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Mein Arbeitsplatz LICHT - Fotos von durchgeführten Beleuchtungen

  • Rebecca
  • 24. November 2025 um 12:51
  • Rebecca
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    • 24. November 2025 um 12:51
    • #1

    Ich fange mal mit Lichtsteuerung und altem an:

    Altes Zeugfoto aus vor DMX Zeiten:

    mein Selbstbau Lichtpult von 1992.

    für Lauflichter gab es ein Modul von Conrad. Für die Dimmung waren eingebaute Kemu Module drin.

    Damit konnte ich 8 Kanäle mit Lauflicht oder Flashtasten steuern oder Dimmen, daraus 2 Gruppen machen und ein Dimmer für Frontlicht. Eine Nebelmaschine war auch mit dran. Von dem Pult ging dann ein dickes 24 x1,5 Kabel weg.

    Wer von euch hatte auch Selbstbauten am Anfang?

    Um die 1997 lernte ich dann DMX kennen und so sammelte ich Pulte die ich mit DMX MERGE Verband:

    Typisch für mich: viele Tasten für den direkten Zugriff, die 76Tasten MIDI Tastatur steuert das Pulsar Masterpiece an.


    Noch später kam dann Chamsys ins Spiel


    LG Rebecca

    4 Mal editiert, zuletzt von Rebecca (24. November 2025 um 14:40)

  • mycrobit
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    • 24. November 2025 um 13:58
    • #2

    Rebecca weil du nach Eigenbauten zum Thema Lichtsteuerung fragst. Weiter vorn hatte ich schon was gepostet, aber mir ist gerade noch was altes untergekommen. Lichtsteuerung für den DJ, leider ohne Gehäuse. Alles mit TTL IC aufgebaut. Übertragung schon mit 0-10V.

  • UweLam
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    • 24. November 2025 um 21:51
    • #3
    Zitat von Rebecca

    Ich fange mal mit Lichtsteuerung und altem an:

    Wer von euch hatte auch Selbstbauten am Anfang?

    und was für welche =O =O =O

    Dies war in den 70er Jahren.

    Das war im Schwerpunkt eine Matrix Steuerung aus Relais.

    Die Siemens Relais gab es aus dem Schrottcontainer vom Fernmeldeamt (war um die Ecke).

    Eigentlich waren die nur für 60V ausgelegt. 230V ging aber auch :/ .

    Natürlich backten die andauern fest. Ich hatte aber immer genug Reserve Relais dabei.

    Die mussten dann zwischen Einleuchten und Showtime ausgetauscht werden (s. zweites Bild).

    Die Frontplatte war nur mit einen Scharnier befestigt, ohne weitete Schrauben.

    So war schnellerer Service möglich.


    Späte 70er

    Dieses Pult hatte mehr Design und was besonders ergonomisch.

    Ich hatte zum Bestimmen der Bohrlöcher für die Flash Taster meine Hand auf das Blech gelegt,

    und an den Fingerspitzen den Bohrpunkt gesetzt.


    Diese Frontplatte existiert heute noch, und steht in meiner Vintage Vitrine.

    Die Faderschlitze habe ich mit einer Stichsäge + Feile erstellt.

    Das ist eigentlich recht ordentlich geworden.


    Die 80er Jahre.

    Dies ist kein Eigenbau, aber es war ein Bausatz. (es gab auch Soundlight Dimmer als Bausatz).

    Das Pult steht auch in der Vitrine, und könnte noch funktionieren.

    Es ist aber seit 30-35 Jahren nicht mehr genutzt worden.

    Das Pult sieht auch noch gut aus, kaum abgerockt. Es ist auch nicht lange Zeit viel genutzt worden.

    Mitte der 80er kam der erster Zero88 Lightmaster heraus. Der war programmierbar und dadurch

    natürlich angesagter als das Soundlight mit seien Diodensteckern.

    Das dazugehörige Fader Pult gibt es auch noch.


    1989.

    jetzt gab es kaum noch Eigenbau.

    Links eine 125A Verteilung (Eigenbau). Die ist heute noch im Betrieb.

    2.v.links oben: ein 0-10V Softpatch mit Bananensteckern (Eigenbau).

    Darunter ein Switchpack (Eigenbau)

    Darunter ein Avolites Dimmer Rack.

