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I don't need that, 2.0

  • ADMIN
  • 8. Dezember 2007 um 11:15
  • lini
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    • 12. September 2024 um 20:54
    • #11.321
    Zitat von ulf klüpfel

    Auch wenn es Positionen mit Bietertextergänzungen mit und ohne Leitfabrikatsangabe gibt fordere ich nur für die Positionen ohne Leitfabrikatsangabe nach.

    So sollte es ja eigentlich auch sein und ist so in den Vergabevorschriften geregelt.

    Nervig wird es aus Bietersicht nur dann, wenn ich den Vergabestellen ihren eigenen Zettelkrieg erklären muss. Dass kommt doch auch immer wieder mal vor. ("Schauen Sie mal in ihr Angebotsformblatt auf die 2. Seite ganz unten...") :rolleyes:

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • bündner
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    • 12. September 2024 um 22:30
    • #11.322
    Zitat von ulf klüpfel

    Es kommt inzwischen immer häufiger vor dass Firmen bei Ausschreibungen, bei denen das Submissionsergebnis an die Bieter verteilt wird, nur das absolute Minimum an Unterlagen einreichen. Wenn ihre Platzierung nach Preis gut genug ist machen sie sich die Arbeit und reichen nach, wenn nicht lassen sie es und lassen sie sich einfach ausschließen.

    Ähm, schliesse ich richtig daraus, dass in DE 100% der Preis als Zuschlagskriterium gilt?

    In der CH ist ja der Wortlaut für die Vergabe seit neustem "Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich vorteilhafteste Angebot, welches bei der Bewertung der Zuschlagskriterien die höchste Punktzahl erreicht hat".

    Die Zuschlagskriterien dürfen wir fast kunterbunt zusammenstellen: z.B.

    40% Preis

    30% technischer Bericht zum Angebot

    10% Personenbezogene Referenzen

    10% Firmen Referenzen

    10% Nachhaltigkeit

    --> somit fällt der Kandidat mit wenig Unterlagen relativ rasch raus, egal ob günstig.

  • VTLS
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    • 12. September 2024 um 22:34
    • #11.323

    hach das wäre schön wenn wir in DE auch das Schweizer System hätten

    Gruß Luca

  • Online
    ulf klüpfel
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    • 12. September 2024 um 23:10
    • #11.324
    Zitat von bündner

    Ähm, schliesse ich richtig daraus, dass in DE 100% der Preis als Zuschlagskriterium gilt?

    In den meisten Fällen ja. Die Wertung nach Kriterien ist auch möglich aber sehr aufwändig und damit oft angreifbar, deshalb wollen die meisten öffentlichen AGs das nicht.

    Unter 60% Preis kommt man dann auch kaum - Aussage dazu die mir mal reingeschraubt wurde: " ist das LV so schlecht, dass der Preis weniger als 60% zählen soll?"

    Alternativ gibt es noch die mehrstufigen Verfahren. Da bewerben sich Firmen in der ersten Stufe und weisen ihre Eignung nach und nur eine vorher festgelegte Maximalanzahl der Besten bekommt überhaupt das LV.

    Beide Varianten zusammen habe ich bisher nur einmal angewendet/ausgeschrieben. Das war eine mehrjährige Ausschreibung für Sicherheitsdienst und Kassenservice in mehreren Losen für eine Großveranstaltung.

    Zitat von bündner

    > somit fällt der Kandidat mit wenig Unterlagen relativ rasch raus, egal ob günstig

    Das hast du nicht ganz richtig verstanden. Im Grunde kann er bis auf ausgefülltes LV und Angebotsschreiben nichts einreichen. Wenn er aufgrund des Preises in die Engere Wahl kommt wird mit einer Frist von idR 5 Kalendertagen die Einreichung der fehlenden Unterlagen nachgefordert. Erst wenn er dann nicht vollständig einreicht, ist er raus.

