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MAYDAY 2004

  • DSH-Audio
  • 29. April 2004 um 15:40
  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 3. Mai 2004 um 22:43
    • #21

    Mnyut: also das xline grenzte m.e. spätestens ab paul van dyk an klangichen groben unfug. wenn der pegel später noch erhöht wurde war da ja gar nichts mehr an musikinformation wahrzunehmen. ohne gehörschutz konnte man sich jedenfalls guten gewissens nicht mehr in der halle aufhalten. sowas kann seitens kompetenter tonleute sicher nicht ziel des jobs sein. und nachdem im publikum massenhaft leute mit gehörschutz unterwegs waren denke ich auch den besuchern wars zuviel...

    das licht & rigging in area 1 war schon sehr fein - sicher hätte man noch was ausgefalleneres machen können in bezug auf verfahren des riggs. war aber so schon sehr nett und nicht nur materialschlacht.

    die lasershow hatte ich ganz vergessen. aber das sagt wohl schon alles über die show aus. unpassend zum sound, immer wieder die gleichen 4 oder 5 cues mit den gleichen billig"bildern". hauptsache laser, aber darf nix kosten - so sah es für mich aus.

    die halle 1 hatte so schon genug atmo - das geld für den laser wäre in einer nenneswerten lichtanlage/deko für area 2 und 3 besser angelegt gewesen oder man hätte es gleich zum fenster rausgeschmissen oder noch was draufgelegt und ne vernünftige lasershow programmieren lassen bzw. nen motivierten operator geholt. so wars jedenfalls ein verschenkter effekt.

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 4. Mai 2004 um 01:07
    • #22
    Zitat von "Carm"

    Mnyut: also das xline grenzte m.e. spätestens ab paul van dyk an klangichen groben unfug. wenn der pegel später noch erhöht wurde war da ja gar nichts mehr an musikinformation wahrzunehmen. ohne gehörschutz konnte man sich jedenfalls guten gewissens nicht mehr in der halle aufhalten. sowas kann seitens kompetenter tonleute sicher nicht ziel des jobs sein. und nachdem im publikum massenhaft leute mit gehörschutz unterwegs waren denke ich auch den besuchern wars zuviel...

    Also Paul van Dyk hab ich leider nicht mitbekommen. Da hab ich mir gerade den Rest der Party angeschaut.
    Fakt war halt, das sich bei Zombie Nation zeitweise bestimmt die halbe Halle die Ohren zu gehalten hat. Beim Rest war wohl eh alles zu spät.
    Es war halt irgendwie - ich weis nicht. Lag es am Material was der DJ dabei hatte? Zeitweise klang die PA wirklich furchbar, plötzlich gings dann wieder.
    Das die Lautstärke viiiiel zu hoch war steht außer Frage. War ich froh, als meine Ohren heute morgen wieder "piiiieps frei" waren.
    Will nicht wissen wieviel Geld das die Besucher/Krankenkassen aus dieser VA raus holen (hätten) könnten :roll:

    Zitat von "Carm"

    das licht & rigging in area 1 war schon sehr fein - sicher hätte man noch was ausgefalleneres machen können in bezug auf verfahren des riggs. war aber so schon sehr nett und nicht nur materialschlacht.

    Klar, da hast du sicher recht. Ich fand's ja auch super.
    Ich weis nicht, ob du letztes Jahr auch da wars, auf den Bildern erkennt man das leider schlecht:


    Dieses Rigg in Verbindung mit den LED Displays (?) war eben... kann man nicht erklären. Muss man fühlen :D

    Zitat von "Carm"

    die lasershow hatte ich ganz vergessen. aber das sagt wohl schon alles über die show aus. unpassend zum sound, immer wieder die gleichen 4 oder 5 cues mit den gleichen billig"bildern". hauptsache laser, aber darf nix kosten - so sah es für mich aus.

    Letztes Jahr war's schlimmer ;)
    Laser ist halt so 'ne Sache.
    Genau wie bei einer Video Projektion. Im normal Fall kommen die Gäste ja auf die Tanzfläche um zu Tanzen und nicht um sich Videos oder so anzusehen...
    Wobei man mit Video auch schöne Sachen machen kann.

