Naja eigentlich gibt's doch so schwarze Hartplastik - Racks.
Nicht schön, aber leicht.
Und mit ordentlichen Deckeln...
Naja eigentlich gibt's doch so schwarze Hartplastik - Racks.
Nicht schön, aber leicht.
Und mit ordentlichen Deckeln...
Stimmt - aber die gibt's nur in geraden Abstufungen (kein 5HE). Außerdem haben sie entweder deutlich zu wenig Einbautiefe oder zu viel davon - im Bereich von gut 30cm gibt's leider nichts aus diesem Bereich.
frag doch mal einen kleineren casebauer an. die machen sowas am ehesten.
Das ganze "Eco" Zeug taugt in der Regel nicht allzuviel,
Das liegt m.E.n. aber weniger an der Holzstärke als an den beschissenen Profilen, die da verbaut werden.
der gewichtsvorteil von 6 zu 4mm fällt im 200g bereich kaum ins gewicht ![]()
1kg für 1qm 6mm
und
630g für 1qm 4mm
lohnt also kaum. da gibt es sicher andere dinge im equipment die man optimieren kann.
test Danke für die Gedankenanstöße. Hab einen echt kleinen Casebauer gefunden, den ich mal besuchen und von dem ich mich mal beraten lassen werde. Er hat neben den üblichen Varianten sogar auch 4mm Multiplex sowie Wabenplatten im Angebot.
Die von dir genannten Gewichtswerte können meiner Ansicht nach nicht stimmen. Das spezifische Gewicht für Birken-Multiplex liegt etwa bei 670kg/m³ - eine 4mm-Platte sollte daher ca. 2,7kg/m² wiegen, das 6mm-Material dagegen 4kg/m² - der Unterschied je m² liegt also immerhin bei 1,3kg. Die 7mm Hohlkammerplatte soll laut Datenblatt übrigens mit 2,7kg/m² genauso viel wiegen wie das 4mm Multiplex.
Sicher gibt es darüber hinaus auch noch weitere Möglichkeiten zur Gewichtseinsparung. Alles einzeln betrachtet scheint jeweils nur "Kleinmist" zu sein - aber zusammen ergibt sich dann hoffentlich die entsprechende Gewichtseinsparung,
P.S.: Hier gab's übrigens schon mal eine Diskussion zur Frage Kunststoff-Wabenplatte (PP) oder Multiplex-Platten: Casebau ohne Multiplex
Am nächsten kommen die z.B. von JM Musik angebotenen LT-Cases (Eco II Phenol), deren Gewichtsangaben im Shop aber nicht mit den ähnlichen Produkten auf der Herstellerseite übereinnstimmen (und ich mag auch deren Schnappschlösser nicht so).
Im Zweifel solltest du mal mit LT sprechen, wenn dir da Modelle gefallen. Ich kenne JM Musik nicht, aber alle „Thon“-Cases, die den Namen „Case“ auch verdienen, sind von denen. Und wenn man alles für Thomann baut, kann man auch sicher Dir mit Deinen speziellen Wünschen helfen.
Die anderen üblichen Verdächtigen (ML, Procase, Casetec, Amptown, Rackdoktor, Gäng, aafrock und wie sie alle heißen) können das aber vermutlich auch, auch wenn es nicht ausdrücklich auf irgendwelchen Onlinepublikationen steht mangels Nachfrage.
Berichte mal, wie es ausgegangen ist.
ich bin jetzt mal etwas unhöflich:
wenn ich mir bei einem case über 400g Gewichtsunterschied Gedanken machen muß, dann sollte es dafür nur einen Grund geben, nämlich die airline Richtlinien oder wenn das mat häufig per Paketdienst unterwegs ist. wenn mir das persönlich zu schwer wird, dann sollte man sich über die persönliche Logistik (Sackkarre, Helfer) Gedanken machen.
Manchmal freut das Mitdenken und Anregungen sind ja auch nicht schlecht. Aber wenn ich mir die Antworten im Lichte meiner klar formulierten Ausgangsfrage ansehe, sind nur wenige davon wirklich hilfreich. Anders gesagt: Wenn keiner eine konkrete Empfehlung hat, welcher Hersteller die von mir gesuchten Cases baut, muss man sich auch nicht verpflichtet fühlen, etwas zu dieser Frage zu schreiben. Etwas unhöflicher formuliert, könnte mir das bekannteste Zitat von Dieter Nuhr dazu einfallen...
Zur Sache: Wenn man sich Angebote zu Rack-Cases (4-5HE) im Netz ansieht, dann wird ein Gewicht von knapp 8kg bis hin zu 10kg angegeben. Kunststoff-Racks (die aus ABS) wiegen dagegen nur die Hälfte. Mein "Vorbild"-Rack (4HE) aus 4mm-Holz wiegt definitiv auch nur knapp über 4kg. Es geht also durchaus um mehrere Kilogramm. In der Summe macht das den Unterschied zwischen "liegt locker in der Hand" und "hängt schon ganz schön was am Arm" aus.
Mein Setup soll für mich alleine so entspannt wie möglich zu handhaben sein. Keine Sackkarre, keine Helfer. Das macht nur so für meine Anwendung Sinn. Mir geht es nicht darum, ob man das überhaupt noch tragen kann, sondern um meine Entscheidung, dass alle Rack-Cases ein möglichst niedriges Gewicht besitzen sollen.
