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  • databass.ch
  • 5. September 2007 um 20:22
  • wora
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    • 8. Januar 2026 um 14:05
    • #2.641
    Zitat von Licht_01

    Jeder der eine gute Akkukettensäge haben möchte sollte sich mal die von Milwaukee ansehen, damit fälle ich jedes Jahr einige Bäume ohne das es an Leistung mangelt :)

    die elektromotoren werden sich auch bei den Kettensägen durchsetzen, über kurz oder lang.

    schon allein das drehmomentverhalten eines e-motors schlägt locker jeden benzinmotor. aber bei den profis, die jeden tag viele stunden im wald holzen, hat sich das noch nicht durchgesetzt.

    vermutlich fehlen da einfach noch die entsprechenden maschinen, ich habe da keine marktübersicht - weil ich einen gaaanz anderen job mache ;)

    aber es wird auch hier kommen, da bin ich mir sicher.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • floger
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    • 8. Januar 2026 um 14:14
    • #2.642

    Schau dir mal das AP-Akku Sortiment bei Stihl an. Mein Vater hat komplett umgerüstet. Stihl Kettensäge, Kantentrimmer und Heckenschere, Viking Rasenmäher und Kantentrimmer. Alles mit dem selben Akkusystem.

    Die kleine Einhandkettensäge GTA 26 mit AS-Akku ist auch ganz nett.

    Einmal editiert, zuletzt von floger (9. Januar 2026 um 01:30)

  • Licht_01
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    • 8. Januar 2026 um 14:23
    • #2.643
    Zitat von wora

    die elektromotoren werden sich auch bei den Kettensägen durchsetzen, über kurz oder lang.

    schon allein das drehmomentverhalten eines e-motors schlägt locker jeden benzinmotor. aber bei den profis, die jeden tag viele stunden im wald holzen, hat sich das noch nicht durchgesetzt.

    vermutlich fehlen da einfach noch die entsprechenden maschinen, ich habe da keine marktübersicht - weil ich einen gaaanz anderen job mache ;)

    aber es wird auch hier kommen, da bin ich mir sicher.

    Klar, es dauert aber.

    Ist wie bei den Autos, E-Autos haben für 99% der Leute fast nur vorteile (Laden ist ab und zu umständlicher, tanken kann man aber ja auch nicht zuhause) trotzdem setzen die sich nur langsam durch.... sind aber im Neupreis gleichauf mit Verbrennern, wenn man Leistung und Ausstattung mit einbezieht oft sogar günstiger.

    Oder Leute die noch Gas und Ölheizungen einbauen lassen, Wärmepumpen aber günstiger und besser für die Umwelt sind.

    Oder wie viele Leute noch Halogenscheinwerfer kaufen, LED wiederrum in JEDER hinsicht besser ist.

    Also die Ewiggestrigen gibt es leider in jeder Branche, in jedem Lebensbereich.

    Solange viele Leute alles schlecht reden hat das neue und bessere es schwer sich durchzusetzen.

  • lisa f.
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    • 8. Januar 2026 um 14:30
    • #2.644
    Zitat von wora

    die elektromotoren werden sich auch bei den Kettensägen durchsetzen, über kurz oder lang.

    schon allein das drehmomentverhalten eines e-motors schlägt locker jeden benzinmotor. aber bei den profis, die jeden tag viele stunden im wald holzen, hat sich das noch nicht durchgesetzt.

    vermutlich fehlen da einfach noch die entsprechenden maschinen, ich habe da keine marktübersicht - weil ich einen gaaanz anderen job mache ;)

    aber es wird auch hier kommen, da bin ich mir sicher.

    Ein gute Freund ist professioneller Gärtner (studierter Landschaftsarchitekt) und hat seit ein paar Jahren komplett auf Elektro umgesattelt. Es geht also. Bei Interesse kann ich ihn Fragen welche Marke er benutzt.

  • treibsand
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    • 8. Januar 2026 um 14:39
    • #2.645

    Einige Hersteller haben ja bereits alle Verbrenner aus Ihrem Sortiment gestrichen.