    Zitat von "Carm"

    die halle 1 hatte so schon genug atmo - das geld für den laser wäre in einer nenneswerten lichtanlage/deko für area 2 und 3 besser angelegt gewesen oder man hätte es gleich zum fenster rausgeschmissen oder noch was draufgelegt und ne vernünftige lasershow programmieren lassen bzw. nen motivierten operator geholt. so wars jedenfalls ein verschenkter effekt.

  • Dark Spark
    Profi
    Beiträge
    6
    • 4. Mai 2004 um 04:44
    • #23

    Also, ich reibe mir verwundert die Ohren bezüglich der Kommentare zum Sound auf der Mayday 04. Zunächst zum Cohedra in Halle 3: Ich habe 3x mal reingeschnuppert und jedesmal war der Sound über den gesamten Mitten/Hochtonbereich absolut hifi - unaufdringlich und angenehm. Dazu kam die gute Coverage und eine hervorragende Homogenität, so wie man sie eben nur mit Line Arrays erzielen kann! Zu den Bässen sage ich nichts, die mögen in Halle 2 (Föön) in der Tat knackiger und schiebender gewesen sein...
    Von agressiver Hochtonwiedergabe jedenfalls keine Spur. Ich gebe aber zu, dass sich dies innerhalb von 5 Minuten dramatisch ändern kann, so ging es mir in Halle 1, wo der Sound je nach DJ zwischen grauenvoll und völlig ok schwankte. Speziell den Paul von Dyk act habe ich mir komplett reingezogen und kann das hier gäußerte Rumgemotze in keinster Weise nachvollziehen: Ein transparenter, druckvoller, satter Sound (nix "Einton-Gegrummel") mit schönen Stereo-Effekten in GENAU DER RICHTIGEN Lautstärke. Dem Publikum hat's jedenfalls im Gegensatz zu den Berufsnörglern hier im Forum bestens gefallen! Ich gehöre sonst zu den ersten, die sich bei exzessiver Lautstärke Taschentuchfetzen oder sonst was gerade greifbares in die Ohren stopfen, aber das war da überhaupt nicht nötig. Wem das zuviel war, der sollte vielleicht doch beim Dorffest des Schützenvereins bleiben oder sich die ganze Veranstaltung am heimischen TV reinziehen.
    Zombie Nation habe ich allerdings nicht mitgekriegt, weil mich vorher WestBam rausgelangweilt hat. Auf dem Nachhauseweg hatte ich übrigens völlig freie Ohren, ohne jegliches Gefiepe, was für mich ein Beleg dafür ist, dass die Lautstärke bis dahin nicht übertrieben war.
    Noch was zu den Stimmen: Also, das zarte Playback-Stimmchen von Nena war jedenfalls einwandfrei zu vernehmen....Nur die Frage, ob das wirklich auf einem Techno-Event sein musste....

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 4. Mai 2004 um 11:59
    • #24

    also ich glaube die berufsnörgler hier im forum haben alle schon weitaus besseren sound vernommen (also zumindest meine person, und ich mache hauptberuflich va-technik und nicht auf dorfverleih-hobbykistenschlepper-niveau). und auf der mayday lag der sound in keiner area am dj da es durchwegs nicht extrem besser/schlechter wurde. hätte es am dj gelegen kann man diesen ja seitens der anwesenden stage-manager/techniker "zurechtweisen".

    und selbst auf der mayday konnte man sich in area2 davon überzeugen dass es auch bessere anlagen gibt, sowohl im bass als auch im mitten-/hochtonbereich.

    die lautstärke in area 1 war nun mal definitiv zu hoch - wenn die halbe halle ohrstöpsel trägt muss es ja irgendwie zu laut gewesen sein.

    dein hörempfinden bei paul van dyk kann ich jedenfalls in keinster weise nachvollziehen... ich war auch die komplette zeit in der halle. klar war der bass satt - aber wenn man genauer hingehört hat leider nur auf einem ton, der rest war klirr. die mitten-/höhentransparenz musst du in einer anderen halle gehört haben.

