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Physik von Stangensystemen vs. Pointsource in "günstig"

  • 4Art
  • 8. Dezember 2025 um 09:42
  • 4Art
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    • 8. Dezember 2025 um 09:42
    • #1

    Guten Tag zusammen

    Schon einige Zeit treiben mich einige Fragen zum Vergleich der akustischen Abstrahlung Satellitensysteme vs. Stängelisysteme um.

    Mittlerweile gibt es ja ziemlich inflationär "Stängelisysteme" von praktisch jedem Hersteller. Ich hatte ja selbst einige Zeit ein solches "Ding" von Turbosound bei mir für einen Serviceclub bzw. dessen VA's gehostet. Immer wieder habe ich mich Folgendes gefragt: Wo ist eigentlich bei den Stangensystemen, die bis an den Sub gehen (beispielsweise die Mauis ab 28) das akkustische Zentrum? Grundsätzlich strahlen ja die unteren Breitbänder voll in die Kniekehlen von sitzendem Publikum. Meist haben diese Systeme ja noch einen oder mehrere Hochtöner, die dann ja eigentlich so abstrahlen müssen, dass die die Mid und High-Schallquellen "mischen". Aber so bzw. in welchem Abstand und in welcher Höhe eines solchen Lautsprecher ist dann die eigentliche Schall-Austrittsquelle? Bei Linearrays, die ja typischerweise möglichst auf Höhe gebraucht werden, ist mir das eigentlich klar, da ja in jedem Lautsprecher Hochtöner bzw. Mitteltoneinheiten (oder halt auch Basseinheiten bei den grossen Klötzen) verbaut sind, die dann für jeden Frequenzbereich eine Linie bilden.

    Wäre dann nicht grundsätzlich ein kleinere Sub/Sat-System (in meinem Fall schwanke ich immer noch zwischen Maui 28 G3 und Stinger 10A/Sub15A) eigentlich geeigneter, da ich hier den Mid/High-Bereich auf Höhe bekomme - natürlich mit dem Effekt, dass das System nicht so weit in die "Tiefe" des Raum mit weniger Pegelverlust strahlt wie bei einem Pseudearray. Nur geht ja - so wie ich vermute - ein grosser Teil des Schalles bei einem Stängelisystem gar nicht dorthin, wo ich das will, sondern strahlt über die Kopfe des sitzenden Publikums hinweg. Keine Ahnung, ob ich das korrekt geschildert habe. Ich habe einfach immer wieder bemerkt, dass diese Stängelisysteme gerade bei akustischen Instrumenten (beispielsweise akustischen Gitarren) im Nahbereich sehr aggressiv mittig klangen, auf Distanz dann aber eigentlich wieder so, wie eine Gitarre tatsächlich klingen muss. Diesen Effekt hatte ich bei Sub/Sat-Systemen eigentlich nie - wenn sie denn einigermassen taugten.

    3 Mal editiert, zuletzt von 4Art (8. Dezember 2025 um 13:35)

  • 4Art 8. Dezember 2025 um 13:17

    Hat den Titel des Themas von „DAS Audio Vantec 508A mit 1 x DAS Audio S15A vs. LD Systems Stinger 10A“ zu „Physik von Stangensystemen vs. Pointsource in "günstig"“ geändert.
  • slaytalix
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    • 8. Dezember 2025 um 18:56
    • #2

    Die DAS Action 508 A ist schon hochwertiger als die Altea Subs S 15 A. Die Vantec Serien kommen aus Spanien. Die Altea wohl aus China. Das sieht man auch am Speakon beim Action, die Altea kommen mit IEC kabel

    Da T. jetzt wohl bei diesen Serien bei uns die Alleinverkaufsmacht hat, kann ich diese Altea & Vantec nur noch vermieten, aber nicht mehr verkaufen

    Diese LD Dave gibt es auch als 18" Sub 2.1

    Die Turbosound IP 3000 ist schon ganz gut. Relativ teuer jetzt EV Evolve 90, klingt aber nicht schlecht

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • madmax
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    • 8. Dezember 2025 um 19:07
    • #3

    Alle normalen Stangensysteme kranken daran; das diese zu niedrig sind und wenn hoch genug nicht nach vorne neigen kann.

