Showfile-Kompatibilität, Wie machen es die Hersteller?

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  • ich schätze mal gar nicht. Denn es gibt beim M32 nicht "den" Showfile", das sind mehrere Einzeldateien, der ShowFile selbst, die Szenen und die Snippets. Ich kenne die Pro Pulte genauso wenig wie das Heritage, aber ich denke die sind anders strukturiert.

    Aber um es mal gleich vorweg zu nehmen, ausser den Yamaha-Pulten, die einen Konverter für die unterschiedlichen Pultformate anbieten, kenne ich keinen Hersteller dessen Showfiles zwischen den Modellreihen austauschbar sind. Aber vielleicht kenne ich ja auch nicht alle Hersteller.

  • Aber um es mal gleich vorweg zu nehmen, ausser den Yamaha-Pulten, die einen Konverter für die unterschiedlichen Pultformate anbieten, kenne ich keinen Hersteller dessen Showfiles zwischen den Modellreihen austauschbar sind.

    Soundcraft!

    Avid?

  • Geht das da wirklich zwischen den Modellreihen?

    Mir wurde gesagt, das das mit dem Windows Offline Editor geht.

    Persönlich kann ich das nicht bestätigen weil ich nur einen Mac habe und nur auf VI bisher gearbeitet habe.

  • Gibts da nicht auch was von Digico?

    Bei digico kann man Files zwischen allen SD und Qantum Pulten über eine Software konvertieren.

    Bei einem kleinerem Ziel Pult kann man wählen welche Kanäle bzw. Funktionen weggelassen werden.

    Unterschiedlichen Software Versionen lassen sich damit auch konvertieren.

  • ich schätze mal gar nicht. Denn es gibt beim M32 nicht "den" Showfile", das sind mehrere Einzeldateien, der ShowFile selbst, die Szenen und die Snippets. Ich kenne die Pro Pulte genauso wenig wie das Heritage, aber ich denke die sind anders strukturiert.

    Aber um es mal gleich vorweg zu nehmen, ausser den Yamaha-Pulten, die einen Konverter für die unterschiedlichen Pultformate anbieten, kenne ich keinen Hersteller dessen Showfiles zwischen den Modellreihen austauschbar sind. Aber vielleicht kenne ich ja auch nicht alle Hersteller.

    Ja, 'Garnicht' ist klar, da die pro Pulte und das Behridas ausser dem so erworbenen AES50 rein gar nichts mit einander zu tun hatten, auch wenn feuchte Jungenträume da immer gerne was dazu dichten wollten.


    'Showfile' hat sich halt als eine Art Allgemeinbegriff in unseren Sprachgebrauch eingenistet für Päckchen von Dateien, mit denen man allerhand Sinnvolles gemeinsam für ein Pult speichern kann.

    Im Behridas-Fall bedeutet showfile speicherlogisch als '.shw' ein Bündel von Szenen '.scn', welches man dann gemeinsam im- und exportieren kann. Da passt der Begriff eigentlich auch in der Sache. Dass dann peset libraries davon unabhängig sind, in denen Fxe, Channels, snippets, bank layouts u.s.w. getrennt gespeichert werden, ist ja auch sinnvoll, um sie zwischen shows hin und her transportieren zu können. Machen eigentlich alle Hersteller so.

  • Mir wurde gesagt, das das mit dem Windows Offline Editor geht.

    Persönlich kann ich das nicht bestätigen weil ich nur einen Mac habe und nur auf VI bisher gearbeitet habe.

    Da hat dir jemand übel mitgespielt. :D

    Auf dem ersten Blick funktioniert das. Der Teufel liegt aber im Detail und wenn sich irgendwelche Features zwischen den Pulten unterscheiden (Anzahl Kanäle, Busse, VCAs, etc.) oder selbst die Stagebox eine andere ist, passieren die seltsamsten Sachen, die man teilweise vor dem "neuen" Pult gar nicht mehr korrigieren kann. Das kann von Ghost-Channels über irgendwelche nicht vorhandenen VCAs (die trotzdem die Lautstärke beeinflussen) bis halb gelinkte Kanälen reichen. Empfehlenswert ist das definitiv nicht.

  • Ich finde, das ist recht interessant, mal eine Übersicht zu bekommen welche Showfile-Converter gibt es so für welche Mischpulte. Auch wie gut die in der Praxis funktionieren. Vielleicht dann das ein Moderator mal abtrennen, damit es nicht im Heritage Thread verschüttet wird.

  • Bei digico kann man Files zwischen allen SD und Qantum Pulten über eine Software konvertieren.

