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Upgrade der Treiber von Hornsubwoofern

  • milabadara
  • 12. Mai 2026 um 20:28
  • milabadara
    Beiträge
    4
    • 12. Mai 2026 um 20:28
    • #1

    Guten Tag, ich brauche etwas Input zu einer möglichen Neubestückung meiner Subwoofer.

    Zum Hintergrund: ich besitze sechs verkleinerte Super Bass Horns, in welchen jeweils ein B&C 15FW76 spielt. Der Treiber ist aktuell auf 300W limitiert, um ihn vor Überlast zu schützen. Vor drei Wochen habe ich bei einer Revision bemerkt das bei einem Treiber die Dustcap flöten gegangen ist, heißt also das der Treiber repariert werden muss da er auch nicht mehr hergestellt wird. Aktuell sind in dem Setup, das ich damit fahre (zwei abgeänderte Turbosound TSE111, zwei Cubo Kick 12 und ein Monoblock aus den 6 Bässen) die Bässe das schwächste Glied, daher kam mir die Idee die Treiber zu upgraden.

    15NW76 liegt nahe, verträgt aber nur 100 W mehr Leistung und würde ein komplettes upgrade nicht rechtfertigen, daher kam mir der bald erscheinende Beyma 15MLEX1000ND in den Sinn. Er hat sehr ähnliche Parameter, simuliert sich fast identisch und hat einer 4“ Schwingspule sowie eine doppelte Leistung angegeben, man sollte also 3-5 db mehr rauskitzeln können bei smarten Limitereinstellungen. Jetzt kam mir die Idee gleich eine Stufe weiterzugehen, und einen B&C 15SW115 zu verbauen, um nochmal mehr rauszuholen. In der Konstellation ist das Gehäuse wahrscheinlich das schwächste Glied. Unterscheiden tun sie sich darin, dass der 15FW76 und der MLEX jeweils sehr leichte Membrane haben, der SW dafür eine deutlich schwerere, allerdings auch sehr geringe Güte und einen hohen BL sowie mehr Leistung verträgt. Außerdem müsste man beim 15SW115 etwas mit dem EQ eingreifen, das mache ich aktuell auch nur um Frequenzen jenseits der Übergangsfrequenz weiter abzusenken.

    Eingesetzt wird das Soundsystem auf 2 bis 3 Festivals im Sommer und kleineren Events dazwischen, also so um die 6-mal im Jahr. Angetrieben werden die Subs von Synq 3k6 mit Linea Research ASC48 DSP.

    Was ist eure Meinung dazu, was würde sich lohnen? Und gibt es ggf. noch einen anderen Treiber, den ich übersehen habe?

    PS: ich habe vor einiger Zeit einen Sub gemessen und dann den Treiber, ohne die Box zu verstellen, durch einen 15TBX100 getauscht. Dort kam, trotz anderem SPL, der gleiche Frequenzgang raus. Auf die Angaben des Wirkungsgrades zur Ermittlung der maximalen Lautstärke würde ich mich bei diesem Horn also nicht verlassen.

    Anbei die Hornresp Parameter. Die Lautsprecherparameter sind vom 15FW76. Die Simulation ist nur eine Annäherung aus einem parametrischen SBH-Modell, die Bässe habe ich nicht entworfen oder gebaut.

    Hornresp Export.txt

    ID = 55.30

    Comment = BC 15FW76 SBH

    |RADIATION, SOURCE AND MOUTH PARAMETER VALUES:

    Ang = 2.0 x Pi

    Eg = 2.83

    Rg = 0.00

    Fta = 14.59

    |HORN PARAMETER VALUES:

    S1 = 118.44

    S2 = 248.61

    Con = 20.97

    F12 = 0.00

    S2 = 248.61

    S3 = 805.40

    Con = 89.69

    F23 = 0.00

    S3 = 805.40

    S4 = 986.70

    Con = 86.70

    F34 = 0.00

    S4 = 986.70

    S5 = 3331.38

    Con = 57.00

    F45 = 0.00

    |TRADITIONAL DRIVER PARAMETER VALUES:

    Sd = 855.00

    Bl = 26.20

    Cms = 1.33E-04

    Rms = 5.77

    Mmd = 99.40

    Le = 1.40

    Re = 5.10

    OD = 1

    |ADVANCED DRIVER PARAMETER VALUES FOR SEMI-INDUCTANCE MODEL:

    Re' = 0.00

    Leb = 0.00

    Le = 0.00

    Ke = 0.00

    Rss = 0.00

    |ADVANCED DRIVER PARAMETER VALUES FOR FREQUENCY-DEPENDENT DAMPING MODEL:

