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FOH bei größerem Industriegig

  • lisa f.
  • 9. Juni 2026 um 06:42
  • lisa f.
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    • 9. Juni 2026 um 06:42
    • #1

    Also, da ich mal was mache was ich sonst nicht mache und ich mich über Kommentare und Tipps freue und dachte vielleicht interessiert das nicht nur mich -

    Ich wurde beauftragt FOH zu mischen bei dieser Industrie Veranstaltung.

    Bühne mitten im Raum, 2 Rednerpulte, MCs auf Headsets. Es hat schwere dicke Pfeiler in der Mitte längs im Raum (Bühne dazwischen), PA wird auf beide Seiten dieser Pfeiler gehängt, Publikum auf beiden Seiten der Bühne, runde Tische. Es hat quasi 4x 8er Banane J, mit 4 B2.

    An den Längsenden gibt es zwei Bühnen, auf der einen ein klein-mittelgroßes Orchester (8/7/4/4/1//2/2/2/2//4/2/1/1+Perc), auf der anderen Seite eine sehr gute Top40 Band.

    Showablauf: Reden/Awards, dann Dinner, dann 6p Band mit Orchester für 15 Minuten, weiter Reden/Awards, zum Abschluß Party mit erwiterter 8p Band.

    Es gibt einen PA Systemler, dem ich bedingt traue, ein sehr gute Mon und ebensoguter Patch Kollege. 3x SD Rack in Loop, beide Pulte Q338P.

    Den Systemler habe ich überredet D80 frei zuschaufeln um das arme alte J zumindest durch‘s Array Processing zu jagen. Ein sehr gute Systemler hat über den Plan geschaut, den rufe ich morgen nochmal an. Ich bin keine Systemlerin, aber ich habe Ohren und muß die VA mischen. Ich möchte nicht PA Probleme mit Waves retten.

    Waves: Was empfiehlt Ihr so für Rednerpulte und Headsets?

    Irgendwelche Lieblingshälle für Orchester oder Band?

    (Falls ich wieder Erwarten Zeit zum ausprobieren bekomme, mein Fokus ist natürlich erstmal auf Rednerpult und MCs)

    Ich habe mir zumindest Hardwaremäßig den Bricasti M7 und den Rupert Neve 5045 schon in ein Rack geschraubt. M7 dachte ich für die Streicher - Amateurorchester, können keinen graden Ton spielen. Wenigstens der Hall wird schön ;) 5045 für MCs, für die Rednerpulte nehme ich Waves.

    Ich mache mir dann natürlich sehr Gedanken wie ich die 120 oder so Kanäle strukturiere, damit ich mit möglichst wenig aktiven Layer auskomme. Zur Zeit bin ich v.a. auf Subgruppen statt DCAs. DCAs habe ich v.a. um ganze Segmente herunterzuziehen bzw als Mutegruppe. Gruppen kann ich bearbeiten, EQs, Multiband Comp oder dyn EQ, Side Chain Optionen etc.

    Um mich nicht selbst zu verwirren plane ich hier keine Parallelcompression o.ä., alles geht nur durch 1 Gruppe.

    Was sind Eure Erfahrungen hier mit Latenzen v.a. wenn man Waves Plug ins einschleift?

    Ich arbeite gerne nach KISS Prinzip - Keep It Simple Stupid, um mir keine Eier zu legen, grade wenn es größer wird und die Aufgabe nicht in meinem Auto-Pilot drin ist.

    Derselbe Gig von Monitor oder Patch Perspektive wäre keine große Herausforderung, nur FOH mach ich halt nicht jeden Tag, daher mache ich mir Gedanken.

    Also wie gesagt, Kommentare oder Tipps gerne gesehen, oder hat jemand Fragen?

  • lisa f. 9. Juni 2026 um 06:43

    Hat den Titel des Themas von „FOH bei größerem“ zu „FOH bei größerem Industriegig“ geändert.
  • audiobo
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    • 9. Juni 2026 um 07:14
    • #2

    Wann ist die Nummer?

  • guma
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    • 9. Juni 2026 um 08:32
    • #3

    Wieso 5045, es gibt doch seit einiger Zeit den Mustard Source Expander?

    Warum keine Multi-Channels?

  • =RS=
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    • 9. Juni 2026 um 10:43
    • #4

    Weil ich gerade heute ein Crossover Projekt mit Orchester habe:

    Orchester: Vio-Va Pulte mikrofoniert, Stimmführer zusätzlich direkt (wenn Du Partituren hast, kannst Du so Soli unterstützen, in Deinem Fall hast Du aber vielleicht zusätzlich "gutes" Material, wenn die Stimmführer die besten Musiker sind). Celli und Bässe in der Besetzung nur direkt. Holz einzeln. Blech 1 Mic pro Stimme für 2 Musiker. Percussion je nach Aufstellung und Instrumentierung.

