Allen & Heath SQ-5, SQ-6 und SQ-7 - Fragen, Tipps und Tricks

  • die SQ arbeitet intern natürlich auch mit floating point, damit die mixbusse nicht übersteuert werden können. hier gibt es ja das „problem“ der pegeladdition, die ein fixpoint systen recht schnell in die bredouille bringen könnte.

    aber ich denke das hat sich allgemein bei allen hochwertigeren digitalpulten durchgesetzt.


    was die clipanzeige angeht:

    ist mir bisher noch nie aufgefallen, weil ich mit digitalpulten schon immer viel headroom realisiere und meine inputpegel so um die -15dB halte. damit habe ich in den letzten 20jahren ausschliesslich gute erfahrungen gemacht.

  • die SQ arbeitet intern natürlich auch mit floating point, damit die mixbusse nicht übersteuert werden können. hier gibt es ja das „problem“ der pegeladdition, die ein fixpoint systen recht schnell in die bredouille bringen könnte.

    aber ich denke das hat sich allgemein bei allen hochwertigeren digitalpulten durchgesetzt.

    Ich hab bei Allen & Heath noch kein Pegeldiagramm gefunden dass das klären würde, bei meinem Setup brauche ich in der Regel intern nicht mehr als bei den Ausgängen.

    Kann man aber einfach mal ausprobieren.



    was die clipanzeige angeht:

    ist mir bisher noch nie aufgefallen, weil ich mit digitalpulten schon immer viel headroom realisiere und meine inputpegel so um die -15dB halte. damit habe ich in den letzten 20jahren ausschliesslich gute erfahrungen gemacht.

    Inputseitig ist das klar, nur bei den Outputs will ich natürlich an die 0dbFS ran (abzüglich 1-3db Headroom für das Encoding im Embedder) wenn ich für Recording oder Livestream mische.

    Nicht immer natürlich, aber im Peak natürlich schon.

    Dafür gleiche ich auch immer schön die Pegel zwischen den Geräten ab wenn ich kein AES verwenden kann, ein Blackmagic ATEM ist z.B. in der Regel 1db "heißer" als ein Yamaha Pult...


    Damit kein Missverständnis entsteht, ich rede von dem Peak Signal, natürlich bemühe ich mich immer um eine dynamische Mischung und komme in der Regel bei -23 bis -20 LUFS nach R128 heraus.

  • Mir ist gerade aufgefallen, dass bei der SQ5 0 dbFS auch das interne Maximum ist, ich hatte stillschweigend angenommen dass es intern noch Headroom gibt, bei QL/CL hat man intern noch 6db Luft.

    Wie ist denn dann diese Aussage gemeint? Meinst du damit nur die Anzeige?

    die SQ arbeitet intern natürlich auch mit floating point, damit die mixbusse nicht übersteuert werden können.

  • Bei der SQ Serie anscheinend schon wenn ich das richtig verstanden habe, aber da bin ich mir nicht sicher.

    auch hier nicht... es rechnet mit 96bit
    was das genau bedeutet haben wir schon mal irgendwo diskutiert

    Da es ohne PlugIns eh keinen Kompressor/Limiter gibt der ein Clipping knapp unter 0dbFS verhindern würde muss ich bei der SQ eh etwas weiter davon weg mischen.

    auch mit Plug-Ins gibt es das nicht, man kann aber den Peak-Kompressor als Limiter konfigurieren.

    Normal ist -3dbFS Peak mein Ziel, aber das ist eh ein bisschen akademisch.

    für Streaming würde ich eher durchschnittliche Pegel nehmen wollen... -3dbFS wäre mir zu nah am Clipping

    Ich versuche immer unter -6dBFS zu bleiben, meist rutscht aber doch mal einer durch der aber dann doch durch den Headroom abgefangen wird.

  • Kann mir mal ein SQ-Besitzer mitteilen wie laut oder leise die Lüfter an diesem Pult sind? Theater oder gar Studiotauglich?


    Verzeit bitte wenn das schon irgendwo steht und ich´s überlesen habe...


    Danke im vorraus

    Henning

  • Haben nur SQ5 im Lager.

    Mir ist der Lüfter auch in leiseren Umgebungen noch nicht negativ aufgefallen.

    Bei der Case Wahl sollte man auf die Hersteller Hinweise achten da der Lüfter unter dem Pult verbaut ist.

  • Haben nur SQ5 im Lager.

    Mir ist der Lüfter auch in leiseren Umgebungen noch nicht negativ aufgefallen.

    Bei der Case Wahl sollte man auf die Hersteller Hinweise achten da der Lüfter unter dem Pult verbaut ist.

