• Ich bin gerade über einen Eintrag auf Facebook gestolpert, dass der Designer von Nova eine neue Firma namens QPRO Audio gegründet hat.

    Das Sortiment ist schon riesig und sieht auch Verdächtig nach Nova aus.

    https://qproaudio.de/


    Weiß jemand was da ablief? Warum macht eine Firma dicht und eine andere macht mit den selben Leuten und dem gleichen Sortiment wieder auf?

  • Ich finde es mutig, überhaupt eine Firma für Lautsprecher neu zu starten. Gefühlt kaufen die meisten Buden doch eh schwarz, braun oder die aktiven Amis. Ich finde das ist in den letzten Jahren immer krasser geworden.


    OK, wo schon zwei Dönerbuden sind, macht häufig auch noch ne dritte auf. Aber im Gegensatz zu den Lautsprechern hat diese Dönerbude wenigstens ne Chance, wenn sie günstiger oder leckerer ist als die anderen oder das Preis-Leistungsverhältnis besser passt...

  • Der GF und Inhaber der Craaft Audio GmbH, geht in den Ruhestand.
    Es konnte keine interne oder auch externe Nachfolgeregelung erzielt werden..

    Daraufhin haben ein Nova Entwickler und ein wohl ehemaliger Vertriebler QPRO gegründet. Manche Produkte weisen schon eine sehr große Ähnlichkeit zu alten Nova Produkten auf. Ich bin gespannt.

  • OK, wo schon zwei Dönerbuden sind, macht häufig auch noch ne dritte auf. Aber im Gegensatz zu den Lautsprechern hat diese Dönerbude wenigstens ne Chance, wenn sie günstiger oder leckerer ist als die anderen oder das Preis-Leistungsverhältnis besser passt...

    das ist in der VA Technik genauso. Wer die besseren Leute, den besseren Service hat kriegt den job.

    SM58 hat ja auch jeder

  • Sehe ich auch so.

    Und da gibts noch mehr davon.


    Bloß warum muss man einen neuen Namen kreieren? Zumal der irgendwie nach "China" klingt.

    Wenn der bloß "in Rente" geht; versucht man als "Nachfolger" doch, die Marke mit zu kaufen oder wie auch immer...

  • Wenn der bloß "in Rente" geht; versucht man als "Nachfolger" doch, die Marke mit zu kaufen oder wie auch immer...

    Was sich als schwierig erweist, wenn der Ehemalige Inhaber nicht bereit ist, diesen zu verkaufen.

  • Wenns so war, ist das schon lustig.

    Du hast was; das für dich selbst nun im Grunde völlig wertlos ist.

    Aber über einen Preis wird man sich auch nicht einig.

    Da lässt man im Zweifel lieber sein Lebenswerk den Bach runtergehen...

  • madmax: ist doch genau das selbe, wie die typen, die lieber das alte Analogflaggschiff mit dem Stapler zertrümmern, als es für n Appel und 'n Ei zu verkaufen.


    Es gibt sogar ein Wort dafür: Kapitalismus.

  • Wobei das irgendwie dem Wortsinn widerspricht. Im Kapitalismus wird versucht möglichst viel Kapital durch möglichst geringen Aufwand zu erlangen. Etwas zu entsorgen, das sich noch zu Geld machen lässt bedeutet am Ende weniger Kapital, als wenn man es verkauft hätte.

  • floger: ich glaube, du hast eine zu romantische Vorstellung des Kapitalismus. Aber ich glaube, das wäre jetzt zu viel OT.


    Es geht darum, dass man etwas nicht unter Wert verkaufen will. Denn, wenn man dies tut, gräbt man sich (oder der Branche) das Wasser ab und macht sich keine Freunde.