    Rms = 0.00

    Ams = 0.00

    |PASSIVE RADIATOR PARAMETER VALUE:

    Added Mass = 0.00

    |CHAMBER PARAMETER VALUES:

    Vrc = 42.14

    Lrc = 18.11

    Ap = 0.00

    Lpt = 0.00

    Vtc = 0.00

    Atc = 0.00

    Acoustic Path Length = 0.0

    |MAXIMUM SPL PARAMETER VALUES:

    Pamp = 100

    Vamp = 25

    Iamp = 4

    Pmax = 1000

    Xmax = 7.0

    Maximum SPL Setting = 3

    |ABSORBENT FILLING MATERIAL PARAMETER VALUES:

    Fr1 = 0.00

    Fr2 = 0.00

    Fr3 = 0.00

    Fr4 = 0.00

    Tal1 = 100

    Tal2 = 100

    Tal3 = 100

    Tal4 = 100

    |ACTIVE BAND PASS FILTER PARAMETER VALUES:

    High Pass Frequency = 0

    High Pass Slope = 1

    Low Pass Frequency = 0

    Low Pass Slope = 1

    Butterworth High Pass Order = 1

    Butterworth Low Pass Order = 1

    Linkwitz-Riley High Pass Order = 2

    Linkwitz-Riley Low Pass Order = 2

    Bessel High Pass Order = 1

    Bessel Low Pass Order = 1

    2nd Order High Pass Q = 0.5

    2nd Order Low Pass Q = 0.5

    4th Order High Pass Q = 0.5

    4th Order Low Pass Q = 0.5

    Active Filter Alignment = 1

    Active Filter On / Off Switch = 1

    |PASSIVE FILTER PARAMETER VALUES:

    Series / Parallel 1 = S

    Series / Parallel 2 = S

    Series / Parallel 3 = S

    Series / Parallel 4 = S

    |EQUALISER FILTER PARAMETER VALUES:

    Band 1 Frequency = 0

    Band 1 Q Factor = 0.01

    Band 1 Gain = 0.0

    Band 1 Type = -1

    Band 2 Frequency = 0

    Band 2 Q Factor = 0.01

    Band 2 Gain = 0.0

    Band 2 Type = -1

    Band 3 Frequency = 0

    Band 3 Q Factor = 0.01

    Band 3 Gain = 0.0

    Band 3 Type = -1

    Band 4 Frequency = 0

    Band 4 Q Factor = 0.01

    Band 4 Gain = 0.0

    Band 4 Type = -1

    Band 5 Frequency = 0

    Band 5 Q Factor = 0.01

    Band 5 Gain = 0.0

    Band 5 Type = -1

    Band 6 Frequency = 0

    Band 6 Q Factor = 0.01

    Band 6 Gain = 0.0

    Band 6 Type = -1

    |STATUS FLAGS:

    Auto Path Flag = 0

    Lossy Inductance Model Flag = 0

    Semi-Inductance Model Flag = 0

    Damping Model Flag = 0

    Closed Mouth Flag = 0

    Continuous Flag = 1

    |OTHER SETTINGS:

    Filter Type Index = 0

    Filter Input Index = 0

    Filter Output Index = 0

    Filter Type = 1

    MEH Configuration = 0

    ME Amplifier Polarity Value = 1


  • guma 12. Mai 2026 um 22:15

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • test
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    • 13. Mai 2026 um 01:00
    • #2

    was bedeutet frequenzen bsenken jenseits des übergangsbereiches?

    wie wäre es mit einer höheren flankensteilheit bei der trennfrequenz.

    der vorteil deiner bässe ist der hohe wirkungsgrad. der nachteil deiner bässe ist aber die luftsäule, weswegen bei höherer leistung die membran sehr steif sein muß. großen hub brauchste eigentlich nicht.

    was du auch nicht vergessen solltest, ist die kleine rückwrtige kammer. das kann dazu führen das gerade im sommer die spulen auch bei moderaten lautstärken sehr heiß werden. es wird ja fast keine wärme abgeührt. am besten einen treiber deiner wahl und deines budgets kaufen und mal testen.

    dsp und amp kann ja erstmal bleiben.

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  • marce
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    • 13. Mai 2026 um 06:47
    • #3

    Chassis, die höhere Leistung vertragen bringen Dir eigentlich nur (wenn der ganze Rest drumherum stimmig ist) höhere Betriebssicherheit. - ein "mehr" an Output über Leistung zu wollen ist meist nicht zielführend - da Du für das gewünschte mehr an Output unverhältnismäßig mehr an Leistung reinstecken musst - und da geht wieder auf Lasten der Betriebssicherheit.