    Ton Heini Danke :thumbup:

    Das ist ein wichtiger und guter Tipp!

    Zur SQ-5 habe ich ein Case von der T-Hausmarke und wunderte mich anfangs über recht hohe Temperatur des Pults nach längerer Betriebszeit, auf dem Case-Unterteil stehend.

    Wenn man es aus dem Case rausnimmt, steht es mit Bodenfreiheit auf seinen Füßen und kann frei ventilieren...


    Daraufhin hatte ich den Schaum unter dem Boden-Lüfter mit einem scharfen Messer ausgeschnitten und einen "Belüftungstunnel" unter dem Pultboden in den Schaum eingebracht - jetzt kann das Pult wieder "atmen", was der Lebensdauer sehr zuträglich sein dürfte.


    Das Vorgehen hatte ich dann auch an den Support kommuniziert, eventuell ist das in aktuelle Case-Serien eingeflossen...

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Ja, die FPGA Prozessoren laufen schon mit ordentlicht Temperatur. Um die 75Grad Celsius sind so Durchschnitt

    Aber richtig hören kann man den Lüfter nicht. Das was störend sein kann, sind die Fader. Wenn Du ein Layer wechselst und alle Fader bewegen sich, ist das schon ein deutliches Geräusch. Immer noch nicht brüllend laut, aber je nach Produktion kann das schon störend sein. Hat mich bis jetzt aber noch nie gestört.
    Ich habe mal in einem Theater an einem Qu gearbeitet. Da war es so, das die Fader, wenn sie auf minus infinity fuhren immer an die untere Kante knallten. Da musste ich mir genau überlegen, wann ich ich die Layer wechsele...

  • Das wäre dann so völlig inOrdnung für mich... Nutzung wäre in etwa:


    60% Frontend im Studio

    30% Musikveranstaltungen

    10% Laientheater


    Quasi mein Privatpult...


    Dann hör ich mir Die SQ mal an und check die Möglichkeiten der DAW-Steuerung aus...


    Schwierige Entscheidung zwischen den Pulten die‘s in dem Segment so gibt... aber mehr (im Sinne von neve genesys oder SSL AWS für‘s Studio) ist momentan noch völliger finanzieller Overkill... nicht nur die Anschaffung, sondern auch die laufenden Kosten...

  • ich habe die lüfer in unseren SQ6 pulten ebenfalls noch nicht gehört.



    Ich habe mal in einem Theater an einem Qu gearbeitet. Da war es so, das die Fader, wenn sie auf minus infinity fuhren immer an die untere Kante knallten.

    an der Qu kann man die fader auch kalibrieren.

    wenn man das ordentlich macht, passiert das nicht mehr.

    also klarer RTFM fehler. schau doch mal ins handbuch, da ist es beschrieben.

  • Mich hat das mit der Sample Rate letztes Jahr mal kurz aus dem Konzept gebracht, deswegen erwähne ich das seitdem immer wieder mal ;)


    Als DAW Controller verwende ich einen alten Icon Platform M controller. Der hat zumindest ein Jog Wheel 8) und Automation für mehr als vier Fader schreibe ich eh nie gleichzeitig.

    Das kommt sicher alles sehr auf den individuellen Workflow an, aber das Jog Wheel ist wirklich das Teil, das ich am häufigsten verwende: um zu spulen und zu zoomen.


    Sorry, wegen OT!

    Edit - back to topic:

    Sinnvollerweise: Die Lüfter meiner SQ5 habe ich noch nie als laut empfunden, die angezeigte Temperatur allerdings auch im Normalzustand als ziemlich hoch.
    Die Umgebungstemperatur sollte laut Manual zwischen 0 und 40 °C liegen.

    Letzten Sommer hatte ich die Konsole ein paar mal im Case etwas aufgebockt und von einem USB Ventilator anpusten lassen, weil sie doch unangenehm heiß geworden war.

    Performance war aber top!

  • Letzten Sommer hatte ich die Konsole ein paar mal im Case etwas aufgebockt und von einem USB Ventilator anpusten lassen, weil sie doch unangenehm heiß geworden war.

    Hab' hier auch rund um meine Technik USB-Ventilatoren, die die Hitze nur von den Geräten wegpustet - bringt einiges bei 27°C Außentemperatur Abends und annähernd 35°C in meinem Technikhaus. Pult ebenfalls mit Dachlatte aus dem Deckelcase heben (bessere Wärmeabfuhr mit Hilfe eines Lüfters und besserer Blick im Sitzen auf das Display :) )


    sec


    [...] es gibt einfach kein vernünftig implementiertes Remote Protokoll das frei benutzbar wäre

    Midi ? :) *duckundweg*

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil: