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Electro Voice BK 1

  • steve.hatton
  • 18. August 2006 um 01:14
  • steve.hatton
    Beiträge
    32
    • 18. August 2006 um 01:14
    • #1

    HI,

    ich hab noch ein BK 1 in meinem Mic case, welches aber fast nur noch Höhen bringt. Irgendjemand sagte mir mal man müsste nur eine Spule oder einen Condensator tauschen dann sei das Problem weg.

    Kennt jemand das Problem und eventuell die Lösung - würde es gerne
    als Bottom Mic für die Snare verwenden

    Danke für die Holfe

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 18. August 2006 um 03:32
    • #2

    Beim Bottom Mic für die Snare sind Höhen doch genau das, was ich haben will...

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • steve.hatton
    Beiträge
    32
    • 18. August 2006 um 10:12
    • #3

    Generell ja, aber das was aus dem Mic kommt ist nur noch dünn und ohne Fleisch....

    Ich weiß nicht was defekt ist, aber irgendwas ist es sicher

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 21. August 2006 um 10:04
    • #4

    Das BK1 war klanglich noch nie die Offenbarung.

  • steve.hatton
    Beiträge
    32
    • 21. August 2006 um 10:07
    • #5

    Hi Jungs,

    sind ja nette Antworten, aber ein wenig Mangel an Qaulität.

    Nochmal:

    Kann es sein dass ein Bauteil Kondensator oder so defekt ist und deshalb ein total dünner Sound ohne irgendwelche Bässe entsteht ?

    Danke

  • spector
    Beiträge
    377
    • 21. August 2006 um 11:53
    • #6

    Eine Ferndiagnose ist immer sehr schwer.
    Deswegen kann ich nur ein paar Tips geben.
    Im BK-1 befinden sich 4 Kondensatoren.
    Davon könnte eigentlich nur der Koppelkondensator
    zum Symmetrietrafo in Frage kommen.
    Als weitere Ursache könnte auch die Kapsel selbst defekt sein
    oder an der Spannungsversorgung stimmt etwas nicht.
    Wenn du das Manual mit Plan benötigst, kannst du ihn über folgenden
    Link downloaden:
    http://www.paforum.at/daten/images/spector/BK-1_EDS.pdf

    Gruss
    Spector
    ------------------------------------------------------
    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
    ------------------------------------------------------

  • steve.hatton
    Beiträge
    32
    • 21. August 2006 um 12:07
    • #7

    Vielen Dank Spector!

    Grüße
    Steve

  • soundschrauber
    Beiträge
    46
    • 21. September 2006 um 22:22
    • #8

    @ jack:
    da spricht mangelnde fachkenntnis!
    sorry, musste sein

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 22. September 2006 um 10:30
    • #9

    Ich hatte die Mikros selbst.
    Ich weisswovon ich rede.
    Du Hellseher.

  • 4Art
    Profi
    Reaktionen
    371
    Beiträge
    6.135
    • 22. September 2006 um 11:12
    • #10

    Ich frage: Wer von den ältern Semestern unter uns hatte noch nie ein BK1? Das Teil war Anfang der 90er-Jahre ja extrem verbreitet und hatte auf jeden Fall einen besseren Ruf, als hier beschrieben. Ich schreibe dezidiert Ruf, da ich mich leider an die Soundeindrücke von 1992 nicht mehr wirklich erinnern kann...

  • steve.hatton
    Beiträge
    32
    • 22. September 2006 um 11:32
    • #11

    Hallo JACK,

    mit mangelnder Fachkenntis meinte SOUNDSCHRAUBER wohl eher mich, was ja auch richtig ist - ich bin kein Löti und habe deshalb diese Frage ursprünglich gestellt...

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 22. September 2006 um 11:37
    • #12

    Wenn es so ist, dann habich wohl grad überreagiert.
    Aber wieso solltest du die Frage hier nicht stellen?
    Meine Eindrücke an meine 4 BK1 sind ein recht scharfer Ton, (ging aber für Hat..) irgendwie ständiges Britzeln beim Berühren der Miks, etwas verfärbter Grundton. fehlendes Volumen und Wärme.
    Das ist aber noch aus der Zeit, wo man irgendwann mit Stolz endlich einen kleinen Gig ohne Zumietung von auch nur einem Kabel ausrüsten konnte..