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 4. Mai 2004 um 12:03
    • #25
    Zitat von "Carm"

    klar war der bass satt - aber wenn man genauer hingehört hat leider nur auf einem ton, der rest war klirr.


    Das nennt sich bei mir "Wohlfühlbass".
    Hirn aus schalten und mal kräftig durch schütteln lassen :D

    Hat auch was, aber bitte nicht die ganze Zeit :wink:

  • wora
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    11
    • 4. Mai 2004 um 13:00
    • #26

    mal ne ketzerische frage:

    wieso regt man sich über den sound auf, wo ja doch offenbar so hohe pegel gefahren wurden das man es nur mit gehörschutz aushalten konnte?

    oder gab´s da einen neuartigen "HiFi-Gehörschutz" zu kaufen?
    ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Spencer
    Beiträge
    85
    • 4. Mai 2004 um 13:23
    • #27

    jetzt kommt mal wieder runter, sagt bloss ihr wart vorher noch nie auf einer veranstaltung bei der stöpsel getragen wurden.

    selbst wenn eine gemässigte lautstärke gefahren wird sollte man bei 16 stunden dauerbeschallung stöpsel tragen.

    @mnut: wenn es dir von 4:00 bis 4:30 zu laut war, wie kannst du da auf die ganze veranstaltung schliessen?

    wie war das xline gestackt ?
    funktionert das überhaupt ?

  • Spencer
    Beiträge
    85
    • 4. Mai 2004 um 13:29
    • #28

    ps: stimmen ? wer hat denn gesungen ? :D

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 4. Mai 2004 um 14:03
    • #29

    wora: nö, ich hab (noch) keine Ohrstöpsel :(

    Zitat von "Spencer"

    jetzt kommt mal wieder runter, sagt bloss ihr wart vorher noch nie auf einer veranstaltung bei der stöpsel getragen wurden.

    Doch, doch. Mach selbst fast nur Techno Sachen. Aber da schau ich, wenn ich auch Ton machen soll, das ich die Lautstärke so ist, das es nach 5 bis 10 min nicht unangenehm wird. Kann auch schon mal vor kommen, das ich dem Wunsch des Veranstalters noch ein paar dB nachzulegen nicht nachkomme wen ich denke es reicht.

    Zitat von "Spencer"

    selbst wenn eine gemässigte lautstärke gefahren wird sollte man bei 16 stunden dauerbeschallung stöpsel tragen.

    Richtig. Macht man aber meist erst wenn's mindestens ein mal zu spät war.

    Zitat von "Spencer"

    @mnut: wenn es dir von 4:00 bis 4:30 zu laut war, wie kannst du da auf die ganze veranstaltung schliessen?

    War von 16 - 4:30 Uhr da.

    Wie schon geschrieben. Hab nicht sooo viel Ahnung von Ton, kann dir also nicht sagen welche Schwachstellen das z.B. Cohedra genau hatte. Aber ich kann dir beschreiben ober der Klang dynamisch war, ob's irgendwo nervig wurde oder, oder, oder.

    Selbst schreibt die Mayday GmbH ja über sich, dem "Perfekten Sound" schon ziemlich nah zu sein. Ist ja auch so, er ist im Vergleich zu anderen Techno Events überdurchschnittlich (wie ja auch schon geschrieben), aber dann muss ich für die Mayday selbst die Messlatte eben entsprechend hoch anlegen um die verschiedenen PAs noch miteinander vergleichen zu können

    Zitat von "Spencer"

    wie war das xline gestackt ?
    funktionert das überhaupt ?

    Immer 3 Topteile aufeinander. Pro Turm 2 Stacks (entsprechend angewinkelt). Die Tops standen auf Bühnenpodesten die leicht nach vorne gekippt waren. Drunter standen dann noch 2 Stacks Bässe die wie die Tops angewinkelt waren.

    Zitat von "Spencer"

    ps: stimmen ? wer hat denn gesungen ?

