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KI (bzw. AI)

  • zegi
  • 21. April 2023 um 12:28
  • audiobo
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    • 30. März 2026 um 20:07
    • #561

    Habe am Freitag einen recht guten Vortrag von Roger Basler mitgenommen in dem es um KI ging und wie man damit umgeht...

    1. Frage an das Publikum:

    - Wer nutzt es?

    2. Frage

    - Wer wurde darin geschult?

    Das Ergebnis könnt ihr euch denken...

    War insgesamt recht unterhaltsam und lehrreich, nicht das übliche Gewäsch, dass man sonst immer hört.

    Hab da auch noch einen Link mitgenommen mit europäischen KI-Produkten:

    Make Europe Great Again – Europäische KI-Lösungen
    Entdecke die besten europäischen KI-Alternativen: DSGVO-konform, sicher und souverän. 7+ Tools für digitale Unabhängigkeit.
    mega-european-tools.lovable.app
  • funkbrother
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    • 19. Mai 2026 um 16:44
    • #562

    2026:

    Ich suche "die beste" KI für sowas:

    Ich hab nur rudimentäes Wissen und Fähigkeiten um Webseiten zu erstellen.

    Meine eigene und noch ein paar sehr einfach gehaltene sites, habe ich zwar "geschafft", aber das sind entweder minimal modifizierte Templates, oder eben einfache html/css "Strukturen", d.h. mit CMS/Wordpress/... habe ich keinerlei Erfahrungen.

    Was ich jetzt mal testen möchte, wäre ein mit KI erstelltes "Programm/Script", welches dann eine (im Hintergrund automatisch laufende) "Analyse" einer Webseite erledigt und sobald sich dort ein z.B. neuer Blogeintrag oder ähnliches erscheint (nach gewissen gefilterten Daten, die ungewünschtes ausschließt), dann eben einen Hinweis/ Nachricht/Alarm oder was auch immer, auslöst und ich dadurch eben sofort erfahren kann, dass es da was interessantes Neues gibt.

    Was denkt Ihr, mit welcher "KI" fange ich am besten an?

    (Ich kenne eh nur die Google und Perplexity bisher...)

  • secluded
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    • 19. Mai 2026 um 17:08
    • #563
    Zitat von funkbrother

    Was denkt Ihr, mit welcher "KI" fange ich am besten an?


    Gar keine *finger

    Wegen Dir und allen anderen KI-Nutzern gehen die Arbeitsspeicher und Festplattenpreise durch die Decke ! ^^ ^^ ^^

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • funkbrother
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    • 19. Mai 2026 um 19:44
    • #564
    Zitat von secluded

    Gar keine *finger

    Wegen Dir und allen anderen KI-Nutzern gehen die Arbeitsspeicher und Festplattenpreise durch die Decke ! ^^ ^^ ^^

    Gut, dann programmierst halt Du das für mich.

    Kartoffelsalat isss klar, bleibt die Frage: Bier, oder?

    frech*

  • secluded
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    • 20. Mai 2026 um 09:36
    • #565
    Zitat von funkbrother

    Gut, dann programmierst halt Du das für mich.

    ...wird das hier zu 'ner Verhandlung für 'nen Auftrag ? ^^

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • test
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    • 23. Juni 2026 um 20:32
    • #566

    Womit der erste Schritt getan ist um den tontec überflüssig zu machen ;)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • HenrySalayne
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    • 24. Juni 2026 um 08:16
    • #567
    Zitat von wora

    Dass unsere Zunft in näherer Zukunft entbehrlich wird, halte ich für nicht sehr plausibel.

    Irgendjemand muss ja die Mikros aufbauen und die Kabel für die KI-Mix-Engine verlegen. Bis die Roboterarbeitsstunde günstiger als die Personenarbeitsstunde ist, läuft noch viel Wasser *hier Fluss eurer Wahl einsetzen* herunter. iron

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • secluded
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    • 24. Juni 2026 um 08:26
    • #568
    Zitat von test

    Womit der erste Schritt getan ist um den tontec überflüssig zu machen ;)

    nö.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • test
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    • 24. Juni 2026 um 09:35
    • #569

    Sicher wird das auf und abbauen immer bleiben. Das Mischpult bedienen macht aber eine Maschine.

    Und das vor 20jahren ohne diese gimmicks alles schlecht klang halte ich ja mal für ein Gerücht.

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  • secluded
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    • 24. Juni 2026 um 10:02
    • #570
    Zitat von test

    Und das vor 20jahren ohne diese gimmicks alles schlecht klang halte ich ja mal für ein Gerücht.

