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Bassdrum Abnahme Problem ....

  • espmav
  • 18. Januar 2004 um 23:29
  • espmav
    Beiträge
    3
    • 18. Januar 2004 um 23:29
    • #1

    Hi
    ich mische seit ca. 3,5 Jahren eine `damals` recht gute Coverband - ohne Probleme bisher - nur ....
    Der Drummer ist mit seinem Yamaha 9000 Set ausgestiegen und der `Neue`
    hat - a) kein Teppich (bei Steinbühnen echt toll) b) ist der Kick nicht wirklich als solcher zu bezeichnen und gestimmt ist es nicht wirklich ....
    Problem für mich: kein Kick - und der Basser hat eine `Fender 18" Box die `Banddienlich` auf den Drummer gerichtet sein soll .....
    Ich habe leider nur Bass in der Bassdrum - vom Basser (nicht mal ein richtriger Kick zum Triggern( ;-)Drumm-Modul als Alternative wäre ja mal möglich in schlecht klingenden Clubs (Triggermikfofone etc würde er ja bemerken ....und da Ego wäre ..... egal !

    Dieser eigensinnige Typ läßt nur seine Meinung zu - bin leider aus Freundschaft zu den anderen noch dabei - aber keine Chance etwas am Setup zu `optimieren`- gibt es da andere Tips die Bassdrum wieder hörbar zu machen - auch mit Fundament ?? (NEIN der Drummer bleibt )
    (Bassdrum auf seinem Monitor habe ich zum Glück erfolgreich bekämpft ... ach ja - welche Bassdrum ...... ??? - das ist mein Problem )
    Es Groovt Live in einigen Clubs nicht mehr seit dem .... Draußen ist es OK aber die Jahreszeit hat halt nur Indoor Gigs ....!!
    Danke schon mal ....
    Matthias
    Bandanlage: D112 - Anlage 2x 5kw EV - Soundcraft 24ér Pult - Cop/Gate´s - DBX 266A etc ..... bin auch bereit aufzurüsten ....

    nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand - jeder glaubt ... er hat genug davon ;)

  • Mister.Lange
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    • 18. Januar 2004 um 23:55
    • #2

    Wegen des fehlenden Teppichs hilft oft die die Pedalfläche der Fussmaschiene mit einem reichlichen Streifen Gaffa am Boden fest zu kleben. Könnte bei Betonboden nat. schwierig werden.
    Wie nimmst Du die Bassdrum den an? Klingt sie in natura so wie du es als angenehm empfindest?

  • espmav
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    3
    • 19. Januar 2004 um 00:09
    • #3

    Mit dem Pedal - Stimmt - mein Fehler - der TIP mit dem Gaffa ist OK - ich bezog es eher darauf das es doch etwas Schall schluckt `mit`Teppich auf der Bühne .... (meine ich jedenfalls )
    Die Bassdrum klingt generell sehr wummerig - da er auch noch sehr leise spielt ist es eben ein Problem für mich da nicht nur Ton sondern auch Kick zu bekommen - der TON wird zudem von der Bassanlage übertönt und der Kick bleibt aus ....
    Fazit - es schauckelt sich irgendwann noch ein leichtes Feedback auf - das stärker ist als der Kick .... deshalb sind die Gates auch nicht so leistungsfähig .....

    Matthias
    Ein Gitarrist ohne Marshall Stack !!

    nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand - jeder glaubt ... er hat genug davon ;)

  • Mister.Lange
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    • 19. Januar 2004 um 00:41
    • #4

    Also entweder schaffst Du es irgendwie den Drummer zu überzeugen am Sound der BD zu arbeiten. Oder Du versuchst mal eine Abnahme des Schlagfelles von Außen. Da ist dann fast gar kein tiefer Bass mehr. Allerdings fängst Du Dir unter Umständen durch übersprechen wieder Müll ein.

  • paranoize
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    • 19. Januar 2004 um 02:12
    • #5

    klingt jetzt vielleicht absurd aber versuch mal ein clipmikro(!) schlagfellseitig auf der bassdrum, ziemlich auf den Anschlagspunkt gerichtet. Such dir dabei die STelle am Spannreifen bei der du das geringste Übersprechen hörst.

