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IDN HICON Female XLR

  • guma
  • 14. Februar 2025 um 19:31
  • guma
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    • 14. Februar 2025 um 19:31
    • #1

    Vorbemerkung:

    Ich schleppe selbst auf Gigs, auf denen ich 'nur' mische, immer einen eigenen Mikrokabelsatz mit….aus Erfahrung, Perfektionismus, Mißtrauen … wie ihr wollt und meistens nutze ich den auch. Bei Festivals, bei denen das logistischer Unsinn ist, schaue ich mir mindestens an, ob die Kabel ordentlich, nicht überaltert, mißhandelt, Chinawegwerfware, bunte Schüttung, bunte XLR Herstellermischung sind. Folgende einfache Erkenntnisse zur Funktionalität haben sich bei mir eingeprägt:

    • Keine XLR-Hersteller mischen! Das geht 99 mal gut und beim 100sten gibts doch ein Kontaktproblem.

    • Keine billigen Steckverbinder-Kopien! Ich nutze nur Neutrik und Switchcraft.

    • Der Gummiring im female XLR hat essentielle Funktion! Die Verriegelung wird ohne den festen Sitz, den der Ring erzeugt, unzuverlässig!

    • Kabel, bei denen der Ring fehlt, werden aussortiert, NICHT BENUTZT!

    Im ehemaligen Heimatvenue existiert ein Rudel HICON bestückte Kabel, bei denen bei der Hälfte oder mehr der besagte Gummiring fehlt, was mehrere Generationen von VT möchtegern Capos nicht gestört hat, bei mir aber immer den 'Weglege'- oder wenn viele Kabel benötigt wurden, den 'ich nehm lieber meine' Reflex ausgelöst hat.

    Letzten Montag anderes, sehr schönes Venue aber gleiche 'HICON ohne Ring' Beimischung und ein Helfer, dem ich mein Mißtrauen nicht verdolmetscht habe. Mitten im Lieblingstitel und dem folgenden Drumsolo Snare Top weg =O Schnell aus dem bottom noch so eine nicht so schöne Ersatzsnare gebastelt und dann auf der Bühne den neben der Snare liegenden HICON gefunden, gedacht naja den hat der Helfer nicht richtig gesteckt, gesteckt, auf Zug geprüft, passt … in der Zugabe bald darauf poppt der HICON wieder aus dem Audix D3, das noch nie einen XLR freiwillig losgelassen hat … jetzt dämmerts: da fehlt der Gummiring.

    Leute, das letzte Mal, dass ich dieses Erlebnis hatte liegt > 30 Jahre zurück, damals ein wirklich demolierter Switchcraft und seither gehört das ganz klar zu den vermeidbaren Fehlern und nein, das gehört für mich nicht unter 'das reale Leben' wie der gute Billbo sicher ausgeführt hätte. ;)

    Für mich gleich vier mal ärgerlich: Premiere in besagtem Venue, bekanntes Problem, nicht Einhalten meiner eigenen Regeln weil: „Boah wassndas fürn Spast, der seine eigenen Kabel bei uns ausrollt“ oder „der spinnt, bei uns funktionieren die HICONS immer“ und so weiter so fort…

    Aufnahme verhunzt,

    Drummer traurig und natürlich

    Haustechnik: Den Fehler hatten wir noch nie! Kotz.

    Also bei den aktuellen HICONs never die basic Variante! Die aktuelle Pro Variante sieht, was Verriegelung und den Elastomer-Ring angeht „Neutrikähnlicher“ aus aber ich werde das in meinem verbleibenden Tontechnikerleben bestimmt nicht mehr testen!

  • robert müller
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    • 14. Februar 2025 um 20:52
    • #2

    Wobei ich sagen muss, dass ich bei den Neutriks noch nie ein Problem mit der Verriegelung hatte, wenn die Gummidichtung fehlt. Die saßen einfach schon immer satt im Gegenstück.

    Gibt's diese Dichtung eigentlich auch einzeln? Abgesehen davon sind die Neutriks meiner Meinung nach nämlich fast unzerstörbar.

  • julian-k
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    • 14. Februar 2025 um 21:51
    • #3

    Ich habe mir die Pro für meine neuen Adapter bestellt, die sehen gut aus. Mit den Seetronic im Bestand habe ich aber auch keine Probleme.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • uchrisu
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    • 14. Februar 2025 um 22:57
    • #4

    Mit Seetronic habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Wo die Neutriks sich oft verhaken oder nur mit Kraftaufwand in Buchsen wollen, dann aber doch irgendwie wackelig wirken, sind die Seetronics irgendwie deutlich passgenauer.