    Nach dem schema bearbeitet man ein Millionen-LV in wenigen Stunden Eigenleistung (das längste ist die Wartezeit auf die EKs vom Großhandel) und erst wenn man in der engeren Wahl ist, macht man sich die Mühe so Dinge wie Nachweise, Datenblätter, Konzepte etc nachzureichen. Und beschwert sich hinterher dass die Verfahren so lange dauern :cursing:

    Nur zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die Dummheit der Menschen, beim Weltall bin ich mir jedoch nicht sicher. (Albert Einstein)

  • wora
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    • 12. September 2024 um 23:41
    • #11.325
    Zitat von test

    das habe ich auch schon tatsächlich erlebt:

    fährt jemand mit einem 600er benz vor, hat eine gutaussehend frau mit an Bord.

    steht vor mir beim bezahlen und hat ernsthaft für 20e getankt. ich wollte ihn schon fragen wie weit er damit wohl kommt ;)

    tja, diese escort-damen scheinen dann ja wohl sehr teuer zu sein ...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • lini
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    • 13. September 2024 um 07:03
    • #11.326
    Zitat von ulf klüpfel

    Nach dem schema bearbeitet man ein Millionen-LV in wenigen Stunden Eigenleistung (das längste ist die Wartezeit auf die EKs vom Großhandel) und erst wenn man in der engeren Wahl ist, macht man sich die Mühe so Dinge wie Nachweise, Datenblätter, Konzepte etc nachzureichen. Und beschwert sich hinterher dass die Verfahren so lange dauern :cursing:

    Als Bieter seh ich das natürlich wieder genau andersherum 😁.

    Über meinen Tisch gehen einige Hundert Ausschreibungen pro Jahr und bei vielleicht 10% ist man erster. Der Rest verursacht einfach nur Kosten und Arbeit, die ja auch irgendwie verdient werden will.

    Im Baugewerbe gibt's ja seit einigen Jahren die sogen. Präqualifikation, bei der schon einiges an Papierkrieg wegfällt, aber so ganz ohne ist das immer noch nicht.

    Als Bieter hat man (wie oben schon geschrieben wurde) im Normalfall 6 Tage Zeit, die nachgeforderten Unterlagen einzureichen. Die Vergabestellen haben dann (je nach Bindefrist) mindestens 1 Monat Zeit (es können aber durchaus auch mal 2 oder 3 Monate sein), um die Angebote zu werten und den Auftrag zu vergeben.

    An den Auftragnehmer liegt es mMn somit eigentlich eher nicht.

    Da mahlen die öffentlichen Mühlen oft einfach länger.

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • Licht_01
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    • 13. September 2024 um 07:12
    • #11.327
    Zitat von lini

    Als Bieter seh ich das natürlich wieder genau andersherum 😁.

    Über meinen Tisch gehen einige Hundert Ausschreibungen pro Jahr und bei vielleicht 10% ist man erster. Der Rest verursacht einfach nur Kosten und Arbeit, die ja auch irgendwie verdient werden will.

    Im Baugewerbe gibt's ja seit einigen Jahren die sogen. Präqualifikation, bei der schon einiges an Papierkrieg wegfällt, aber so ganz ohne ist das immer noch nicht.

    Als Bieter hat man (wie oben schon geschrieben wurde) im Normalfall 6 Tage Zeit, die nachgeforderten Unterlagen einzureichen. Die Vergabestellen haben dann (je nach Bindefrist) mindestens 1 Monat Zeit (es können aber durchaus auch mal 2 oder 3 Monate sein), um die Angebote zu werten und den Auftrag zu vergeben.

    An den Auftragnehmer liegt es mMn somit eigentlich eher nicht.

    Da mahlen die öffentlichen Mühlen oft einfach länger.

    Alles anzeigen

    Die Bindefrist ist aber so lange weil man als Öffentliche Einrichtung das ganze erstmal selber sichten, sortieren und grob einordnen muss.

    Danach wird alles was dort weitergekommen ist erstmal genau geprüft u.A. auch von Sachverständigen.

    Wenn man das anders machen würde ginge es zwar schneller, würde aber auch wieder deutlich teurer werden weil dann noch mehr angebote reinkommen die unvollständig sind.

    Zusätzlich ist es seitens der Wirtschaft eine absolute Frechheit das die Arbeiten und das Material gerne mal das doppelte vom normalen Marktwert kosten.

    Gutes Beispiel:

    Beim Umbau unserer Bühne auf Elektromotoren musste ein Ausgleichsträger gesetzt werden.