    Vor allem bei den Live Acts. In das geschredder der DJs hat sich auf Area 1 eher seltener eine Stimme verirrt :)

  • Dark Spark
    Profi
    Beiträge
    6
    • 4. Mai 2004 um 14:05
    • #30
    Zitat von "Carm"


    die lautstärke in area 1 war nun mal definitiv zu hoch - wenn die halbe halle ohrstöpsel trägt muss es ja irgendwie zu laut gewesen sein.

    Ich habe niemanden mit Ohrstöpsel gesehen und auch selber keine getragen.

    dein hörempfinden bei paul van dyk kann ich jedenfalls in keinster weise nachvollziehen... ich war auch die komplette zeit in der halle. klar war der bass satt - aber wenn man genauer hingehört hat leider nur auf einem ton, der rest war klirr.

    So'n Blödsinn.

    die mitten-/höhentransparenz musst du in einer anderen halle gehört haben.

    Vielleicht waren wir auf unterschiedlichen Veranstaltungen in Parallelkosmen. Die Mitten/Höhen gingen für so eine große Halle mit dezentraler Achtpunktversorgung völlig in Ordnung, und dass de Stimmung bei Paul von Dyk voll nach vorne ging, habe ich mir bestimmt nicht eingebildet. Vielleicht bist Du einfach zu geil für diese Welt! Vielleicht liegt's aber auch an der alten Erahrung: Bringe drei PA-Techniker zusammen und Du hörst stets drei voneinander abweichende Meinungen....

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    Zitat
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  • Carm
    Profi
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    2.715
    • 4. Mai 2004 um 14:53
    • #31

    naja - ich war jedenfalls in den dortmunder westfalenhallen... und nachdem ich auch schon die eine oder andere party, gross-va besucht habe bzw. dort gearbeitet habe ist mein gehör auch schon nicht mehr 100% in ordnung. das ist aber gleube ich bei jedem in der branche so, geht gar nicht anders. es sei denn man hat konstant gehörschutz drin.

    aber alle die sich auf der mayday in halle 1 mehr als ne viertelstunde ohne gehörschutz nach 0.00h aufgehalten haben können nur schwerhörig gewesen sein oder ihnen war ihr gehör sch***egal

    was heisst "höhen gingen in ordnung"?? vorhin waren sie noch "transparent" waren also wohl doch nicht so toll...

    so - und jetzt weiterhin viel spass beim diskutieren. hab hier meine meinung kundgetan...

  • lautundgut
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    170
    • 4. Mai 2004 um 15:16
    • #32

    Da ich zugegebenermaßen nicht der große Techno-Experte bin wollte ich mich ja eigentlich zurückhalten. Aber einige Vorbemerkungen verdienen doch eine Erwiderung.
    Auf der Mayday war ich ebenfalls zu der sogenannten technischen Begehung geladen, die um 16.00 Uhr stattfand. Da mich einige Kollegen jedoch schon früher sichteten, habe ich mich bereits ab 14.00 Uhr in den Hallen herumführen lassen. Zum Thema Lichtdesign möchte ich lediglich anmerken, dass ich die LED Konstruktionen und die verfahrbaren Traversen in Halle 1 als sehr aufgeräumt empfunden habe. In Halle 3 fand ich die Ballons schön, wenn auch gegen 17.30 Uhr noch nicht alle hingen....
    Zum Ton: Halle 1: Viel zu laut. Techno ist nach meinem dafürhalten eh' zu laut. Aber die Lautstärke in Halle 1 war derartig hoch, dass ich mir nicht sicher bin, ob die - zu recht - beschriebenen Soundmängel auf die verbauten Komponeneten oder die Aufstellung zurück zu führen waren oder ob der Pegel einfach für eine brauchbare Soundbeurteilung zu hoch war. Mir gefiel es jedenfalls nicht.
    In Halle 3 hat mich der Sound der Top-Teile des Cohedra-Systems begeistert. Gut durchstrukturiert, sauber, nicht zu nervig, eine leichte Elegance, besonders bei der technischen Begehung und Vorführung bei normaler Lautstärke und Nicht techno Musik. Sehr enttäuschend war der Bass. Es mag an der imho nicht sehr glücklichen Mischung der Basssysteme gelegen haben. Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, HK hätte - da nur Vorführmaterial zu Einsatz kam - nicht genügend von den Doppel 10 er Systemen. Hm... also die Doppel 18er dazu zu stellen war sicher nicht die beste Entscheidung. Nach meinem Dafürhalten waren das lediglich Luftpumpen, die den Bassbereich unangenehm zumüllten. Schade um die netten Top-Teile.
    In Halle 2 war der Sound der F-3 mit den Doppel 18er Hörnern tadellos. Straff, sehr präsent, nicht nervig. Absolut Top war die Vorführung der CLIA Elemente. Der Ansatz überzeugt nicht nur uneingeschränkt in akustischer Hinsicht, sondern auch in Hinsicht auf die optische Unauffälligkeit für optisch durchgestylte Veranstaltungen, und in Hinsicht auf die betriebswirtschaftliche Tragfähigkeit eines Systems. Denn das kleine, aber fast uneingeschränkt erweiterbare Format gestattet den Einsatz bei fast jeder Veranstaltung, im Gegensatz zu Riesenkomponenten. Die wollen viele Veranstalter nicht mehr sehen und schon gar nicht die hohen Investitionskosten mitbezahlen.
    Beste Grüße aus Bonn
    Arndt Fischer