    3.v.links: das sind 6-Kanal MA Dimmer (ja, so etwas gab es auch mal Shocked )

    rechts sind Zerro88 Rackmaster Dimmer.

    Auf dem zweiten Bild ist zu sehen, dass wir früher viel Schuko-Hotpatch hatten.

    Dies ist zwar kein Eigenbau, aber es ist die älteste Lichtsteuerung, die ich noch besitze.

    ca. 1974/75

    mfG

    Uwe

  • TomyN
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    • 24. November 2025 um 23:06
    • #4

    Mein erste wirkliche Lichtanlage hab ich gleich mal als Diplomarbeit gemacht :)

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
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  • wora
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    • 24. November 2025 um 23:35
    • #5

    früher hab ich auch mal Licht gemacht.

    zuerst in einer größeren Disco, dann, als ich bei der bühnenbaufirma gearbeitet habe, für eine liveband.

    lichtpult und dimmerpacks waren damals von LLT, die ansteuerung lief mit 0-10V.
    ich hatte da meistens 24 lampen am start, manchmal auch 36. und gegen später waren auch mal ein paar spiegellampen am start.

    gegen mitte der 90er kam dann aber auch immer mehr DMX auf. aber weil damit die lampen im vergleich zur 0-10V steuerung so furchtbar träge reagiert haben, hab ich dann den spaß dran verloren...

    mein job bei der band hat dann ein netter kollege übernommen, der gerne mit chasern gearbeitet hat. jahre später hat mich dann mal einer angequatscht: "schade, dass du das licht nicht mehr gemacht hast. du hast das licht immer passend zur musik gesteuert, nach dir war immer nur noch blinki-blinki..."

    das war ein schönes lob, aber es kam leider zu spät ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    2 Mal editiert, zuletzt von wora (24. November 2025 um 23:54)

  • Marcel
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    • 25. November 2025 um 00:31
    • #6

    Wow, coole Zeitreise hier. Mit alten Tonmöbeln habe ich mich ja schon das ein oder andere Mal beschäftigt, mit Licht allerdings noch nicht. Genial was da Einige schon damals im "Bastelwahn" selbst auf die Beine gestellt haben :thumbup:

    Was Licht und "antike Bedienpulte" angeht, kann ich mich noch an einen Auftritt von ein paar Schulkameraden erinnern die damals eine Band gestartet hatten. Das war in einem Jugendzentrum. Muss so 99...2000 rum gewesen sein. Ich glaube es spielten 4 Bands, ich hatte Interesse an dem ganzen Krempel bekundet also "machst du dann heute Licht"...warum auch nicht?!

    Ich habe dann jedenfalls die selbstgebaute Steuerung des Jugendzentrums kennen lernen dürfen. Das "Pult" hatte ca. einen halben Quadratmeter und war in einem dicken Stahlgehäuse mit Tür um an die Innereien zu kommen - das Gehäuse ist eigentlich für die Wandmontage gewesen und lag dann halt auf dem Rücken auf dem Tisch. War wohl mal ein Schaltschrank und daraus bestanden auch die Taster die seeehr großflächig über die Oberfläche verteilt waren + Neue die man noch hinzugefügt hat. Will sagen: Dicke runde Taster aus der Industrie wie man sie von Schaltschränken / Motorsteuerungen etc. seit Ewigkeiten kennt inkl. passender Glimmleuchten über dem jeweiligen Taster. Dazu einige dicke nachgerüstete Kippschalter und irgendwo am Rand eine winzige Steuerung mit Lichtprogrammen. Ich habe anfangs noch versucht das Licht manuell zu steuern. Da aber die Taster so weit auseinander waren und auch einigen Kraftaufwand beim Betätigen brauchten, habe ich mich dann schnell mit den Lichtprogrammen befasst und die benutzt 8o Immerhin konnte man neben der Programmauswahl (glaube 9 Stück?) auch die Geschwindigkeit über rauf / runter Tasten bestimmen - das war's aber auch. An Licht gabs die üblichen Kannen, irgendwie einen bunten billigen Effekt, ein Strobo und Nebel.

