absoluten Amateure (ich muss jetzt eine Box einsetzen, interessiere mich aber 0 dafür, wie man das tun sollte) und derjenigen, die sich dafür interessieren, wurde meiner Wahrnehmung nach grösser. Hat vielleicht mit Foren wie diesem un den unzähligen Tutorials im Netz zu tun.

    Der Ton macht die Musik.

  • wora
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    • 20. Oktober 2024 um 13:02
    • #38

    Ich habe auch schon von namhaften Beschallern Pfusch erleben müssen.

    Aber insgesamt habe ich auch den Eindruck, dass sich die Lage in den letzten 20 Jahren eher verbessert hat.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gert
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    • 21. Oktober 2024 um 12:29
    • #39

    Na ja, der Vorteil eines Line Array Elementes ist ja auch, dass es eben nahezu interferenzfrei skaliert werden kann. Das geht halt mit Punktquellen nicht so gut.

    Das wäre für mich ein Argument auch, mit kleineren Arrays gegen einen Cluster Punktquellen anzutreten.

    Die richtigen Leistungswerte sind aber bei beiden dann auch Bedingung,

    Practice, Practice, Practice

  • Lampenschubser
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    • 21. Oktober 2024 um 15:05
    • #40

    so als Brückenlösung kann man auch eine braune A-Serie sehen.

    Aber selbst da schaffen es Anwender die L-fins nicht sinnvoll zu nutzen.

    Da ist so ein T24 pro Seite noch weniger fehleranfällig.

    Und da es nur ein Top/Seite ist, gibt es eher noch weniger Interferenzen als mit 4-6x Kiva/Seite.

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