    Um das ganze Grob kalkulieren zu können habe ich Privat für genau diese Arbeit ein Angebot angefordert, danach die Ausschreibung fertig gemacht und war erstmal geschockt.

    Privat hätte ich für die Arbeit 8600€ Bezahlt inkl. Gerüst.

    Über die Verwaltung waren es dann in der Ausschreibung vom selben Unternehmen plötzlich 14.000€ Netto zzgl. Gerüst und Steuer

    Absolut unverschämt und unverständlich....

  • Online
    ulf klüpfel
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    • 13. September 2024 um 08:22
    • #11.328
    Zitat von lini

    Als Bieter hat man (wie oben schon geschrieben wurde) im Normalfall 6 Tage Zeit, die nachgeforderten Unterlagen einzureichen. Die Vergabestellen haben dann (je nach Bindefrist) mindestens 1 Monat Zeit (es können aber durchaus auch mal 2 oder 3 Monate sein), um die Angebote zu werten und den Auftrag zu vergeben

    In der Regel erlebe ich 30 oder 35 Tage Bindefrist ab Submission, in Ausnahmen 60 Tage.

    Davon bekomme ich als Fachplaner üblicher Weise 14 -20 Tage als Prüffrist für formale, rechnerische und fachliche Prüfung. In dieser Zeit muss ich eine erste Durchsicht machen (1-2 Tage), Nachforderungen stellen (6 Tage Wartezeit), ggf. Aufklärungsgespräche mit Bietern vereinbaren und führen und dann abschießende Angebotswertung und Vergabevorschlag erstellen.

    Da tut die Wartezeit auf nicht eingereichte Unterlagen echt weh und deshalb nervt mich das oben beschriebene Vorgehen so.

    Aus wirtschaftlicher Sicht kann ich jeden Bieter verstehen und würde es kaum anders machen.

    Zitat von Licht_01

    Über die Verwaltung waren es dann in der Ausschreibung vom selben Unternehmen plötzlich 14.000€ Netto zzgl. Gerüst und Steuer

    Absolut unverschämt und unverständlich....

    Wenn man den Gemeinkostenaufwand als AN auf öffentlichen Baustellen anschaut wundert mich das gar nicht.

    Angefangen bei

    Zitat von lini

    Über meinen Tisch gehen einige Hundert Ausschreibungen pro Jahr und bei vielleicht 10% ist man erster. Der Rest verursacht einfach nur Kosten und Arbeit, die ja auch irgendwie verdient werden will.

    Was auf alle Verfahren an denen man sich beteiligt aufgeteilt wird.

    Dazu dann der Mehraufwand für Formalitäten in der Abwicklung, jede Woche 2h Baustellen-Jour-Fixe, zu dem man selbst wenn es hoch kommt 10min Beitragen kann, ignorieren von Zahlungszielen und Skontofristen durch die Verwaltungen, Nachtragsmanagement........

    Und fragt man jetzt die Leute in den Vergabestellen wird man Beschwerden über die politischen Gremien und deren Entscheidungsfindung, über böse Fachplaner die ihre Prüffrist überziehen, über Bieter mit, mehr oder minder offensichtlich, unbegründeten Rügen oder Nachprüfungsanträgen usw. hören

    Man sieht jede Seite hat ihr Mimimi und keiner ist mit dem System richtig zufrieden. Also eigentlich wie in einem guten Kompromiss :P

    Nur zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die Dummheit der Menschen, beim Weltall bin ich mir jedoch nicht sicher. (Albert Einstein)

  • lini
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    • 13. September 2024 um 09:37
    • #11.329

    Ein weiterer Grund für die Preisdifferenz: Brauche ich gerade Arbeit oder nicht. Wenn ich Arbeit brauche, mach ich andere Preise, als wenn ich voll bin. Wenn zwischen dem ersten und zweiten Angebot ein paar Wochen liegen, kann auch das mit ein Grund sein.

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • Licht_01
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    • 13. September 2024 um 09:41
    • #11.330
    Zitat von lini

    Ein weiterer Grund für die Preisdifferenz: Brauche ich gerade Arbeit oder nicht. Wenn ich Arbeit brauche, mach ich andere Preise, als wenn ich voll bin. Wenn zwischen dem ersten und zweiten Angebot ein paar Wochen liegen, kann auch das mit ein Grund sein.