    Hall bei mir nur auf Vio-Celli (Bricasti), hängt aber ganz stark vom Raum ab.

    Alle Stimmen (bis auf die direkten Streicher Mics) in je eine Gruppe (dort EQ), Perc lasse ich meistens einzeln. Dann DCAs für jede Stimmgruppe: Streicher, Holz, Blech, Harfe, Perc..

    So komme ich (auf einer PM5 oder S7000) seit Jahren ganz gut zurecht, incl der zusätzlichen 24 Band Kanäle.

    Vielleicht hilft das ja etwas als input.

    Und sorry für die Steno-Artige Auflistung, bin auf dem Sprung.....

  • lisa f.
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    • 9. Juni 2026 um 12:11
    • #5
    Zitat von guma

    Wieso 5045, es gibt doch seit einiger Zeit den Mustard Source Expander?

    Warum keine Multi-Channels?

    Haha ich wußte doch guma weiß immer etwas was ich völlig übersehe. Ich werde den Senf Expander finden. A/B wenn die Zeit reicht.

    Multichannel - habe ich auf‘m Schirm, hilft mir aber nicht mit der Übersicht.

    audiobo Gig ist am Freitag

    =RS=

    dpa 4099 an alle Streicher. Einzeln. Auch alles andere wird einzeln abgenommen. Kontrabass versuchen wir zusätzlich ein Pickup ranzubasteln. Es sind nur 15 Minuten, und ne Band spielt mit, also das wird nix mit Partitur lesen. Wenn ich zwischen Hauptgang Hintergrund Dudelei, MC Ansage des Entertainments und Live Schalten des Orchesters und der Band nichts verkacke bin ich schon froh…

    Ich würde ja gerne mal so richtig in Orchestermusik einsteigen, aber ein Gala Dinner der Haus Eigentums Vereinigung ist das falsche Event, das Orchester ist das falsche Orchester. Ich kenne und mag die Truppe, die machen mit Enthusiasmus und Auftrittsfreude Punkte.

    Danke für den Tip den Bricasti für die tiefen Streicher zu verwenden, und

    Zitat

    Alle Stimmen (bis auf die direkten Streicher Mics) in je eine Gruppe (dort EQ), Perc lasse ich meistens einzeln. Dann DCAs für jede Stimmgruppe: Streicher, Holz, Blech, Harfe, Perc..

    Das werde ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen.

    Bei Direktabnahme v.a. an den Streichern ist Gesamt EQ nur bedingt hilfreich weil die teilweise massiv unterschiedlich klingen. Ich werde da auch mit den Patchies reden (die jetzt zu zweit sind, beide Techs sind super), dass die die Mikros so uniform wie möglich richten.

    Heute Vorbereitung abgeschlossen, alter Hase Systemler Kollege hat mich etwas beruhigt und mir noch geraten die Hangs so tief wie möglich laufen zu lassen damit die B2 wirklich nur Tiefbässe abdecken müssen. Ich werde es mir vor Ort anhören.

    Junger Kollege ist mit mir Waves durch gegangen, inkl „Fuck Waves“ Macro für alle Fälle. Ich hatte etwas Zeit mit Mikro durch Plug ins zu hören.

    Meinem Monitorkollegen habe ich geraten neben der Dirigentin auch den Percussionisten IEM zu geben, damit die wenigstens halbwegs auf der selben 1 sind wie der Schlagzeuger.

    Für Beltpacks Elastikgurte eingepackt, Funk Koordination gemacht.

    Wir haben ja noch das traditionelle Willkommen von Ngati Whatua am Beginn der Show, nochmal 10-12 Kanäle für 5 Minuten - wenn jemand Interesse hat kann ich gerne aus tontechnischer Sicht erzählen wie das abläuft.

  • VTLS
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    • 9. Juni 2026 um 12:23
    • #6

    OI!
    ich les' gerne weiter mit und drück Dir die Daumen

    Gruß Luca

  • audiobo
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    • 9. Juni 2026 um 17:22
    • #7
    Zitat von lisa f.

    Gig ist am Freitag

    Nicht mehr viel Zeit, dann spar ich mir mal Trick 17b für den "Antihall" (ich vermute mal eine grosse Halle als Location) bei der Sprache (den muss man verinnerlichen und 1-2 mal trocken üben wg. Signalweg und potentiellen Knoten im Kopf) - hätte dich sonst morgen oder nächste Woche auf einen Videocall eingeladen. Geht aber grundsätzlich natürlich auch mit den Standardtools.