    Damals (TM) war noch Wissen und Können gefragt - heute weiß das 'ne KI und "Können" muß man nur noch das Ablesen von 'nem Display, wo die hinterfragunswürdigen Antworten einer KI drauf stehen :( :thumbdown:

    ...deswegen denke ich, daß es in baldiger Zukunft 2 Arten von Technikern gibt:

    Die Einen, die schon lange dabei sind und die Grundlegende Erfahrung haben, was denn Schall so macht und wie man auch ohne "Hilfsmittel" einen guten Sound hinbekommen kann

    und

    Die Anderen, die sich das Leben einfach machen, 'ne KI nutzen oder befragen, die Antworten (oder Vorschläge) der KI dann ausführen werden und immer noch nicht wissen, was denn da genau passiert, daß es vielleicht funktioniert...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • maccaldres
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    • 24. Juni 2026 um 10:13
    • #571

    Es ist wie in vielen Bereichen, die Anforderungs-/Aufgabenprofil verschiebt sich. "Früher" gab es auch bei weitem nicht so viel Systemtechnik, Netzwerke etc etc.

    Wie es immer so schön heißt: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

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    • 24. Juni 2026 um 10:18
    • #572

    Es gab ja mal den Spruch: "Er löst mit seinem Computer Probleme, die er vorher nicht hatte."

    In diesem Sinne gibt's immer was zu tun.

  • robert müller
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    • 24. Juni 2026 um 13:18
    • #573
    Zitat von HenrySalayne

    Irgendjemand muss ja die Mikros aufbauen und die Kabel für die KI-Mix-Engine verlegen. Bis die Roboterarbeitsstunde günstiger als die Personenarbeitsstunde ist, läuft noch viel Wasser *hier Fluss eurer Wahl einsetzen* herunter. iron

    Stimmt. Dafür gibt's für die KI heutzutage auch das hier:
    https://rentahuman.ai/

  • wora
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    • 25. Juni 2026 um 15:24
    • #574
    Zitat von test

    Sicher wird das auf und abbauen immer bleiben. Das Mischpult bedienen macht aber eine Maschine.

    ...

    in manchen fällen dürfte das durchaus die bessere Lösung sein ...

    ich denke da z.B. an einen lokalen Monitortechniker, der für einen Konzertabend mit zwei Bands unbedingt eine Vi haben wollte - es dann aber abends nicht geschafft hat, die nachmittags beim Souncheck gespeicherte Szene für die Hauptband auf seiner Vi wieder aufzurufen... Die Band speilte dann fast ohne Monitor - und weil das alles Profimusiker waren, hab ich das in der Front gar nicht bemerkt. Aber nach dem Gig gab es zuemlichen Ärger für den Monitormann.

    Das ist nur ein winziges Beispiel dafür, dass wir menschlichen Wesen keinesfalls immer den besseren Job machen. Ich habe schon sehr viele Geschichten von Musikern gehört, die mir solche oder ähnliche Vorfälle berichtet haben frech*

    Ich erwarte deshalb, dass speziell geschulte KI beim Mischen von Musik in Zukunft durchaus auch unter Livebedingungen zum Einsatz kommen wird.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • duplobaustein
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    • 25. Juni 2026 um 17:39
    • #575

    Ich halte die These, dass die zukünftigen Techniker nur mehr Vollidioten sind, die sich nicht auskennen, und AI alles machen lassen, für völligen Unsinn. Es wird weiter kompetente und nicht kompetente Techniker geben, genauso wie heute. Es wird weiter ein Mensch diese AI Tools einstellen und überwachen müssen. Genauso wie heute.

    Was mich aber am meisten irritiert, ist die völlige Reduzierung unserer Profession auf das Technische. Für mich ist das vor allem ein künstlerischer Beruf. Ein technisch korrekter Mix ist nur Grundlage, aber nicht die fertige Arbeit. Ein Plugin, dass einen 5db höheren GBF Wert erreicht, ist im Sinne eines guten Mixes ein kleines Tool, sonst nichts. Da geht es doch um tausend Fragen. Welches Instrument ist nun das wichtigste? Wer hat Solo? Wer spielt das Thema? Wer begleitet? Welchen Hall braucht es? Wieviel davon? Welche Delays? Welche Slap Räume? Welche Stereo Breite? Welches Panning? Welche Komprimierung und wie stark? Welche Frequenzen sind über- und/oder unterbetont? Welche Frequenzen nehme ich bei welchem Instrument rein oder raus? Das alles sind für mich künstlerische Entscheidungen, die ich jede Sekunde eines Konzerts beurteile und ggf. adressiere. Das macht einen guten Mix aus und das ist es was ich an dem Job liebe. Ich bin mir sicher, dass es auch in Zukunft viele Techniker geben wird, die sich genauso ins Thema rein tigern wie wir heute. Vermutlich sind diese im Schnitt sogar kompetenter als wir hier alle.

