Moin,
Folgendes Problem:
2 Moving Heads mit je 800W Verbrauch an einer Phase, 9 LED-Fresnell mit je 200 Watt an einer anderen Phase. Beides löst den jeweiligen B10-Automaten aus.
Hab dem Elektriker vorgeschlagen, statt B C-Automaten zu verbauen. Der stellt sich bisher quer und macht die Hersteller dafür verantwortlich, dass die Geräte sich nicht im Nulldurchgang einschalten. Damit ist mir natürlich wenig geholfen.
Gibt es eine Faustformel, wie hoch der Einschaltstrom ist?
Hat wer 'ne Idee, wie ich ihn überzeugen könnte?
Sind Schuko-Einschaltstrombegrenzer sonst das Mittel der Wahl?
Einschaltstrom von LEDs löst LS aus
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Weißt du, was der Grund für die B10- Automaten ist?
Ansonsten sollte ein Einschaltstrombegrenzer helfen, ggf. auch ein 'Einschalt Sequenzer'.
Und Nulldurchgang nutz beim Schaltnetzteil nix
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Ja... Er will es "nicht auf die Spitze treiben", deswegen erstmal keine C-Automaten. Er ist manchmal etwas eigen, aber nun gut.
Nun werden erstmal B16-Automaten verbaut, warum da 10er verbaut sind, konnte er sich auch nicht mehr erklären.
Abwarten.. -
Vielleicht einen anderen Elektriker beauftragen, der jetzige scheint wenig geschäftstüchtig zu sein.

Wie TomyN sagt das hat absolut nichts mit Nulldurchgang zu tun. Das sind die Eingangskondesatoren der Netzteile.
Spricht wieder gegen den Elektriker, das ist seit Jahren ein bekanntes Problem, auch in der konventionellen Haustechnik.
Einschaltstrombegrenzer kaufen (Die große online Buchandlung mit A ist dein Freund) oder halt den "Fachbetrieb" wechseln.
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Der ist hier festangestellt und wird es bis zu seiner Rente bleiben.
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"nicht auf die Spitze treiben"
Schöne Umschreibung für seinen Job nicht richtig machen...

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Schöne Umschreibung für seinen Job nicht richtig machen...

Oder er weiss von Mängeln in der nachfolgenden Verkabelung über die seit Jahrzehnten stillschweigend hinweg geschaut wird um eine fällige Totalsanierung zu vermeiden...
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Der ist hier festangestellt und wird es bis zu seiner Rente bleiben.
Dann toi, toi, toi.
Vielleicht lässt du ihn das mal lesen?
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Oder er weiss von Mängeln in der nachfolgenden Verkabelung über die seit Jahrzehnten stillschweigend hinweg geschaut wird um eine fällige Totalsanierung zu vermeiden...
Ja, kenn ich auch einige Häuser, sehe ich ein. Entwicklungsland Deutschland sage ich dazu.
Aber gerade dann muss man meiner Meinung nach noch besser in seinem Job sein. Ma könnte ja auch wenn nur die hier beschriebenen Lasten anliegen, 1,8 kW und 1,6 kW, für beide Kreise je einen C8A Automaten einsetzen.
Edit: z.B. für den Fall das der Querschnitt, bzw. Leitungslänge der begrenzende Faktor ist.
Lösungen gibt es viele, man muss nur auch eine finden wollen.
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Problem ist wahrscheinlich der Innenwiderstand (und damit der begrenzende Kurzschlussstrom) da können durchaus auch externe Faktoren eine Rolle spielen.
Und noch eine kleine Frage an den Elektriker:
Mindestwert Kurzschlussstrom für B10: 10A * 5 = 50A
Mindestwert Kurzschlussstrom für C10: 10A * 8 = 80A
Mindestwert Kurzschlussstrom für B16: 16 A* 5 = 80A
Mindestwert Kurzschlussstrom für C16: 16A * 8 = 128A-> Wenn er bereit ist einen B16 einzubauen, dann hat der da die gleichen Anforderungen an den Schleifenwiderstand wie beim C10, lässt aber eine höhere Dauerbelastung zu als mit dem C10, die resultierende Schutzwirkung ist also mit dem B16 keinesfalls besser als mit dem C10, sondern eher umgekehrt.
Aber der B16 ist halt der billigste Leitungsschutzschalter auf dem Markt
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Naja zum Einschaltstrom gibt es keine direkten Faustformeln, aber bei besseren Herstellern durchaus Hinweise mit Strom und Zeit bzw. Anzahl der Geräte je nach Automat.
Bei neun Geräten würde es helfen, die ggf. zu teilen bzw. einen weiteren Schalter dazwischenzusetzen (so als einfache Variante, wenn man an die Zuleitung kommt). Das zwei Heads alleine den B-Automaten auslösen ist aus Erfahrung und Gefühl schon selten - da würde ich mal Automat tauschen oder das Gerät anzweifeln.
Ansonsten gibt es manchmal schon gute Gründe warum dort genau diese Automaten verbaut sind... also nicht pauschal drauf rumhacken oder so.
Uuuuund: Wenn hier die Installation vom Veranstaltungstechiker, aka Fachkraft bzw. Elektrofachkraft für bestimmte Tätigkeiten brav errichtet ist/wäre... dann lässt sich dem freundlichen Herren ja auch ziemlich viel Argumentation nehmen: "Ich habe da mal gemessen und überschlagen, danach wären die anderen Automaten auch okay. Könnten wir die tauschen oder was spricht dagegen?!"
Man macht sich nicht immer Freunde wenn man einen Installationstester besitzt (und vielleicht noch Fehler anspricht) - wird aber danach in der Respektstufe meistens doch befördert.
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Mindestwert Kurzschlussstrom für B10: 10A * 5 = 50A
Mindestwert Kurzschlussstrom für C10: 10A * 8 = 80A
Mindestwert Kurzschlussstrom für B16: 16 A* 5 = 80A
Mindestwert Kurzschlussstrom für C16: 16A * 8 = 128APS:
Kurzschlussstrom für C-automaten 10* In
also 100A für c10 und 160A für c16
ansonsten Korrekt
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Und noch eine kleine Frage an den Elektriker:
Mindestwert Kurzschlussstrom für B10: 10A * 5 = 50A
Mindestwert Kurzschlussstrom für C10: 10A * 8 = 80A
Mindestwert Kurzschlussstrom für B16: 16 A* 5 = 80A
Mindestwert Kurzschlussstrom für C16: 16A * 8 = 128A-> Wenn er bereit ist einen B16 einzubauen, dann hat der da die gleichen Anforderungen an den Schleifenwiderstand wie beim C10, lässt aber eine höhere Dauerbelastung zu als mit dem C10, die resultierende Schutzwirkung ist also mit dem B16 keinesfalls besser als mit dem C10, sondern eher umgekehrt.
Aber der B16 ist halt der billigste Leitungsschutzschalter auf dem Markt
Oder man hat einfach einen RCD...
Korrigiere: Man braucht sowieso einen RCD, wenn man hier irgendetwas verändert.
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Der RCD hat doch eine komplett andere Aufgabe & Funktion...

