hat schon jemand von euch von https://www.klstr.tech/ gehört?
Waren wohl auf der letzten Prolight.
Eure Meinung?
hat schon jemand von euch von https://www.klstr.tech/ gehört?
Waren wohl auf der letzten Prolight.
Eure Meinung?
wenn ich das richtig verstehe, dann richtet sich das in erster linie an hersteller von licht geraffel. soll halt dmx ablösen. auf der letztn meile sehe ich aber dmx, aufgrund der hohen zuverlässikeit im vorteil vor allen anderen systemen. das mit dem adrssieren ist nett, das kann clay paky mit ihrem rdm modul aber auch schon.
was haste denn vor damit?
Äh, ... joa. Gibt es halt.
Kurz geguckt, vielleicht weiß ich dss Wunder nicht zu würdigen:
Linie fertig bauen, patchen und dann mal was leuchten? Nicht optimal, okay geht vielleicht auch anders. Woanders dimmen sie in 0/1-10V weil man ganz zum Schluss Downlights einklickt und danach nicht noch ein Busprotokoll Setup macht und auf Fehlersuche geht.
Und mit Verlaub: Ich habe einen Plan, vorprogrammiert und dann baue ich oder Menschen danach Lampen. Und manchmal gibt es Gründe die sogar nicht exakt in Reihenfolge zu verkabeln. Was nützt mir da nach dem Aufbau ein Plot? Cool ein As-Built-Stand...
Außerdem interessieren mich pripropäritäre Insellösungen relativ wenig, am Ende hat jeder sein eigenes Kabel, Funkding, App, etc. nichts passt zusammen - da kannste froh sein wenn die Appversion mit den Lampen spielt oder mit dem Betriebssystem von Tablet oder Rechner. Und Internet hat, weil wieder irgendein Erhöhung der Benutzererfahrung-Lizenz-Abo-Kram nötig ist
DMX hat Jahrzente gut überdauert, Insolvenzen von Herstellern und Pionieren verkraftet. Kann man ja gerne mal ablösen, aber dann bitte durch etwas, was jeder nachbauen kann und darf. So entsteht ein Ökosystem und Vertrauen. Und den Vorteil hätte ich gerne als Erstes!
Eigentlich klappt es mit DMX, ner Portion Artnet, WDMX und einer Prise RDM ganz gut - und wo nicht haben wir Material und Kabelfehler und menschliche Aufbaufehler (wobei RDM da hilft und wo nicht, muss man eh zum Gerät). Okay, Redundanz wäre demnach ein Pluspunkt! Aber den Aufwand zahlt heute auch nicht jeder.
Ich finde DMX als elektromechanische Grundlage auch nicht so schlecht,
das geht vom Klingeldraht bis Druckluftschlauch fast überall durch.
(Auch wenn man inzwischen tatsächlich deutlich mehr Kanäle und damit Zuleitungen benötigt.
Zu meiner aktiven Zeit waren +/- 30 Kanäle das Maß der Dinge für den heißen Scheiß, das ist heute scheinbar eher der Basic-Mode in einem LED Floorspot... )
Was ich schon damals komplett vermisst habe war eine Möglichkeit die Daten aus dem Lichtplot direkt mit der Lampe zu kommunizieren, also DMX-Adresse, DMX Universum, Modus, Laka/Steckplatz, Orientierung/Frontpfeil.
Das sind auch heute noch kilometerweise Gaffastreifen auf denen die Schrift verwischt, oder beschissen zu lösende Klebeetiketten, und auch RDM kann mWn. das nicht alles abdecken.
Irgendeine Schnittstelle wäre geil, um der Lampe auch im stromlosen Zustand diese Infos mitzuteilen und im Display zu verankern.
Dann geht eine Crew rum und bämselt die Lampen ans Rig, und ein Kollege dackelt mit seinem Tablet hinterher, verbindet sich kurz mit jeder Lampe (per IR, NFC, WLAN, Bluetooth, USB, QR-Code scanner, Whatever), markiert die Lampe im Lichtplan, und überträgt die Einstellungen und Zusatzinformationen direkt auf die Leuchte. Idealerweise eine mit Akkupuffer, damit das auch ohne Strom geht.
