wegen der einschaltsröme haben wir nur c automaten.
Aber gibt es den einen Verbraucher, der einen so hohen Einschaltstrom zieht, oder kann man das Problem auch einfach dadurch lösen, dass man weniger davon anschließt?
wegen der einschaltsröme haben wir nur c automaten.
Aber gibt es den einen Verbraucher, der einen so hohen Einschaltstrom zieht, oder kann man das Problem auch einfach dadurch lösen, dass man weniger davon anschließt?
Die Verstärker lösen eben c Automaten nicht aus.
Das mit den einschaltströmen ist auch lange nicht mehr vorgekommen. Ich sehe mich aber außerstande über 100 c Automaten zu tauschen. Einen sicherheitsgewinn sehe ich darin jedenfalls nicht.
Das meiste Kabel ist auch 2,5qmm..
Es ist ja auch garnicht so einfach eine Situation zu bauen wo der unterschied zwischen b und c charakteristik zum tragen kommt.
Mir würde da der betrieb einer skyrose einfallen.
Sinnvoller wäre meiner Meinung nach eine N-Überwachung, die im Fehlerfall die Anlage komplett vom Netz trennt.
Was ja auch so ähnlich in der DIN 15767 empfohlen wird.
Aber gibt es den einen Verbraucher, der einen so hohen Einschaltstrom zieht, oder kann man das Problem auch einfach dadurch lösen, dass man weniger davon anschließt?
LED Leuchten. Die Kondensatoren der Netzteiler ziehen kurzzeitig sehr viel Strom zum aufladen. Weniger kann manchmal helfen aber dann muss man noch mehr Stromkreise legen. Alternativ kann man die Leuchten einzeln nacheinander einschalten oder Einschaltstrombegrenzer verwenden. In der Praxis haben sich aber eben besagte MCBs mir C-Charakteristik durchgesetzt.
Und beim Einschaltstrom der Schaltnetzteile hilft in der Praxis (neben einfach nochmal probieren was meistens dann aufgrund der gesättigten Netzteile geht, sinnvoll bauen und genügend gesicherte Abgänge. Hat man genug Automaten kann man sinnvoll bauen und kommt nicht in das Problem. Ab der Größe LED-Wand machen eh passende Verteiler dafür Sinn und sollten im Preis drin sein. Spart viel Ärger.
Ansonsten ein Freund von einigen kleinen Unterverteilungen mit B6 / B10 - für doch mal gaaanz lange FOH oder Outdoor-Strecken. Eine geringe handvoll macht immer Sinn zu haben. Damit schafft man sicher Distanzen die bei Bastelbuden kriminelle Glühdrähte würden.
Will sagen: Du brauchst die Automaten für Deinen Einsatzzweck
Und sollte man in der Praxis seine Aufbauten messen, verrät einem das nach wenigen Veranstaltungen was benötigt ist!
Gibt es eigentlich eine Faustformel für die Dauerbelastbarkeit von Steckverbindern?
Zum Schuko habe ich irgendwo eine (inoffizielle) Angabe von 12A gefunden, zu den Schweizer Steckverbindern sagt man wohl 80% des Bemessungsstromes. (Das wären dann beim T13 8A, abgesichert ist i.d.R. mit 13A-Automat oder 10A Schmelzsicherung.)
Die Wahl der Sicherung sollte dann ja im Grunde davon abhängig sein, ob man eher Dauerlasten hat (Elektrofahrzeug laden, dauerhaft eingeschaltetes Elektronikgedöns) oder dynamische Lasten, die kurzzeitig mal etwas mehr ziehen (Kreisäge + Staubsauger in der Hobbywerkstatt, Rockshow mit konventionellem Licht, usw.).
Also mir wäre es tatsächlich an vielen Orten (vor allem auch privat) eine Absicherung mit abgelasteten C-Automaten wohler als das übliche B16 bzw. B13-Gedöns. Bei letzteren kann ja tatsächlich mal was wegen Überlastung schön vor sich hin heizen bis es dann mal brennt.
Das gibt dann aber wieder Ärger mit der "2 Kaffeemaschinen + Wasserkocher + Warmhaltplatte auf einer Steckdose"-Fraktion...
Das Problem ist nicht der Stecker an sich sondern der Zustand. So kontaktfedern geben ja auch irgendwann mal auf. Das im Zusammenspiel mit dem leitungsschutz ist es dann.
Bis auf einen verschweißten 32a Stecker ist mir da noch nie etwas aufgeraucht.
Ihr solltet also nicht immer davon ausgehen das die Systeme keine sichheitsreserven haben. Würde der schuko bei 12a überlastet sein, dann hätten wir alle 10a zuhause verbaut. Wer sich mit balkonkraftwerken beschäftigt hat, wiß das beim schuko bei etwa 20a erst Schluss ist.
hr solltet also nicht immer davon ausgehen das die Systeme keine sichheitsreserven haben. Würde der schuko bei 12a überlastet sein, dann hätten wir alle 10a zuhause verbaut.
Der Nennstrom geht wohl von ungefähr 1 Stunde Volllast aus. Dauerbelastung ist dann über mehrere Stunden. Ist halt für die Kontakte selber auch nicht so gut wenn da dauerhaft viel Strom fliesst.
