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Komponenten kleine Festinstallation mit simpler Bedienbarkeit und Musikzuspielung

  • Christian S.
  • 25. Februar 2026 um 10:25
  • Christian S.
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    • 25. Februar 2026 um 10:25
    • #1

    Zur Abwechslung mal Komponentensuche, bei der Euer Wissen und Ratschläge geschätzt wird und nicht nur was Neues her muss - hier geht es gerade um Verstand und Köpfchen ;)

    Ausgangssituation:
    Kleiner Raum für etwa 50-80 Personen, aktuell vier passive MuFu Plastikkübel in allen Ecken (nicht unbedingt als 4-Punkt sondern mehr für zwei unterschiedliche Spielrichtungen). Genutzt für kleine Feiern und Vorträge, für größere Events kommt eh was separat an Betreuung und Material z.T. auch mit DJ (und da der Raumbetreiber die nicht bezahlt, muss das nicht jeden Fall abdecken!) Das soll gerne ertüchtigt werden. Festinstallation, mobile Lösungen sind nicht gewünscht - auch nicht schnell was reinrollen. [Sonst täte es ja so fast 'ne Akkusäule :-P]

    Anforderung:
    1-2 Handfunken (vorhanden, werden evtl. getauscht), Musikzuspielung für externe Gäste (Miniklinke ist da nie verkehrt, USB-Stick sollte, Bluetooth wäre cool - wenn das simpel und zuverlässig mit koppeln geht). Hauptanforderung: Idiotensicher zu bedienen und bloß wenig Einstellmöglichkeiten! Mischpult mit z.T. verdeckten Bedienelementen schreckt vielleicht schon ab, auch wenn's ins Budget passt. Der Saal wird unbetreut vermietet und soll spielen, die Infos müssen schnell erzählt sein oder auf eine A4-Seite passen. Es reicht an/aus und etwas Laut-Leise. Budget nach Bedarf, gerne gering aber was eben für die Lösung nötig ist - fraglich ob das Geld eingespielt werden kann, der Umbau kann auch Etappenweise erfolgen, Werkstätten für Integration gäbe es In-House.


    Gesucht sind also Zuspiel- und Regelungsmöglichkeit. Das kann theoretisch ein billiger Tabletmixer mit angepasster Oberfläche sein, aber auch was in die Richtung YAMAHA DCP4V4S o.ä. (sowas wäre eigentlich ideal - geht aucht von anderen Herstellern). Ampingtausch wäre in dem Zuge ebenfalls möglich, die Lautsprecher stehen im zweiten Schritt zur Disposition. (Das wäre eine Stirnseite rein für Vortragssprache und eine Stirnseite für moderate Tanzbeschallung. Bislang ohne Bass könnte man ergänzen).

    Im Prinzip kann man die Aufgabe mit vielen Sachen lösen, aber man übersieht ja meistens naheligendes und gerade aus der Festinstallationssparte! Daher sind Erfahrungen für so ein kleines Setup sehr willkommen! verlegen*

    Ich pack' das mal unter Sonstiges, denn irgendwie gehört das zu jedem Bereich und ist für System zu klein.

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  • zegi
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    • 25. Februar 2026 um 10:39
    • #2

    Irgendein Mixer im verschlossenen Rack. Eine Anschlussblende für Bluetooth-Empfänger und Miniklinke. Ein Mackie Big Knob für laut und leise. https://mackie.com/de/products/st…ob_passive.html

    Die Funken sind am Mixer bereits fix verkabelt und ausgepegelt mit einer tauglichen Entzerrung, evtl. sogar schon mit Kompressoren ausgestattet.

    Wenn der Master-Out beim Mixer noch über einen Limiter beschränkt ist, kann man am Ende nix mehr falsch machen.

    Der Ton macht die Musik.

  • verstärkerberserker
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    • 25. Februar 2026 um 11:03
    • #3

    Du hast das Kernproblem der Aufgabe richtig erkannt. Die Anforderung braucht nicht die geilste/neueste Technik, sondern das was leider sehr vielen Installationen fehlt:

    Ein gut und individuelles Bedienkonzept das eine sichere und einfache Bedienung duch Laien ermöglicht.

    Dabei stehen für mich jegliche "Standard Mischpulte" auf der Ausschlussliste.

    Realisiert habe ich solche Projekte in der Vergangenheit mit Yamaha MRX, Q-SYS und (früher) BSS-London.

    Auch hier entscheidet für mich nicht in erster Linie die Hardware sondern das individuell erarbeitete Bedienkonzept.