Vorteilhafterweise geht das auch anders herum, z.B. um im Servicefall die Austauschlampe einfach nachkonfigurieren zu können, oder sich im RIg auf der Lampe sitzend die Daten zur Fehlersuche zu schnappen.
Weiterer Vorteil wäre, an der bereits hängenden Lampe den Steckplatz/Laka auslesen zu können, Dann muss man beim Verkabeln keinen Plan mehr mitschleppen, bei größeren Nummern sollte die Plugbox ja +/- 5m in der Nähe hängen.
Es gibt immer wieder nette Nischen Lösungen die immense Vorteile bieten. Da es Nischen sind kann man entweder auf inselösung gehen oder man verzichtet auf Nische!
Der Anteil an vas wo man nicht mit 2 artnet kreisen auskommt dürfte unter 15% aller Baustellen sein. Nur für diese Baustellen dürfte so ein System interessant sein. Für alle anderen bremst es aus!
Es bietet Optionen die man schlicht nicht braucht und erfordert einen Spezialisten der das System kann.
Wer hat auch die preproduction Zeit um sowas auch noch vorzubereiten?
Es gibt ja jetzt schon zu wenig personal.
Ich sehe eine sinnvolle Beschleunigung in W-DMX. Das spart viel Zeit ein. Wenn es im Theater eine wichtige posi zu beleuchten gibt, dann hänge ich 2 Lampen, eine als spare
Irgendeine Schnittstelle wäre geil, um der Lampe auch im stromlosen Zustand diese Infos mitzuteilen und im Display zu verankern.
Ich bin da gerade an so einer Lösung (Magnolinq) mit dem Fraunhofer IIS dran (das sind die mit dem MP3). Man nutzt die in jedem Handy vorhandene induktive Schnittstelle zu Hörgeräten um Daten zur Konfiguration zu übertragen. Zwar nur mit 1.200Baud aber für den Zweck der Konfiguration reicht es.
Im Gerät brauchst du nur einen Schwingkreis und einen Microcontroller mit einem Komparatoreingang. Software gerade mal 2kByte und 200Byte RAM - kostet also fast nix, hat jedes erhältliche Handy, da in USA verbindlich vorgeschrieben. Du brauchst keine App, musst also nix installieren, der Browser reicht.
Auf dem Forentreffen in Heilbronn hatte ich es kurz gezeigt - wäre das was dafür?
Da gibt's schon eine sinnvolle Implementierung im DALI-Standrad. Es gibt I²C EEPROMs die eine NFC-Schnittstelle haben. Diese lassen sich mit jedem Smartphone im stromlosen Zustand beschreiben. Das ist dafür die perfekte Lösung.
Ich bin da gerade an so einer Lösung (Magnolinq) mit dem Fraunhofer IIS dran (das sind die mit dem MP3). Man nutzt die in jedem Handy vorhandene induktive Schnittstelle zu Hörgeräten um Daten zur Konfiguration zu übertragen. Zwar nur mit 1.200Baud aber für den Zweck der Konfiguration reicht es.
Im Gerät brauchst du nur einen Schwingkreis und einen Microcontroller mit einem Komparatoreingang. Software gerade mal 2kByte und 200Byte RAM - kostet also fast nix, hat jedes erhältliche Handy, da in USA verbindlich vorgeschrieben. Du brauchst keine App, musst also nix installieren, der Browser reicht.
Auf dem Forentreffen in Heilbronn hatte ich es kurz gezeigt - wäre das was dafür?
Ich bin leider sowohl auf der Software- wie Hardware-Seite raus, und habe dafür auch nicht die Ressourcen.
