Da hast du recht.
I don't need that, 2.0
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IDN, Menschen, die nicht über Ihren Tellerrand schauen können.
Ich mag Gregor Gysi nur für seine Art Dinge anzusprechen. Seine Positionen sind da bitte mal außen vor.
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Nun ja, eher sollte man mit dem reden, der 5 er Cores ausschreibt.
Ausschreibungen und der aktuelle Umgang mit ihnen sind generell ein IDN. Einerseits werden Ausschreibungstexte oft entweder von fachfremden Planern am grünen Tisch zusammengeklopft oder gleich von der Firma geschrieben der man den Auftrag zuschanzen möchte. Andererseits kontrolliert nach Auftragserteilung oft kein Mensch mehr ob die installierte Technik auch nur ansatzweise dem entspricht was in der Ausschreibung gefordert wurde, insbesondere dann wenn das wie so oft nachträglich auf Subunternehmer aufgeteilt wird. Ausbaden dürfen´s dann die Hallentechniker.
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Andererseits kontrolliert nach Auftragserteilung oft kein Mensch mehr ob die installierte Technik auch nur ansatzweise dem entspricht was in der Ausschreibung gefordert wurde
Da liegt der Hase im Pfeffer - es ist erstaunlich was für offenkundige Mängel oder Abweichungen die Kunden oft durchgehen lassen und zahlen, statt klare Worte zu finden...
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Einerseits werden Ausschreibungstexte oft entweder von fachfremden Planern am grünen Tisch zusammengeklopft
oder von Fachplanern, die gerne ihre 10% von der Auftragssumme optimieren. Da habe ich so meine Erlebnisse...
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Ausschreibungen und der aktuelle Umgang mit ihnen sind generell ein IDN. Einerseits werden Ausschreibungstexte oft entweder von fachfremden Planern am grünen Tisch zusammengeklopft oder gleich von der Firma geschrieben der man den Auftrag zuschanzen möchte. Andererseits kontrolliert nach Auftragserteilung oft kein Mensch mehr ob die installierte Technik auch nur ansatzweise dem entspricht was in der Ausschreibung gefordert wurde, insbesondere dann wenn das wie so oft nachträglich auf Subunternehmer aufgeteilt wird. Ausbaden dürfen´s dann die Hallentechniker.
Hör auf mit Ausschreibungen, das Thema habe ich gerade erst wieder durch.
Ein sehr großes problem ist z.B. die Herstellerneutrale Ausschreibung.
Dazu kommt dann das man eine evtl. Gewichtung wenn der Zuschlag nicht nach Preis geht bereits vor der Ausschreibung festgelegt werden muss.
Das führt dazu das man Ausschreibungen immer nur zum schein macht und anfängt Datenblätter zu kopieren was es für alle Seiten unnötig umständlich macht, das ganze verkompliziert und regelmäßig dafür sorgt das es scheitert.
Deswegen als Tipp:
Wenn ihr solche Ausschreibungen machen müsst sorgt nach möglichkeit dafür das Ihr unter 25.000€ Netto bleibt, da kann man noch mit einem Vergabeverfahren arbeiten.
Darüber ist es dann bereits eine Öffentliche Ausschreibung.
Unter 10.000€ geht eine Direktvergabe wenn man mehrere Angebote einholt.
Unter 1000€ kann man direkt kaufen ohne Angebote oder ähnliches.
Wenn es über 25.000€ geht und dementsprechend das Rechnungsprüfungsamt ins spiel gerät (also zusätzlich zur Vergabestelle) Arbeitet am besten mit einem Anwalt der hauptsächlich mit vergabegeschichten zu tun hat, das erspart eine Menge Streß und Diskussionen ist aber relativ Preisintensiv.
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oder von Fachplanern, die gerne ihre 10% von der Auftragssumme optimieren. Da habe ich so meine Erlebnisse...
dito!
dazu kommt dann noch, dass diese "fachplaner" oft schlecht erreichbar sind, wenn es probleme gibt ...
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Deswegen als Tipp:
nett gemeinte Tips, aber wie immer, es kommt drauf an.
In Bayern gab es bspw. dieses und letztes Jahr erhebliche Erleichterungen im Unterschwellensegment die per Ministerialblatt kamen. Trotzdem musste dabei rechtlich aufgrund von EU-Recht einiges mehr beachtet werden, als es das Ministerialblatt her gab.
Dazu z.B. als AktenvermerkZitatNutzung der Wertgrenzen gemäß Nr. 1.2.11 der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern und für Integration über die Vergabe von Aufträgen im kommunalen Bereich vom 31. Juli 2018, Az. B3-1512-31-19 (AllMBl. S. 547), zuletzt geändert durch Bekanntmachung vom 19. September 2023 (BayMBl. Nr. 481):
Für Beschaffungen, die bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 begonnen werden, gilt Folgendes:
Für alle Beschaffungen bis zu einer Wertgrenze von 25 000 Euro (ohne Umsatzsteuer) ist abweichend von Nr. 1.2.10 ein Direktauftrag ohne Durchführung eines Vergabeverfahrens zulässig.
Somit sind Direktbeauftragungen bis zu einem Auftragswert von 25.000 Euro (Nettosumme) möglich.
In anderen Bundesländern sind die Wertgrenzen anders, teilweise gibt es Sonderfälle, teilweise muss die Vergabe über einem Wert trotz Direktbeauftragung veröffentlich werden etc.
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heute wieder erlebt...
IDN:
fußgängerinnen, die bei rot über die ampel gehen und dabei nicht mal schauen, ob vielleicht doch ein auto kommen könnte... und das natürlich MIT kinderwagen !
man bekommt langsam das gefühl, dass die menschheit unbedingt aussterben will
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Nachdem hier so nett auf Fachplanern herumgehackt wird oute ich mich hiermit als solcher.