  • horst
    Beiträge
    316
    • 4. Mai 2004 um 16:51
    • #33

    Dann will Ich auch mal.. also:

    Halle 3 HK-Audio Das Cohedra klang wie man es erwartet hat, gute Stimmwiedergabe und Auflösung, allerdings nur bis zu mittleren Lautstärke.Als dann aufgedreht wurde hat es sich doch alles ein wenig gepresst angehört. Irgendwie passte der anschluss an die Subs nicht, vieleicht lag das ja auch an den komischen 18ern-(Diese Tiefbassvorführung beim Rundgang war ja wohl ne Lachnummer...)
    Ansonsten ein schönes, viel zu teures System für nicht zu hohe Lautstärkeansprüche.


    Halle 2 FÖÖN

    War interessant mal das Clia auf grössere Entfernungen zu hören.
    War wirklich gut für die Abmessungen.Würd mich mal interessieren wie das denn in längerer Ausführung kommt.Ebenso der Sub.Auch da wär mal ein 6er Stack interessant.

    Dann das NEOM
    hat mir noch besser gefallen als letztes Jahr. Schade das ich keine Kamera dabeihatte um die entgleitenden Gesichtszüge der HK Jünger zu filmen als die Anlage losspielte.....

    Halle 1 mit X-Line.
    War auf jeden fall auch besser als letztes Jahr, hat mir im Bass aber trozdem noch immer nicht richtig gefallen. Vieleicht liegt das ja einfach an der Konstruktion der Halle ...

    DieX-Line Tops sind sind ja eigendlich nicht so schlecht, allerdings "schreien" die ziemlich wenns lauter wird.(mir wäre es ohne gehörschutz nacher übrigens auch zu laut gewesen)

    Fazit:
    wie schon im letzten Jahr war die beste Beschallung der Mayday in Halle 2 zu finden.Grosses Lob daher an Kalla, MIKE mit Firma und alle weiteren..

    gruss

    horst

  • Semi
    Beiträge
    77
    • 4. Mai 2004 um 20:57
    • #34

    von wie hohen Pegeln sprechen wir hier eigentlich ?