    Makita z.B. (die ja Dolmar aufgekauft und in Ihr Portfolio eingearbeitet haben) macht nur noch in Akku.

    Das Kettensägenprogramm bleit trotzdem 'Spielzeug' für gewerbliche Anbieter.

    Und da, wo die Leisungsklasse einigermaßen passt, hapert es am Gewicht oder der Kapazität. Schlußendlich ist die Ladeinfrastruktur für Kettensägen im Wald noch schlechter, als für eLKW auf den Autobahnen.

    Somit bleibt dann nur viel Geld in viele Akkus zu stecken, die Zuhause zeitgleich zu laden und möglichst nie fallen oder 'erfrieren' zu lassen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • floger
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    • 8. Januar 2026 um 14:45
    • #2.646

    Zu sorglos sollte man mit einem Benzinkanister auch nicht umgehen.

  • Marcel
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    • 8. Januar 2026 um 14:47
    • #2.647
    Zitat von wora

    aber es wird auch hier kommen, da bin ich mir sicher.

    Wie so oft kommt es auf den Einsatzzweck und auch die Holzsorte an. Für den Hobby Holzfäller wird wahrscheinlich mittlerweile eine starke Akkusäge reichen für die meisten Sachen. Für den Baumkletterer der 500m weit weg vom Fahrzeug irgendwo in der Baumkrone hängt wird wahrscheinlich die Benzinsäge erstmal noch einige Zeit von Vorteil sein. Der Rest tummelt sich irgendwo dazwischen.

    Ich habe halt noch gut funktionierende Benzingeräte und sehe bei dem bissl Einsatz den ich damit im Jahr habe nicht den Sinn mir jetzt zusätzlich eine große Akkusäge zu kaufen...da steht eher ne Akkuoberfräse als Zweitgerät auf der Wunschliste ^^ . Und als ich meine 3 PS Dolmar Benzinsäge vor 15 Jahren gekauft habe gabs noch nix mit Akku - zumindest nicht in meinem Preisbereich. Dafür läuft das Ding heute noch und ist immernoch meine Hauptsäge. Sicherlich gibts deutlich Besseres, aber bislang komme ich damit gut klar.

    Dazu kommt noch, dass ich nen guten Bekannten habe der hobbymäßig "für Holz" Bäume fällt oder zurück schneidet. Der hat ein ganzes Sortiment an Sägen (überwiegend Stihl) von klein bis irrsinnig groß. Wenn ich mal sowas brauche, kommt der halt eben rum, bzw. macht es sowieso Sinn größere Sachen oder Gehampel mit Leitern / Steiger mit min. 2 Leuten zu machen und dann ist auch sein Equipment am Start.

    Die Akkugeräte sind halt im Vergleich schön leise und haben keine Abgase. Dafür rennst du ständig zum Ladegerät oder schlörrst nen ganzen Koffer voller Akkus mit. Zu Hause kann man die noch relativ einfach laden, unterwegs in der Pampa wird es dann schon schwieriger. Da ist der kombinierte Benzin- / Ölkanister deutlich praktischer um durch den Tag zu kommen. Und dank dem Stihl Kanister mit deren Einfüllsystem ist das Tanken auch super einfach und tropffrei.

  • treibsand
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    • 8. Januar 2026 um 14:49
    • #2.648
    Zitat von lisa f.

    Ein gute Freund ist professioneller Gärtner (studierter Landschaftsarchitekt) und hat seit ein paar Jahren komplett auf Elektro umgesattelt. Es geht also.

    Ja. Gärtnern geht.

    Aber selbst Stihl hat in Sachen Akkusägen nur Geräte bis ~40cm Schwert / 2,5 kW.

    Das reicht zum Brennholzmachen oder um 'kleine" Bäume zu fällen. Darüber ist dann der Verbrenner heimisch, weil die Geräte mit großem Akku zu schwer werden und mit kleinem nicht lange laufen...

    Anders als beim PKW muß man das ja auch heben können.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • treibsand
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    • 8. Januar 2026 um 14:53
    • #2.649
    Zitat von floger

    Zu sorglos sollte man mit einem Benzinkanister auch nicht umgehen.