Sicher gibt es Marktbegleiter mit denen es genau so läuft wie beschrieben weil das Büro es nicht besser kann oder will.
Ganz oft liegt das Problem aber auch zwischen dem Nutzer (zu denen ich die meisten hier zähle) und dem Planer in Form anderer Ämter. Wie z.B. Hochbauamt, das den Planer so gut es geht vom Nutzer fernhält, um nichts koordinieren zu müssen oder keine Mehrkosten begründen zu müssen.
Oder zentrale Vergabestellen, denen der Schreibkram für die Begründungen der Zulassung von Leitfabrikaten oder sogar Produktbindung zu viel ist oder die Arbeit mit evtl. Einsprüchen scheuen.
dazu kommt dann noch, dass diese "fachplaner" oft schlecht erreichbar sind, wenn es probleme gibt ...
Dazu hilft es die Verantwortlichen im Hochbauamt/Baumunterhalt oder wie auch immer es organisiert ist dazu zu drängen auch eine Leistungsphase 9 beim Planer mit zu beauftragen. Dann kann man den sogar noch länger anrufen und knechten sich zu kümmern, als die ausführende Firma Gewährleistungsfrist hat.
Das Thema Vergabeschwellen ist, wie oben erwähnt, abhängig vom Bundesland, solange es unter der Europaschwelle liegt. Und selbst dort gibt es viele schöne Ausnahmen

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nett gemeinte Tips, aber wie immer, es kommt drauf an.
In Bayern gab es bspw. dieses und letztes Jahr erhebliche Erleichterungen im Unterschwellensegment die per Ministerialblatt kamen. Trotzdem musste dabei rechtlich aufgrund von EU-Recht einiges mehr beachtet werden, als es das Ministerialblatt her gab.
Dazu z.B. als AktenvermerkIn anderen Bundesländern sind die Wertgrenzen anders, teilweise gibt es Sonderfälle, teilweise muss die Vergabe über einem Wert trotz Direktbeauftragung veröffentlich werden etc.
Das ist Interessant, meine Grenzen waren auf Niedersachsen bezogen, das es vom Bundesland abhängt war mir tatsächlich nicht bekannt.
Da ist es ja echt ärgerlich das ich nicht in Bayern bin, das hätte es für mich aktuell bedeutend vereinfacht

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Da ist es ja echt ärgerlich das ich nicht in Bayern bin, das hätte es für mich aktuell bedeutend vereinfacht

Dann wirst du dich ab Anfang nächsten Jahres noch mehr Ärgern

König Söder hat in seinen Plänen zum Bürokratieabbau Direktvergaben und Freihändige Vergaben bis zur Europaschwelle angekündigt.
Bei Festinstallation (VOB Ausbaugewerk) geht das in die Millionen......
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König Söder hat in seinen Plänen zum Bürokratieabbau Direktvergaben und Freihändige Vergaben bis zur Europaschwelle angekündigt.
Bei Festinstallation (VOB Ausbaugewerk) geht das in die Millionen......
Alles für die Verwandsch... äääääh den Bürokratieabbau.

