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Dringend: Hilfe für Theatergruppe mit Funkmikro-Problemen

  • mmabln
  • 29. Mai 2026 um 22:31
  • mmabln
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    • 29. Mai 2026 um 22:31
    • #1

    Hallo,

    ich bin neu hier im Forum und normalerweise eher als Hobby-Dj unterwegs, ansonsten technisch ganz gut bewandert, allerdings NICHT mit Bühnentechnik. Daher hoffe ich auf eure Hilfe:

    Mein Sohn ist in einer Schul/Jugend-Theatergruppe die in den letzten Monaten ein Stück eingespielt haben. Heute war Premiere, leider gab es erhebliche Probleme mit den Funkmikros.

    Das Funkmikrofonsystem wurde erst vor ein paar Monaten gekauft und wohl noch nie richtig getestet. Es handelt sich um ein Thomann "the t.bone 8 Kanal Theaterfunkrack 520MHz" mit 8 Headset-Mikrofonen und Sendern/Empfängern, die auch alle genutzt werden.

    Es ist sicher kein Profisystem, aber dass es halbwegs störungsfrei läuft sollte man doch erwarten können?

    Immer wieder kommen sporadisch heftige Kratzgeräusche an den Empfängern an, so als ob man beim Radio den Sender leicht verstellt. Diese sind so heftig, dass der Mixer (Yamaha LS9-32) ins Clipping geht und den Kanal kurz stummschaltet, teilweise schaltet auch der Empfänger den Kanal schon stumm weil der Empfang offenbar so krass gestört ist. Es folgt aber keinem festen Muster, also es betrifft nicht nur einen Kanal, sondern ist gefühlt wahllos auf den Kanälen verteilt. Während der Aufführung kamen diese Kracher alle 1-2 Minuten was leider die ganze Aufführung ein bisschen vermiest hat.

    Noch ein paar Daten falls es hilft:

    Der ganze Raum (Aula) ist vlt. 150 m² groß, die Bühne, wo alles stattfindet vlt. so 25 m². Das Empfangsrack stand erst ca. 5m von der Bühne entfernt, neben dem Mixer, es wurde testweise direkt neben die Bühne gestellt, hat aber keine Besserung gebracht. Verbindung zwischen den Empfängern und dem Mixer natürlich mit XLR Kabeln.

    Die Sender sind alle auf die gleiche Gruppe (1), fortlaufende Kanäle (1-8) und max. Leistung (20mW) eingestellt.

    Wir dachten schon es gibt evtl. Probleme mit elektrostatischen Entladungen, da die Kostüme größtenteils aus Synthetik o.ä. sind, aber das passt eigentlich auch nicht so recht zum Störungsbild. Dann dachten wir an irgendwelche Wackler im Kabel vom Mikro zum Sender, aber da das Problem bei mehreren Sendern auftritt und das System auch fast neu ist, würde ich das eigentlich auch ausschließen.

    Wenn jemand noch eine Idee hat was man probieren könnte um das Problem zu beheben oder wenigstens zu mindern, wäre das großartig. Morgen Abend findet schon die nächste Aufführung statt, die nächsten (und letzten) beiden nächstes Wochenende.

    Der Thomann-Support war wohl (lt. meinem Sohn) nicht wirklich hilfreich bis jetzt.

    Vielen Dank & Gruß

    Markus

  • guma 29. Mai 2026 um 22:59

    Hat das Thema aus dem Forum Signalquellen nach Mischpulte & Signalquellen verschoben.
  • guma 29. Mai 2026 um 23:00

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • VTLS
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    • 29. Mai 2026 um 23:45
    • #2

    Moin!
    willkommen im Forum. das ist wahrlich keon technisches meisterwerk dieses Set, aber eigentlich sollte das störfrei zum laufen zu bekommen sein.

    zunächsteinmal: kracht es auch wenn die sender aus sind und die kanäle im Pult an sind?


    dann würde ich die automatische Frequenzsuchlauf Funktion nutzen.
    dabei gehst du wie folgt vor:
    Alle Sender Ausschalten.
    du aktivierst entsprechend der Anleitung den Kanalsuchlauf beim ersten Empfänger. Wenn eine freie Frequenz gefunden ist syncronisierst du den ersten Sender. dieser bleib jetzt an. die frequez ist ja jetzt belegt.

    dass wiederholst du, bis du alle Geräte auf eine freie Frequenz gebracht hast. dann sollte es hoffentlich laufen

    viel erfolg

    Gruß Luca

  • Numpfel
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    • 29. Mai 2026 um 23:50
    • #3

    Ggf mal auf YouTube anschauen wie man n Frequenzscan mit den Funkstrecken macht und dann entsprechend die Kanäle neu wählen. Nur weil da was voreingestellt ist heißt das ja nicht dass bei euch nicht irgendwas anderes rumfunkt.