    Für Recording/Streaming die Sprachbeschallungsmikrofone unbedingt über eine separaten Gruppe leiten, damit du freie Hand hast in der Bearbeitung. Die Raumakustik füllt leicht z.B. kurze Lücken durch Expanderbearbeitung im Zuschauerbereich auf, in einem Recording klingt das dann aber manchmal grauenhaft. Dabei auf gleiche Pegel achten.

    Zitat von lisa f.

    Das werde ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen.

    Bei Direktabnahme v.a. an den Streichern ist Gesamt EQ nur bedingt hilfreich weil die teilweise massiv unterschiedlich klingen. Ich werde da auch mit den Patchies reden (die jetzt zu zweit sind, beide Techs sind super), dass die die Mikros so uniform wie möglich richten.

    Gruppen EQ schliesst Einzel EQ ja nicht aus, entlastet diesen sogar noch. Problematisch ist bei solchen Jobs öfter mal das Timing mit ungeduldigen Kunden (Agentur), da muss der Sound am besten schon vor dem Aufbau fertig sein.

    Habe mir diesbezüglich mal fast n Bock geschossen mit dem EinzelEQ.

    Manchmal hilft auch ein spontaner DynamicEQ in der Gruppe wenn es zwischendurch zu spitz wird.

    Das typische

    Zitat von lisa f.

    Industrie Veranstaltung / Gala Dinner

    ... -Publikum ist meist zufrieden wenn nichts weh tut... und man nicht zu lange und zu sehr von seinem Gesprächspartner abgelenkt wird :rolleyes:

    - Panning innerhalb der Gruppen kann auch schon mal speziell sein, je nach PA-Ausrichtung und Stereowahrnehmung - bei der typ. KM184-Pärchenmikrofonierung gibt es z.B. die Variante der abwechselnden L-R-Verteilung um so Kammfilter zu minimieren.

    - MCs immer auf der Oberfläche behalten.

    Ansonsten das übliche, Kommunkation, etc.

    Sich am besten keine noch zu drückenden Audiozuspieler aufquatschen lassen, es gibt bestimmt auch Videos o.ä. vom Qlab/Medienserver, da kann man das meist mit einpflegen. Man kann nicht gleichzeitig auf die Bühne/MCs und auf zu klein gedruckte Ablaufpläne achten, Regisseur im Dauerredeschwall auf dem Intercom ist auch nicht hilfreich beim mischen.

    Aber eigentlich scheinst du alles soweit im Griff zu haben :thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von audiobo (9. Juni 2026 um 17:52)

  • lisa f.
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    • 10. Juni 2026 um 11:54
    • #8

    audiobo yup, Single EQ / Gruppen EQ schließen sich nicht aus, aber meine Gruppen sind etwas gröber als =RS= vorgeschlagen hat.

    Und ich bin voll bei Dir - auf dem Probenplan stehen zwar 2 Stunden für Orchester und Band, aber die werden SEHR schnell rum sein - und ob das heißt 2 Stunden am Sound drehen oder inkl Setup und sonstige Diskussionen ist steht da auch nicht. Zumindest sind Orchester + Band 1 Stunde vor deren Probe vor Ort.

    Ich mache mir auch null Illusion ob der Wichtigkeit des Klanges, zu dem Zeitpunkt hatten die Gäste schon 3 Stunden Zugang zu Alkohol…

    Danke für das Angebot des „Antihalls“

    - wenn ich mal etwas früher weiß was ich arbeite komme ich sehr gerne darauf zurück.

    Nun zum Aufbautag.

    Die Halle ist groß aber nicht zu hallig. Viele LKW große Fahrstuhl Ladungen mit unzähligen Lampen später purzelte so langsam auch Audio Equipment in die Halle.

    Als FOHlerin habe ich Multis gezogen und FOH gebaut und dann mit PA fliegen geholfen. Strom hätte ich noch machen können, da war jemand anders schneller.

    Da keins der Pulte gestern im Lager war 🙄 konnten wir keine Files laden. Das File hatte ich auf einer anderen Q338P vorbereitet.

    Ich mußte dann früh feststellen dass die FW auf meinem Pult unter der meiner Showfile war und habe daraufhin das Pult geupdated. Und das andere auch - hier als Hinweis, die 2232 wurde durch 2242 ersetzt - mein Pult war allerding noch auf der 2126… Egal, alles gut, Linecheck gut -

    Und dann habe ich mal bei den Systemlern nachgefragt ob die mit PA fertig sind. Nicht dass die PA sonderlich kompliziert ist, aber.