    Damit hättest du dann de facto keine Bässe mehr und einen starken Kick, die Frage ist ob du soviel haben willst. Alternativ kannst du auch ein sm 57er oder so verwenden.

    Zweite Möglichkeit wäre es eine Münze auf die Anschlagsstelle zu kleben. Gibt dann auch enormen Kick, nur wird ihm das wohl auffallen.

    Dritte Möglichkeit, die mir einfällt, wäre ein Mikro in der BD direkt auf den Anschlagspunkt zu positionieren, soll heißen dass das Mic direkt angeschlagen wird. Auf sowas musste ich auch in einer ähnlichen Situation schon mal zurückgreifen. Klingt furchtbar, aber Kick ist da ;) Aber im worst-case Szenario (schlecht gestimmt, kraftlos, wummerig) kriegt man damit ein Ergebnis.

    Vierte Möglichkeit wäre ein Richtmikrophon aus kurzer Distanz auf den Anschlagspunkt richten.

    Am besten wird sein ihn vor die Alternative zu stellen: Sounddesign (Stimmen, härterer Schlegel, forcierter Pedalantrieb, leichte Dämpfung,...) oder Triggern...

  • Wulfson
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    • 19. Januar 2004 um 07:38
    • #6

    versuch es mal mit zwei mics..bd mic normal positioniert und eine grenzfläche einfach reinlegen. dann kannst du nach belieben kick und bass regeln. ein gescheites gate wäre auch nicht schlecht. der 266 dbx ist nicht unbedingt erste wahl... :wink:

  • Online
    Wurst Werner
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    • 19. Januar 2004 um 08:35
    • #7

    SPL Transient Designer! Attack auf 15 Uhr und Sustain auf 9 Uhr, dann bleibt zwar vom original Sound nicht mehr viel erhalten, aber es kickt und das Nachwummern wird stark reduziert. Wenn die Bass Drum original schon wie ein "Tritt ins Kissen" klingt, dann ist der SPL TD eine der wenigen, brauchbaren Alternativen.

    Noch was: Wer sich als Musiker komplett "beratungsresistent" zeigt, arbeitet nicht gerade professionell. Vielleicht hilft ein ersthaftes Gespräch, vielleicht mal einen Profidrummer hinzuziehen, um die Problematik zu untermauern.

    Viel Erfolg!
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • tthorsten
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    • 19. Januar 2004 um 09:38
    • #8

    das wird am drummer liegen der taugt nix kann nicht treten oder hat das absolut galsche equpment fürsich

    ein anderer drummer wird evtl ne richtig geile base drumm aus der kiste raus holen.


    ander mic probieren B52 sm 91 MD 441 421 DM 30 etc. pp evlt hilfts

    AE 2500 wäre nco ne idee


    auf gate und comp verzichten wenn das nicht mal tut dann drummer erschiesen und neuen nehmen


    zum basser leg ihm zwei 2x10" kisten vor ihn als monitro hin und nen 15er isnt kruez dann wird das gut nur für die bassanlage.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Online
    Wurst Werner
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    • 19. Januar 2004 um 13:28
    • #9

    "das wird am drummer liegen der taugt nix kann nicht treten"

    Da wird der Thorsten wohl irgendwie recht haben, wenn Du mehr Bass als Bass Drum im Mikro hast als , dann kann es doch nur sein, dass der Drummer "null punch" hat und Du deshalb das Gain so weit aufreissen muss. In dem Fall hast Du eh verloren, dann wird sogar triggern ein Problem. Auch dafür muss man schon ein wenig Kraft ins Pedal schicken.

    Mein Vorschlag: Drummer bei Ebay verticken, und neuen Knüppelknecht suchen :wink:

    GRüsse
    WW

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    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • tthorsten
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    • 19. Januar 2004 um 13:31
    • #10

    es liegt dann an der spiel weise des drummers

    der muss ja gar nicht hart und laut spielen sondern mit attack wie beim karate der stein bricht durch die schock welle auf nen kleinen punkt nicht weil du die handkante durch ziehst.


    naja aber jetzt wird es philosphisch


    und compi und gate kann dannden letzen punch und attack rauben.