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Nachdem hier so nett auf Fachplanern herumgehackt wird oute ich mich hiermit als solcher.

Sicher gibt es Marktbegleiter mit denen es genau so läuft wie beschrieben weil das Büro es nicht besser kann oder will.
Ganz oft liegt das Problem aber auch zwischen dem Nutzer (zu denen ich die meisten hier zähle) und dem Planer in Form anderer Ämter. Wie z.B. Hochbauamt, das den Planer so gut es geht vom Nutzer fernhält, um nichts koordinieren zu müssen oder keine Mehrkosten begründen zu müssen.Oder zentrale Vergabestellen, denen der Schreibkram für die Begründungen der Zulassung von Leitfabrikaten oder sogar Produktbindung zu viel ist oder die Arbeit mit evtl. Einsprüchen scheuen.
Du bist wahrscheinlich noch keine 20 Jahre Fachplaner und damit auch noch voll im Zeitgeist.
Langzeittheatermenschen und Langzeitfachplaner neigen aber leider zu einer gewissen - nennen wir es mal Innovationsblindheit. Das merkt man dann daran, dass in unserer Ausschreibung 2022 noch ein 17"-Monitor mit 1280x1024 Pixeln gefordert wurde*. Upsi...
Ausschreibungen werden natürlich in den seltensten Fällen komplett neu erstellt, genauso wie meine Gefährdungsbeurteilungen. Da ist viel Copy&Paste im Einsatz und am Ende schleichen sich solche Fehler eben ein. Trotzdem stelle ich immer wieder fest, dass Personen, die die Lust an Neuem etwas verloren haben und damit nicht mehr täglich bei Leuchtturm-Veranstaltungen konfrontiert werden, sehr konservative bis veraltete Fachplanungen durchführen. Teils wird die 20 bis 30 Jahre alte Technik mit 10 bis 20 Jahre alter Technik ersetzt, teils wird das gleiche Material ausgeschrieben, was schon eingebaut ist, nur eine Generation neuer und unbenutzt. Und das ist nicht abwertend gemeint, sondern ein Symptom des Arbeitsumfelds (wie bei den alten Theater-Haudegen).
Ich plädiere ja bei den Langzeittheatermenschen und Langzeitfachplaner für ein verpflichtendes Sabbatical in der freien Veranstaltungstechnik alle 10 Jahre oder zumindest ein Credit-System, bei dem die regelmäßige Mitarbeit bei Großveranstaltungen nachgewiesen werden muss.

*Das Fachplanungsbüro hatte trotz dieses (und ein paar anderen) Fauxpas und meiner anfänglichen Bedenken eine in meinen Augen sehr gute Arbeit geleistet, bei der auch kleinere Abweichungen und Probleme in der Ausführung sofort bemerkt wurden und die Entscheidungen pragmatisch und mit Augenmaß während der Bauphase getroffen wurden.
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Nur so zur Info und Erheiterung der jungen Hüpfer hier:
5er-Cores waren (wie auch 10er) mal Rundfunkstandard. Ich hab sogar noch welche im Einsatz. Wie der Kollege schrieb, sind die aus einem älteren Haus übernommen und damals, als gaaanz früher war´s halt Standard und wahrscheinlich deshalb so ausgeschrieben. Da hat sich der Anbieter halt gedacht. Na, dann mach ich halt aus ´nem 8er ein 5er.
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da sind dann ja auch drei reserveleitungen drin...
also vorrausschauender kann man das doch gar nicht planen

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da sind dann ja auch drei reserveleitungen drin...
also vorrausschauender kann man das doch gar nicht planen

Nach dem Umbau sind es nur noch zwei Reserveleitungen und ein Blindstopfen weniger.
Ich bin ja gerade am Rande auch an einer Neuplanung eines Hauses eingebunden. Da soll man sich jetzt entscheiden, welches Mischpult 2030 dort stehen soll. Der Kollege vom Licht hat es da mit der ganzen LED Technik noch schwerer. Weil da wird in 6 Jahren alles anders sein.
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Och 2030 ... kein Problem
... eine D-Live. Nach dem Update wirds die schon noch ein paar Jahre geben 
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