    Ich hatte ja schon angedeutet dass ich mit der Auswahl des Systemler Personals nicht ganz glücklich war. Ich spar mir jetzt das Auskotzen, das hat sich mein lieber Ehemann schon anhören dürfen, und sage nur dass ich sehr froh bin, dass kurzfristig für morgen ein sehr guter Systemler gebucht wurde um die PA zu fixen.

    Daher habe ich mir dann auch jenstes weitere Anhören oder gar irgendwas EQen geschenkt bis mein Kumpel mir morgen die PA übergibt.

  • mellotron
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    • 10. Juni 2026 um 19:53
    • #9

    Ich drücke natürlich die Daumen, kann mir aber hier nicht verkneifen, dass so ein Industriegig oft unter ganz anderen Voraussetzungen läuft als normale Shows. So etwas allein am FOH durchzuziehen ist eine straffe Nummer, denn da werden am Showtag noch ganz andere Einspieler/Zuspieler/Cues/Voice Of Gods auftauchen und der Zeitplan ist oft Makulatur.
    Das letzte, was man da braucht, ist ein Bricasti. Darf ja bestimmt auch nicht laut sein. Ausser die Ansagen, die müssen über das angetrunkene Publikum.
    Keep It Simple ist der absolut richtige Ansatz. Wenig rumbasteln, sinnvolle DCAs (vor allem ein DCA für alle Instrumente). Abhöre am FOH, falls man doof sitzt. Remote vorbereiten.

  • lisa f.
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    • 11. Juni 2026 um 14:10
    • #10

    Probentag ist vorbei. Noch während mein Kumpel mit der PA beschäftigt war kam ein neuer Ablaufplan rein, der mehrere Tage in einem Emailfach verloren ging und unsere Proben 2 Stunden vorzogen. 🤬

    Ich habe den Vormittag genutzt Stings durchzuhören und bearbeiten.

    Nachdem Pou mit der PA halbwegs durch war klang es dann auch so wie ich es erwarten würde und ich hatte tatsächlich noch Zeit um Lecterns und Headsets zu bearbeiten bevor der Kunde vor Ort war.

    MC Proben liefen dann auch gut, ich konnte alle Industriegig Inputs ausreichend hören und bearbeiten.

    guma die Senf Expander haben gewonnen. Machen genau was sie sollen. 5045 klingt ein klein bißchen besser, ist aber unübersichtlicher in der Bedienung (was evtl damit zusammenhängt dass das Outboard Rack auf dem Q-Lab Rack unter‘m QLab Bildschirm ca auf Oberschenkel Höhe ist)

    Band trudelte zum Glück zeitig ein sodass ich die vor der eigentlichen Probenzeit soundchecken konnte. Gute Band, damit auch schnell durch.

    Orchester Linecheck mit Mikros offenbarte ein paar defekte 4099, ich übte mich in tief durch atmen. Orchester Soundcheck mit viel Dank an die Dirigentin, die Sektionen spielen lies bis ich weiter ging, ich arbeitete natürlich so schnell wie möglich an Einzel EQs etc.

    Das Orchester ohne Band klang dann auch schön. mellotron lol recht haste, jedes olle Reverb reicht da, und ich werde den Bricasti morgen der Lead Sängerin geben.

    Dann kam der Moment wo beide zusammenspielen sollten - und natürlich hat man sofort nix mehr vom Orchester gehört.

    Nach ein bißchen Raum und Feedback Bekämpfung wurde das so langsam zu einer Einheit. Aber mein Biggest-Take-Away von heute: ich hätte es multi tracken sollen. 2 Stunden Soundcheck / Probe sind 100% nicht genug um sowas wirklich schick zu machen. Ich nenne das Ergebnis „akzeptabel“.

    Der Kunde war happy am Ende. Die Band ebenso (Dank meinem Kumpel am

    Mon Pult) und die Dirigentin meinte man könnte so sehr gut mit uns arbeiten. Sie erinnerte sich an mich von einem anderen Event neulich, positiv zum Glück 😅

    Wir meinten, dass alle Streicher, Holz- und Blechbläser massiv hintern dran hingen und werden morgen früh alles IEM aus‘m Lager holen was noch da ist. Der Orchester Ops Mananager wurde informiert, und gibt weiter dass die alle ihre Hörer mitbringen sollen.

    Ich habe mit dem Orchester zig fach auf anderen Gigs gearbeitet, die sind da ok mit.

  • duplobaustein
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    • 11. Juni 2026 um 17:52
    • #11
    Zitat von lisa f.

