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AkkubrĂ€nde đŸ”„

  • julian-k
  • 12. Januar 2024 um 23:35
  • julian-k
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    • 12. Januar 2024 um 23:35
    • #1

    Moin, mir ist gerade als ich im Raum nebenan war die JBL Charge 3 auf dem Schreibtisch abgefackelt. Weißer Rauch 360° um das GerĂ€t, Gestank der die nĂ€chsten Wochen noch bleiben wird und ne Mords Sauerei auf dem Schreibtisch. Zum GlĂŒck haben das NAS, der Visualisierungs-PC und das Gaming Powerpoint / Notebook (mein Hauptrechner) direkt daneben nichts abbekommen.

    Zum GlĂŒck ist direkt neben dem Schreibtisch das Fenster.

    Da denke ich nun wieder an all die Akkuwerkzeug Akkus, Akkulampen, etc ... habt ihr da Erfahrungen, spezielle Vorgehensweisen, Sicherheitseinrichtungen, Versicherungen, ... zu Hause, im Lager, der Werkstatt?

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

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    • 13. Januar 2024 um 01:25
    • #2

    mag sein das es da eine spezielle versicherung gegen gibt, die verhindert aber nichts. wenn es denn brennt, dann muß man halt schnell sein.

    http://www.crystal-hannover.de
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    • 13. Januar 2024 um 10:45
    • #3
    Zitat von julian knödler

    Moin, mir ist gerade als ich im Raum nebenan war die JBL Charge 3 auf dem Schreibtisch abgefackelt. Weißer Rauch 360° um das GerĂ€t, Gestank der die nĂ€chsten Wochen noch bleiben wird und ne Mords Sauerei auf dem Schreibtisch. Zum GlĂŒck haben das NAS, der Visualisierungs-PC und das Gaming Powerpoint / Notebook (mein Hauptrechner) direkt daneben nichts abbekommen.

    Zum GlĂŒck ist direkt neben dem Schreibtisch das Fenster.

    Da denke ich nun wieder an all die Akkuwerkzeug Akkus, Akkulampen, etc ... habt ihr da Erfahrungen, spezielle Vorgehensweisen, Sicherheitseinrichtungen, Versicherungen, ... zu Hause, im Lager, der Werkstatt?

    Ich nehme an das Ding hat geladen als das passiert ist, oder freistehend?

    Meine Maßnahme:

    Nicht unbeaufsichtigt laden.

    Das einzige, was nachts laden darf sind Handy & Uhr

  • Marian Humann
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    • 13. Januar 2024 um 10:53
    • #4

    Komplett vermeiden lĂ€sst sich das nie. Persönlich versuche ich auf qualitativ hochwertige Produkte zu setzen, da ist die Chance grĂ¶ĂŸer dass der Hersteller ordentliche Akkus verbaut und im Zweifelsfall auch wegen Produktfehlern in die Haftung genommen werden kann.
    Bei Elektrowerkzeugen habe ich z.B. nur Makita daheim, weil ich bei denen mit 4 Akkus Ă  90Wh alle Werkzeuge inkl. RasenmĂ€her und Rasentrimmer nutzen kann. Die LadegerĂ€te haben eine KĂŒhlfunktion fĂŒr die Akkus, das verbessert mein BauchgefĂŒhl.

  • skyper
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    • 13. Januar 2024 um 11:25
    • #5

    AkkuladegerÀte in der Firma werden bei mir nur mit Timer geladen, und Schreibtisch und WerkbÀnke werden abends stromlos gemacht.

    Handy und Kleingedöns zu Hause wird im Regelfall auf der KĂŒchenarbeitsplatte aus Stein geladen, und der Schleppschrott auf der Couch geht nur ans Netz wenn ich daneben sitze. Ist tatsĂ€chlich primĂ€r weniger dem Brandschutz gewidmet als meinem Geldbeutel, aber guter Synergieeffekt.

    Die Anzahl der abbrennenden Waschmaschinen und Trockner sollten einen eigentlich dazu anhalten die GerĂ€te nur laufen zu lassen wenn man auch zu Hause ist (und auch in der NĂ€he einen Rauchmelder zu installieren), das klappt bei uns organisatorisch aber nur bedingt. Leider wird auch der Startknopf auf der SpĂŒlmaschine im BĂŒro viel zu oft erst Freitag abend gedrĂŒckt, sollte die Kiste abfuckeln oder ein Schlauch platzen wĂ€re das auf jeden Fall das ungĂŒnstigste TimingKotz*

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter fĂŒr AV-GerĂ€te auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog ĂŒber Cat Lösungen und Anschlussfelder fĂŒr Ampracks: http://www.cat-core.deNĂ€chster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: tÀglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • test
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    • 13. Januar 2024 um 11:58
    • #6

    das mit dem brandmelder kann man ja trotzdem lösen. wasser macht bei modernen maschinen nicht mehr so viel. da ist eine wanne drunter in der in schwimmer sitzt. der schaltet alles ab, wie ich schon mal testen durfte :)

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  • zegi
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    • 13. Januar 2024 um 12:13
    • #7

    Mir ist klar, dass das von GerÀt zu GerÀt unterschiedlich sein kann, aber wie muss man sich so einen Akkubrand vorstellen?