    music is the best - Zappa

  • secluded
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    • 26. Juni 2026 um 08:29
    • #576
    Zitat von duplobaustein

    Es wird weiter ein Mensch diese AI Tools einstellen und überwachen müssen. Genauso wie heute.

    naja - der aktuelle gpt-5.4mini z.B. aus der 5. Generation wurde von der 4. Generation "gefüttert" und "trainiert" - es ist ein kleiner Irrglaube, daß da tausende Programmierer Jahrelag dransitzen und die KI händisch programmieren und mit Daten füttern...

    ...der Mensch dient bei der "KI-Programmierung" mittlerweile nur noch zur Kontrolle des Endproduktes und setzt den Rahmen fest für die Fütterung / die Spezialisierung der KI...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • mellotron
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    • 26. Juni 2026 um 10:05
    • #577

    Irgendwann wird man eine Partitur in die KI werfen können und ihr Zugang zum Mixer geben. Dann bitte ausgewogen Orchester mischen und Solostellen hervorheben. Warum nicht. Bei den knappen Soundcheckzeiten oft.
    Tonleute vor Ort kümmern sich um den richtigen Patch und fehlerfreien Sitz der Mikros.

  • secluded
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    • 26. Juni 2026 um 10:17
    • #578

    Kotz* Kotz* Kotz*

    sorry :D

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • paranoize
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    • 26. Juni 2026 um 10:35
    • #579
    Zitat von mellotron

    Irgendwann wird man eine Partitur in die KI werfen können und ihr Zugang zum Mixer geben. Dann bitte ausgewogen Orchester mischen und Solostellen hervorheben. Warum nicht. Bei den knappen Soundcheckzeiten oft.
    Tonleute vor Ort kümmern sich um den richtigen Patch und fehlerfreien Sitz der Mikros.

    Ich freu mich schon drauf wenn die KI uns dann anschnauzt weil das Violine 2-4 Clip nicht ordentlich ausgerichtet ist und sie so keinen "Sound" machen könne und sie danach mit dem Dirigenten diskutiert, dass das so nicht in der Partitur stehe

  • wora
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    • 26. Juni 2026 um 10:39
    • #580

    Natürlich gibt es nach wie vor gute Leute an den Mischpulten. Das wollte ich ja gar nicht in abrede stellen!
    Nur: die wirklich guten Leute sind eben eher dünn gesät, die meisten machen einen "normal guten" Mix, manche sogar einen miesen...

    Man sieht hier gut, wie auf das Thema KI als Mischer reagiert wird. Da gibt es spontan die Abwehrhaltung a la "das wird nie so gut klappen"

    Aber wir sollten uns da nicht von Träumereien leiten lassen, denn die KI wird ständig schlauer und in nicht allzu ferner Zukunft wird es für sie auch gar kein Problem mehr sein, die einzelnen Input-Kanäle zu einer Musik in der vom Musiker gewünschten Qualität zu mischen. Und zwar in gleichbleibender Qualität.
    Diese Qualität muss nicht zwingend die allerbeste sein, aber wenn sie mindestens so gut ist wie der "Durchschnitt-Mix", den wir so abliefern, dann hat sie schon eine gute Chance, wirklich benutzt zu werden.

    Ich denke da nur mal ein bisschen zurück:

    zu Beginn der Digitalpult-Ära waren die meisten Analogpulte hinsichtlich des Klangs, der aus der Summe rauskam, noch hörbar überlegen. Trotzdem haben sich die Digitalen durchgesetzt - und zwar vor allem, weil sie kompakter waren und "alles Drin" war. Damit war das Thema "Klang" schlagartig zweitrangig geworden... erst mit der Zeit wurden die digitalen Pulte dann so gut, dass sie auch dieses Argument erfolgreich besetzen konnten.

    Was ich daraus gelernt habe: Kompaktheit, Zuverlässigkeit und vor allem Einfachheit wird sich durchsetzen. Die Qualität ist da erstmal zweitrangig.

    Ich sehe vor meinem geistigen Auge jedenfalls schon die ersten Kollegen, die mit der aller-neusten KI den Veranstalter überzeugen, dass man "ab jetzt keinen FOH Platz mehr braucht"...

    Wir werden sehen, ob ich wieder Recht behalte.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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