    Hab gerade im Schulumfeld schon einiges an Drahtlos Equipment gesehen (z.B. billige HDMI Funkstrecken u.ä.) die auf allen möglichen Frequenzen rumlärmen und dann hässliche Störgeräusche verursachen.

  • Christian S.
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    • 30. Mai 2026 um 00:13
    • #4

    Wurde damit geprobt und etwas geändert? Generell klingt es vor allem nach "Schmutz" in den benutzten Frequenzen. Abhilfe wie beschrieben - das ist aber auch oftmals bei Proben festzustellen. Gab' es andere Funknutzer? Liebe Videofilmer die sonst nicht da sind und sich gerne nicht um sowas kümmern?

    Ansonsten sind Steckverbindungen zum Mikro auf festen Sitz zu prüfen - das kann auch bei den besten Funkstrecken mal ein vergleichbares Fehlermuster ergeben. Kabelbrüche sind auch denkbar.

    In welcher Region fand die Aufführung statt? Es gibt Software (z.b. WWB) mit denen man anhand des Ortes schon einige feste Sender im Bereich feststellen kann. Die benutzen Strecken haben ja keinen riesigen Bereich zur Auswahl. Vielleicht können wir damit noch ein paar Tipps geben.

  • TomyN
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    • 30. Mai 2026 um 07:45
    • #5

    Schaut zusätzlich auchl, ob es eine einstellbare Squelch (Rauschsperre) gibt. Diese ggf. höher einstellen.

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  • floger
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    • 30. Mai 2026 um 08:20
    • #6

    1. Feststellen, ob noch etwas anderes Funkt. Das liegt mitten im DVB-T Bereich. Also Scan oder Senderlisten. Und auch schauen, dass wären der Veranstaltung niemand mit Funkmikro auftaucht.

    2. An allen Empfängern die selbe Frequenzbank auswählen. Nur Frequenzen einer Bank sind kompatibel. Ansonsten stören sich die Mikros gegenseitig.

    Hat das denn während der Probe funktioniert?

    Squelch bringt hier nichts, da die Störungen ja bei eingeschalteten Senden auftraten.

    Ansonsten gibt's Leute, die sowas in super Qualität auf Lagert haben und verleihen.

  • Volker
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    • 30. Mai 2026 um 08:56
    • #7

    Da es eilt:

    Ich gehe davon aus, dass du gecheckt hast, dass es keine weiteren Sender in der Umgebung gibt. Also keine weiteren Funkmikros, aber auch keine Gitarrensender, inear Strecken oder irgendwas, was stören könnte.

    Wenn das so ist:

    Rufe bei einer prof.Bude an, hoffe auf Verständnis und bitte darum, dass sie sich das mal kurz ansehen.

    Wenn du gar keine Ahnung hast, ist alles andere nicht zielführend.

    Wenn das gefixed ist, spende nen 100er für die Kaffeetasse und gut ist.

    Alternativ miete das Zeug in gut an. Das kostet dich zwar ggfs 500-1000€, aber dafür ist die Aufführung gerettet. Den Rest löst man später und bucht ggfs das Ganze als Lehrgeld.

    Ansonsten sind alle Tipps oben alle gut. Wenn du damit was anfangen kannst, mache das genau so.

    Viel Erfolg!

    So ein Billoset erst bei der Premiere zu testen ist fahrlässig, aber das dürfte dir jetzt auch klar sein…

    Eine einzelne professionelle funkstrecke ist teurer als dieses ganze Set.

  • Pfälzer
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    • 30. Mai 2026 um 09:41
    • #8

    Hallo mmabin,

    Schreibe uns bitte mal die vergebenen Frequenzen auf.

    Möglicherweise stören die sich gegenseitig.

    Grüße

  • zegi
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    • 30. Mai 2026 um 10:36
    • #9

    Ich habe mit dem selben System schon gearbeitet und kenne auch das Symptom. Daher geht mein Verdacht in eine andere Richtung.