    Das macht Arbeit und kostet am Ende Geld. Die Alternative aber auch. Fachpersonal zur Bedienung bzw. zur Wiederherstellung des gewünschten Status (nachdem dann doch jemand geschraubt hat), kostet langfristig mehr.

    Bei der Hardware geht es neben den Kosten eher darum, was Du vielleicht schonbedienen kannst, was preislich angepasst ist, womit sich die gewünschten Funktionen leichter programmieren lassen und v.a. die gewünschten Bedienoberflächen bzw. Hardware Regler am einfachsten realisieren lassen.

    Für mich immer die erste selbstkritische Frage: Kann es der Hausmeister umsetzen, der auch die Stühle stellt.

    ...Holz ist braun!

  • wora
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    • 25. Februar 2026 um 11:51
    • #4

    ich habe zwei jahrzehnte erfahrung mit festinstallationen und „Vorstands-sicherer Bedienmöglichkeit“ ( oder wahlweise auch „Hausmeiser-sicherer Bedienmöglichkeit“).

    diese aufgabe würde ich aktuell mit einem AHM16 lösen. da kann der kunde nix dran verstellen.

    der AHM hat 8 symmetrische Mic/Lineeingänge per Phoenix-klemmen, in die man die zuspieler und mikrofone senden kann.

    die signalverarbeitung ist übersichtlich und umfangreich, neben EQ und dynamics sind auch Automatikmixer-funktionen vorhanden, die man gut für diskussionsrunden gebrauchen kann.

    für bluetooth würde ich ein externes gerät einbinden. dann ist man da unabhängig und zukunftssicher. wir nutzen für solche zwecke gerne recht preisgünstige geräte, die nebenbei sehr einfach zu bedienen sind (ein knopf fürs koppeln genügt).

    für USB gibt es ebenfalls einfache lösungen. ich würde das nicht über das bluetooth gerät machen, so dass der kunde da nichts am gerät konfigurieren muss, sondern das als eigenständiger eingang zur verfügung steht.

    das wären dann aslo zwei mikrofone, einmal USB stereo, einmal bluetooth stereo, einmal miniklinke stereo.

    wenn mehr eingänge benötigt werden, würde ich das nächstgrößere modell AHM32 empfehlen.

    man kann natürlich auch die ausgänge mit eq und dynamics versorgen, sodass man die vorhandene anlage bestmöglich auf den raum einstellen kann. und bei späterem wechsel der lautsprecher kann man das natürlich recht einfach an die neuen systeme anpassen.

    die bedienung würde ich über ein billiges tablet machen ( nein, es muss überhaupt kein iPad sein), welches entweder über CAT kabel oder über einen kleinen und billigen WLAN AP mit dem AHM verbunden wird.

    dieses Tablet wird an geeigneter stelle irgendwo an der wand in einen kleinen kasten eingebaut (du erwähntest, das man sowas evtl. im hause bauen könnte) und beim einschalten der stromversorgung der anlage ebenfalls mit strom versorgt.

    Auf dem Tablet wird die software CustomControlApp installiert (kostet nix, gibs vom AHM hersteller). diese software ist frei programmierbar (mittels einer weiteren software CustomControlEditor), hier kann man z.b. voreingestellte presets abrufen, On/Off tasten einfügen und fader für die lautstärken definieren. das kann man sehr einfach und übersichtlich gestalten, so dass der bediener nicht überfordert wird und nur das bedienen kann, was er soll und darf.

    man benötigt natürlich zum einrichten einmal einen kompetenten tontechniker. aber das kannst du ja selbst übernehmen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • floger
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    • 25. Februar 2026 um 12:54
    • #5
    Zitat von wora

    die bedienung würde ich über ein billiges tablet machen

    Ich würde sogar soweit gehen, dass da ein Panel mit ein paar Fadern hingehört. Das sollte es von jedem namenhaften Hersteller von Installationsgedöns geben.

  • test
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    • 25. Februar 2026 um 13:19
    • #6

    im grunde kann man das mit einem flow erschlagen. der hat bluetooth, lautstarke machste am bluetooth gerät. dann sind die mics fertig eingesegelt und der kunde schiebt nur noch hoch. das was du nicht brauchst, kann man ja mit einer einfachen plexiabdeckung verdecken. den anschluß f usb kann man via Verlängerungskabel raus führen. wenn der kunde das pult nicht weiter anfassen soll, dann geht auch ein externe bluetooth Empfänger von klark.

    das Hauptproblem ist eigentlich, den usern die knöpfe weitgehend zu verwehren, aber eben nicht alle.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • wora
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    • 25. Februar 2026 um 13:22
    • #7
    Zitat von floger

    Ich würde sogar soweit gehen, dass da ein Panel mit ein paar Fadern hingehört. Das sollte es von jedem namenhaften Hersteller von Installationsgedöns geben.