  • spector
    Beiträge
    377
    • 22. September 2006 um 23:27
    • #13

    Jack
    Ich habe auch noch 4 Stk. davon.
    Kein scharfer Ton, kein britzeln, kein fehlendes Volumen und schöner warmer Grundton.
    Die wurden über die Jahre gut gepflegt und gelagert.
    Ich setze die immer noch sehr gern für Frauenstimmen ein.
    Bin noch nie in der Notlage gewesen, die am Drum-Set einsetzen zu
    müssen. Daher kann ich nicht beurteilen, wie sie dort klingen.

    Gruss
    Spector
    ------------------------------------------------------
    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
    ------------------------------------------------------

  • mischpultschorsch
    Profi
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    3.503
    • 28. September 2006 um 18:46
    • #14
    Zitat von "spector"

    Jack
    Ich habe auch noch 4 Stk. davon.
    Kein scharfer Ton, kein britzeln, kein fehlendes Volumen und schöner warmer Grundton.
    Die wurden über die Jahre gut gepflegt und gelagert.
    Ich setze die immer noch sehr gern für Frauenstimmen ein.
    Bin noch nie in der Notlage gewesen, die am Drum-Set einsetzen zu
    müssen. Daher kann ich nicht beurteilen, wie sie dort klingen.

    Alles anzeigen

    Auch ich bin noch im Besitz von 2 penibel gepflegten Exemplaren dieses Mikros.
    Laute Rockbühne mit dünner Frauenstimme sind das Einsatzgebiet dieser Mikrofone.
    Ich schätze diesen Typ wegen seines Klanges und seiner Koppelfestigkeit sehr.
    Von "dünn" kann in klanglicher Hinsicht nun wirklich keine Rede sein.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 28. September 2006 um 19:04
    • #15
    Zitat von "mischpultschorsch"

    Auch ich bin noch im Besitz von 2 penibel gepflegten Exemplaren dieses Mikros.
    Laute Rockbühne mit dünner Frauenstimme sind das Einsatzgebiet dieser Mikrofone.


    ... wir hatten die Teile in einer Band vor ca. 15 ... 20 Jahren. Klanglich waren sie erheblich klarer/neutraler als ein auch heute immer noch verbreitetes dynamisches (US-) Mikro ... :wink:

    Allerdings durfte man sie nicht 'runterfallen lassen ... mit etwas "Glück" war dann die Kapsel "im Dutt" :? .
    Als die Teile damals 'rauskamen, gab es sie nur mit Batteriebetrieb (und Spezialbatterie - war recht teuer) - dann gab es zum Nachrüsten ein Teil, mit dem auch Phantompower ging. Klanglich waren sie etwas präsenter/"crisper" als die damals auch recht verbreiteten PL-80 (=dynamisch) - diese hatten eine ähnliche bzw. nahezu gleiche Gehäuseform, nur statt schwarz (BK-1) waren die PL-80 grau - letzteres klang im Grundtonbereich "wärmer" und sonorer als das BK-1.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 29. September 2006 um 10:09
    • #16

    Ja, "sonor" hatte ich vermisst.
    Das war irgendwie vor 10 Jahren. Vielleicht waren meine BK1 auch defekt,
    es ist schwer, sich an den Klang zu erinnern. Ich hab sie dann irgendwem verkauft oder eingetauscht gegen was andres. Ich mochte dann die (duck)
    ND serie von EV. Die klangen für mich warm und voll. (flücht..)

  • banjogit
    Beiträge
    26
    • 14. Juni 2014 um 00:31
    • #17

    sorry, ich weiß - Uralt-Thread.

    Trotzdem die Frage:
    Hat es jemand von Euch geschafft sein EV BK-1 zu reparieren, bzw. die besagten Bauteile zu tauschen?
    Meines fängt jetzt auch das Spinnen an (erhöhtes Eigenrauschen bei sinkendem Ausgangspegel).


    Danke,
    banjogit

  • Hartwig
    Beiträge
    2
    • 17. Februar 2023 um 15:41
    • #18
    Zitat von steve.hatton

    HI,

    ich hab noch ein BK 1 in meinem Mic case, welches aber fast nur noch Höhen bringt. Irgendjemand sagte mir mal man müsste nur eine Spule oder einen Condensator tauschen dann sei das Problem weg.

    Kennt jemand das Problem und eventuell die Lösung - würde es gerne
    als Bottom Mic für die Snare verwenden

    Danke für die Holfe

    Hallo Steve, hallo banjogit,

    der Thread hat ja mittlerweile schon bald "Youngtimer-Status", trotzdem möchte ich gerne noch einmal daraif zurückkommen. Vielleicht stolpert ja doch noch mal jemand darüber, so wie ich heute, mittels Googlesuche.

