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  4. Offenes Brett

Matheproblem ihr seid meine letzte Hoffnung!

  • dj-mossel
  • 11. Dezember 2006 um 20:30
  • dj-mossel
    Beiträge
    89
    • 11. Dezember 2006 um 20:30
    • #1

    ---.Passt zwar nicht ganz ins pa Forum aber Offenes Brett ist hoffentlich offen für alles und da ich nur hier wirklich kompetente Leute finde habe ich mir gedacht, das ich es auch mal hier probieren kann! Bitte um beantwortung und nicht löschung!-->

    Nullstellen berechnen?

    Ich schreibe morgen Mathe und jetzt hat uns, unser Lehrer Heute einen Übungszettel gegeben, auf dem wir eine Nullstelle berechenn sollen, aber ich weiß um Himmelswillen nicht wie ich da drauf kommen soll:
    die Nullstelle ist gesucht von:

    f(x)=-3x^3+3x^2+1

    Bitte helft mir ich sehe sonst schwarz für Morgen!

    Vielen dank schonmal im vorraus
    ,....

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 11. Dezember 2006 um 20:37
    • #2

    Ich zitiere von http://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/polynome.htm:

    Zitat

    Lösen der kubischen Gleichung -3x³ + 3x² + 1 = 0
    ———————————————————————————————————————————————————

    Die kubische Gleichung wird zunächst durch Division mit -3 auf die Normalform
    x³ + rx² + sx + t = 0 gebracht.

    x³ - x² - 0,3333333333333333 = 0

    Durch die Substitution x = y - r/3 wird die Gleichung in eine reduzierte Form
    y³ + py + q = 0 gebracht, in der kein quadratisches Glied mehr auftritt.

    (y + 0,3333333333333333)³ - (y + 0,3333333333333333)² - 0,3333333333333333 = 0

    Die neuen Koeffizienten können bequemer auch direkt berechnet werden:

    p = s - r²/3 = -0,3333333333333333
    q = 2r³/27 - rs/3 + t = -0,4074074074074074

    y³ - 0,3333333333333333y - 0,4074074074074074 = 0

    Aus der Gleichung liest man also ab:

    p = -0,3333333333333333 q = -0,4074074074074074

    Nun muß der Wert R = (q/2)²+(p/3)³ betrachtet werden.

    Ist R > 0, so hat die kubische Gleichung eine reelle und zwei komplexe Lösungen,
    ist R = 0, hat sie drei reelle Lösungen, von denen zwei zusammenfallen,
    und im Falle R < 0 drei verschiedene reelle Lösungen.

    Für die ersten beiden Fälle verwendet man die Lösungsformel von Cardano/Tartaglia,
    im dritten Fall, dem sogenannten "casus irreducibilis", löst man mithilfe
    trigonometrischer Funktionen.

    Im Falle dieser Gleichung ist R = 0,040123456790123455.

    Da R nicht negativ ist, kann die Gleichung mit der Cardanischen Formel gelöst werden:


    T = sqr((q/2)²+(p/3)³) = sqr(R) = 0,20030840419244383

    u = kubikwurzel(-q/2 + T) = 0,739261564256694

    v = kubikwurzel(-q/2 - T) = 0,1503001325692215

    y = u + v = 0,8895616968259155
    1
    y = -(u + v)/2 - ((u - v)/2)*sqr(3)·î = -0,44478084841295773 - 0,5100555616906044·î
    2
    y = -(u + v)/2 + ((u - v)/2)*sqr(3)·î = -0,44478084841295773 + 0,5100555616906044·î
    3

    Die Substitution x = y - r/3 wird durch Subtraktion von r/3 rückgängig gemacht.
    r=-1 ist der quadratische Koeffizient der kubischen Gleichung.
    Damit ergeben sich, der Größe nach geordnet, diese Lösungen:

    x = 1,2228950301592487
    1
    x = -0,11144751507962439 - 0,5100555616906045·î
    2
    x = -0,11144751507962439 + 0,5100555616906045·î
    3

    Alles anzeigen

    Alles zu finden in der Wikipedia unter "Nullstelle"...
    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • dj-mossel
    Beiträge
    89
    • 11. Dezember 2006 um 20:43
    • #3

    Vielen Dank! Ich frag mich jetzt nur noch, wie er soetwas ohne Taschenrechner verlangen kann, da bekommt man doch nen wolf!