    Es lagen 4 Tage zwischen dem Angebot und der Zustellung der Ausschreibung.

    Das Angebot war ebenfalls bereits mit den gleichen Plänen, Statischer Berechnung, Korrekter Adresse und Benennung des Gebäude etc.

    Der Unterschied war nur das die erste Anfrage von mir war und die zweite von der Stadt.

  • treibsand
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    • 13. September 2024 um 09:49
    • #11.331

    ...und, wo ist das Problem???

    Wenn ich bestimmte Kunden eher ausschliessen will, dann mach ich auch einfach einen anderen Preis.

    Wenn das trotzdem angenommen wird, sehe ich es als 'Schmerzpauschale'. *finger

    Manchmal ist es eben ratsam, bestimmte Aufträge nicht pauschal abzusagen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 13. September 2024 um 10:24
    • #11.332

    könnte man die diskussion über vergabeverfahren auslagern?

    ich finde einige stellen nicht ganz uninteressant - und in diesem faden geht das komplett unter.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • HenrySalayne
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    • 13. September 2024 um 15:13
    • #11.333
    Zitat von Licht_01

    Beim Umbau unserer Bühne auf Elektromotoren musste ein Ausgleichsträger gesetzt werden.

    Um das ganze Grob kalkulieren zu können habe ich Privat für genau diese Arbeit ein Angebot angefordert, danach die Ausschreibung fertig gemacht und war erstmal geschockt.

    Privat hätte ich für die Arbeit 8600€ Bezahlt inkl. Gerüst.

    Über die Verwaltung waren es dann in der Ausschreibung vom selben Unternehmen plötzlich 14.000€ Netto zzgl. Gerüst und Steuer

    Absolut unverschämt und unverständlich....

    Ich will das jetzt nicht rechtfertigen oder erklären, aber es die Norm, dass komplexe Bauprojekte teurer sind als die Summe der Einzelleistungen. Das hat verschiedene Ursachen. Das Unternehmen ist erst einmal für das Gesamtergebnis verantwortlich und nicht nur für Teilleistungen. Das Gesamtergebnis ist eigentlich nie die Summe der Einzelleistungen für sich, sondern das funktionale Zusammenspiel dieser. Damit steigt das Haftungsrisiko und zurückgehaltene Zahlungen stellen ein größeres Problem dar. Zusätzlich ist die Eintaktung und Terminlichkeit der einzelnen Leistungen in der Regel viel enger als bei Einzelleistungen. Insbesondere bei Leistungen, die Nachunternehmer ausführen, wird oftmals recht großzügig kalkuliert. Falls eine Firma doch einmal in Verzug kommt, ist schnelle Abhilfe teuer.

    Wenn man diese Risikokalkulationspreise umgehen will, könnte man die Einzelleistungen auch einzeln ausschreiben, spart Geld, trägt im Gegenzug aber auch das Risiko für das Gesamtprojekt selbst.

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  • bündner
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    • 13. September 2024 um 20:52
    • #11.334

    @ulf klüpfel: Danke für deine Ausführungen.

    Welches "Schema" man wählt ist natürlich stark abhängig, in welchem kFr/k€-Bereich sich die Auftragssumme bewegt. Anhand den ganzen Unterlagen, die der Anbieter neben dem Preis noch abgibt, sieht man halt auch raus, ob er den Auftrag will oder nicht. Ich meine dabei nicht die Menge an Seiten, sondern ob er sich inhaltlich aufs Projekt bezieht. z.B. welche Chancen/Mehrwert der Kunde mit seiner Lösung/Produkt bekommt.

  • Licht_01
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    • 14. September 2024 um 06:52
    • #11.335
    Zitat von HenrySalayne

    Ich will das jetzt nicht rechtfertigen oder erklären, aber es die Norm, dass komplexe Bauprojekte teurer sind als die Summe der Einzelleistungen. Das hat verschiedene Ursachen. Das Unternehmen ist erst einmal für das Gesamtergebnis verantwortlich und nicht nur für Teilleistungen. Das Gesamtergebnis ist eigentlich nie die Summe der Einzelleistungen für sich, sondern das funktionale Zusammenspiel dieser. Damit steigt das Haftungsrisiko und zurückgehaltene Zahlungen stellen ein größeres Problem dar. Zusätzlich ist die Eintaktung und Terminlichkeit der einzelnen Leistungen in der Regel viel enger als bei Einzelleistungen. Insbesondere bei Leistungen, die Nachunternehmer ausführen, wird oftmals recht großzügig kalkuliert. Falls eine Firma doch einmal in Verzug kommt, ist schnelle Abhilfe teuer.