Mit den Begriffen 'Casemaker Profil 4mm' oder auch 'Easycase' im Gespräch mit einer Casebaubude deiner Wahl kommst du zum Wunschcase. Das kennen die.
Ich habe damit vor etlichen Jahren selbst
Luftfrachtkisten gebaut.
Und empfehle aber auch statt Sperrholz/Multiplex unbedingt die zugehörige Wabenplatte. Das nimmt sich in der Festigkeit nix verglichen mit dem Gewichtsvorteil. Luftfracht wird im Übrigen auch nicht gerade schonend behandelt..
öhm...
5 HE, Deckel / Deckel, 4,8 kg, Griff - fertig (hab selber genau dieses seit Jahren und tut immer noch)
oder wenn's kürzer sein kann:
5 HE, Deckel / Deckel, 4,2 kg, Griff - auch fertig
oder wenn's kürzer sein kann:
Das habe ich auch seit ein paar Jahren für eine Stagebox. Das Teil ist in Ordnung.
secluded: Genau das Ding wäre tatsächlich die einzige verfügbare Kauf-Variante - und die 35cm-Variante würde passen. Ich mag zwar die Schnappschlösser nicht, aber darüber kann man hinwegsehen. Ich hatte das vor einiger Zeit schon mal gesehen, die Reviews auf der Produkt-Seite waren meiner Erinnerung nach recht kritisch dem Teil gegenüber, daher hatte ich nicht weiter darüber nachgedacht (und eigentlich wollte ich ja lieber Holz als Kunststoff...)
Wenn du und MiFa1969 allerdings berichten können, dass das Ding ausreichend taugt, kann ich mir eine Sonderanfertigung sparen. ![]()
Nebenbei: Hab gesehen, dass die "Fun Generation"-Racks mit 4,4mm Multiplex gebaut werden. ![]()
Ich verstehe das Bedürfnis nach einem leichten Case. Allerdings ist die Einschränkung "es muss 4 mm Materialstärke sein" nicht unbedingt zielführend. Mit der Materialstärke nimmt nicht nur das Gewicht ab, sondern auch die Steifigkeit und die Klebefläche. Um die notwendige Stabilität in die Kiste zu bekommen, müssen also andere Möglichkeiten gefunden werden, wie Versteifungen, die auch wieder ein Gewicht haben. Im ungünstigsten Fall wird die Steifigkeit dadurch erreicht, dass alle auf das Case wirkenden Kräfte über die eingeschraubten Geräte abgeleitet werden, was dem Sinn eines Case widerspricht.
Adam Hall als Standardausstatter der Casebauindustrie hat übrigens grammgenaue Angaben für alle Beschläge und Profile. Da kann man sich an einen regnerischen und kalten Nachmittag mal mit Excel einen Eindruck verschaffen, wie viel so ein Case nach Wunsch am Ende wiegt und den Wert mit fertigen Lösungen von der Stange vergleichen.
Am wirtschaftlichsten ist sicher eine fertige Kauflösung. Vielleicht sind ja 6 HE für eine Patchblende oder Zubehör auch nicht ganz verkehrt. Auch wenn man dadurch ein paar Gramm mehr und etwas mehr Volumen hat.
Wenn du und MiFa1969 allerdings berichten können, dass das Ding ausreichend taugt, kann ich mir eine Sonderanfertigung sparen.
Es ist halt kein extrem belastbares Teil. Aber ich halte es so wie du. Das wird in der Regel nur mit dem PKW von mir transportiert. Manchmal auch mit einem Transporter. Aber den lade ich auch selbst. Und da weiß ich, was unten und was oben hin kommt.
Wenn man das Case pfleglich behandelt, geht das auch nicht kaputt.
Man könnte auch das Case kaufen und dazu vier Butterfly Verschlüsse und ein paar Nieten. Dann die Stichsäge vom Nachbarn ausleihen, sofern nicht vorhanden und Zack hat man ein case in der Wunschversion zum Ecopreis…
immerhin haben auch fast alle hier, die keine konkreten Vorschläge gemacht haben, dazu beigetragen, deine Meinung zu Kunststoffwaben zu überdenken. Das könnte Dich letztlich auch zum Ziel führen ;-).
Oder eben direkt genau dieses case bei LT mit anderen Verschlüssen bestellen…;-)
Mit einer typischen Schalentiefe eines Butterfly Verschlusses von 9 mm wird das bei einem 4 mm Holz aber schon etwas ungut mit der Montage.
Dann musst du eben die 6,8mm Version nehmen und notfalls etwas fräsen an der Rachschiene.
Bei dem kurzen Hebel des "Butterfly" breche ich mir ja die Finger beim Auf- und Zumachen... ![]()
Und ich glaube auch nicht, dass jemand an einer Rackschiene im eingebauten Zustand gerne 3 mm wegfräsen möchte.
Der fehlende Platz ist neben dem günstigeren Preis denke ich schon Grund, dass an den Racks aus ganz dünnen Holz diese Aufsatzschlösser dran sind, mit denen man leider überall hängen bleibt, sich alle anderen Racks und die Lautsprecher zerkratzt und die sehr unkommod zum Aufmachen sind.
Irgendwann sortiert man diese zugegebenermaßen günstigen Racks mit Aufsatzschlössern dann doch aus, weil man sich nicht mehr damit herumärgern will.
So zumindest mein Erfahrung damit.