Nope, einzige Variante wäre der Verkauf unverpackter Ware in einem Jutebeutel mit einer Umzugsdecke als Polstermaterial, die der Kunde beide explizit zur Weiternutzung mit Kauft.
Da hält aber das Etikett nicht drauf.
Spannend wäre allerdings Verpackungsmaterial das nicht als solches gelistet ist, in Form gepresste Strohmatten z.b.
TomyN das scheitert vermutlich an der Insolvenzsicheren Garantie, die wird nämlich für WEEE verlangt. Und wenn Du das direkt angehst kann es sein dass Dir irgendwann die Entsorgung eines vollen Containers zuteil wird, Datum random, Füllmenge random, Standort random, Wiederholfrequenz random, Umsetzung sofort.
Google mal nach Containerlotterie.
Da brauchst Du einen Dienstleister dazwischen, ERP/Landbell, Takeeway oder andere. Die managen die WEEE Anmeldung, Mengenmeldung und Entsorgung. Kostet je nach Dienstleister und Menge ab ein paar hundertern im Jahr zzgl. der Gebühren von der Stiftung EAR. (Glaub knapp 160 EUR im Jahr).
Als Elektroschrott gilt seit einigen Jahren übrigens auch jedes Kabel und Adapter, d.h. jeder hier der sich Konfektionierung und Herstellung von Verkabelungssystemen in die Signatur schreibt sollte sich emotional mit dem Thema auseinandersetzen. Ich meine bis zu 100.000 Euro Bußgeld, drei Jahre Gewinnabschöpfung rückwirkend und Verkaufsverbot bis Abschluss der Anmeldung moderiert das Bundesumweltamt bei verstößen dafür an.
Ich kann aber nur aus meiner kleinen Welt mit limitierten Compliance-Kapazitäten berichten, in der ich bestimmt nicht alles richtig mache. Insofern warte ich eh jeden Tag auf den großen Knall...