    Ich tippe auf einen Kabelbruch bei einem (oder mehreren) der Mikrofone. Werden diese nicht extrem sorgsam behandelt, kommt es zu Ausfällen, die sich exakt wie beschrieben äussern. Oft ist es eine Kopfbewegung des Trägers/der Trägerin, worauf dieses extrem laute, kurze Rauschen zu hören ist.

    Für die Fehlersuche müsste man bei einem Sender beginnen und dort sachte am Kabel rütteln um zu sehen, ob es zu einem solchen Störgeräusch kommt. Falls ja - müsste der Fehler entsprechend reproduzierbar sein.

    Es wäre zwar etwas krass, wenn sich der Fehler auf mehreren Funkstrecken zeigt, aber wir hatten auch schon eine Produktion, bei der am Ende ca. 1/3 aller Mikrofone getauscht wurden.

    Falls sich meine These bestätigt, hilft nur ein Austausch der Mikrofone.


    PS: oft ist der Bruch am Übergang vom Kabel zum Bügel.

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 30. Mai 2026 um 10:41
    • #10

    Nachtrag: Sofern die Sender in derselben Gruppe auf verschiedenen Kanälen verteilt ist, müsste es rein funktechnisch problemlos mit bis zu ca. 12 Sendern funktionieren. Deshalb würde ich ein Problem mit den Frequenzen (systemintern) ausschliessen.

    Eine Störung durch ein anderes System wäre natürlich möglich. Aber ob man mit dem Wechsel auf eine andere Gruppe dieses lösen könnte, bezweifle ich. Es würde sicher bei der Lösungsfindung helfen, wenn man genau wüsste, wieviele Kanäle und welche Frequenzen betroffen sind. (Falls es nicht der oben erwähnte Kabelbruch ist)

    Der Ton macht die Musik.

  • HenrySalayne
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    • 30. Mai 2026 um 11:06
    • #11

    Die Symptomatik klingt weniger nach Funkproblemen, als viel mehr nach anderen Fehlern.

    Ein Problem durch (gegenseitige) Störungen lässt sich recht einfach ausschließen.

    • Alle Sender ausschalten und RF-Pegel prüfen. Wenn kein Ausschlag -> Funkstörung durch äußere Einflüsse unwahrscheinlich.
    • Sender jeweils einzeln anschalten und bei allen Empfängern den RF-Pegel prüfen (Abstand Sender und Empfänger muss > 3 m sein!). Auch mal in die Sender sprechen. Sollte bei einem Empfänger, der nicht auf den Sender programmiert ist, ein nennenswerter Ausschlag auftreten, Kanal tauschen und Versuch wiederholen. Sollte bei den anderen Empfängern kein nennenswerter Pegelausschlag auftreten -> gegenseitige Störungen unwahrscheinlich.
    • Wenn eine Störung auftritt müsste man am Empfänger eigentlich RF-Pegelsprünge (dann Störung im RF-Zweig) oder Audio-Pegelsprünge (Störung im Audiozweig wie Kabelbruch oder Kontaktproblem) sehen.
    • Kabelbrüche finde man am besten, indem die Kabel vorsichtig und sanft bewegt werden, insbesondere an den neuralgischen Übergängen Stecker - Kabel und Kabel -> Headset.
    • Es sollte auch die Stromversorgung gecheckt werden. Nicht, dass die Batterien im Sender bei Bewegungen einfach kurze Aussetzer haben.
    • Ansonsten RF und Pult beobachten und Fehler versuchen einzugrenzen.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • mmabln
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    • 30. Mai 2026 um 15:19
    • #12

    Hi,

    vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!

    Das Problem trat wohl auch schon während der Proben auf, wurde aber erstmal nicht weiter verfolgt (leider!). Ich bin da nur am Rande involviert. Hätte man natürlich vorher richtig testen sollen.

    In dem Gebäude (Schule) gibt es m.W. keine weitere Funkstrecken, während der Aufführung wird auch kein weiteres Funk-Equipment verwendet. Die Stromversorgung des ganzen Funksystems ist nur so ein Steckernetzteil, ich hatte auch schon überlegt ob es daran liegen kann. Allerdings würde ich dann die Störung auf allen Kanälen gleichzeitig erwarten, das ist nicht der Fall.