    Knall und Feuer? Oder eher so eine steigende Hitze, bis es langsam anfÀngt zu stinken und rauchen? Ist ein KleingerÀt (Akkuschrauber, Handy, BluetoohtgerÀt, ...) löschbar oder wirft man es am besten aus dem GebÀude?

    Der Ton macht die Musik.

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    • 13. Januar 2024 um 12:56
    • #8
    Zitat von skyper

    Leider wird auch der Startknopf auf der SpĂŒlmaschine im BĂŒro viel zu oft erst Freitag abend gedrĂŒckt,


    Das Preismodell „Nachtstrom“ ist da leider auch nicht förderlich. Ob es bei Waschmaschine/SpĂŒlmaschine tatsĂ€chlich den grossen Impact auf die Stromkosten hat weiss ich gar nicht mal, aber irgendwie hat man immer diesen Gedanken „in der Nacht ist‘s gĂŒnstiger“ im Hinterkopf.

  • Licht_01
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    • 13. Januar 2024 um 13:47
    • #9
    Zitat von zegi

    Mir ist klar, dass das von GerÀt zu GerÀt unterschiedlich sein kann, aber wie muss man sich so einen Akkubrand vorstellen?

    Knall und Feuer? Oder eher so eine steigende Hitze, bis es langsam anfÀngt zu stinken und rauchen? Ist ein KleingerÀt (Akkuschrauber, Handy, BluetoohtgerÀt, ...) löschbar oder wirft man es am besten aus dem GebÀude?

    In den wenigsten fĂ€llen geht der Akku durch, meistens brennt zum GlĂŒck nur die Elektronik.

    Wenn der Akku das problem ist geht es schnell, innerhalb von Sekunden ist das ein richtiger Brand mit unfassbaren Temperaturen. Ist aber alles abhÀngig vom Akkutyp

  • julian-k
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    • 13. Januar 2024 um 14:54
    • #10
    Zitat von zegi

    Mir ist klar, dass das von GerÀt zu GerÀt unterschiedlich sein kann, aber wie muss man sich so einen Akkubrand vorstellen?

    Knall und Feuer? Oder eher so eine steigende Hitze, bis es langsam anfÀngt zu stinken und rauchen? Ist ein KleingerÀt (Akkuschrauber, Handy, BluetoohtgerÀt, ...) löschbar oder wirft man es am besten aus dem GebÀude?

    Ich ziehe gerade von einem Raum in den anderen, innerhalb der WG, daher hingen die Canton noch an der Wand im alten Raum. Die Charge3 war eingesteckt auf dem Schreibtisch im neuen Raum und ich habe Musik laufen lassen. Plötzlich gab es ein nicht zu Musik passendes, lauteres Zischen, dachte erst jetzt ist was umgefallen und irgend wo langgeschliffen. Dann hat es auch schon nach Elekrtro Feuer gerochen, bin dann in meine neue Bude und da hat es ordentlich weißen Qualm mit Hochdruck in den Raum geblasen. War mir erst nicht klar ob es das Notebook oder der Lautsprecher war.

    Hab dann den Lautsprecher direkt zum Fenster raus geworfen, allerdings hatte er da schon den Großteil des Akkus in Qualm und Gestank umgesetzt. Eine offene Flamme gab es in diesem Fall zu keinem Zeitpunkt.

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  • julian-k
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    • 13. Januar 2024 um 14:58
    • #11

    Link zum Video https://drive.google.com/file/d/1YHWdu6
iew?usp=sharing

    Bilder

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  • JĂŒrgen Klingel
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    • 13. Januar 2024 um 15:21
    • #12

    Hast "GlĂŒck gehabt", LiPo-Akkus und das drumherum mĂŒssen sich nicht auf Hitze und weissen Rauch beschrĂ€nken - da ist dann schon mal ein ausgewachsenes Lagerfeuer schnell am Start, aus einem "popeligen Akku".

    So nahm auch das Leben dieses Produkt ein unrĂŒhmliches Ende, wie seinerzeit das seines Namensgebers mit den Initialen J.B.L. ;(

    Das Beste wĂŒrde tatsĂ€chlich sein, die GerĂ€te auf feuerfester Unterlage zu lagern/laden.

    "Grau ist alle Theorie" - die Akkus stecken heute in so viel Zeug drin, da brĂ€uchte man bald einen steinernen Bunker-Raum mit automatischer Sprinkleranlage, um den Mist zu kĂŒhlen, wenn's fackelt 8o

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • robert mĂŒller
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    • 13. Januar 2024 um 16:03
    • #13

    Wenn ein LiIon-Akku mal brennt (also wirklich die Zelle(n), dann löscht du da gar nix mehr. Das Zeug brennt selbst unter Wasser einfach weiter - der zur Verbrennung notwendige Sauerstoff ist quasi direkt an Bord.

    Man kann es mit einem Metallbrandlöscher versuchen - Klasse D.