    ...der kostet aber (selbst bei den neuen Spritpreisen) nicht mal eben dreistellig...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Christian S.
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    • 8. Januar 2026 um 15:11
    • #2.650

    Kleinkram! Oder habt ihr etwa keine Boxen mit 3000000W pro Stück?!

    Ich schaue mir gerade die Leistungsschau von https://overaasen.no/ an.. (Die haben auch Gebrauchtgeräte...) So mit einem Dutzend der orchestrierten Kehrblasmaschinen und Fräsen inkl. der TV2200 an, während ein LKW nach dem nächsten voll Schnee vorbeirollt. Ergebnis: Eine Verzögerung die bei der deutschen Bahn als erfreulich pünktlich gelten würden.

    Nur Festival-Matsch bekommt man nicht in dem Tempo weg.

  • schrottt
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    • 8. Januar 2026 um 15:12
    • #2.651
    Zitat von Marcel

    Zu Hause kann man die noch relativ einfach laden, unterwegs in der Pampa wird es dann schon schwieriger.

    Wenn dein Vehikel einen großen Akku hat (vulgo E-Auto) kannst du von da auch im Wald sehr leicht deine Geräte nachladen. Perspektivisch wird das Argument pro Spritkanister damit hinfällig.

  • funkbrother
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    • 8. Januar 2026 um 15:15
    • #2.652
    Zitat von Licht_01

    Oder wie viele Leute noch Halogenscheinwerfer kaufen, LED wiederrum in JEDER hinsicht besser ist.

    Das ist ein Punkt, den ich aber relativieren möchte:

    Vorteile Halogen:

    Preis und Lichtqualität (CRI) - CRI natürlich wieder auf den Preisvorteil bezogen.

    (meist) einfacher zu tauschen.

    ...aber dann wars das auch schon mit den Vorteilen... ;)

  • gert
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    • 8. Januar 2026 um 15:22
    • #2.653
    Zitat von treibsand

    Aber selbst Stihl hat in Sachen Akkusägen nur Geräte bis ~40cm Schwert / 2,5 kW.

    Yup so isses. Um eine Eiche mit 1.2 Metern Durchmesser zu fällen. Brauche ich mindestens ein 70 Schwert. Da macht eine Stihl mit 4 -5PS dann auch so 30 Minuten Vollast dran rum. Das wären dann so einige Akkus mit öfter wechseln. Den Kram muss man ja auch an den Tatort tragen. Mein Tip ist bald abgesetzte Batterien und vielleicht sogar Anschlüsse am Auto um den Akku mitzunutzen, aber so ein 18V Makita packt das nicht.

    Practice, Practice, Practice

  • secluded
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    • 8. Januar 2026 um 16:05
    • #2.654

    'n Zeltbauer hier hat die Akku-Stihl - die sind halt saupraktisch, wenn man beim Bodenlegen mal schnell 'n Kantholz kürzen muß, oder für 'n Pfosten was auskanten muß aus 'ner OSB-platte. Ich selber hab' Benzin-Stihl - da kannste halt länger mehr Leistung abrufen.

    Aber das Ding Akku- gegen Benzin-Betrieb kannste auch ausweiten auf "Kabel-Steckdosen-Betrieb" - meine Festool TS z.B. würde ich nie gegen eine Bosch GKT tauschen wollen - auch, wenn die großen Akkupacks auf der Schnellladestation nach 25 Minuten etwa wieder voll sind. Das ist halt 'ne ganz andere Leistungsklasse, als wenn man mit Akku schafft...

    Für Hobby / Kleinzeugs is 'ne Akku-Maschine super, jedoch, sobld es an's Dauerhafte Leistungsabrufen geht, kannste selbst die Stihl-Akkus vergessen (auch, wenn die in den letzten jahren deutlich besser geworden sind)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Marcel
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    • 8. Januar 2026 um 16:18
    • #2.655
    Zitat von Licht_01

    Oder wie viele Leute noch Halogenscheinwerfer kaufen, LED wiederrum in JEDER hinsicht besser ist.