    Der unterste Mid muss über die Köpfe.

    Bessere Systeme haben einen Dummy oder eine Stange zwischen Bass und Säule.

    L-Acoustics hat da zum Beispiel ein System zu.

    Damit kann man das Top auf Höhe bringen und einige Grad nach vorne neigen.

    Damit geht natürlich die Einfachheit "Stange mit internem Stecksystem auf Bass schnell alleine aufgebaut" verloren.

    Was aber für mich ein fauler Kompromiss ist.

    Im Prinzip musst du die Stange genauso wie ein normales Top riggen.

    Breitbänder haben meiner Meinung nach überhauptnix in einer professionellen PA-Box zu suchen.

    In einer gescheiten HiFi-Box übrigens auch nicht..

    Never stop a running System

  • wora
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    • 8. Dezember 2025 um 22:32
    • #4

    solche schallzeilen können ihren vorteil der nahezu rundumabstrahlung eigentlich nur in relativ kleinen räumen richtig ausspielen. sie sind daher imho vor allem für kneipen-gigs interessant.

    bei größeren bühnen kann sich dieser vorteil schnell in einen nachteil verwandeln.

    das kennen wir ja alle.

    ich habe mich daher schon vor langer zeit entschieden, solche schallzeilen nicht zu verwenden. denn für kneipengigs braucht man mich nicht, sowas machen die musiker in eigenregie.

    bei mir kommen daher meist topteile auf stange zum einsatz. hier kann ich übrigens von DAS die Vantec12 empfehlen, mit der arbeite ich doch ganz gerne.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • schotte
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    • 8. Dezember 2025 um 23:37
    • #5

    Hallo,

    nach der Titel und Themen Änderung gehört das hier auch nach Party-PA nach dem genannten Material ...

    Zitat von madmax

    Breitbänder haben meiner Meinung nach überhauptnix in einer professionellen PA-Box zu suchen.

    Was noch lange nicht heißt das das nicht geht. Nur gab es das Segment in Ordentlich nicht und nie wirklich. Ich kann dir gerne paar echte Breitbänder Tonsäulen stellen die selbst für Techno besser Klingen als jede F1 und wo du auch problemlos Vocal-Jazz oder so mit machen kannst.

    Und heute ist das meiste angebotene wie oben genannt nur Party DJ Notbeschallung insbesondere von der Tonqualität und erreichbaren Schalldrücken.

    In Ordentlich gab und gibt es das aber durchaus auch.

    Klick !

    Und so etwas geht erstaunlich gut. Ähnliches natürlich auch bei Coda Audio und Anderen zu haben.

    corn*Schotte

  • julian-k
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    • 9. Dezember 2025 um 00:23
    • #6

    Das Coda Stängelchen zwei je Seite ist erstaunlich potent!

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • 4Art
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    • 9. Dezember 2025 um 06:36
    • #7

    Deshalb habe ich die Änderung ja gemacht, damit das Thema mal grundsätzlich beleuchtet wird. Und da mir bis jetzt niemand tatsächlich auf meine Fragen zur Physik solcher Zeilen und weshalb offenbar laut Aussagen hier gewisse funktionieren und andere nicht, geantwortet hat, kann gerne auch verschoben oder gelöscht werden. Den Threattitel habe ich vor dem ersten Beitrag angepasst, um neue Einträge zu sparen und nicht 2 Threats zu einem ähnlichen Thema laufen zu lassen.