  • DJ Sawtooth
    Beiträge
    1.119
    • 5. Mai 2004 um 18:52
    • #35
    Zitat von "Dark Spark"

    Also, ich reibe mir verwundert die Ohren bezüglich der Kommentare zum Sound auf der Mayday 04. Zunächst zum Cohedra in Halle 3: Ich habe 3x mal reingeschnuppert und jedesmal war der Sound über den gesamten Mitten/Hochtonbereich absolut hifi - unaufdringlich und angenehm. Dazu kam die gute Coverage und eine hervorragende Homogenität, so wie man sie eben nur mit Line Arrays erzielen kann! Zu den Bässen sage ich nichts, die mögen in Halle 2 (Föön) in der Tat knackiger und schiebender gewesen sein...
    Von agressiver Hochtonwiedergabe jedenfalls keine Spur. Ich gebe aber zu, dass sich dies innerhalb von 5 Minuten dramatisch ändern kann, so ging es mir in Halle 1, wo der Sound je nach DJ zwischen grauenvoll und völlig ok schwankte. Speziell den Paul von Dyk act habe ich mir komplett reingezogen und kann das hier gäußerte Rumgemotze in keinster Weise nachvollziehen: Ein transparenter, druckvoller, satter Sound (nix "Einton-Gegrummel") mit schönen Stereo-Effekten in GENAU DER RICHTIGEN Lautstärke. Dem Publikum hat's jedenfalls im Gegensatz zu den Berufsnörglern hier im Forum bestens gefallen! Ich gehöre sonst zu den ersten, die sich bei exzessiver Lautstärke Taschentuchfetzen oder sonst was gerade greifbares in die Ohren stopfen, aber das war da überhaupt nicht nötig. Wem das zuviel war, der sollte vielleicht doch beim Dorffest des Schützenvereins bleiben oder sich die ganze Veranstaltung am heimischen TV reinziehen.
    Zombie Nation habe ich allerdings nicht mitgekriegt, weil mich vorher WestBam rausgelangweilt hat. Auf dem Nachhauseweg hatte ich übrigens völlig freie Ohren, ohne jegliches Gefiepe, was für mich ein Beleg dafür ist, dass die Lautstärke bis dahin nicht übertrieben war.
    Noch was zu den Stimmen: Also, das zarte Playback-Stimmchen von Nena war jedenfalls einwandfrei zu vernehmen....Nur die Frage, ob das wirklich auf einem Techno-Event sein musste....


    Zustimmung auf ganzer Linie!!!! :wink:

    Gut, es war laut, aber auch nicht lauter als im bei uns heimischen Club... Und im Vergleich dazu war der Sound auf der Mayday göttlich. (Man bedenke, dass es eine grosse Halle war)...


    mfg

    tob

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 7. Mai 2004 um 18:12
    • #36

    Mal eine Frage:
    Wer von Euch hört diese Musik auch privat bzw. ist selbst DJ?
    Es ist praktisch unmöglich eine Anlage bei Techno-musik zu beurteilen. Viele Platten werden in Kellerstudios auf einem Atarie ST produziert und mit einem alten analog-Tapedeck zum schluss komprimiert (macht schöne Infraschall-sauerreien drauf..). Andere Produktionen kommen aus topmodernen Studios. wenn man die einzelnen Stücke nicht selbst kennt, ist es unmöglich ein differenziertes Urteil abzugeben. Ebenso kommt nicht alles von der schönen analogen platte: Chris Liebing spielt mit final scratch. Da gibt es keine rückkopllungsprobleme vom tonarm etc., die jungs können also das system auf seiner ganzen bandbreite laufen lassen. zudem ist Chris einer der wenigen Djs, der straight 0 db fährt und maximal als kurzer effekt drüber rausschiesst. Andere dagegen haben noch nciht verstanden, dass das djm "oben raus" scheisse klingt (manche sagen auch, dass es das auch unten rum schon tut..).

    Wenn das System also einmal gut geklungen hat, warum sollte es dass nicht den ganzen abend hindurch? Ich fühle mich durch die aussagen nur bestätigt: Linearrays mit Bandpass sind was für Livegeschichten, konventionelle-Männer-Hörner was für techno...

    ich war leider nicht vor ort, bin aber erstaunt, wie wenig lichttechnik auf den beiden neben-floors aufgefahren wurde. Da bietet manche Schulparty mehr... (naja, zwar keine mac 2000, dafür mehr 250er Movingheads...)
    Warum überhaupt die langweiligen Wackelköpfe? Technolicht wird mit Scannern und PatendLights gemacht. Alles andere ist lahm...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • DJ Sawtooth
    Beiträge
    1.119
    • 7. Mai 2004 um 19:20
    • #37
    Zitat von "Arieba"