    In dem Fall - wenn's zu leise ist - bleibt da wohl als einzige Lösung: mehr Bässe.

  • madmax
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    • 13. Mai 2026 um 09:17
    • #4

    Ich denke; mit dem relativ neuen SW115 sollte da schon deutlich mehr gehen.

    Das ist schon ein ganz anderes Kaliber.

    Musst sehen; was Temperatur in der Kammer und Holz (Resonanzen) bei 1,5-2kW Input machen..

    Wichtig ist ein starker Antrieb.

    Hohes Pappengewicht spielt weniger eine Rolle, ist aber eher Vorteilhaft weil steifer und im Ganzen mechanisch haltbarer.

    Kollegen hatten z.B. TSE 218 oder HK RL118 "modern" bestückt.

    Auch große Hörner mit 21SW152 und mehr als 2,5kW Input liefen da oder laufen noch.

    Alle mit geschlossenen Rückkammern.

    Einfach probieren.

    Bei solchen Aktionen geht auch manchmal was kaputt.

    Das ist nunmal so.

    Große Hersteller machen das im Prinzip auch nicht anders, um betriebsichere DSP-Setups zu finden.

    Bräuchtest halt auch viel stärkeres Amping, wie z.B. FP14000, X, 20.4 oder alte Eisenschweine.

    Never stop a running System

  • milabadara
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    • 14. Mai 2026 um 12:58
    • #5

    Danke für die Antworten.

    Wegen der Frage zu den EQs: Die Subs spielen zusammen anders als einzeln (in etwa wie die Simulation in Hornresp), heißt: Wenn 4 oder 6 zusammenstehen, wird der Tiefton mehr angehoben als der Bereich von 80–x Hz. Dem Ganzen begegne ich, indem ich die Crossover schon bei 70 Hz mit 6dB ansetze und dann bei 120–140 Hz (den genauen Wert habe ich grade nicht) alles über steile Lowpassfilter und extra EQs wegschneide. Das funktioniert sehr gut und es müssen nicht zwei oder drei Presets eingesetzt werden. Bei mehreren Bässen ist der Bereich von 40–60 Hz halt doller, bei einem oder zwei Bässen ist der Bereich ziemlich flat. Da die Subs sehr hoch spielen können, klingen sie durch die EQ-Eingriffe auch relativ clean.

    Aktuell steht die Betriebssicherheit an höchster Stelle, da die Treiber nicht mehr produziert werden und reconen lästig ist. Als ich die Subs bekommen hab, musste ich alle sechs Treiber erneuern, da sie durchgebrannt waren. Das Problem ist also real. Allerdings hatte ich bis jetzt noch kein Problem, auch nicht im Sommer, wo die Anlage in der Sonne 3 Tage durchlief. Eine genaue Einschätzung der Hitze in der ca. 40l Rückkammer kann jedoch nur eine Messung bieten, das ist aktuell nicht stemmbar. Abgeleitet wird die Wärme über das Holz und zwei Metallgriffe.

    Was ich nicht verstehe, ist, wieso eine Erhöhung des Outputs nicht über mehr Leistung gestemmt werden soll. 3dB mehr entsprechen der doppelten Leistung. Bei einem Treiber, der mehr verträgt und eine größere Spule hat, sollte dies doch möglich sein, sofern die Wärme aus der Rückkammer abgetragen werden kann. Die Amps sollten dies schaffen.

  • test
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    • 14. Mai 2026 um 13:23
    • #6

    Wenn du neue Treiber kaufst: wie lange brauchst du bis du das rein durch die Vermietung der Boxen wieder drinn hast?

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  • marce
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    • 14. Mai 2026 um 15:50
    • #7
    Zitat von milabadara

    3dB mehr entsprechen der doppelten Leistung. Bei einem Treiber, der mehr verträgt und eine größere Spule hat, sollte dies doch möglich sein, sofern die Wärme aus der Rückkammer abgetragen werden kann. Die Amps sollten dies schaffen.

    mehrere Punkte (und gehen wir mal von gleichem Wirkungsgrad der Chassis aus, zur Vereinfachung)

    * 3dB mehr - merkst / hörst Du kaum. Vor allem, da Du ja, um das überhaupt zu bekommen, die Dinger schon an der Kotzgrenze fahren musst. Und da kommt dann wieder die Betriebssicherheit in's Spiel

    * Powercompression - das mehr an el. Leistung wird nicht 1:1 in akustischen Output umgesetzt

    es ist akustisch, elektrisch und für die Betriebssicherheit sinnvoller, mehr Material hinzustellen anstatt das vorhandene Material bis an die Kotzgrenze zu betreiben.