    Aber mein Biggest-Take-Away von heute: ich hätte es multi tracken sollen.

    Unbedingt! Dann gemütlich mal wirklich alles Solo hören und zusammenführen zahlt sich komplett aus. Auch Mikro Positionierungen kann man so mal solo beurteilen und ggf. anpassen.

    music is the best - Zappa

  • audiobo
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    • 11. Juni 2026 um 22:55
    • #12

    Das sind ja schon fast Luxusbedingungen... Viel Spass

  • lisa f.
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    • 12. Juni 2026 um 16:43
    • #13

    Spaß nenn ich was anderes.

    Das war - schwierig. Denkt an alles (wirklich alles), was bei Industrie scheiße ist, Eier, die man sich legen kann (2 davon), und denkt dann noch ein wirklich ausgesprochen unhöfliches Publikum dazu. Ich sage nur: wir haben für die 2. Hälfte einen Applaustrack organisiert, und ich hatte bis zum Schluß kein Script. Feedback gab’s dann gratis dazu.

    Der Rest war fast egal.

    Ja das Orchester klang nach Orchester, die Band ist wirklich gut und klang auch gut.

  • audiobo
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    • 12. Juni 2026 um 18:49
    • #14

    Ja so was ist doof… Tage die man aus dem Gedächtnis streichen möchte obwohl viel Potential vorhanden war.

    Und ignorantes Publikum braucht echt niemand in dem Job.

    Egal, weitermachen.

  • wora
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    • 12. Juni 2026 um 23:12
    • #15

    ein alter freund hat bei so einer "schwierigen" veranstaltung mal gemeint:

    "jeder gig ist auch mal vorbei"


    an ein paar schlimme erlebnisse bei firmen-events kann ich mich aber durchaus noch erinnern... wenn dann noch die VA firma vor ort gegen dich arbeitet, ist der bestbezahlte job eine nullnummer.

    aus dem grund mache ich firmen-events nur noch seeehr, seeehr ungern!

    das sollen einfach die kollegen machen, denen es nicht um qualität sondern nur ums geld geht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marce
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    • 13. Juni 2026 um 09:03
    • #16

    es gibt halt wie üblich solche und solche. Bei jeder Art von VA.

  • guma
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    • 13. Juni 2026 um 10:20
    • #17

    … aber nur bei Industrie Events gibts es so viele Menschen, die, besser als wir selbst, „wissen“, was unsere Aufgabe und Zuständigkeit ist und wie man die Gesetze der Physik am allerbesten ignoriert. ;)

  • audiobo
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    • 13. Juni 2026 um 10:28
    • #18
    Zitat von wora

    das sollen einfach die kollegen machen, denen es nicht um qualität sondern nur ums geld geht.

    Die Aussage halte ich für etwas vermessen. Es gibt auch anspruchsvolle und gleichzeitig nette Kunden in dem Bereich.

    Man könnte auch genau so alle tourenden Bands/Kollegen über einen Kamm scheren oder Stadtfeste oder vieles andere.

    guma Im Grunde sind fast alle Menschen so. Bei den Corporateevents hat man halt ständig mit neuen Leuten zu tun die das erst kennen lernen müssen, ein guter Projektleiter ist hier Gold wert.

  • zegi
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    • 13. Juni 2026 um 10:37
    • #19

    Tut mir leid, dass der Aufwand vom Publikum nicht honoriert wurde. Immerhin ist es bei solchen Events idR. nur wichtig, dass es dem Auftraggeber gefallen hat, bzw. dass dieser zufrieden war.

    Der Ton macht die Musik.

  • niggles
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    • 13. Juni 2026 um 11:37
    • #20
    Zitat von guma

    … aber nur bei Industrie Events gibts es so viele Menschen, die, besser als wir selbst, „wissen“, was unsere Aufgabe und Zuständigkeit ist und wie man die Gesetze der Physik am allerbesten ignoriert. ;)

    Meine Erfahrung mit Eventagenturen und Eventmanagern im Bereich Kultur und Konzerte ist leider auch nicht besser. Wie überall gibt's ein paar Gute die wissen was sie tun; viele Mitläufer die das nicht wirklich wissen aber zumindest dafür sorgen dass die Kohle fliesst, ab und zu auch mal umsetzen was man ihnen im Vorfeld sagte und ansonsten sinnvollerweise nicht im Weg stehen; und dann halt ein paar echte Vollwappler die nur Chaos verbreiten, jeden Blödsinn vom Bandmangement oder dem Designer für bare Münze nehmen und am Ende Schuldige suchen und finden damit sie aus der Nummer ungerupft wieder raus kommen...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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