    Mal eine Frage:
    Wer von Euch hört diese Musik auch privat bzw. ist selbst DJ?

    ich war leider nicht vor ort, bin aber erstaunt, wie wenig lichttechnik auf den beiden neben-floors aufgefahren wurde. Da bietet manche Schulparty mehr... (naja, zwar keine mac 2000, dafür mehr 250er Movingheads...)
    Warum überhaupt die langweiligen Wackelköpfe? Technolicht wird mit Scannern und PatendLights gemacht. Alles andere ist lahm...

    Also, zum 1.: Ich selber höre ausschliesslich elektronische Tanzmusik, ich lege hobbymässig auf, also auf Partys, Battles etc. Mehr als ne kleine Dynacord Anlage ist da in der Regel nicht zu finden.

    Das mit den unterschiedlichen Klangqualitäten ist in der Tat richtig. Wenn ich z.B. die Poney Ep Platte von Vitalic nehme, die klingt wie 70er Jahre Plattenspieler von Quelle, egal ob ich sie mit nem Audio-Technica 3600L oder nem Ortofon Nightclub S abspiele.

    Dagegen sind die Hidden Agenda Pressungen meisst super aufgelöst, dasselbe gilt für die meisten Trance-Scheiben (die sind meistens eh nicht so undergroundig und die Labels haben bessere Ausrüstungen).

    Die einzelnen Unterschiede merkt man oft schon beim Eincuen (die einzelnen Platten unterscheiden sich teilweise IMMENS von der Lautstärke her). Auf was es mir beim Klang primär ankommt, ist eigentlich folgendes:

    -Der Bass darf nicht wummern, kein dröhnen etc.
    -Bass muss "klicken", also möchte ich vor dem "Boom" aus den Subs ein helles "klack" aus dem Mitteltonbereich hören.

    - Der eher groovige Bass muss schön vibrieren, nicht dröhnen.

    Hatten wir selbst mir ner billigen Raveland / Hifiboxenkonstruktion mal hinbekommen (natürlich nur für den Partykeller)....


    Zu 2.:

    Ganz meine Meinung :D Diese Movinghead-Mania stört auch mich. Gut, im Mainfloor über dem Publikum sind Scanner wohl etwas schwer zu installieren (vor allem in der Anzahl). Aber der richtige Kick von wild umherzischenden Scannerbeams hatte gefehlt... Schade, denn ich glaube, dass da bei einer guten Scannersequenz der Laser fast untergegangen wäre :)

    mfg

    tob

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 7. Mai 2004 um 20:00
    • #38

    zu 2:
    Warum schwer zu installieren?
    In frage kommt da eigentlich nur der 918er von martin wegen der spiegelgeschwindigkeit und der (zugegeben gerade noch ausreichenden) helligkeit. Der nimmt nicht mehr platz weg als nen vari*lite. Die patends ebenso. Die anzahl stellt auch nicht wirklich ein problem dar. Die tatsächlichen vorzüge der varis kommen bei so einer VA doch gar nicht zum tragen. wen interessiert auflösungsvermögen bei einer beamshow?
    Ebenso sollte der lj die lieder kennen, anscheinend hat er das ja nicht getan laut euren aussagen. Vermutlich mußte das Budget auf dem mainfloor ausgereizt werden und obige lösung wäre zu billig und man könnte nächstes jahr nicht noch einen oben drauf setzen...