  • fladdi
    Beiträge
    4.029
    • 11. Dezember 2006 um 21:12
    • #4

    Jopp, schöner ist es nur noch, wenn du nen TI Voyage 200 neben dir hast, aber trotzdem alles Händisch machen musst, wobei es mit dem Dingen doch in 2 Minuten geht.

    Also neuer Ansatz:

    Wenn ich meinen Aufzeichnungen trauen darf:

    Funktiom = 0 setzen, also f(x)=0

    Danach normalisieren (höchstes x^n ohne faktor)

    dann pq-formel anwenden (X[eins/zwei]=MINUS 1/2 mal "p" "plusminus" [Wurzel aus {(1/2 mal "p") ins quadrat} MINUS q]

    Als formel: X1/2= - p/2 [+-] Wurzel aus(p²/4 - q)


    Daniel, der Mathe hasst aba trotzdem als LK hat...

    Edith: Nun müsste es passen. Fehler unter der Wurzel...

    3 Mal editiert, zuletzt von fladdi (11. Dezember 2006 um 22:32)

  • Sohnemann
    Beiträge
    259
    • 11. Dezember 2006 um 21:18
    • #5

    naja, also ne nullstellenberechnung is ja wohl nicht die welt....
    Is doch auf ner dreiviertelseite in 10 min im Kopf gemacht.

    Die Beschreibung da drückt dabei vieles Komplizierter aus als es ist.

    mfg
    Marcel der in Mathe-Abi gemacht hat und nu das Zeug fürs E-Technik Studium wieder lernt ^^

  • dave
    Beiträge
    288
    • 11. Dezember 2006 um 21:32
    • #6

    Hi

    Also ich würde sowas würde ich noch nicht als höhre Mathematik bezeichnen und zumindest eine schnelle Nährung erwarten. In einer Klausur auch ruhig mal ne Lösung.
    Ich finde es ziemlich peinlich wenn z.b Kassierer(innen) nur stur dem taschenrechner glauben und sich nicht mal wundern wenn bei ein paar % rabat am ende mehr rauskommt.
    An der Uni gibts da ganz andere Sachen (vorallem Beweise), die wirklich nur noch für irgendwelche mathe crakcs nachvollziehbar sind.


    Mfg
    David

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 11. Dezember 2006 um 21:43
    • #7

    Bist du dir sicher, dass die Aufgabe wirklich exakt so geht? Ich kann mir nur schwer vorstellen, das Jeremys Lösungsweg Schulwissen wäre. Hast du nicht zufällig ein Minus oder Plus verwechselt? Habt ihr überhaupt schon komplexe Zahlen?
    Ich bin jetzt nach ner halben Stunde Überlegungen ohne Ergebnis - und dass, obwohl ich mich eigentlich für einigermaßen bewandert in der Mathematik halte.

    3 Mal editiert, zuletzt von ohu (12. Dezember 2006 um 15:05)

  • mrmogli
    Beiträge
    76
    • 11. Dezember 2006 um 21:51
    • #8

    Hey,

    das ist sogar ganz sicher Schulwissen. Zumindest in BaWü seit mind. 3 Jahren! Denn da hab ich mein ABI gemeistert und das war absolut an der Tagesordnung solche Aufgaben zu lösen. Und ja, es stimmt. Sowas macht man in der 13. Klasse locker in 10 Minuten und ohne Taschenrechner.