    Auch das ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Grundsätzlich gebe ich dir Recht und nutze auch fast überall LEDs. Da aber leider die Haltbarkeit heutiger LEDs oftmals nicht annähernd die angegebene Stundenzahl erreicht und gerade bei Autolicht dann nicht auf tauschbare Leuchtmittel gesetzt wird und man im Fehlerfall gleich den ganzen Scheinwerfer für sehr viel Geld tauschen muss, relativiert sich das alles wieder etwas.

    Bei der Spedition wo mein Vater zuletzt LKW gefahren hat, haben sie z.B. an den Aufliegern alle LED Rückleuchten wieder auf altmodisch 5-Kammer Halogen getauscht wenn die den Geist aufgegeben haben - was meist schon nach einem Jahr oder so der Fall war. Auch die für viel Geld neu gekauften LED Austauschleuchten hielten leider nicht länger. Ein Glühbirnensortiment hingegen habe ich dabei, öffne eben die Funzel, Leuchtmittel tauschen und weiter gehts. Das würde ich mir mal für LED wünschen, dass hier auch auf tauschbare Leuchtmittel gesetzt wird und nicht auf versiegelte Schickimickileuchten die dann sofort komplett im Schrott landen.

    Und gerade gestern: Meine Eltern fahren einen aktuellen Renault Kangoo mit LED Scheinwerfern. Und die waren einfach mal komplett dick zugefroren bei dem Wetter und blieben auch beim Betrieb komplett zugefroren mangels Wärmeentwicklung. Mir war so ich hätte da mal was gelesen von Heizelement um die Dinger bei Wetter frei zu halten, aber kriege das nicht mehr zusammen...und das Auto hat sowas anscheinend nicht...oder man muss erst 2 Std. fahren.

    Zitat von schrottt

    Wenn dein Vehikel einen großen Akku hat (vulgo E-Auto) kannst du von da auch im Wald sehr leicht deine Geräte nachladen. Perspektivisch wird das Argument pro Spritkanister damit hinfällig.

    Mein Dieselfahrzeug hat eine große Zusatzbatterieanlage inkl. Solar auf dem Dach. Daher ja: Ich könnte die Akkus laden. Ein E-Auto könnte das wohl auch. Ist halt noch die Frage wie nah man mit dem E-Auto an die "Baustelle" kommt wo das geladen werden muss oder ob man ständig hin und her läuft. Auch hier ist ein Spritkanister wieder deutlich einfacher. Den nehme ich einmal mit und komme damit den Tag lang hin.

    Und zum E-Auto: Ist ja schön das ich damit auch etliche 230V Verbraucher versorgen kann. Und wie lade ich das Auto, wenn ich damit irgendwo in der Pampa arbeiten muss? Deswegen sag ich ja: Kommt immer auf den Einsatzzweck an. Ich mag E-Antriebe und stelle auch gerne darauf um, wenn es Sinn macht. Da ich im Glasfaserbereich je nach Arbeitsort manchmal auch den ganzen Tag abseits der Zivilisation an irgendeinem Waldweg den ganzen Tag oder Nacht arbeiten und Strom ziehen muss, kann ich hier mit einem E-Auto noch nichts anfangen. Abgesehen von fehlender Reichweite und im Klein-LKW Bereich dem gepfefferten Preis...

    Edit: Akkupack auf dem Rücken ist je nach Einsatzzweck beim Sägen auch schwierig, weil das Kabel letztendlich doch stört.

  • skyper
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    • 8. Januar 2026 um 16:31
    • #2.656
    Zitat von Licht_01

    Klar, es dauert aber.

    Ist wie bei den Autos, E-Autos haben für 99% der Leute fast nur vorteile (Laden ist ab und zu umständlicher, tanken kann man aber ja auch nicht zuhause) trotzdem setzen die sich nur langsam durch.... sind aber im Neupreis gleichauf mit Verbrennern, wenn man Leistung und Ausstattung mit einbezieht oft sogar günstiger.

    Oder Leute die noch Gas und Ölheizungen einbauen lassen, Wärmepumpen aber günstiger und besser für die Umwelt sind.