    Bei einem kleinerem Ziel Pult kann man wählen welche Kanäle bzw. Funktionen weggelassen werden.

    Unterschiedlichen Software Versionen lassen sich damit auch konvertieren.

    Das ist der Converter:

    https://digico.biz/wp-content/…nvert_V1455_Installer.zip

    Geht von kleiner auf größer und umgekehrt gleichermaßen gut. Kann man auf einen windows Rechner laden und mal damit spielen. :)

  • bei A&H kann man in der dLive-range die shows mit allen möglichen mixrack- und pultgrößen benutzen.

    hier gibt es nur zwei einschränkungen: die fader- und softswitch-anzahl der einzelnen pultgrößen sind unterschiedlich, das muss dann natürlich angepasst werden. und dann gibt es leicht unterschiedliche ausführungen hinsichtlich er anzahl an 128kanal slots und der analogen in- und outputs.

    die signalbarbeitung wird aber komplett übernommen, da es sich um das gleiche grundsystem handelt.


    zwischen den verschiedenen pultserien sind die files aber nicht kompatibel, weil es hier zu große unterschiede, vor allem in der anzahl der busse, gibt.

    einen konverter gibt es hier nicht.

  • Hi wora, das war in der iLive Range auch schon so. Leider gab es nie einen Konverter z.b. zwischen gld und iLive, wenigstens Channel Strip, Namen, dca und mute Gruppen Zuordnung, Aux sends. Routing, gain etc. muss dann halt neu gemacht werden.

    Da finde ich den Yamaha Weg ja wieder charmant, von der ls9 bis heute Show Files hin und her konvertieren zu können. Was das Pult nicht kann, wird dann einfach weggelassen.


    Gibt es nicht in der Mixing Station die Möglichkeit oder die Diskussion darüber, Show Files sogar pultübergreifend zu konvertieren?

  • Gibt es nicht in der Mixing Station die Möglichkeit oder die Diskussion darüber, Show Files sogar pultübergreifend zu konvertieren?

    Da stellt sich erst mal die Frage, wie weit in die Speicherstruktur bzw Parameter man mit dem Remoteprotokoll des jeweiligen Pultes „sehen“ kann. Denn nur was auch an der Remotesteuerung an Daten ankommt, kann gespeichert bzw konvertiert werden.

    Schön wäre es halt, wenn die Hersteller das Speicherformat offen legen würden, ist ja nur ein mehr oder weniger umfangreiches Dokument, das ohnehin vorhanden sein muss. Dann könnten sich ambitionierte Programmierer hin setzen und alle möglichen Konvertierungen schreiben.

    Wie gut es sein kann wenn solche Informationen offen gelegt sind, erkennt man ja am X/M32 Ökosystem und der MixingStation. Ohne der Verfügbarkeit des Protokolls gaäbe es wohl die App nicht, die ja zweifelsohne die beste existierende Remotesteuer Anwendung ist.

    • Hilfreichste Antwort

    Also ich wunder mich schon. Gerade unterschiedliche Pulte erfordern doch entsprechende unterschiedliche Arbeitsweisen. Ich würde tatsächlich nie auf die Idee kommen sowas zu machen.

    In meiner aktiven Zeit habe ich regelmäßig mein Pult neu aufgesetzt. Ist wie Staubwischen. Und manchem FOH Menschen würde es mal gut tun seine Endlos Plugin Ketten mal wieder aufzulösen und zu schauen wo das Problem wirklich liegt. Alte Showfiles sind wie altes Brot. Trocken, undynamisch und Fade. Wie oft sieht man Kollegen die komplett den Überblick über Ihren Signalfluss verloren haben.

  • Da hat dir jemand übel mitgespielt. :D

    Naja, war immerhin der Deutsche Vertrieb.

    Zitat

    Auf dem ersten Blick funktioniert das. Der Teufel liegt aber im Detail und wenn sich irgendwelche Features zwischen den Pulten unterscheiden (Anzahl Kanäle, Busse, VCAs, etc.) oder selbst die Stagebox eine andere ist, passieren die seltsamsten Sachen, die man teilweise vor dem "neuen" Pult gar nicht mehr korrigieren kann.

    Selbstverständlich funktioniert das nur mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

    Ein voll ausgelastetes 7000er File wirst du nicht auf einem Performer zum Laufen bringen.

    Aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache.

  • Da finde ich den Yamaha Weg ja wieder charmant, von der ls9 bis heute Show Files hin und her konvertieren zu können.

    Das ist ja auch nicht schwierig.

    Seit der LS9 hat sich an der Mixing Engine nichts verändert. ;)