  • tonsound
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    • 9. Dezember 2025 um 07:08
    • #8

    zur Physik muss die Frage lauten ab welcher Frequenz der Schall sich wie Licht verhält, also gradlinig wird (Abschattung vermeiden) und ab welcher er wie Flüssigkeiten (mid, low, und sub) wird und damit um Körper rumfliesst. Im Fall von Stangensystemen ist der HT oberhalb der Köpfe, also OK-ish, der mid und sub tiefer also auch irgendwie OK-ish. Das Zentrum ist bei Linienstrahlern stark abhängig vom Hörabstand, d.h. mit dem Ohr auf 50cm hört man fast nur den einzelnen Speaker der am nähesten ist (entsprechend leiser, Eigenversuch 😊), mit 20m Abstand ist es 90 Grad auf Achsmitte der Linie (wie bei allen Linienstrahlern/Antennen), ideal für sitzende Hörer, und entsprechend nur wenig leiser. Es ist erstaunlich wenn man von der Säule weggeht wie gering das ist.

    Man möge mich korrigieren wenn ich unplausibel formuliere da ich kein Physiker bin.

    tonsound.de

  • tonsound
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    • 9. Dezember 2025 um 07:28
    • #9

    je weiter ein Speaker am Ende der Linie sitzt desto mehr strahlt er nach unten, bzw. nach oben. Nach unten ist kein Problem da der Boden reflektiert und die sitzende Menge absorbiert. Nach oben geht in Decke und wird reflektiert, aber das ist durch die relativ geringe Leistung der äusseren Speaker bei weitem nicht so viel wie bei einem 12er. Zur Mitte hin denke ich (laienhaft) richten die einzelnen Speaker die Luftmoleküle in vertikaler Richtung gegenseitig aus und bündeln die Energie in 90 Grad Richtung.

    tonsound.de

  • Fux
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    • 9. Dezember 2025 um 08:19
    • #10

    Was physikaisch also hertstellerunabhängig bei allen solchen Schallzeilen gleich ist:

    Durch die Länge der Schallzeile findet ab "mittleren" Frequenzen bereits eine starke Bündelung der Abstrahlung in der vertikalen Ebene statt.

    (Durch entsprechndes Prozessing und getrennte/gruppenweise Ansteuererung der Chassis kann man da mit entsprechendem Aufwand natürlich entgegenwirken)

    Durch die sehr geringe Breite erfolgt in der Horizontalen bis zu "mittleren" Frequenzen praktisch gar keine Bündelung, so dass hier sehr breit abgestrahlt wird und so viel Schallenenergie seitwärts (bei tieferen Mitten auch nach hinten) abgestrahlt wird und so bei schallharten Flächen zu unerwünschten Reflexionen führen kann.

    Viele Grüße,
    Fux

  • Fux
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    • 9. Dezember 2025 um 08:31
    • #11

    Haben wir beispielsweise eine Zeile mit 4" Lautsprechern über eine Höhe von 120 cm, so strahlt diese in der Horizontalen selbst bei 2 kHz noch mit 120 Grad ab, da die Lautsprecher nur etwa 10 cm schmal sind.

    In der Vertikalen dagegen bündelt sie die Abstrahlung auf 40 Grad bereits bei 500 Hz und bei 2 kHz bündelt es dann schon auf nur noch 10 Grad.

    Viele Grüße,
    Fux

  • secluded
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    • 9. Dezember 2025 um 08:47
    • #12

    spannend

    so 'n Poldiagramm / Sonogram wäre echt mal was interessantes - habe ich aber noch keines von irgendeiner Stängeles-PA gesehen...

    vielleicht hat ja HK AUDIO oder Volker Holtmeyer so was in 'ner geheimen Schublade liegen :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • floger
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    • 9. Dezember 2025 um 08:56
    • #13
    Zitat von Fux

    Durch die Länge der Schallzeile findet ab "mittleren" Frequenzen bereits eine starke Bündelung der Abstrahlung in der vertikalen Ebene statt.