    Die ortsansĂ€ssige Feuerwehr hat das beinuns mal bei einem kontrollierten Abbrandexperiment versucht. Es sah fĂŒr mich nicht besser aus als wenn man Wasser draufkippt.

    Apropos Wasser: Das sollte man definitiv nicht draufkippen. Wirkt sich sonst Àhnlich aus wie bei einem Fettbrand.

    Die Devise lautet: Möglichst kontrolliert abbrennen lassen. Notfalls Sand in entsprechend großer Menge draufkippen.

  • nojunk
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    • 13. Januar 2024 um 20:39
    • #14
    Zitat von julian knödler

    Link zum Video https://drive.google.com/file/d/1YHWdu6
iew?usp=sharing

    junk but loud - bis aus ist 8o 8o 8o

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • falcocgn
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    • 13. Januar 2024 um 20:40
    • #15

    Die offiziellen Empfehlungen aus Arbeitsschutz, Brandschutz und Sachversicherer laufen aktuell darauf hinaus, alle Akkus und die LadeplÀtze gleich zu behandeln. Das bedeutet 2,5m Abstand ringsum zu brennbaren GegenstÀnden, im Idealfall nur Laden wenn anwesend, feuerfeste Unterlage.

    - DAS Fachbuch fĂŒr die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera
technik/60877-1

  • test
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    • 14. Januar 2024 um 01:27
    • #16

    wie will man das denn realitisch einhalten?

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  • zegi
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    • 14. Januar 2024 um 01:33
    • #17
    Zitat von falcocgn

    Die offiziellen Empfehlungen aus Arbeitsschutz, Brandschutz und Sachversicherer laufen aktuell darauf hinaus, alle Akkus und die LadeplÀtze gleich zu behandeln. Das bedeutet 2,5m Abstand ringsum zu brennbaren GegenstÀnden, im Idealfall nur Laden wenn anwesend, feuerfeste Unterlage.

    Da sehe ich auch praktische Probleme. Was ich realistischer sÀhe wÀre sowas wie ein "Tresor" rundherum. Eine Art Blechbox, die im Notfall luftdicht verschlossen werden könnte oder mindestens eine Ausbreitung des Feuers verhindern könnte.

    Mit dem Einzug der E-MobilitÀt werden wir sicher im kommenden Jahrzehnt noch viel zu diesem Thema lernen...

    Der Ton macht die Musik.

  • test
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    • 14. Januar 2024 um 01:56
    • #18

    letztlich kann man das problem nur an der wurzel packen.

    das hat man ja bei waschmaschinen und den auslaufsicherungen auch hin bekommen.

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  • robert mĂŒller
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    • 14. Januar 2024 um 04:56
    • #19

    Du kannst keine Akkuzelle bauen, die unter keinen UmstĂ€nden abbrennt. Dazu ist die Energiedichte in den Dingern zu hoch. Die Zelle kann verletzt werden oder elektrisch falsch betrieben. Oder sie wird extern zu heiß.

    Ersteres kann man verhindern, wenn die Fertigung sowohl der Zelle als auch des Akkupacks sauber arbeitet. Zweiteres bekommt man mit der im Akkupack ĂŒblicherweise verbauten Elektronik in den Griff.

    Aber wenn von außen mechanische oder grobe elektrische Gewalt auf das Pack einwirkt, wird es schwierig. Man denke nur mal an einen Autounfall.

    Woran geforscht wird ist Antipropagation. Damit ist gemeint, zu verhindern, dass eine Zelle, die thermisch durchgeht, benachbarte Zellen im Akku so stark erhitzt, dass auch diese thermisch durchgehen.

    So oder so kann es immer mal vorkommen, dass so ein Akkupack abbrennt. Das ist zwar extrem selten, aber ein Restrisiko hat man - wie ĂŒberall - halt immer.

  • uchrisu
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    • 14. Januar 2024 um 08:09
    • #20

    Nur um die Gefahr von E-Autos mal richtig einschÀtzen zu können:

    Feuergefahr bei verschiedenen Antrieben: E-Autos brennen nicht leichter
    Tagelang hat der Autofrachter „Fremantle Highway“ im Wattenmeer gebrannt. Als Brandherd im Verdacht: E-Autos. Aber brennen sie öfter als Benziner?
    taz.de

    Pro 100.000 zugelassenen Autos sind bei Verbrennern 1530 in Flammen aufgegangen. Bei E-Autos waren es nur 25. So gesehen sind E-Autos fast 2 GrĂ¶ĂŸenordnungen brandsicherer. Die Brandlast eines vollgetankten Benziners ist ĂŒbrigens Ă€hnlich hoch wie die eines Elektroautos. Der Schaden ist daher sehr Ă€hnlich. Auch dies wurde mal getestet um z.B. die Auswirkungen auf die Statik von BrĂŒcken/Tunneln zu testen.

    Ich halte da die vielen kleinen Billig-Akkus in hunderten Millionen GerĂ€ten im Privathaushalt fĂŒr sehr viel gefĂ€hrlicher.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger fĂŒr Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlĂ€gerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde fĂŒr Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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