    Oder wie viele Leute noch Halogenscheinwerfer kaufen, LED wiederrum in JEDER hinsicht besser ist.

    Also die Ewiggestrigen gibt es leider in jeder Branche, in jedem Lebensbereich.

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    Ich würde das auch nicht nicht alles sooo pauschal in schwarz und weiß unterteilen...
    man kann vieles aus mehreren Blickwinken sehen - Problem zur Lösung, oder Lösung zum Problem.


    Mein Auto ist 18 Jahre alt, der Vorgänger hat es bis 27 ausgehalten. Für das bisschen Kurzstrecke und die Transporte die ich fahre nachhaltiger als jedes neu angeschaffte Elektromobil das ich aus Kohleverstromung laden müsste, weil ich keinen Platz für eine Solaranlage habe und das Ding ernst neu gefertigt werden müsste. (Abgesehen davon dass nicht safe ist, ob unsere Elektronfrastruktur eine Ladesäule vor jeder Haustüre verkraften würde)

    Die tollste Wärmepumpe der Welt ist auch nur dann toll, wenn man eine Solaranlage auf dem Dach hat, oder der Strom aus dem formschönen Windrad von nebenan kommt, und nicht aus der Kohle- oder Gasverstromung.
    Dann ist direkt anzünden möglicherweise effektiver, da wird es wenigstens direkt von Gas in Wärme, statt Gas > Strom > mechanische Energie > Wärme gewandelt. Ich fände Fernwärme noch viel geiler, dann hat unser verbrannter Wohlstandsmüll wenigstens noch irgendeinen Sinn.

    Halogenlampe - Glas, Gas, Draht, Keramik, fertig. Lineare Stromaufnahme, dimmbar, Wärmequelle (z.B. toll in Ampeln, die als LED komplett zuschneien und unsichtbar werden, früher aber eisfrei blieben)
    LED? Hochkomplexer Elektroschrott, der mit einer breiten Spur der Verwüstung seine Reise einmal um die Welt startet um zu uns zu kommen, und am anderen Ende der Welt wieder unter ähnlichen Bedingungen sein Ende findet.


    Die Straßenkehrer bei uns sind teils mit Akku- und Benzin-Laubbläsern unterwegs. Meinung - sehr gespalten. Leise ja, Leicht geht so, Leitungsfähig - geht so lala. Das Werkzeug muss zur Aufgabe passen.
    An anderer Stelle wäre es vielleicht eine Hybridlösung - Netzbetriebene Geräte für den Bums, aber mit einem großen Akku wie z.B. einem Instagrid.
    Die individuell sinnvollste Lösung muss nicht unbedingt mit ewig gestrig zu tun haben.

    Meine Lieblingskettensäge ist übrigens die vom Nachbarn -
    die hat er schon, und ich muss sie nicht kaufen nur weil sie zu meinem Akkusystem passt oder in der Systainer-Sammlung noch fehlt.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Licht_01
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    • 8. Januar 2026 um 18:48
    • #2.657
    Zitat von skyper

    Ich würde das auch nicht nicht alles sooo pauschal in schwarz und weiß unterteilen...
    man kann vieles aus mehreren Blickwinken sehen - Problem zur Lösung, oder Lösung zum Problem.


    Mein Auto ist 18 Jahre alt, der Vorgänger hat es bis 27 ausgehalten. Für das bisschen Kurzstrecke und die Transporte die ich fahre nachhaltiger als jedes neu angeschaffte Elektromobil das ich aus Kohleverstromung laden müsste, weil ich keinen Platz für eine Solaranlage habe und das Ding ernst neu gefertigt werden müsste. (Abgesehen davon dass nicht safe ist, ob unsere Elektronfrastruktur eine Ladesäule vor jeder Haustüre verkraften würde)

    Die tollste Wärmepumpe der Welt ist auch nur dann toll, wenn man eine Solaranlage auf dem Dach hat, oder der Strom aus dem formschönen Windrad von nebenan kommt, und nicht aus der Kohle- oder Gasverstromung.
    Dann ist direkt anzünden möglicherweise effektiver, da wird es wenigstens direkt von Gas in Wärme, statt Gas > Strom > mechanische Energie > Wärme gewandelt. Ich fände Fernwärme noch viel geiler, dann hat unser verbrannter Wohlstandsmüll wenigstens noch irgendeinen Sinn.