    Einfach ist es sicher nicht, aber fürs Studium wirst du es zumindest wenns um Technik geht sicher brauchen.

    Da hilft nur Übung und Hinterteil x Zeit ;)

    Viel Erfolg Morgen

    MrMogli

    <><

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 11. Dezember 2006 um 22:00
    • #9

    Mein Matheabitur ist schon mehr als 20 Jahre her, da gab's gerade die ersten Taschenrechner ...

    Wir haben das früher auch zu Fuß gerechnet, aber mangels Übung bin ich da völlig eingerostet, deshalb mein Verweis auf die Wikipedia.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 11. Dezember 2006 um 22:08
    • #10
    Zitat von &quot;fladdi&quot;

    Jopp, schöner ist es nur noch, wenn du nen TI Voyage 200 neben dir hast, aber trotzdem alles Händisch machen musst, wobei es mit dem Dingen doch in 2 Minuten geht.


    Bla, bla, so ein schwachfug - warum löst mein Ti89 das ding in 15 sek?....
    Sicher das du das nicht einfach via Newton Iteration bestimmen sollst?
    Ich denke die komlexen Lösungen müssen wir wohl hier nicht betrachten...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • gezz-abba
    Gast
    • 11. Dezember 2006 um 22:40
    • #11

    x1 = 11/9 ??? .

    Die erwähnten Lösungen für X2 und X3 oben sind jedenfalls nicht korrekt, wenn mein taschenrechner und mein versoffenes gehirn das irgendwie noch realisieren können..

  • Criz
    Beiträge
    468
    • 12. Dezember 2006 um 10:28
    • #12

    Ihr mit euren TIs...ich hab auch einen TI92...aber das bringt dir für Nullstellen gar nix...sowas muss man im Kopf können - speziell wenn ich da an mein Elektrotechnikstudium denke.
    Wir haben damals im Abi zum Glück alles noch von Hand gelernt - das ist an der Uni Gold wert. Viele können das nämlich nicht mehr und stehen dann vor den leichtesten Aufgaben, wissen nicht was sie tun sollen und heulen dann, weil in der Prüfung keine Hilfsmittel zugelassen sind *g*

    Mit höherer Mathematik hat das nichts zu tun, die sieht nochn bissle anders aus (z.B. so: http://w3rw.mathematik.uni-stuttgart.de/~weidl/HM06-07/blatt9.pdf ).

    Grüße aus Stuttgart und lass es krachen ;)
    Christoph

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    Veranstaltungs- und Medientechnik
    72458 Albstadt
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  • gezz-abba
    Gast
    • 12. Dezember 2006 um 10:40
    • #13

    da war doch noch was mit polynomdivision.. Eigentlich hat die kurvendiskusion mein abi gerettet, aber das ist schon lange her und in vergessenheit geraten.
    Aber sowas haben wir früher auch zu fuss gerechnet.... und ehrlich gesagt: Ich halte mathematiker für ausserirdische gehirnklöpse .. :D

  • Criz
    Beiträge
    468
    • 12. Dezember 2006 um 10:42
    • #14

    *g* Wenn Du Elektrotechnik studierst, dann bekommst du von der HM nicht nur außerirdische Gehirnklöpse, da wachsen dir astronomische Gehirnknödel! :D

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  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 12. Dezember 2006 um 14:11
    • #15
    Zitat von &quot;gezz-abba&quot;

    da war doch noch was mit polynomdivision..


    Ja geht aber nicht - da du nur eine reele Nullstelle hast - sonst würdest du durch (x-N1) teilen.Und so immer schritt für Schritt die weiteren Nullstellen herausfinden. Deine 11/9 kann ich nicht nachvollziehen....

    Zitat von &quot;MrMogli&quot;

    das ist sogar ganz sicher Schulwissen. Zumindest in BaWü seit mind. 3 Jahren! Denn da hab ich mein ABI gemeistert und das war absolut an der Tagesordnung solche Aufgaben zu lösen. Und ja, es stimmt. Sowas macht man in der 13. Klasse locker in 10 Minuten und ohne Taschenrechner.