  • milabadara
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    • 14. Mai 2026 um 22:21
    • #8
    Zitat von test

    Wenn du neue Treiber kaufst: wie lange brauchst du bis du das rein durch die Vermietung der Boxen wieder drinn hast?

    Je nach Preis in ca. einem Jahr, eher weniger. Weitere Investitionen stehen nicht an. Bei Weiterverkauf der B&C 15FW76 sinkt die Zeit entsprechend.

    Zitat von marce

    mehrere Punkte (und gehen wir mal von gleichem Wirkungsgrad der Chassis aus, zur Vereinfachung)

    * 3dB mehr - merkst / hörst Du kaum. Vor allem, da Du ja, um das überhaupt zu bekommen, die Dinger schon an der Kotzgrenze fahren musst. Und da kommt dann wieder die Betriebssicherheit in's Spiel

    * Powercompression - das mehr an el. Leistung wird nicht 1:1 in akustischen Output umgesetzt

    es ist akustisch, elektrisch und für die Betriebssicherheit sinnvoller, mehr Material hinzustellen anstatt das vorhandene Material bis an die Kotzgrenze zu betreiben.

    Mehr Holz zu bauen steht auch auf dem Plan, da stellt sich allerdings wieder die Frage nach dem Treiber, da der aktuell verbaute nicht mehr vertrieben wird.

  • test
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    • 15. Mai 2026 um 09:13
    • #9

    Dann bestelle dir doch einen. Es gibt nicht den einen sondern es gibt immer mehrere Kandidaten.

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  • VTLS
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    • 15. Mai 2026 um 11:02
    • #10
    Zitat von milabadara

    Was ich nicht verstehe, ist, wieso eine Erhöhung des Outputs nicht über mehr Leistung gestemmt werden soll. 3dB mehr entsprechen der doppelten Leistung. Bei einem Treiber, der mehr verträgt und eine größere Spule hat, sollte dies doch möglich sein, sofern die Wärme aus der Rückkammer abgetragen werden kann. Die Amps sollten dies schaffen.

    weil du bei mehr Leistung mehr wärme erzeugst. egal ob vorne mehr SPL raus kommt.

    das ist bei nem BR oder nem Horn wo der Magnet im Luftstrom hängt nicht ganz so tragisch. Bei deiner geschlossenen Rückkammer aber wir die irgendwann warm und effektiv muss die gesamte Wärme über die Griffschalen weg. Dieser Wärmetransfer funktioniert besser, je größer die Temperaturdifferenz zwischen innen und aussen ist. du kannst aber innen nicht wärmer fahren da die pappen dann sterben, egal ob der antrieb 300w oder 3KW kann. eigentlich würde es mich wundern wenn da mehr als 150W RMS rein gehen ohne das was Nukular geht.

    du musst mal nen Temperaturfühler an den Magnet bauen und mit nem Sinus das langsam aufheizen um mal zu schauen was da thermisch so abgeht. schau dir auch

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    Gruß Luca

  • test
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    • 16. Mai 2026 um 23:33
    • #11

    diese video sollte für jeden zur pflicht erhoben werden, der sich nach aufwertung der pappen erkundigt.

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  • milabadara
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    • 20. Mai 2026 um 11:33
    • #12

    Danke für das Video, das kenne ich auch. Da die Wärme über die Fläche der Rückkammer und ein bischen über den Treiber abgeführt wird lässt sich diese über eine Energiebilanz errechnen und damit die maximale dauerhaft zugeführte Leistung ausrechnen.

    Die Wärme muss aber erstmal von der Spule und dem Magneten an die Luft in der Rückkammer abgeführt werden, und da hilft eine größere Spule sowie verbesserte Belüftungskonzepte im Magneten sicherlich. Die Grenze ist dabei wie gesagt der Wärmedurchgang der Rückkammer, die Innen- und Außentemperatur sowie die Maximaltemperatur der Spule.

    Danke auf jeden Fall für den Input, ich werde bei Zeiten ein Modell davon aufstellen und im Forum teilen.

    Zu den Treibern: wenn jemand einen 15SW115 in Berlin mir für einen Tagausleihen möchte wäre ich sehr interessiert diesen in dem Horn zu testen.