    Es gibt auch ein Kabelmikro welches am Mixer ohne Probleme funktioniert.

    Heute wird mein Sohn mal versuchen die Gruppe zu wechseln (Gruppe 1 -> Gruppe 10) und alle Sender/Empfänger-Pärchen neu zu paaren, jeweils mit der Scan-Funktion währen die bis dahin neu gepaarten Pärchen natürlich eingeschaltet bleiben.

    Wenn es mit den Kabeln bereits diese Probleme gab, werden wir das auch nochmal versuchen zu evaluieren. Ich hatte vorgeschlagen, mal alle Sender einzuschalten und irgendwo hinzulegen und zu schauen ob das Problem dann auch auftritt, lt. meinem Sohn "ja", aber ich bin immer nicht so sicher ob es wirklich so probiert wurde, jugendliche halt 😉

    Sollte man vlt. die Sendeleistung reduzieren? Momentan sind ja alle Sender auf max. eingestellt.

    Die Batterien in den Sendern wurden vor der Vorstellung alle gegen neue getauscht.

    Ich gebe eure Vorschläge nochmal weiter und hoffe wir können das Problem irgendwie fixen, oder zumindest identifizieren erstmal.

    Danke & Gruß

    Markus

  • HenrySalayne
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    • 30. Mai 2026 um 16:08
    • #13
    Zitat von mmabln

    Sollte man vlt. die Sendeleistung reduzieren? Momentan sind ja alle Sender auf max. eingestellt.

    Das könnte durchaus eine gegenseitige Beeinflussung der Funkstrecken etwas reduzieren und 20 mW sind bei der Raumgröße auch eher nicht notwendig.

    Zitat von mmabln

    Die Batterien in den Sendern wurden vor der Vorstellung alle gegen neue getauscht.

    Ich meinte eher, dass die Batterien schlechten Kontakt haben. Verbogene / abgerissene Kontakte und Batterien, die am oberen oder unteren Ende der des Größenfensters sind können bei schlecht designten Batteriefächern zu Problemen führen.

    Zitat von mmabln

    Mein Sohn ist in einer Schul/Jugend-Theatergruppe die in den letzten Monaten ein Stück eingespielt haben. Heute war Premiere, leider gab es erhebliche Probleme mit den Funkmikros.

    Bei Sprechtheater sollten selbst Laien mit einem 150 m² großen Raum ohne Verstärkung zurecht kommen. Das vielleicht als Anmerkung für die Zukunft.

    Ports / Headsets werden eigentlich nur eingesetzt, wenn es absolut nicht anders geht (z. B. Raum zu groß, Livemusik oder verwinkelte Bühnenbilder). Und ja, viele Kinder und Jugendlichen werden deutlich leiser (kleinlauter), wenn sie auf einer Bühne im Scheinwerferlicht vor Menschen stehen müssen. Aber um genau das zu erlernen sind die Schul-Theatergruppen auch da. Die Erfahrung zeigt auch, dass Verstärkung die Unsicherheit der Darstellenden eher verstärkt. Ohne Verstärkung gibt es weniger Einzurichten, weniger Probleme, mehr Tiefe und eine unerreichbare Ortung im Bühnenbild von jedem Zuschauendenplatz.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • floger
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    • 30. Mai 2026 um 16:33
    • #14
    Zitat von HenrySalayne

    Bei Sprechtheater sollten selbst Laien mit einem 150 m² großen Raum ohne Verstärkung zurecht kommen.

    Ich würde mal sagen, knapp. Und je nach Akustik und Unruhe im Publikum sehr anstrengend zuzuhören.

    Nicht funktionierende Technik ist aber ein NoGo.

  • TomyN
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    • 30. Mai 2026 um 17:48
    • #15

    Und die Kiddies fühlen sich mit Mikro auch viel Cooler (oder wie man heute dazu sagt... )

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • yamaha4711
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    • 30. Mai 2026 um 18:04
    • #16

    Ich bin da auch bei Kabelbruch. Sind das Lavaliers oder Headsets?

    Falls ja unbedingt mal die Leitung zwischen Mikro und Sender prüfen und daran "rumnoddeln". Evtl. kratz am Mikro selbst etwas. Nicht nur Kinder neigen dazu gerade auch bei Headsets daran rumzuspielen und dies zu verbiegen, so dass die Kapsel Kontakt zu Stoff/Requisite/Kostüm etc. bekommt.

