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URPS war gestern

  • Peerless
  • 13. März 2005 um 22:06
  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 14. März 2005 um 23:13
    • #21

    Das Gerät hat ein systemimmanentes Problem, das auch schon ein anderer, damals sensationeller Schallwandler hatte, nämlich der Plasma-Hochtöner.
    Ich meine natürlich das Grundrauschen, in diesem Fall vom laufenden Lüfter. Selbst mit flach gestellten Flügeln, also Wechselamplitude Null, wird man da was hören.
    Weiterhin ist mit ziemlich hohen Klirrwerten von der niemals gleichmässig zu bewegenden Luft zu rechnen. Besonders im Nulldurchgang wird sowas passieren.

    Ich sehe das ganze als schöne Idee eines Brainstormings an, nicht als wirklich jetzt schon nutzbares Produkt.

    W.

  • mirkot
    Profi
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    1
    Beiträge
    1.404
    • 14. März 2005 um 23:38
    • #22

    Also ich kann es mir für kleine Anwendungen wo es auf glasklaren Klang ohne Störgeräusche ankommt nicht vorstellen...was macht es für einen Sinn eine lüfterlose Endstufe zu verwenden und dann ein Gebläse aufzustellen?

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 14. März 2005 um 23:40
    • #23
    Zitat

    Der Rotosub wird wohl kaum als Horntreiber sinnvoll einsetzbar sein.


    Begründung?

    Zitat

    Ich vermute mal stark, dass er einen ziemlich hohen Wirkungsgrad hat und daher eine Hornankoppelung keinen Sinn macht.


    Wieso darf man einen Treiber mit hohem Wirkungsgrad nicht in ein Horn stecken?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Peerless
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    1
    Beiträge
    4.334
    • 15. März 2005 um 07:48
    • #24

    ich glaube ich schau mir das teil morgen auf der cebit mal an

    http://www.ae-rental.de

  • Jeremy
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    106
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    1.491
    • 15. März 2005 um 08:20
    • #25
    Zitat von "MirkoT"

    Also ich kann es mir für kleine Anwendungen wo es auf glasklaren Klang ohne Störgeräusche ankommt nicht vorstellen...was macht es für einen Sinn eine lüfterlose Endstufe zu verwenden und dann ein Gebläse aufzustellen?

    Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass Du bei kleinen Anwendungen die von diesem System angeblich gebotenen Pegelreserven brauchst.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • ewok
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    7
    Beiträge
    2.541
    • 15. März 2005 um 09:23
    • #26

    eben, ob bei einem open-air oder in der Disco jetzt ein Lüfter läuft ist IMHO doch relativ egal :)

    Bei einer Pressekonferenz wäre das Gerät wohl aus mehreren Gründen fehl am Platz :roll:

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • musikfritze
    Beiträge
    58
    • 15. März 2005 um 15:15
    • #27

    ich denke auch durchsetzen wird es sich nicht, siehe Servo-Drive, die waren auch geil und jetzt...

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 15. März 2005 um 21:53
    • #28

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 17:10)

  • blackhawk
    Beiträge
    49
    • 18. März 2005 um 12:41
    • #29

    War vorgestern auf der Messe und hab mir das Teil angehört!
    Die Schwedischen Mitarbeiter sind sehr nett und zuvorkommend!

    Aber jetzt zum wesentlichen!
    Leider konnten die Mitarbeiter nur ein 50hz Ton wiedergeben und kein Musikmaterial oder swap über die komplette Bandbreiten!
    Der nette Herr versicherte mir zwar das sie das dort schon könnten, aber sie hätten der Messe AG und den anderen Mitstreitern versprochen, dies nicht zu tun! Irgendwie konnte ich ihm das aber nicht glauben!
    Also das Teil höhrt sich auf kurze Entfernung einfach nur schrecklich an. Ersteinmal stört das Geräusch der Papst Motors der für den Antrieb der Turbine zuständig ist!
    Des weiteren höhrt sich der Ton selber so an, wie sich ein 18' Bass mit gerissener Membran anhöhrt. Das Ton flatttert die ganze Zeit ganz leicht.