  • SaxoFOHn
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    • 14. Februar 2025 um 23:48
    • #5

    Ich löte alle meine Kabel selbst und verwende für Audio ausschließlich die XX-B Variante mi vergoldeten Pins.

    Für DMX nehme ich die Stecker/Kupplungen mit silbernen Gehäuse, da kann ich gleich unterscheiden..

    Und bei beiden Variationen sind die Längen sind farbcofiert.

    Ihr müsst nur GUT spielen.

    Laut mach ich dann schon...

  • julian-k
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    • 14. Februar 2025 um 23:52
    • #6

    Ergänzend, ich habe gerade mal nachgeschaut, zum Pulverbeschichten muss ich die Gummis ja runter nehmen, dafür habe ich so ein Zahnarzt Werkzeug mit Haken, bei den Neutrik geht der Gummi tatsächlich am schwersten runter. Die Adapter werden übrigens pink, mit weißen Kabeln :love:

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

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  • gert
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    • 15. Februar 2025 um 07:48
    • #7
    Zitat von julian knödler

    Die Adapter werden übrigens pink, mit weißen Kabeln

    Was man alles machen muss damit der Kram nicht geklaut wird. :love: :love:

    Practice, Practice, Practice

  • Felix_
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    • 15. Februar 2025 um 09:53
    • #8

    Vor zwei Jahren ist mir mal der XLR-Stecker aus dem D6 in der Base gerutscht - zum Glück beim letzten Song, aber dank Plexiglas-Wand vor dem Drumkit konnte man auch nicht "mal eben" hin um den wieder rein zu stecken. Welche Stecker da im Einsatz waren, kann ich allerdings nicht mehr sagen...

  • niggles
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    • 15. Februar 2025 um 10:51
    • #9
    Zitat von SaxoFOHn

    Ich löte alle meine Kabel selbst und verwende für Audio ausschließlich die XX-B Variante mi vergoldeten Pins.

    Die mag ich gar nicht. Erstens hat die XX-Version mit der breiten, dreieckigen Entriegelungstaste genau das hier beschriebene Problem dass sie in manchen Mikros nicht vernünftig hält, und zweitens bringen Goldkontakte nur was wenn beide Seiten vergoldet sind. Für mich gibts bei Audio immer noch nur ein brauchbares XLR-Weibchen: NC3FX.

    Hicon, Rean, Alcatel, China-Billo diverser Marken, "innovative" Lösungen wie die komischen Teile mit dem Gelenk in der Zugentlastung von Planet Waves/D'Addario: alles schon probiert, taugt alles nix.

    Bei Switchcraft A3F hab ich inzwischen den Eindruck dass die Qualität deutlich nachgelassen hat, und die Zugentlastung mit der Schraube war mir schon immer zu wartungsintensiv.

    Und ja, der Gummiring am NC3FX ist Pflicht und darf auch nach 10 oder 15 Jahren mal erneuert werden. Der bringt eine Vorspannung auf den Haken die verhindert dass sich die Verriegelung bei heftigen Schlägen oder Vibrationen löst.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • guma
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    • 15. Februar 2025 um 11:14
    • #10

    Der Zusammenhang zwischen dem Gummi/Elastomer-Ring und dem Sitz des female XLR ist ja lange bekannt. Wenn der fehlt, hat der XLR je nach Gegenstück im Mikro Spiel, wobei die bewährten Markenmikrofonhersteller selbst schon sehr darauf achten, dass zumindest die Verriegelung mit den Marken-XLRs sauber funktioniert.

    Der Ring kompensiert die geringen Unterschiede zwischen den Mikroherstellern.

    Solange der Female XLR bei verlorenem Ring vibrationsfrei im Mikro sitzt und die Verriegelung auf Zugprobe geschlossen bleibt, gibt es wahrscheinlich kein Problem. In meinem Fall war das Mikro jedoch mit einer Se Electronics Clamp an der Snare befestigt. Dann genügt das Spiel bei fehlendem Ring + die Toleranz, die sich der Billighersteller für die Form des Schnäppers und die Rückstellfeder gönnt, damit die Snareschläge den XLR aus dem Mikro befördern. An einem Gesangsmikro das bewegt oder auch nur im Stativ befummelt wird, möchte ich den XLR ohne Ring auch nicht haben.

    Ganz sicher muss man dem HICON vorwerfen, dass der Ring zumindest bei der Basic Variante leicht kaputt oder verloren geht. Dafür spricht meine “Sichtungsstatistik”. Was die Ausführung der Verriegelungsmechanik noch dazu beiträgt, kann ich nicht sagen.

  • guma
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    • 15. Februar 2025 um 11:22
    • #11

    niggles

    100% meine Meinung, der “alte” Neutrik ist der Beste und ja auch der braucht für 100% Funktion den vorhandenen, intakten Elastomer-Ring!