    Also ich kann es nicht in 10 minmit nachdenken erst recht nich), aber wenn es doch so einfach ist - könntest du mal kurz den sicherlich einfachen Lösungsweg aufzeigen? Ich habe zwar schon Ana1 und Ana2 hinter mir aber so ein Term ist mir persönlich noch nicht über den Weg gelaufen. Bevor hier überall erzählt wird wie einfach es ist - einfach mal kurz vorrechnen bitte schön :wink:
    MfG julian der sich jetzt weiter mit Kellerautomaten NDEA's, epsilon NDEAS und starken Pumping Lemmas beschäftigen wird...
    Edith meinte ich sollte noch ein Anführungszeichen beim zitieren setzten

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • test
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    • 12. Dezember 2006 um 14:13
    • #16

    :D:D:D
    da war das in chemie ja noch recht entspannend

    http://www.crystal-hannover.de
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  • huet
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    • 12. Dezember 2006 um 18:25
    • #17

    Doch, das ist Polynomdivision! Ich habs nämlich gerade in der Schule :D

    Also:

    Im gesamten benutzt man die PQ Formel. Die geht aber nur bei ax^2 +bx+c
    Hier haben wir aber ein x^3! Deshalb Polynomdiv.

    Die erste Nullstelle muss man raten, indem man ausprobiert, was x sein könnte. wir haben: f(x)=-3x^3+3x^2+1 f(x) setzen wir=0

    Durch ausprobieren findet man heraus, dass x= eine Zahl names Z (ich hab grad keine zeit für ausprobieren)

    dann teilt man die Gleichung durch (X-Z):

    -3x^3+3x^2+1 : (x-z)
    Das rechnet man dann ganz normal per Division aus:

    -3x^3+3x^2+1 : (x-z)=Eine Quadratische Gleichung

    Diese Quad. Gleichung kann man dann bei der PQ Formel anwenden und so die Nullstellen 2 und 3 berechnen.

    Voilla (oder so ähnlich)

    Ich hoffe ich konnte helfen.

    Ach ja, und nächstes mal besser aufpassen in Mathe^^
    :D

    HIER könnte Ihre Werbung stehen...!!

  • tamadrummer
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    27
    • 12. Dezember 2006 um 18:54
    • #18

    Uaahh...

    ist ja teilweise echt peinlich was hier geschrieben steht...

    denjenigen möchte ich sehen, der die Nullstelle durch ausprobieren findet...(zumindest in einer angemessenen Zeit)

    Ergebniss ist definitiv 11/9 (wie manche ja schon erwähnten).

  • gezz-abba
    Gast
    • 12. Dezember 2006 um 20:39
    • #19

    ätsch .. gewonnen !! :D

    ach ja : Mein rechenweg, etwas unkonventionell:

    -3x³ + 3x² + 1 = 0 | -3x teilweise ausklammern

    -3x( x²-x) + 1 = 0 | Lösung für Klammertherm: X =0 , also weg damit.

    -3x + 1 = 0 | umstellen

    -3x= - 1

    x= 1/3 . | dieses in die Ursprungsgleichung eingesetzt ergibt 11/9.
    eher zufall ?? Keine ahnung, war intuitiv..

    Arnt

    Einmal editiert, zuletzt von gezz-abba (12. Dezember 2006 um 20:57)

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 12. Dezember 2006 um 20:56
    • #20

    tja nur wie komme ich in 10 minuten drauf .... und das man die nullstelle nicht raten kann weil es nur eine reele gibt - hatte ich ja immerhin auch geschrieben. Ein wenig mathe kann ich doch noch...
    der 10 min lösungsweg steht immer noch aus! Ohne die Substition habe ich keine Chance dagegen....

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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