    (Durch entsprechndes Prozessing und getrennte/gruppenweise Ansteuererung der Chassis kann man da mit entsprechendem Aufwand natürlich entgegenwirken)

    Das hab ich sogar bei meinem Eigenbau aus 16x FRS8 schon gemacht und durch DSP und Frequenzweiche die Zeile für höhere Frequenzen auf die Hälfte verkürzt. Außerdem kann man den HF-Bereich zwischen mitte und oben umschalten., je nach dem ob man es mit stehendem oder sitzendem Publikum zu tun hat. Funktioniert erstaunlich gut. Die geringe horizontale Bündelung ist aber in der Tat ein Problem. Vor allem wenn man etwas mehr Abstand zwischen Quelle und Mikrofon hat.

  • audiobo
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    • 9. Dezember 2025 um 08:57
    • #14

    4Art

    Ich verstehe ehrlich gesagt die genaue Fragestellung nicht. Du stellst viele Einzelfragen, vermengt mit deinen bisherigen Wahrnehmungen und nicht sauber gegliedert. Die Überschrift impliziert, dass es dir um LowBudget-Systeme geht, die Physik an sich jedoch kennt erst mal kein Preisschild.

    Dazu kommt, dass mir auf Anhieb 4 verschiedene Wege einfallen einen Säulenlautsprecher zu konstruieren und da sind mögliche Cardioiddesigns noch gar nicht mit drin.

  • 4Art
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    • 9. Dezember 2025 um 09:50
    • #15
    Zitat von audiobo

    4Art

    Ich verstehe ehrlich gesagt die genaue Fragestellung nicht. Du stellst viele Einzelfragen, vermengt mit deinen bisherigen Wahrnehmungen und nicht sauber gegliedert. Die Überschrift impliziert, dass es dir um LowBudget-Systeme geht, die Physik an sich jedoch kennt erst mal kein Preisschild.

    Dazu kommt, dass mir auf Anhieb 4 verschiedene Wege einfallen einen Säulenlautsprecher zu konstruieren und da sind mögliche Cardioiddesigns noch gar nicht mit drin.

    Da hast Du vermutlich sogar recht... Allerdings haben mir die verschiedenen Beiträge der anderen Mitschreiber schon ziemlich gut geholfen. secluded hat meine Frage im Beitrag 12 sehr schön zusammengefasst...

  • audiobo
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    • 9. Dezember 2025 um 09:51
    • #16

    Will man sich mit Säulenlautsprechern beschäftigen, muss man sich m.E.n. erst einmal zwingend mit Isobarendiagrammen auseinander setzen.

    Dazu mal ein paar Links zu ein paar Tests:

    Maui

    Bose L1 (leider fehlen hier die Bilder für die vertikale Coverage)

    d&b 16c/24c

    Syva

    K&F PIA

    (im Vergleich ein typischer kleiner Pointsource-LS: CA106

    Die Unterschiede, gerade auch in der horizontalen Ebene, sind doch erheblich und stützen auch meine bisherigen Erfahrungen mit einigen dieser Lautsprechern, besonders wenn es um Sprachbeschallungen mit Kugelheadsets bei kurzer Distanz geht.

    Die Maui z.B. funktioniert in dem Fall wirklich gar nicht, das gibt eine einzige Feedbackorgie im Mittenbereich.

    K&F PIA hingegen hat es innerhalb einer VA auf die Liste meiner Lieblingslautsprecher geschafft. Leider kaum verbreitet in meinem Umfeld.

    Auch die d&B24C finde ich in der freien Aufstellung nicht gut, klingt eher nasal und wenn man die horizontalen Winkel abläuft hört man wie sich seitlich die Auslöschungsfrequenzen verschieben (im Diagramm nicht so offensichtlich erkennbar vllt. aufgrund der Glättung). Es könnte z.B. sein, dass das Modell für die Montage vor einer Wand optimiert wurde.