    Woran ich mich sonst noch erinnern kann: "Blos nicht Alles anmachen, sonst wirds dunkel" und das wir den Pultbrocken zu zweit auf den Tisch gewuchtet haben. Wahrscheinlich lebt das Monster auf Grund der Bauweise heute noch :D Bilder gibts davon leider nicht. Keine Ahnung was da drin alles verbaut war, hinten ging jedenfalls ein ziemlich dickes vieladriges Kabel über einen riesigen Multipinstecker raus. Das war meine allererste Begegnung mit Lichtsteuerung. Und auch lustig, dass ich mich noch an so viele Details erinnern kann. PA hatte die Hauptband mitgebracht die später auch eine Verleihbude gegründet hat. Martin Audio Blackline und ein Yamaha 01V. Ich hatte zum Glück damals schon Gehörschutz mit...es war laut...und kreischig. Mit Stöpseln dann angenehm ;)

    Sorry das es nur eine Anekdote gibt, aber die Möglichkeit Fotos zu machen kam erst viiiieeel später auf bei mir. Und selbst dann habe ich oft keine gemacht.

  • Rebecca
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    • 25. November 2025 um 04:08
    • #7
    Zitat von mycrobit

    Alles mit TTL IC aufgebaut. Übertragung schon mit 0-10V.

    Hab ich richtig gesehen, nur Taster?

    Tolle Bilder, danke für die Eindrücke.

    Zitat von UweLam

    Das ist eigentlich recht ordentlich geworden.

    Sieht doch super aus.

    Danke für die Story

  • jakobus
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    • 25. November 2025 um 08:18
    • #8

    Auch von mir ein Danke an UweLam. Ich habe ähnliches in meiner Laufbahn gesehen (aber nicht selber gebaut).

    So ein Schuko-Patchfeld gab es im "kleinen Saal", als ich 2002 in der Location angefangen hatte, ist aber inzwischen Geschichte ...

  • skyper
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    • 25. November 2025 um 08:37
    • #9

    Die Bude bei der ich erste Schritte gemacht hatte verwendete damals isolierte Bananenstecker bzw Laborkabel fürs Hotpatch - war super weil man durch aufeinanderstecken aus einem Dimmerausgang mehrere Harting Eingänge (oder auch Siemens Messerleiste ...) speisen konnte. Allerdings auch anders herum *finger

    Dafür konnte man super Lauflicht von Hand Stecken, wenn man das Lichtpult vergessen hatte... Hüstel...

    Hoffe es gibt nirgends mehr Bildmaterial davon, da ist heute vermutlich schon der Besitz strafbar...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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    • 25. November 2025 um 10:24
    • #10
    Zitat von skyper

    Laborkabel fürs Hotpatch

    [...]

    da ist heute vermutlich schon der Besitz strafbar...

    Bei uns (Elektronikentwicklung) war mal einer von der Berufsgenossenschaft da. Der hat die nicht isolierten Laborkabel begutachtet und nur gefragt ob es hier auch Lehrlinge gibt. Als wir das verneint hatten haben ihn die Kabel nicht mehr interessiert.

    Aber als Hotpatch in freier Wildbahn ist schon eine ganz andere Liga als in einem Labor.

  • treibsand
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    • 25. November 2025 um 11:18
    • #11
    Zitat von skyper

    Die Bude bei der ich erste Schritte gemacht hatte verwendete damals isolierte Bananenstecker bzw Laborkabel fürs Hotpatch - war super weil man durch aufeinanderstecken aus einem Dimmerausgang mehrere Harting Eingänge (oder auch Siemens Messerleiste ...) speisen konnte. Allerdings auch anders herum *finger

    Dafür konnte man super Lauflicht von Hand Stecken, wenn man das Lichtpult vergessen hatte... Hüstel...

    Hoffe es gibt nirgends mehr Bildmaterial davon, da ist heute vermutlich schon der Besitz strafbar...

    Hier hatten etliche die Bananenstecker fürs Softpatch (0-10V), um mit den ersten MA Demultiplexern die Dimmerkanäle anzusteuern.

    Auf der Rückseite gab es dann Schuko Hotpatch - Doppelsteckdose für Single-UP-Dosen in Multiplexbrettchen direkt in die Rackrückseite gebastelt. Dann über Eurostecker auf HAN16. Da wusstest du auch nie, wo die Phase liegt...

    Das war aber schon zu DMX Zeiten, so um 1992 rum. Vorher hab ich mit dem Pulsar Rockdesk gearbeitet. Aber auch mein erstes Pult war eine Eigenbastelei. Damals noch mit Selbstbau-Dimmermodulen aus der ELEKTOR. Vermutlich "303" oder "304 Schaltungen" aus der Stadtbücherei und dem naheliegenden Elektronilädchen.