    Obs wirklich ein HF Problem ist lässt sich wie henry salayne schrieb schnell und unkompliziert auf für den Laien herausfinden, ohne dass man am Setup was zunächst ändert.

    Einfach mal auch die Sender OHNE Mikro einschalten (alle) und sehen ob sich in den Kanälen am Pult was tut oder ob man was hört. Einfacher geht es nicht.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • mmabln
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    • 31. Mai 2026 um 20:06
    • #17

    Hi, meine Beschreibung war vlt. etwas ungenau, es handelt sich genaugenommen um ein Musical 😉

    Gestern hat mein Sohn nochmal die Kanäle neu gescannt. Z.B. in Gruppe 10 wurden garnicht genug freie Kanäle gefunden, so dass er dann auf eine andere Gruppe gehen musste. Alleine das zeugt ja schon davon, dass da doch einiges "in the air" ist.

    Außerdem ist während des Testens zusammen mit der Hotline aufgefallen, dass immer nur EINE Antenne benutzt wurde (es ist ja ein Diversity-System, gibt also zwei Antennen). Dabei hat sich letztendlich herausgestellt, dass die eine Antenne offenbar bei der Montage durch die Schüler geschrottet wurde 🙄. Zum Glück gab es noch genug Ersatz (für jeden Empfänger wurden zwei Antennen geliefert, aber im Rack hängen sie an einem Splitter) und es wurde eine neue Installiert. Danach war das Verhalten wie erwartet (Wechsel zwischen beiden Antennen).

    Nach diesen zwei Korrekturen war das Ergebnis wohl wesentlich besser, aber noch nicht perfekt. Ich konnte leider nicht vor Ort sein, kann es also schwer beurteilen.

    Wenn jetzt noch Probleme bei bestimmten Sendern auftreten, werden wir auf jeden Fall das Kabelproblem in Betracht ziehen.

    Vielen Dank nochmal für eure Denkanstöße und Hilfe. Die Jugendlichen tun sich mit *systematischer* Fehlersuche manchmal noch etwas schwer, da wird dann wild hin und her probiert und am Ende blickt niemand mehr was genau lost ist 😉

    Sofern wir noch einen andereen Übeltäter finden (Kabel o.ä.) werde ich das hier noch kund tun.

    Viele Grüße

    Markus

  • 4Art
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    • 1. Juni 2026 um 06:06
    • #18

    PT520 ist meines Wissens (lasse mich gerne belehren) kein True Diversity System! Ein Kanal schaltet deshalb aufgrund des besseren HF-Umfeldes nicht zwischen den internen Empfängern/Antennen hin und her. Damit wäre es bei der kaputten Antenne einfach so gewesen, dass 4 Empfänger ohne Antenne mit schlechterem Empfang und 4 Empfänger mit Antenne gearbeitet haben und deshalb einen besseren Empfang haben. Ein Freund von mir hat das Zeug letzten Dezember für Kindermusicals/Theater gekauft. Je nach HF-Salat funktioniert das System oder halt nicht (Kackser und Aussetzer - selber erlebt). Da kann man nichts machen - you get what you pay for.

  • HenrySalayne
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    • 1. Juni 2026 um 07:06
    • #19
    Zitat von 4Art

    PT520 ist meines Wissens (lasse mich gerne belehren) kein True Diversity System! Ein Kanal schaltet deshalb aufgrund des besseren HF-Umfeldes nicht zwischen den internen Empfängern/Antennen hin und her.

    Auf den Bildern ist eine A/B-Antennenanzeige im Display zu sehen, also scheinen die Empfänger schon zwischen den Antennen zu wechseln. Dass es sich um ein Diversity-System handelt, ist aber wirklich nirgendwo in der Beschreibung explizit niedergeschrieben.

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  • mycrobit
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    • 1. Juni 2026 um 08:19
    • #20

    Was das Thema Antennen betrifft, so hatte ich auch schon eine böse Überraschung. Das Funkrack auf der Bühne, bei den Proben alles super. Als sich bei der Aufführung der ganze Chor vor dem Funkrack aufgestellt hatte, fielen verschiedene Kanäle plötzlich aus. Seitdem verwende ich externe Antennen (Paddle) und hatte keine Probleme mehr. Es ist schon erstaunlich was eine Menschenmasse abschirmen kann.

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