    Ich kaufe auch heute noch immer den NC3FX ;)

  • audiobo
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    • 15. Februar 2025 um 11:25
    • #12

    Dazu kommt, dass sich schon aus dem ein oder anderen Hicon die Verriegelungstaste selbstständig entfernt hat.

    Bei den Buchsen hatte ich damals auch irgendein Problem - ich glaube der Kunststoff der die Pins hält war beim löten ruckzuck weggeschmolzen.

    Preislich sind die jetzt auch nicht so attraktiv, dass ich dafür irgendein Ungemach riskieren würde.

  • floger
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    • 15. Februar 2025 um 11:29
    • #13

    Bisher hatte ich nur bei Amphenol das Problem, dass sie bei einem Mikrofon nicht einrasteten.

    Ich finde die alten Neutrik irgendwie fummelig im Vergleich zu den neuen. Funktionieren tun beide.

    Hicon hatte ich bisher nur in der Hand, aber nicht im Einsatz. Dafür aber einen Billigstecker der am Zoom H4 einfach gar keinen Kontakt hatte.

  • wora
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    • 15. Februar 2025 um 13:11
    • #14
    Zitat von niggles

    Und ja, der Gummiring am NC3FX ist Pflicht und darf auch nach 10 oder 15 Jahren mal erneuert werden.

    interessant, über den ersatz dieser gummiringe hab ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht. ich habe noch etliche kabel von meinem ersten kabelsatz im einsatz, die sind jetzt über 30 jahre alt... da muss ich doch echt mal nachschauen, wie es dort um die gummis bestellt ist (porös? risse?)

    ich nehme an, dass man diese ringe nachkaufen kann. kennt jemand die produktbezeichnung?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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    • 15. Februar 2025 um 13:14
    • #15

    Ich glaub "Neutric Damping Ring X-Series" (allerdings ohne Gewähr)

  • Marcel
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    • 15. Februar 2025 um 13:47
    • #16
    Zitat von Herr Nink

    Ich glaub "Neutric Damping Ring X-Series" (allerdings ohne Gewähr)

    Damit findet man die Dinger auf jeden Fall beim großen T. Bei Neutrik selbst interessanterweise nicht.

    Ich hatte beim Gig bislang zum Glück noch keine Probleme mit herausfallenden Steckern. Aber danke für den Hinweis, ich werde das auch mal genauer beobachten!

    Die einzigen Probleme die ich bislang hatte waren ein Amphenolstecker in einer uralten Endstufe der sich nicht mehr lösen lässt und wahrscheinlich heute noch da drin steckt - Zeug von befreundeter Band, das Kabel haben sie selbst gesteckt Jahre bevor ich das mal zu Gesicht bekam.

    Und ein Drummer hat ein LD HPA 1 kabelgebundenes Beltpack für sein In Ear. Da rasten interessanterweise nur Neutrikstecker ein, die anderen Modelle die bislang greifbar waren gar nicht.

  • test
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    • 15. Februar 2025 um 19:30
    • #17

    ich verwende nur neutrik. aber das da mal ein kabel aus welchem grund auch immer nicht wollte, da kann ich mich nicht drann erinnern. das ging entweder sofort nicht oder es lief eben alles durch.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Licht_01
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    • 15. Februar 2025 um 19:56
    • #18

    Ich kann da Seatronic als Tipp geben, die nutze ich viel und ohne Probleme (Aber bisher nur 5 Pol für Combi-Kabel)

    Wobei wir Hicon tatsächlich hauptsächlich bei Mikro Kabeln nutzen, sind die fertigen von Sommer mit dem Stage22 und auch da bisher noch nie Probleme gehabt.

  • wora
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    • 15. Februar 2025 um 20:47
    • #19

    herausfallende XLR hatte ich in meinem leben zwei mal:

    beide male fielen sie aus einer beyerdynamic MKV mikrofonklemme. diese hat den XLR Abgang nach unten und wenn die hands die kabel nicht richtig einrasten, dann ist das herausfallen vorprogrammiert. egal, ob Neutrik stecker oder nicht ;)

    in aller regel nutze ich ebenfalls Neutrik. aber ich habe auch ein paar adapterkabel mit den Hicons von sommer. diese funktionieren bei mir bisher unauffällig.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • niggles
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    • 15. Februar 2025 um 21:13
    • #20

    Beyer ZSH20 ist auch so eine grandiose Fehlkonstruktion. Geht nur mit NC3FX, Cannon Original oder Switchcraft, und auch nur dann wenn man mitdenkt und den Entriegler von unten sauber im Schlitz der Innenhülse versenkt. Keine Chance mit NC3FXX oder ähnlichem.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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