    Angetrieben wurde das Ganze definitiv über ne Konfentionelle Endstufe!
    Anschluss über Speakon mit nem normalen Hifi Lautsprecherkabel!
    Konnte ihm aber nicht entlocken was für ne Endstufe und auch nicht welche Leistung!
    Als ich dann gerade aus der Halle gehen wollte(und die ist echt gross) haben die das Teil wohl noch mal angeschmissen! Auch auf grössere Entfernung höhrt sich das Ganze immer noch unsauber an. War aber doch erstaunlich durchsetzungsfähig auf die Entfernung, was angesichts der tiefen Frequenz aber vielleicht nicht verwunderlich war!
    Da das Teil ja angeblich bis 3Hz(!!!) kann denke ich, dass es wohl sinnvoller für Aufgaben wie Noice Killer in Hubschraubern oder Flugzeugen ist! Obwohl mir der Mitarbeiter sagte, dass es definitiv auch auf Konzerten eingesetzt werden soll!
    Meine subjektive Meinung ist jetzt natürlich nur auf diesem einen Ton bei einer Frequenz aufgebaut! (50Hz sind übrigenz nicht sicher, nur geschätzt, vielleicht auch etwas tiefer) Ist deshab schwierig das Teil endgültig zu beurteilen!
    So wie es da aber war, war es schlecht!
    Wird sich ja zeigen ob es weitere Entwicklungen in die Richtung gibt!

  • PJ
    Beiträge
    40
    • 19. März 2005 um 18:09
    • #30

    Ist halt wie bei jeder Innovation.
    Die Traditionalisten und Verfechter der alten, schon jahrelang ausgereiften und optimierten Schallwandlungssysteme, verteufeln jeden Schrittt des Fortschritts oder des Andersdenkens.

    WARUM UM GOTTES WILLEN, SOLLTE SICH DIESES SYSTEM NICHT DURCHSETZEN???

    Es dürfte hier ja wohl jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, dass das vorgestellte System eine absolute Neuentwicklung darstellt und auch nicht mal ansatzweise, das aus diesem Prinzip wirklich machbare rausholen kann.

    Rein physikalisch gesehen kann ich mit solchen motorbetriebenen Kompressionsmaschinen "WEIT" mehr Schalldruck in Bezug auf Gehäusegröße erreichen.

    Angenommen Ihr erhaltet dieses System in "ausgereift". Habt nur noch 1/4 des Volumens zu verladen. Das System läuft aktiv mit Steuerung der Rotorblätter über einen Amp. Außerdem erzeugt das Ding 20-80Hz linear spielend Schalldrücke von über 135dB (da ja weiterentwickelt), die sich quasi wie ein Föhn richten lassen.
    Wär das nicht eine herrliche Infra- Sub Erweiterung? :)

    Ich freu mich jedenfalls IMMER über neue Ansatzpunkte und Ideen in der LS- Technik, da ich meine, dass das gute, alte Lautsprecher- Chassis langsam an seine konstruktionsbedingten Grenzen stößt.

    Beste Grüße
    PJ

  • cyberlight
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    6.061
    • 19. März 2005 um 18:24
    • #31
    Zitat

    Habt nur noch 1/4 des Volumens zu verladen. ... Außerdem erzeugt das Ding 20-80Hz linear spielend Schalldrücke von über 135dB (da ja weiterentwickelt), die sich quasi wie ein Föhn richten lassen.


    Das sind gänzlich frei erfundene Wunschträume.
    Die alte Form der chassis ist zwar immernoch die "1.Version", aber was Anderes gibt es leider derzeit nicht.
    Die Grenze des machbaren ist mitunter allerdings die Luft selbst und daran kann man nichts ändern.

    Nur eine einzige Frequenz zu präsentieren, ist etwas ärmlich. Danach kann mna die Kiste ja nicht beurteilen.
    Es wurde dann auch vermutlich eine möglichst optimale Frequenz gewählt. Davon abweichend kann es ja nur noch schlechter werden.
    Schade eigentlich.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • SRAM
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    5.548
    • 19. März 2005 um 19:08
    • #32

    Nun ja, ich würde eine Idee nicht nach dem ersten Testmuster bewerten.

    Erstens gab es das schon mal 1910 als moduliertes Pressluftgramophon, dann während des Zweiten Weltkrieges als militärischen Kommandolautsprecher und Sirene (ebenfalls mit Pressluft) und gegenwärtig als die NASA/US-Militärversion, ebenfalls mit modulierter Pressluft.

    Das Prinziep hier unterscheidet sich dadurch, dass zum ersten Male positive und negative Halbwelle gleichberechtigt reproduziert werden. Ein weiterer Vorteil ist sicherlich, daß nicht Pressluft mit hoher Strömungsgeschwindigkeit und damit unvermeidbaren Strömungsgeräuschen verwendet wird, sondern gering gepreßte Luft mit Drücken in der Größenordnung des Schalldruckes. Die Geräusche lassen sich damit in Grenzen halten.

    Das hat auch einen Nachteil: die Leistungsdichte darf nicht beliebig gewählt werden, sonst hat man wieder die Probleme wie mit der Pressluft. Die starhlende Rotorfläche muß also auch hier groß sein, und kann nur auf den Wert, den man bei BRTunneln oder Hornhälsen verwendet gesteigert werden --> Verkleinerung nur um den Faktor 4 bis 5 möglich.