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  • hermste
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    • 21. Januar 2004 um 10:32
    • #11

    Oftmal ist es klüger, direkt an der Quelle zu arbeiten.

    Sind die beiden Felle der Kick-Drum gleich hoch gestimmt?

    Etwas, das immer funktioniert:
    Klebe am Schlagfell, dort wo der Beater hinzielt, einen sogenannten Slammer hin (glaube von REMO, oder so). Dadurch erhältst Du wesentlich mehr Knack.
    Frag doch den Drummer, ob er einen schlechten undefinierten sound lieber als einen knackigen tighten Sound hat...

    Im übrigen:
    Meiner Erfahrung nach eigenet sich das D112 hervorragend für Blues, Sould und Jazz, da die Kicks da meist ihren natürlichen Knack im ca. 2khz bereich haben.
    Möglich ist, dass der Knack der Bass-Drum in einem anderen Frequenzbereich liegt und Du deshalb nur mittelmäßige Ergebnisse bekommst.
    Mit z.B. einem Shure Beta91 hättest Du einen super tighten Kick um die ca. 4khz (eher Rock-Pop-Metal).
    Also falls das mit dem Slammer aus Drummer-technischen Gründen nicht hinhauen sollte, am besten ein paar Mikros ausleihen und probieren (z.b. auch das Sennheiser MD421 oder das Beyerdynamic M88TG!)

    Grüße,
    Hermann

  • Koeppi
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    • 21. Januar 2004 um 13:59
    • #12

    Hi -
    noch mein Senf:

    mein Drummer hat n Jazzset, BD zwei Schlagfelle, ohne Loch, wummert bei Mic-Abnahme auch zu sehr. Wir suchen nach Lösungen mit mehr "Definition", ohne an die Felle ranzugehen.

    Hab festgestellt, daß man
    - mit SM57 oder 58
    - direkt NEBEN dem hinteren Schlagfell, also neben dem Drumkorpus bzw. Spannreifen platziert, mehr Punch kriegt, allerdings weniger Tiefbass (soll mir aber recht sein).

    Macht das jemand hier auch so?

    Michael Koeppen

  • mitleser67
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    69
    • 21. Januar 2004 um 18:33
    • #13

    Hi,
    wenn die Tomhalte-Rosette an der Bassdrum nicht genutzt wird, lassen sich manche Drummer (ich selbst auch) davon überzeugen da einen modifizierten Mikroständer samt Mikrofon fest einzubauen. Einmal Sound suchen (ok, das dauert...), aber dann bei Gigs: Kabel dran, fertig.

    gruss
    joachim

    'Tontechniker? Aha, Sie töpfern.' :-S

  • derautor
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    1.089
    • 23. Januar 2004 um 12:10
    • #14

    Die Erfahrung zeigt leider, dass ein schlechter Drummer auch auf dem besten Drumset der Welt schlecht klingt, da helfen keine mechanischen Tricks (Münze ankleben ect.) oder eine noch so ausgefuchste Mikrofonierung. Die überträgt schlechten Sound dann hervorragend. Da hilft nur Arbeit an der Basis (Drums optimal stimmen, Unterricht, Groovetabletten :wink: ), und wenn der Kollege das nicht einsieht, solltet Ihr Euch einen anderen Drummer suchen oder Du Dir eine neue Band.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • berot
    Beiträge
    422
    • 6. April 2004 um 09:18
    • #15

    Schenke dem Drummer zu Ostern ein "Danmar Kick Pad".
    Weil es ein Geschenk ist, muß er sich freuen und dann auch benutzen.
    Und schon hast Du deinen Kick.
    Bin selber Trommler und habe das Pad schon seit elf Jahren drauf. Daran kann man auch sehen, dass das Schlagfell schön lange hält.
    Wenn der Bursche allerdings keine Kraft im Fuß hat, wirds kein richtiger Kick werden - dann klingt's nach Wattebausch mit angedeutetem Tok tok.
    Solche Leute sollten lieber im Cafè an der Ecke Swing spielen - mit Besen und schön leise, das passt.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

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