    ... ja, das ist aber deutlich teurer!

    und die touchscreen-bedienung für solche anwendungen hat sich bei uns seit den 90er jahren bewährt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Numpfel
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    • 25. Februar 2026 um 14:55
    • #8

    Ich würde folgendes Vorschlagen:

    - verschlossenes Rack mit irgendner Art von Mischpult wo man alle Einstellungen die du gerne haben möchtest einstellen kann.

    - in das Mischpult die Mikros und Bluetooth/Mini-Klinke rein füttern.

    Oben auf das Rack oder in ein Wandpanel Potis für jeden Kanal einbauen die die Lautstärke vom Eingangssignal steuert und ein extra Poti für den Master. Wenn die Potis von -unendlich bis 0 gehen kann der User nur so laut machen wie du es vorher einstellst.

    Mit halb abgedeckten Mischpulten habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, da Feierwütige immer einen Weg finden lauter zu machen als man mal eingestellt hat…

    Ist zwar bisschen bastel Lösung aber auch dann wirklich idioten sicher

  • verstärkerberserker
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    • 25. Februar 2026 um 15:57
    • #9

    So hätte ich das vor 30 Jahren wahrscheinlich auch gemacht.

    ...Holz ist braun!

  • test
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    • 25. Februar 2026 um 16:03
    • #10

    dann geht natürlich noch mr18 und Konsorten mit xtouch

    http://www.crystal-hannover.de
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  • 4Art
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    • 25. Februar 2026 um 16:57
    • #11

    Proel Digipad 8: Mixerlein hat Bluetooth und einen Limiter im Main-Out. Leider noch keine Möglichkeit, Funktionen mit Passwort zu sperren - kommt vielleicht noch? Kostet nix und es würde sich wohl lohnen, das mal auszuprobieren. Die Hardware könnte ja mit einem gezogenen Kabel für USB und Handy-In weggesperrt werden. Bedienung dann über die App.

  • tommes
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    • 25. Februar 2026 um 17:17
    • Hilfreichste Antwort
    • #12

    Für die Aufgabenstellung würde ich in jedem Fall einen DSP nehmen - ich mag die Symetrix-Geräte, das gefragte können aber auch alle anderen üblichen Verdächtigen (Biamp, Bose, usw).

    Dazu einen Bluetooth Endpoint, einen 3,5mm Klinke und Cinch-Eingang und einen Lautstärkeregler für den Master. Die können an beliebiger Stelle im Raum verbaut werden, muss nicht am Rack sein.

    DSP und Verstärker sind in abgeschlossenem Rack ohne Zugriffsmöglichkeit, beim Einschalten wird das hinterlegte Startpreset aufgerufen, das für die gängige Nutzung bereits passen sollte. Ein bisschen Entzerrung für die Lautsprecher, Kompression für die Mikrofone, Limiter für die Ausgänge und den Masterregler auf den gewünschten Bereich limitiert.

    Wer sich ein Fleißsternchen verdienen möchte, nimmt noch einen Stromverteiler mit sequenzieller Einschaltung, etwa von Gude, dann geht erst der DSP und etwas später die Amps an.

  • wora
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    • 25. Februar 2026 um 23:14
    • #13
    Zitat von Numpfel

    Oben auf das Rack oder in ein Wandpanel Potis für jeden Kanal einbauen die die Lautstärke vom Eingangssignal steuert und ein extra Poti für den Master.

    ich prophezeihe, dass es dann manchmal anrufe gibt, dass da kein ton rauskommt, oder es zumindest viel zu leise ist...

    hab ich leider alles schon erlebt, weil ein fachplaner den master unbedingt regelbar haben wollte.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • julian-k
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    • 26. Februar 2026 um 00:56
    • #14

    +1 für die AHM Lösung.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • Christian S.
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    • 1. März 2026 um 01:19
    • #15

    Danke für den Input! Der Teufel liegt bei den Dingen im Detail... Ich werde mir einige Produkte nochmal näher ansehen, Preise checken und sehen wieviel Bequemlichkeit es sein soll. Evtl. spielt auch der Update-Pfad mit rein (fasst man alles zugleich oder über mehrere Jahre an).

  • steffenr 1. März 2026 um 16:02

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • steffenr
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    • 1. März 2026 um 16:06
    • #16

    Von Audio Technica gibt es einen sehr kompakten Mischer für solche Aufgaben (ATDM-0604).


    Allerdings würde ich persönlich auch auf eine Installations-Matrix-DSP Lösung setzen. Da gibt es ja extrem viel Auswahl.

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    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

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