    Und ja, wenn die höheren Frequenzen in der vertikalen von vielen Chassis produziert werden, sollten die optimalerweise alle über Kopfhöhe.

    Nahfeld ist natürlich auch schwierig, da es bei einem Array vor einem einzelnen Lautsprecher nie so klingt wie auf Entfernung, wo sich die Schallenergie der einzelnen Treiber optimal "mischt".

    Der Verteil liegt hier darin, dass man mit mehr Länge das Nahfeld weiter in den Raum bekommt, z.B. wenn Sprachverständlichkeit in halligen Umgebungen das primäre Ziel ist. Leider korreliert diese nicht immer mit der "bestklingensten Wiedergabe".

    Insofern ist die Wahl des Lautsprechers wieder einmal stark von der zu erledigenden Aufgabe abhängig.

  • secluded
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    • 9. Dezember 2025 um 11:03
    • #17

    Danke für die Links zu den Isobaren.

    Was mich da stutzig macht ist, daß es nur eine Messung in der vertikalen gibt.

    mich würde ja interessieren, wie unterschiedlich die Säulen sich evtl. anhören auf der ganzen Länge - z.B. im abstand von jeweils 10 cm von der Basis weg nach oben wandernd.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • HK AUDIO
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    • 9. Dezember 2025 um 11:10
    • #18

    Isobaren habe ich gerade nicht, aber über die Ease Focus GLL kann man sich das näherungsweise anschauen.

    Die Elements hat nur Breitbänder, keinen zusätzlichen Hochtöner.

    Gerade in der Vertikalen kann man hier gut schauen was passiert, wenn man die Zeile verlängert.

    einfach die ZIP entpacken und die GLL in Ease anschauen.

    Dateien

    Elements-V15.zip 9,85 MB – 101 Downloads

    Application Support HK Audio

    knoon (ät) musicandsales.com

  • bassking67
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    • 13. Dezember 2025 um 09:41
    • #19

    Um nochmal zur Ausgangsfrage zurück zu kommen; nach meiner Erfahrung funktionieren die "Standard Stängele" ganz gut, solange das Publikum sitzt oder nur "locker" steht. Stehen die Leute dicht (was bei einem Kneipengig durchaus auch vorkommen kann) wird das ganz schnell sehr komisch, wenn die Stangen nicht (mehr oder weniger wie ein konventionelles Topteil) auf Höhe gebracht werden. Die Lowmids (von denen sowieso nicht so viele da sind) werden direkt absorbiert und die Höhen kommen entweder nicht (Abschattung der meisten Lautsprecher) oder falls oben noch ein Hochtöner sitzt bleibt Bumm-Zisch übrig.

    Ich habe auch solche Zeilen, bei denen ich aber die Mitte in etwa auf Kopfhöhe des Publikums bringe. Und wie schon geschrieben wurde; ich setze die Teile auch nur ein, falls es zu Musik und Raumgeometrie passt. Und wenn man die Teile vernünftig einsetzt, dann ist das mit dem "schnell und super praktisch" aus der Werbung ganz schnell dahin. Die volle Mogelpackung sind übrigens die billigen Systeme, die gar nicht über die ganze Zeilenlänge bestückt sind, sondern bei denen nur oben 4 kleine Breitbänder sitzen. Das ist dann "worst of both worlds".

    viele Grüße C.

    2 Mal editiert, zuletzt von bassking67 (13. Dezember 2025 um 10:13)

  • wora
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    • 14. Dezember 2025 um 00:39
    • #20
    Zitat von bassking67

    Ich habe auch solche Zeilen, bei denen ich aber die Mitte in etwa auf Kopfhöhe des Publikums bringe.

    das ist die mindestvorraussetzung für eine sinnvolle beschallung mit solchen teilen!

    wenn man lautsprecher auf knie- oder bauchhöhe des publikums betreibt, gibt es kein system der welt, welches dann einigermaßen sinnvoll funktioniert...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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