    Ich kenne zwar den Schaltplan des BK-1 nicht, und der o.g. Link dazu funktioniert leider nicht mehr.

    Schaltungstechnisch tippe ich auf einen Kondensator, der zwischen dem "Pluspol" und dem Sound-Ausgang des Mikrofons liegt. Da das Kabel zum einen den Ton (Wechselspannung) vom Mikro zum Mischpult transportiert und gleichzeitig die Phantomspeisung (Gleichspannung) vom Mischpult zum Mikro, müssen die beiden Signale sich dasselbe Kabel teilen. Das geht ganz einfach, in dem man den Tonausgang des Mikros durch einen Kondensator "schickt", da dieser nur Wechselstrom durchlässt. Genauso ist es auch auf der Mischpultseite gemacht. Dann kann auf die Signalleitung eben eine Gleichspannung überlagert werden, welche die Tonübertragung nicht stört.

    Am Mikro wird diese dann als Versorgungsspannung benutzt.

    Lösungsansatz#1:

    Viele Kondensatoren, insbesondere Elektrolyt- und Tantalkondensatoren verlieren bauartbedingt über die Jahre an Kapazität, da das Elektrolyt in ihnen mit der Zeit austrocknet, ähnlich wie bei Batterien.

    Wenn man sich nun Wechselspannungssignale von der Frequenz her betrachtet, so leiten Kondensatoren umso besser je höher die Frequenz ist, und tiefere Töne umso schlechter, also im Extremfall Gleichspannung, deren Frequenz = 0 ist, eben gar nicht.

    Daher würde ich im Mikro nach 2 Kondensatoren Ausschau halten, welche direkt an den Signalpins, vom XLR-Stecker her kommend, liegen. Sie dürften wertemäßig vermutlich im unteren uF Bereich (1..100uF) liegen, und bzgl. der Spannung bei 50V oder höher.

    Lösungsansatz#2:

    Ein Problem in der Versorgungsspannung innerhalb des Mikros. Wenn es an der Spannung liegt, dann werden zuerst die tiefen Töne schwächer, da diese am meisten "Saft" brauchen um sauber verarbeitet zu werden. Und dann wenn die Versorgungsspannung noch schlechter wird, da können u.U. auch Geräusche wie Kratzen, Rauschen, Knacken, Pumpen, etc auftreten.

    Dieselben Effekte gelten auch bei Kondensatoren die im Signalweg in Serie liegen (s. Lösungsansatz#1).

    Wie gesagt, das sind nur zwei allgemeine Lösungsansätze und müssen nicht zwingend die Ursache treffen. Aber sie sind etwas was man, ohne Schaden anzurichten, leicht überprüfen, bzw. reparieren kann.

    Abgesehen davon bin ich ein großer Fan dieses Mikrofons, ich habe mich beim Singen damit sowohl klanglich als auch technisch (rückkopplungsfest) immer sehr wohl gefühlt.

    Mein subjektiver Eindruck: Der Klang ist kristallklar und kraftvoll.

    Liebe Grüße,

    Hartwig

  • mikroguenni
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    • 17. Februar 2023 um 18:15
    • #19

    Lösungsansatz 1 und 2 sind kompletter Blödsinn!!!

    BK1 ist ein Elektret Kondensator Mikrofon. Es wurde vor ca 35 bis 40 Jahren gebaut.

    Da ist es prinzipiell möglich das die Elektret Ladung verloren ging, es kann aber auch ein Fehler im Bereich des FET sein. Da genügt eine minimale Verschmutzung auf der Leiterplatte. Meist gehen damit Rauschen und Störgeräusche einher.

    Wurde das Mikro viel benutzt kann auch der Schaumstoff im Korb verrottet oder mit Spucke so zugesifft sein dass fast kein Ton mehhr durchkommt.

    Korb abschrauben und ausprobieren.

    Der Threat ist zwar uralt, aber von den BK1 sind immer noch einige in Einsatz und machen möglicherweise auch mal Probleme, deshalb meine Antwort.

  • floger
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    • 17. Februar 2023 um 18:39
    • #20
    Zitat von mikroguenni

    Lösungsansatz 1 und 2 sind kompletter Blödsinn!!!

    Warum. Die Schaltung sieht zwar anders aus, als Hartwig sich vorgestellt hat, aber es gibt da drin zwei Elkos mit den beschriebenen Funktionen. Wenn Reinigen also nicht hilft, sollte man die tauschen. Wenn das auch nichts hilft ist wohl die Kapsel tot.

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