    Wenn man diese Risikokalkulationspreise umgehen will, könnte man die Einzelleistungen auch einzeln ausschreiben, spart Geld, trägt im Gegenzug aber auch das Risiko für das Gesamtprojekt selbst.

    Es war aber eine Einzelleistung, diese Leistung war "Montieren von einem Ausgleichträger und 12 Stahlplatten mit Mittiger 16,5mm Bohrung"

    Die Firma hatte also nur das aufstellen vom Gerüst und anschließende Montage von Träger und Platten, die hatten mit nichts anderen zu tun und wussten auch nicht welche Arbeiten sonst gemacht werden müssen.

    Zeitlich gab es auch keinen Druck, die Arbeiten wurden in unserer Sommerpause erledigt, es gab dementsprechend ein Zeitfenster von 3,5 Monaten in denen absolut Flexibel gehandelt werden konnte, ich glaube wenn man über eine Arbeit von einem Tag redet kann da von Zeitdruck keine rede sein.

  • test
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    • 14. September 2024 um 11:49
    • #11.336

    da haste im ersten Ansinnen sicher recht. ich habe da aber auch schon Auftraggeber erlebt, die dann z.b. durch Handauflegen festgestellt haben, das etwas zu warm wird. darauf hin habe sie dann eigenmächtig die anlage still gelegt. darauf hin durften wir anrücken, um den vermeintlichen Fehler zu beheben.

    stellte sich letztlich als kein feherl heraus.

    sowas muß eingepreist werden.

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  • phlownd
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    • 15. September 2024 um 20:39
    • #11.337

    Wenn ich mir anschaue, was für abstruse, teilweise völlig absonderliche Formulare, Zusicherungen und Formblätter man inzwischen bei öffentlichen Aufträgen bearbeiten darf, wundert es mich kein bisschen, dass man sich das als Bieter in der ersten Runde nicht direkt antut, wenn es das Verfahren erlaubt.

    Das ist ein von der öffentlichen Verwaltung hausgemachtes Problem, das sich durch Digitalisierung, Standardisierung und ein bisschen Sinn für Pragmatismus innerhalb weniger Monate nachhaltig beheben ließe.

    Bis dahin: absolut kein Mitleid.

  • Online
    uchrisu
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    • 22. September 2024 um 20:00
    • #11.338

    IDN: Wenn ich mir für einen Lautsprecher Frequenzweichenbauteile bestelle, um das Frequenzweichen-Design erst einmal an einem Exemplar real zu verifizieren und nur 4Tage später dann die gleichen Bauteile für die anderen Lautsprecher nachbestellen möchte und der Hersteller die Preise für Intertechnik-Bauteile alle innerhalb dieser 4 Tage um durchschnittlich 40 % erhöht hat Shocked

    Naja.... manchmal muss man auch mal anderen Händlern eine Chance geben.

  • lisa f.
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    • 23. September 2024 um 15:10
    • #11.339

    IDN

    5G und die Gefahr, dass 606-698MHz endgültig verschwinden. Ich brauch weniger, nicht mehr Internet. Ich brauche mehr, nicht weniger Funk Spektrum. Wie soll das denn werden wenn auch in der Zukunft jede Nachmittagskapelle ihr eigenes IEM Rack mitschleppt? WMAS wird noch ein paar Jahre Beta Testing durchlaufen bevor das Massenkompatibel wird - abgesehen davon, dass bei weitem (noch) nicht alle Regulatoren die Bandbreite und RF Power freigegeben haben…

  • robert müller
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    • 23. September 2024 um 15:14
    • #11.340

    Scheint, als bliebe nix übrig, als den Nachmittagskapellen nahezulegen, kabelgebundenes Backup dabeizuhaben...

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