Wenn müssten sich da ein (paar mehrere) Hersteller dranmachen und das voran treiben - keine Ahnung wie groß der Leidensdruck (oder das Verständnis für die Thematik) in der Branche dafür wirklich ist. Der Erfahrungs- und Erwartungshorizont ist ja in unserer Branche sehr breit aufgespannt ![]()
Evtl. wäre Roxx dafür eine Anlaufadresse, die sind erst seit kurzem auf dem Markt, sitzen in Deutschland und haben sich recht solide im Markt positioniert.
Die haben vielleicht genug Innovationsdrang um was neues auszuprobieren .
https://roxxlight.com/de/impressum/
Was soll denn das Magnolinq für einen Vorteil gegenüber NFC haben?
Junghans macht so was ähnliches. Die piepsen das DCF77-Signal mit ihrer App, falls man sich gerade in einem Teil der Erde aufhält, in dem es keine Zeitsender gibt. Da ist die Schnittstelle halt durch die Uhr vorgegeben. Aber wenn man ein Produkt entwickelt, das induktiv konfiguriert werden soll, dann sehe ich keinen Grund etwas anderes als NFC zu nutzen.
Du kannst einfach ein Soundfile abspielen ohne irgendwelches Schnittstellengedöns, auch mit Omas Küchenradio. Dazu muss das File nichtmal auf deinem Device sein, Du kannst es z.b. direkt von einer Homepage abspielen .
Und die Hardware kostet im vermutlich einstelligen Centbereich.
OK, aber das ist hier ja nicht Zielführend. Ich will die Geräte ja individuell konfigurieren.
könnte einen Workaround geben der den Empfang für ein paar Sekunden freigibt.
(z.B. wenn das Display gerade aktiviert wurde - das ist ja zum Schonen des Akkus bzw. aus optischen Gründen im Betrieb normalerweise aus).
Aber ganz ehrlich - ich glaub eh nicht so recht dass die Branche einen übegreifenden Standard (für irgendwas...) auf die Kette bekommt. Dazu sind einige Firmen zu groß, andere zu klein, und ganz viele nur Trittbrettfahrer die billig kopieren und sich nicht an normativen Prozessen beteiligen werden.
Bei Robe habe ich das doch schon mal gesehen: https://www.robe.cz/innovation/robe-nfc-controller-and-app
NFC & Lampe kann Stromlos bleiben zum programmieren.
Was soll denn das Magnolinq für einen Vorteil gegenüber NFC haben?
Junghans macht so was ähnliches. Die piepsen das DCF77-Signal mit ihrer App, falls man sich gerade in einem Teil der Erde aufhält, in dem es keine Zeitsender gibt. Da ist die Schnittstelle halt durch die Uhr vorgegeben. Aber wenn man ein Produkt entwickelt, das induktiv konfiguriert werden soll, dann sehe ich keinen Grund etwas anderes als NFC zu nutzen.
Na ja, Vorteil ist, du musst keine App installieren, Browser reicht und ganz wichtig: Du brauchst keine Funkzulassung für dein Gerät.
OK, aber das ist hier ja nicht Zielführend. Ich will die Geräte ja individuell konfigurieren.
Da du magnetisch einkoppelst musst du in der Nähe des zu konfigurierenden Geräts sein. Aber das ist bei NFC genauso, da hast du ähnliche Reichweiten.
Magnolinq ist eher etwas für ultra-low-cost. Also zum Beispiel für die Weihnachtsbeleuchtung der du die Uhrzeiten weitergeben möchtest, an denen sie an oder aus gehen soll.
Entwickelt wurde es ursprünglich, um Zugangs- oder Konfigurationsdaten individuell zu übermitteln. Z.B. dem Heizungsventil das WLAN-Passwort übermitteln ohne dass du dich umständlich beim WLAN des Ventils anmelden musst usw.
Bei Robe habe ich das doch schon mal gesehen: https://www.robe.cz/innovation/robe-nfc-controller-and-app
NFC & Lampe kann Stromlos bleiben zum programmieren.
ETC, Ayrton, Martin, GLP, Elation, ... können einige und schon länger als die Tschechen. Der ETC Talen hat noch nicht mal mehr ein Display.