  • ERICH
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    • 20. Mai 2026 um 17:10
    • #13

    Würden denn Gehäusebauteile aus Aluminium helfen?

    Die Serviceklappe zum Beispiel.

    Hat das schon mal jemand getestet?

  • funkbrother
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    • 20. Mai 2026 um 17:21
    • #14

    Die Serviceklappe als Kühlkörper, also gleich aus den "Alurippen" kosntruieren und dann am Chassis ne Wasserkühlung adaptieren von einer PC-CPU.

    Oder einfacher ne andere thermische Verbindung als Wärme-Ableitung vom Speaker konstruieren.

    Aber mal im Ernst:

    Gibt es da nicht die ein oder andere reale Konstruktion zur Wärmeableitung an eine Metallplatte (aka Serviceklappe) irgendwelcher Hersteller, die man kopieren könnte?

  • ERICH
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    • 20. Mai 2026 um 18:24
    • #15

    Naja, mit aktiver Elektronik würde ich bei einem passiven Bass nicht anfangen.

    Aber Heatpipes, wie auf den Grafikkarten und besseren CPU kühlern funktionieren passiv.

    Das wäre aber auch schon ein ziemliches Gebastel.

  • test
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    • 20. Mai 2026 um 18:35
    • #16

    ich würde da ja gleich die platte, in der der Treiber sitzt aus als fertigen lassen. besser geht das ableiten nicht. man kann sicher einen tunnel aus der Elektronik da rein basteln und das dann Aal Schornstein passiv kühlen. das ist aber letztlich alles so aufwendig, das man auch gleich einfach auf bass reflex umsteigen kann.

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  • ERICH
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    • 20. Mai 2026 um 21:46
    • #17

    Gute Idee mit der Platte.

    Die und die Serviceklappe lassen sich ja günstig als Laserteile herstellen.

    Würde mich mal interessieren, was das für einen Unterschied machen würde.

    Ich hab ja bei meinem Urps die Chassis mit Magnet nach außen verbaut, um kein kühlproblem zu bekommen. Mich aber immer schon gefragt, ob es eine Alu Rückwand nicht auch tuen würde.

    Die Kisten wären dann halt ein gutes Stück kleiner und die Vorkammer macht keine Resonanz Probleme.

  • test
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    • 20. Mai 2026 um 22:39
    • #18

    der unterschied ist etwa 10% aes. allerdings trift das nur auf chassis zu, die verdickt körbe haben, so das die wärmeleitfähigkeit verbessert ist.

    ich habe das noch nie gemesssen, jetzt wo ich so drüber nachdenke.

    im bass bereich macht das aber wenig sinn, da hier durch reflex genug gekühlt wird.

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  • URI
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    • 21. Mai 2026 um 00:15
    • #19

    PiSpeakers Forum - Heat exchanger effectiveness - Wayne Parham, June 21, 2006 at 14:27:40

    zum Thema Kühlkonzept für die Rückkammer

  • Audiodude
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    • 21. Mai 2026 um 09:54
    • #20

    Es gibt einige Hersteller, die solche Kühlkonzepte verwenden. Lambda Labs hat in der QX-3A fast den kompletten hinteren Teil des Tops vollständig aus Alu. Im QX-3B Kickfiller sind die Serviceklappen aus Alu. KV2 hat im ES 1.0 Top am Mitteltöner eine gebogene Aluplatte vor dem Horneingang direkt am Treiber verschraubt (sieht man natürlich nur von innen) und bei der neuen ESD 312 wirklich große Kühlplatten außen am Gehäuse. Auch 18 Sound hat z.B. mit dem 8NM610 Treiber die komplette Rückkammer aus massivem Eisen (bin mir nicht sicher, was für ein Material genau, wirkt aber nicht wie Alu sondern dichter, möglicherweise sogar Kupfer). F1 hat auch jede Mitteltöner Rückkammer aus Alu, da bei geringem Volumen die Vorteile deutlich größer werden. Generell funktioniert das wie oben schon gesagt am besten mit direkter Kühlung am Treiber selbst aber auch mit Kühlplatten, die direkt an die äußere Luft koppeln, hat man schon ordentliche Vorteile. Man sollte jedoch darauf achten, dass das Ganze am besten Kühlrippen besitzt, die auch richtig ausgerichtet sind (vertikal nach oben) und über entsprechend große Flächen verfügen. Ich würde bei 40L Volumen mal mindestens versuchen eine 40x40cm Fläche aus Alu einzubauen mit beidseitig Kühlrippen

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