    Das gilt allerdings nicht für das Volumen, dieses kann sehr viel geringer sein, da das Teil (insbesondere bei Einbau in eine Schallwand) wegen des unendlichen virtuellen Hubes (das X_max Problem existiert eben nicht !) beleibig tiefe Frequenzen wiedergeben kann. Bei begrenztem Volumen allerdings nur bis zum maximalen Pressdruck, darüber komprimiert das Ganze.

    Interessant ist auch jeden Fall die möglichkeit mit einer kleinen Servoleistung sehr großer Lüfterleistungen zu steuern. Und da die servos seit den Tagen von Edison oder den 30-er Jahren erhebliche Fortschritte gemacht haben wird der Klirr sicherlich unter die 10 bis 20% der Pressluftlautsprecher gesenkt werden können, Serie mal vorausgesetzt. Verglichen mit dem Klirr manches Basschassis bei 30 Hz wärenübrigens auch die 20% durchaus akzeptabel...........

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • lok1414
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    287
    • 19. März 2005 um 20:33
    • #33

    Zwei Gedanken
    - Klang wie ein 18" mit gerissener Membran: Ich könnte mir vorstellen, daß dies vielleicht an dem Umklappen der Rotorblätter um die Null-Lage zusammenhängt. Sollte dies der grund sein, könnte man dies evtl. mit einer anderen Nullagenwahl der Rotorblätter, also einer gewissen Voreinstellung / Vorspannung elimieren. Allerdings leidet der max. Wirkungsgrad, und Luft weht nur in eine Richtung - wie beim Föhn.
    - Föhn ist das zweite Stichwort: einen Lufstrom kann man mit dem Föhn schon richten, aber es handelt sich immer noch um Schallwellen, nicht um einen (mehr oder weniger) laminaren Luftstrom.

    Gruß
    Lok1414

  • PJ
    Beiträge
    40
    • 20. März 2005 um 00:15
    • #34

    cyberlight
    Klar waren das reine Hypothesen! Das betonte ich ja!

    Aber wo keine Visionäre mit klapprigen Protoypen auftauchen, wird auch niemals eine revolutionäre Neuentwicklung stattfinden können.

    Und angenommen, die Jungs pfeifen bei 50Hz einen sauberen 135dB Sinus auf einen Meter raus, so sind die nächsten Schritte nicht unmöglich!!
    Wie ich auch bereits geschrieben habe, wird es für die derzeitige Stellmotoren- Technik relativ schwer werden, dieses System über die 100Hz Grenze hinaus brauchbar zu gestalten (daher meine Eingrenzung von 20-80Hz), aber wer hat vor vier Jahren geglaubt, dass es TFT- Bildschirme mit Switch- Zeiten von 2-4ms geben wird???
    Noch extremer... wer hat in den Zeiten von 20MB Festplatten daran geglaubt, dass man in nicht zu ferner Zukunft das 100ert- Fache allein als Hauptspeicher in den Homecomputer baut.

    Ich bin also nur gegen die grundsätzlich negative Einstellung zu Neuerungen im LS Bereich.

    Grüße an alle
    PJ (Der sich oft Gedanken über Alternativen der Schallreproduktion macht)

  • lightingone
    Beiträge
    8
    • 17. Mai 2005 um 19:42
    • #35

    Also ich persönlich habe das Teil noch nie gesehen. Aber ich stelle mir vor, daß das so ähnlich wie diese Bandpass-Systeme klingt. Das sind ja auch nichts anderes als Orgelpfeifen und bewirken zwar, daß sich viel Luft bewegt, aber jeder basston klingt immer gleich (mies). :roll:
    Würde das gerne mal hören.

    Das Leben ist eine Sinuswelle

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Mai 2005 um 20:33
    • #36

    die mechanisch hochanspruchsvolle Technik so einer Geschichte, die zwangsläufig erforderliche Wartung und keine Chance das selber reparieren zu können von den Kosten ganz zu schweigen, machen das Ding zu einer netten Idee ohne erkennbaren Nutzen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 12. September 2005 um 11:55
    • #37

    Öhm manuela, ich sehe das etwas anders... dann gibt es diese bässe halt nur mit servicepersonal zu mieten...

    nur weil ich eine 7kW spacecannon nicht selber warten kann (ich "darf" nichtmal einen brenner wechseln) ist sie für mich noch lange nicht nutzlos...

    nutzlos ist lediglich diese permanente schlechtmacherei von neuen ideen die sich, scheinbar einem naturgesetz folgend, durch sämtliche foren aller fachgebiete zu ziehen scheint...

    die idee finde ich lustig und inovativ...

    wieso muss immer nur pappe wackeln und wolfram glühen?!

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