    Das erste Lastkabel war ein LAPP 18x1,5 aus dem Aufzugsbau, welches ich aus dem Container retten konnte...

    Das war damals aber schon ganz weit vorne. in der Schulaula werkelte Anno 89 noch irgendein Niethammer-"Pult" - also so ein Hammerschlaggrauer Stahlkasten mit Lüftungsschlitzen und ca. 10 Bedienhebelchen. Erinnerte mehr an einen Fahrstand bei der Bundes-/Reichsbahn.

    Mehr als Raumbeleuchtung an/aus, 3 (Profil-)Scheinwerfer je Seite und Fluter an der Bühnenrückwand ging auch nicht.

    Und das bei einem Gymnasium mit Musikzweig, Schulorchester, BigBand, Chor - heute undenkbar. Heute gibt es eine Technik AG und knapp ein Dutzend Schul-Ensambles...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mycrobit
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    • 25. November 2025 um 13:47
    • #12

    Die aller erste "Lichtorgel" zur Schuldisko waren ein paar farbige Lampen welche über Starter von Leuchtstofflampen betrieben wurden. Als Verstärker stand ein RFT MV12 Röhrenamp mit 2x RL84 im Gegentakt (12W) zur Verfügung. Mischpult war Eigenbau.

    Hier noch ein paar Bilder von den Eigenbauten. 6 Kanal Dimmer, erst mit 0-10V (Messerleistenanschluss) und später auch noch mit DMX.

    Scheinwerfer waren in der DDR Mangelware, also wurde selbst gebaut. 8x KFZ Suchscheinwerfer mit 24V 55W Halogen Lampen.

    Dazu das Steuergerät mit einem Monster von Trafo.

  • hp
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    • 25. November 2025 um 14:23
    • #13
    Zitat von mycrobit

    Scheinwerfer waren in der DDR Mangelware

    Damals war irgendwie alles Mangelware :(

    Jede Band / Diskothek hatte eine Eigenbau Lichtanlage ,

    weil so etwas nicht industriell produziert wurde .

    Das ging von den besagten Autoscheinwerfern bis hin zu

    täuschend echt gefertigten PAR64 mit 500 W Fotolampen .

    Thyristoren oder Triacs zum ansteuern gab es aber .

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • MatzeRockt
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    • 25. November 2025 um 19:30
    • #14

    Ich kenn noch die umgebauten Konservendosen in einer Disco bei uns um die Ecke.... Not hat erfinderisch gemacht.

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • TomyN
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    • 25. November 2025 um 19:37
    • #15

    Konservendosenlichter hatte ich auch. Da hängen sogar noch welche im Lager, da kann ich mal Bilder von machen.
    Und auch von den selbstgeschweißten kurbelstativen aus dem guten ST37 :)

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    • 25. November 2025 um 19:49
    • #16

    Mein Vater hatte sowas auch gebaut. Das müsste wohl so gegen Ende der 80er gewesen sein. Sie hatten irgendwelche E27 Spotlampen drin und beleuchteten damit ein Schülertheater (Die Schildbürger). Ich kann mich noch sehr lebhaft daran erinnern.

    Der Ton macht die Musik.

  • skyper
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    • 25. November 2025 um 20:36
    • #17

    Würfel mit 25 cm Kantenlänge aus Spanplatte, an die Hinterwand eine Fassung für Lichterketten geschraubt, passende Trennwand als Stabilisator für das Leuchtmittel und eine farbige Par38 Reflektorlampe rein (oder Folie davor) - links und rechts auf die Bühne gestapelt und los geht's. Tatsächlich nie abgefackelt, aus heutiger Sicht zumindest grenzwertig...

    Oder entkernte Bierkästen, da passen sogar vier von den Par38 Lampen rein. Kann man super Stapeln zum Transport, aber gibt nach dem Umbau kein Pfand mehr dafür *finger

    Später dann drei-Phasen stromschienen mit den gleichen PAR38, die konnte man mit nur einem Kabel aus der Lichtorgel speisen. Der Adapter von drei mal schuko auf einmal CEE wollte aber mit Bedacht gesteckt werden, sowohl was Reihenfolge wie Orientierung betraf um die Feinsicherungen zu schonen. Der spätere Umbau auf 8pol Siemens Messerleiste und aus heutiger Sicht elfenhaarfeinem Lastcore hat die Büchse im liebevoll geschreinerten Sperrholzkästchen auch nur marginal legaler gemacht.