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PS:
Kurzschlussstrom für C-automaten 10* In
also 100A für c10 und 160A für c16PPS
Und auch das ist ja auch der rechnerische Wert ohne Kompensation von Messungenauigkeit.

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Der RCD hat doch eine komplett andere Aufgabe & Funktion...

Jein.
In Stromkreisen mit RCD ist die Messung der Schleifenimpedanz nicht vorgeschrieben, da in diesem Fall der RCD die geforderte Abschaltung bietet. (Edit informativ: VDE 0100-410)
Ist aber in der Praxis natürlich dennoch sinnvoll!
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Sorry, aber wenn eine zu hohe Schleifenimpedanz das Fließen des Auslösestroms im Kurzschlussfall verhindert, nützt ein RCD nix. Der reagiert auf Fehlerströme, nicht auf Kurzschlussströme…
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Kurzschlussstrom für C-automaten 10* In
also 100A für c10 und 160A für c16
Danke für die Korrektur. Hab nur kurz auf eine Grafik geschaut und da die Überlappung von C und K übersehen
Somit könnte der Elektriker Recht haben.
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Sorry, aber wenn eine zu hohe Schleifenimpedanz das Fließen des Auslösestroms im Kurzschlussfall verhindert, nützt ein RCD nix. Der reagiert auf Fehlerströme, nicht auf Kurzschlussströme…
Das ist richtig und habe ich auch nie bezweifelt!
Es ging ja aber um die Aufgabe und die ist halt beides, zusätzlicher Schutz und Schutz durch automatische Abschaltung.
Letzteres muss durch die Abschaltzeit nachgewiesen werden (TN-Systeme, L-PE max 0,4s bei 230V).
Dies kann auch über die RCD Auslösezeit-Messung erfolgen.
Das setzt aber natürlich vorraus das die Auswahl und fachgerechte Installation aller verwendeten Komponenten überprüft wurde. Insbesondere bezüglich Stombelastbarkeit und Spannungsfall.
In dem Fall kann die Schleifenimpedanz auch rechnerisch nachgewiesen werden.Edit: Hier habe ich einen Fehler gemacht: der Innenwiderstand darf rechnerisch nachgewiesen werden, die Schleifenimpedanz muss immer gemessen werden, allerdings nicht zum Nachweis der automatischen Abschaltung.
Das soweit zur Theorie.
Es kommt ja auch auf die persönliche Erfahrung/Einstellung an. Und auf das was, wie, womit und mit wem man die Anlage baut.
Meine Meinung jedenfalls.
Ich selbst messe immer die Schleifenimpedanz, gerade bei uns mit den C Automaten staunt man oft was da so rauskommt.
Und mal Hand aufs Herz, leider ist man mit der Anlagenprüfung auch 2024 immernoch ein Exot in unserer Branche und man Staunt auch oft was sich so Fachkraft nennen darf. Empfinde ich in meinem Einzugsgebiet auf jeden Fall so.
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Als Ergänzung und SEHR verkürzt:
Schleifenwiderstand: Messung zwischen L und PE =Erdschluss(strom) -> Da nützt ein RCD etwas bei Fehlerströmen, ohne RCD muss die Sicherung her halten.
Netzinnenwiderstand: Messung zwischen L und N = Kurzschlussstrom -> RCD nutzlos, hier zählt der Kurzschlussauslösestrom der Sicherung wie oben schon erwähnt.
Charakteristik B = 5 x Inenn, C = 10 x Inenn, jeweils x 1,5 als Sicherheitsfaktor
Beispiel B16: 5 x 16 A x 1,5 = 120A Kurzschlusstrom der in der Netzinnenwiderstandsmessung mindestens erreicht werden muss.
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