Aktuell durchaus ein Thema beim Laden von E-Autos - wird auch von den Versicherungen thematisiert, insofern sollte man das ernst nehmen.
Und vor allem Zuhause hat man doch oft z.B. die temporäre Situation z.B. Mikrowelle + Wasserkocher + Kaffeemaschine, während gerade die Spülmaschine läuft.
Früher lief ja auch gerne mal die ganze Wohnung (ausser Herd u.ä.) über eine Schraubsicherung, da muss das schon halten, wenn man mal 'ne halbe Stunde lang Vollgas gibt.
dem möchte ich mal widersprechen. der wasser kocher etc. hat alles einen sehr geringen gleichzeitigkeitsfaktor. was da so richtig rein haut ist ein messestand wo morgens um 8 das licht, egal welcher natur, angemahct wird und dann abends um 9 aus und das dann an 5 tagen. das ist der ultimative test.
ihr vergeßt immer den glecihzeitigeitsfaktor. der wasser kocher braucht 3 minuten bis das wasser an ist. die spülmaschine heizt einmal das wasser auch und dann wenig nach. der pizza ofen läuft ja auch nicht ständig mit 16a dreh und vollast. der heizt dann auch nur ab und an nach, wenn der mal nach 10 minuten warm ist.
bei eautos ist der ladestrom für schuko auch auf 2 kw oder 3 kw gedekelt.
ich möchte auch den sehen, der es schafft ohne einen 16a automaten auszulösen, mit einem 2kw wasserkocher, mikrowelle 800w, und 800w spülmaschine und der kaffe maschine alles gleichzeitig ![]()
wäre das alles so furchtbar unsicher, dann hätte schon der normenausschuß da nachgesteuert. der schuko hat sich seit fast 100 jahren sehr bewährt, sonst hätten wir ihn nicht oder es würde ständig wo brennen.
Wer sich mit balkonkraftwerken beschäftigt hat, wiß das beim schuko bei etwa 20a erst Schluss ist.
Kann das sein, das du da etwas verwechselst?
Das Balkonkraftwerk selbst ist auf 800W gedeckelt. Das sind ca 3,5 Ampere die über die Anschlußdose laufen. Die addiert mit den 16A des Leitungsschutzschalters ergeben knapp 20A, welche dann die Leitung maximal belasten könnten, nicht aber die Steckverbindung des Balkonkraftwerks.
Soviel ich weiß, sind die Schukosteckdosen durch die Hersteller auch nur für 16A zugelassen..
Falsch!
Ich stecke das balkonkraftwerk in eine Steckdose, daneben in die Steckdose selber la, stecke ich einen Verbraucher mit 19a. Welche Leistung geht dann durch diese Dose? Der la würde nicht auslösen
Diesen Fall kann der schuko, sonst wären die verboten dafür
Er ist dafür nicht zugelassen, da er laut Datenblatt der Hersteller nur bis 16A freigegeben ist. Ein Verbot ist also gar nicht nötig. Die 16A stehen auch auf allen Schukosteckdosen drauf.
Welcher Verbraucher, der vom Hersteller Original mit Schukostecker für den deutschen Markt ausgeliefert wird und ein VDE Zeichen besitzt, benötigt denn 19A Nennstrom?
Auf Grund des von dir aufgezeigten Falls gab es bereits vor langer Zeit die Diskussion, die Stromkreise von Balkonkraftwerken nur mit 13A abzusichern. Aber auch dabei ging es nur um den Leitungsschutz. Man ging davon aus, das der maximale Gesamtstrom durch mehrere Verbraucher hervorgerufen würde.
Heute wird diskutiert, das sie in Zukunft nur noch über einen seperaten Stromkreis angeschlossen werden dürfen. siehe auch Entwurf für eine neue Norm (IEC 60364-7-751)
Ein 2.5A-Eurostecker ist in einer Schukodose auch mit 16A abgesichert, das macht ihn aber noch nicht zum bevorzugten/zugelassenen Anschlussmittel für einen Backofen.
Irgendwie gerät hier gerade einiges durcheinander...
Ich bin jetzt zu dem Schluss gekommen, dass ich selten so viele Kabel zum Verlängern zur Verfügung habe, dass ein C Automat nicht auslöst. Mein Bauverteiler mit einmal CEE und dreimal Schuko bleibt jetzt C. Und der echte Veranstaltungsverteiler kriegt einmal CEE und dreimal Schuko mit B und zweimal CEE mit C. Damit sind alle Eventualitäten abgedeckt. Außerdem cPot, Zähler und Spannungsüberwachung.
Mess einfach die Schleifenimpedanz und den Netzinnenwiderstand.
Die Messung findet ja auch mit der tatsächlich anliegenden Spannung statt.
Da weißt du genau Bescheid ob alles safe ist. ![]()
Eigentlich erübrigt sich ja die Frage mit der Elektroprüfung, die bei jedem Neuaufbau zu erfolgen hat vor Inbetriebnahme. Die Prüfgeräte sagen dann schon, dass der C-Automat nicht passt wenn die Schleifenimpedanz zu hoch ist.
Und meistens wird der zu hoch sein für C-Automaten mit den üblichen Leitungslängen