    Halogenlampe - Glas, Gas, Draht, Keramik, fertig. Lineare Stromaufnahme, dimmbar, Wärmequelle (z.B. toll in Ampeln, die als LED komplett zuschneien und unsichtbar werden, früher aber eisfrei blieben)
    LED? Hochkomplexer Elektroschrott, der mit einer breiten Spur der Verwüstung seine Reise einmal um die Welt startet um zu uns zu kommen, und am anderen Ende der Welt wieder unter ähnlichen Bedingungen sein Ende findet.


    Die Straßenkehrer bei uns sind teils mit Akku- und Benzin-Laubbläsern unterwegs. Meinung - sehr gespalten. Leise ja, Leicht geht so, Leitungsfähig - geht so lala. Das Werkzeug muss zur Aufgabe passen.
    An anderer Stelle wäre es vielleicht eine Hybridlösung - Netzbetriebene Geräte für den Bums, aber mit einem großen Akku wie z.B. einem Instagrid.
    Die individuell sinnvollste Lösung muss nicht unbedingt mit ewig gestrig zu tun haben.

    Meine Lieblingskettensäge ist übrigens die vom Nachbarn -
    die hat er schon, und ich muss sie nicht kaufen nur weil sie zu meinem Akkusystem passt oder in der Systainer-Sammlung noch fehlt.

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    Nachhaltigkeit hat nur bedingt etwas mit der Nutzungsdauer zu tun.

    Selbst wenn du nur Kohlestrom nutzt (ist unmöglich bei unseren Strommix) ist ein E-Auto nach 15.000km bereits Umweltfreundlicher als ein Verbrenner.

    Bei den LED das selbe Spiel, diese Verbrauchen bedeutend weniger Energie, verschwenden die nicht für Wärme (Bei Ampeln etc. kann für die wenigen Tage im Jahr eine Heizung sinnvoll sein) und sind deutlich langlebiger.

    Ich rede beim langlebiger übrigens explizit nicht von KFZ Scheinwerfer, dort wird nichts mehr langlebig gebaut.

    Wobei der Hyundai Kona meiner Eltern inzwischen 8 Jahre alt ist und noch alles funktioniert ;)

  • Marcel
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    • 8. Januar 2026 um 20:41
    • #2.658
    Zitat von Licht_01

    Ich rede beim langlebiger übrigens explizit nicht von KFZ Scheinwerfer, dort wird nichts mehr langlebig gebaut.

    Um ein konkretes Beispiel aus meinem Heimkino zu nennen. Dort sind 6 Stück normale E27 LED Leuchtmittel in dimmbar verbaut. Zuerst hatte ich Osram...ganz schlimm, die Erste davon ging schon nach wenigen Monaten kaputt, weitere 4 folgten nach ca. einem halben Jahr Gesamtlaufzeit relativ kurz aufeinander. Die 6. und letzte hielt dann tatsächlich gute 9 Monate durch. Und die bekommen nichtmal viele Betriebsstunden die Funzeln. Dann hatte ich Philips. Auch die machten nach einem 3/4 Jahr alle innerhalb vielleicht 2 Monaten die Grätsche. Dazu muss ich noch sagen, dass vermutlich immer die Elektronik aufgegeben hat, denn die LEDs selbst funktionierten noch problemlos wenn das Leuchtmittel mal nicht pulsierte, flackerte oder sonstwelche Effekte von sich gab. Aktuell habe ich die Hausmarke von Hornbach drin (Flair glaub ich) und die halten jetzt immerhin ca. 1,5 Jahre.