    Also liebe Veranstalter. Hier bin ich! :mrgreen: 50 Patendlights und 50 918er dazu 20 martin atomic mit colour-scroller uiuiuiuiuuiiii :shock:

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • Sashx1
    Beiträge
    1.504
    • 7. Mai 2004 um 20:07
    • #39
    Zitat von "Arieba"

    Mal eine Frage:
    Wer von Euch hört diese Musik auch privat bzw. ist selbst DJ?
    Es ist praktisch unmöglich eine Anlage bei Techno-musik zu beurteilen.

    das stimmt nicht ganz...
    es kommt ja eigendlich nur darauf an die platten bzw cd's zu kennen und zu wissen wie die musik klingen muss.

    ich habe z.b. mal beim musicstore köln verschiedene anlagen durchgehört und dem tonmenschen da ne cd von mir mit tracks drauf gegeben die ich in und auswendig kenne.
    und so habe ich mir dann mal die komplette bandbreite bis 10000 € angetan (HK Premium/ Linear 3, Actor, Projector, EV Eleminator, JBL, Behringer usw...)

    damals hab ich dann dort festgestellt das für mich die musik auf ner HK Linear 3 am besten rüber kam. das lag aber denk ich mal an den räumlichkeiten. das actor system brachte mir zu wenig bassdruck, die projector wummelte untenrum nur vor sich hin, die eliminator kreischte in den höhen, jbl klang wie ne badewanne, und behringer lag mit der HK premium gleich auf - klang für den preis ganz ok aber der kick fehlte halt.

    die linear 3 brachte den kick trotz 18" sub und passivbetrieb aber erstaunlicher weise....

    naja soviel dazu.

    das problem bei der mayday ist denke ich mal das die die anlagen nur einmessen und dann keinen vernünftigen hörtest mehr mit entsprechendem musikmaterial machen. so würde ich mir das zumindest erklären.

    weiterer punkt für die soundverhagelung aufgrund des zu hohen pegels in halle 1 ist eventuell am dj set zu finden - Allen & Heath X-One 92
    da das pult noch relativ unbekannt ist bzw sich bisher kaum ein dj damit befasst hat könnte es sein das die dj kollegen einfach nicht auf dem pult zurecht gekommen sind. ich höre z.b. grad das set von paul van dyk der ja in halle 1 von 00:00 bis 01:00 uhr gespielt hat an. es gibt jede menge lautstärkeschwankungen in diesem set die aber nach einer zeit auch wieder verschwinden. da hat der paul wohl nachgegaint.
    auch stand auf der seite das die dj's zwischen djm 600 und xone 92 wählen können - in den tv aufzeichnungen habe ich aber nur das xone gesehen - unter anderem bei paule - so könnte ich mir dann auch das etwas verhagelte set erklären - er hat übrigens auch mit final scratch gespielt...

    chris liebing hatte dann wieder nen djm...aber ich glaub er hat auch in halle 2 gespielt oder?

    alles in allem würde ich die technische verwahrlosung der mayday und den meisten anderen veranstaltungen auf denen elektronische musik läuft damit begründen das die techniker - wie hier im forum - einfach keinen bock mehr haben und sich dementsprechent keine mühe geben und sagen "die raver sind eh alle taub also is scheiß egal wie es klingt"
    zumindest denke ich mir das wenn ich hier so manche aussage gewisser forumler ansehe.
    find ich eigentlich schade. denn auch techno, trance und house haben ihre berechtigung und können genauso gefühle tragen wie andere musik
    auch wenn sie zu 99 % aus "bum bum bum bum" besteht!

    naja in diesem sinne, lasst die jungen die ahnung von dem bums haben da ran dann klappt das auch wieder :mrgreen:

    mfg Sash

    [Edit]

    wie zum henker soll der LJ die lieder kennen wenn die DJ's überwiegend neuerscheinungen oder sogar whitelables spielen? ich glaube 2000 wars wo blank & jones auf der mayday die platte spielten die sie selbst grade ne halbe stunde kannten...
    aber nen takt halten und zählen sollte auch der LJ denn die meisten veränderungen kündigen sich schon zwei takte vorher an...

    p.s.: techno ist musik die wie maschinen klingt, nicht maschinen die wie musik klingen

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 7. Mai 2004 um 20:27
    • #40

    na da haben wir es doch: Du mußt die musik kennen, du mußt wissen was man da hören muss und was da eigentlich nicht hörbar ist. ich denke, dass hier ganz andere urteile gefällt worden wären, wenn einer die maxiversion von money for nothing oder was von norah jones gespielt hätte. (geile vorstellung) :twisted:

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

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