    Trotzdem ist mir über all die Jahre bis auf einen 125er Verteiler mit einer losen Klemme und entsprechendem Kurzschluss auf der Eingangsleitung nie etwas um die Ohren geflogen, selbst als im Laufe der Zeit etwas größere Baustellen rund um den Globus dazu kamen.

    Insofern alles zumindest ein bisschen richtig gemacht :)

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  • Fux
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    • 25. November 2025 um 21:42
    • #18

    1987 in einer Disco mitten in Budapest.

    Die Steuerung der Lichtanlage erfolgte über normale Lichtschalter, die ein hypernervöser Bediener im Rhythmus der Musik betätigte.

    Interessanter fand ich aber den Ton:

    Als Zuspieler zwei Kassettendecks und zum Vorhören hatte der DJ einen Telefonhörer mit einer 6,3mm Klinke, den er abwechselnd in die Kopfhöhrerausgänge der Kassettendecks steckte.

    Die Getränkepreise (0,5- DM für ein Whiskey-Cola) waren aber für eine Großstadtdisco auch entspannt.

    Endstufen waren alle selbstgebaut, wobei die Spannungsfestigkeit der Bauteile die Leistung auf etwa 100W an 8 Ohm beschränkten.

    Insgesamt aber eine wirklich lustige Konstellation und der Beweis dafür, dass mit wirkungsgradstarken Lautsprechern und der nötigen Motivation man auch aus fast nichts mit der nötigen Menge Enthusiasmus etwas machen kann.

    Viele Grüße,
    Fux

  • jakobus
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    • 25. November 2025 um 22:20
    • #19

    und wer kann sich noch an Toni Moff Mollo erinnern?

    Der Licht-Enthusiast stand mit seinem Pult mitten auf der Bühne unter den Musikern und war Teil der Show.

  • UweLam
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    • 25. November 2025 um 23:29
    • #20
    Zitat von mycrobit

    Die aller erste "Lichtorgel" zur Schuldisko waren ein paar farbige Lampen welche über Starter von Leuchtstofflampen betrieben wurden.

    Das hatte ich auch mal. Aber kein Geld für bunte Lampen.

    Dafür gab es auf dem Schrottplatz Auto Rückleuchten.

    Da war nur die Farbauswahl etwas eingeschränkt X( .

    Zitat von skyper

    Die Bude bei der ich erste Schritte gemacht hatte verwendete damals isolierte Bananenstecker bzw Laborkabel fürs Hotpatch - war super weil man durch aufeinanderstecken aus einem Dimmerausgang mehrere Harting Eingänge (oder auch Siemens Messerleiste ...) speisen konnte. Allerdings auch anders herum *finger

    Gab es irgendwelche Bedenken?

    Nachdem sich meine ersten Kabelverbindungen per Lüsterklemme als unpraktisch ergeben hatten,

    habe ich einen budgetorientiert Steckverbinder für meine ersten, selbstgebauten Scheinwerfer (230V) gefunden.


    Ich habe auch noch eine eine alte Scheinwerfer Holzkiste mit 8 bunten Lampen.

    (Es war ganz schön staubig, um die ca. 53/54 Jahre alte Kiste für das Foto hervor zu kramen)

    Von vorne ist es nichts besonderes,

    aber innen ist es interessant.

    Für Fassungen reichte das Geld nicht mehr.

    Aber es gab noch Nägel, Draht und Telefonkabel.

    Zum Lampen wechseln brauchte man immer einen Lötkolben.

    Und schon ganz fortschrittlich mit Multipin Stecker. (230V versteht sich =O )


    Man nehme ein Scheibenwischer Gestänge von einer Ente (für die jüngeren: Auto von Citroën),

    etwas Rohgestänge aus dem Schrottcontainer vom Fernmeldeamt, baue ein Case drumherum.

    Schon hat man 8 PAR36 Schwenkspots.

    Ich hatte das damals im Musikladen im TV gesehen, und dann für einen unbezahlbaren Preis

    (ich glaube 700-1000DM) im Stiers Katalog gefunden.

    Und das Teil funktioniert sogar noch.

    mfG

    Uwe

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