    Generell wurden die LED Leuchtmittel in der Anfangszeit deutlich hochwertiger gebaut, egal ob Marke oder Chinakracher habe ich so den Eindruck. Ich habe heute noch ab und zu zwei Osram GU10 Strahler in Betrieb die haben damals ca. 50€ das Stück gekostet und sind jetzt ca. 20 Jahre alt. Auch habe ich hier damals vor etwa 14 Jahren billige GU10 Chinastrahler im Heimkino als Dekobeleuchtung eingebaut. Auch die funktionieren bis heute ohne Ausfall. Ich habe die gleichen Modelle für andere Lampen nach 5 Jahren nachgekauft....nur noch Schrott, da hielten Halogenstrahler länger. Aktuell bin ich bei GU10 Strahlern für Deko wieder bei Osram gelandet. Die halten jetzt schon einige Jahre - allerdings auch nur die kleinen mit 2,x Watt. Die Stärkeren kannste auch in die Tonne werfen.

    Oder noch letztens die ganz normalen E27 LEDs bei den Eltern im Schlafzimmer. Die Erste davon hat auch kein Jahr gehalten.

    Dafür im Auto wiederum Chinabomber GU5,3 mit ca. 3W direkt an der 12V Verkabelung. Damals 2013 für den 1. Sprinter gekauft und beim Ableben des Autos ausgebaut, jetzt im 2. Sprinter funktionieren die immernoch. Nur Eine davon hat bislang den Geist aufgegeben.

    Abgesehen von der Backofenlampe und einer uralten doppelten Röhre über der Werkbank gibts zu Hause bei mir nur noch LED seit langer Zeit, ich bin da fast von Anfang an dabei und habe ne Menge Leuchtmittel über die letzten 20 Jahre durch. Nur wenn ich mir unterm Strich so die Haltbarkeit ansehe und was dafür für ein Aufwand bei der Fertigung betrieben wird, kommen mir da schon so manches Mal Zweifel, ob das unter dem Strich jetzt noch gut für die Umwelt ist.

  • HenrySalayne
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    • 8. Januar 2026 um 22:12
    • #2.659
    Zitat von Licht_01

    Oder wie viele Leute noch Halogenscheinwerfer kaufen, LED wiederrum in JEDER hinsicht besser ist.

    Nö. LEDs sind eine gute Technologie und an vielen Stellen genau richtig. Im Vergleich zu Halogen ist aber die Farbwiedergabe einfach sehr komplex. Wenn man sich mit solchen Dingen wie TM-30-20 beschäftigt, wird einem ganz schnell klar, wie kompliziert die Angelegenheit auch in der Realität ist. In 20 Jahren sieht das bestimmt anders aus, aber Stand heute ist das Halogen-Leuchtmittel nach wie vor ein wichtiger Beleuchtungsbestandteil.

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  • HenrySalayne
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    • 8. Januar 2026 um 22:36
    • #2.660
    Zitat von skyper

    Die tollste Wärmepumpe der Welt ist auch nur dann toll, wenn man eine Solaranlage auf dem Dach hat, oder der Strom aus dem formschönen Windrad von nebenan kommt, und nicht aus der Kohle- oder Gasverstromung.
    Dann ist direkt anzünden möglicherweise effektiver, da wird es wenigstens direkt von Gas in Wärme, statt Gas > Strom > mechanische Energie > Wärme gewandelt.

    Tatsächlich nicht. Aktuelle Wärmepumpen haben bei den überwiegend auftretenden Wintertemperaturen eine Leistungszahl von > 4. Damit ist es in der Regel effizienter das Gas zu verstromen (Wirkungsgrad > 30% bei GuD-Kraftwerken sogar > 60%) und damit die Wärmepumpe zu betreiben.

    Übrigens ist das keine "Hochtechnologie", sondern einfach nur die Verbesserung einer Technologie aus dem 19. Jahrhundert, die in den 1960ern überall angekommen ist. Man stelle sich die Welt vor, wenn wir schon vor 40 Jahren mit den Wärmepumpen angefangen hätten und nicht jetzt erst langsam alle aus ihrem Höhlen kriechen, nachdem wir kein billiges Gas mehr aus Russland bekommen und die Öl-, Kohle- und Gaslobby nicht mehr die unbequeme Wahrheit kleinreden können.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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