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Hat Shure mit SLX-D+ Sennheisers EW-D/X gekillt?

  • Neuner
  • 19. März 2026 um 14:07
  • Neuner
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    • 19. März 2026 um 14:07
    • #1

    Fast 60Mhz mehr Bandbreite, Showlink, niedrigerer Preis. Solange man nicht mehr als 12 Strecken benötigt führt hier mittlerweile doch nichts mehr als SLX-D+ vorbei, oder? Also sowohl technisch als auch wirtschaftlich. Ja, Sennheiser hat 4h mehr Akkulaufzeit, aber das wiegt die Vorteile nicht mal annähernd auf. Damit EW-D/X da überhaupt wieder ran kommen will müssten die mal locker 30% mit den Preisen runter, sprich nicht mehr als 750€ Brutto pro DX Set mit 945ern drauf und 500€ für das D Set.

    Selbst im eigenen Portfolio von Shure wurde ULX-D und QLX-D davon ausgestochen und durch die ganze WMAS Geschichte wird da mittelfristig auch nichts anderes mehr kommen.

    Wie ist denn eure Meinung dazu?

  • guma 19. März 2026 um 23:34

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • secluded
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    • 20. März 2026 um 08:34
    • #2

    ...ist das der Auftakt zu 'nem Artikel in 'ner Schwurbel-Magazin ?

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • duplobaustein
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    • 20. März 2026 um 10:17
    • #3

    Generell macht Shure Sennheiser in Punkto Funk gerade meier. Haben jetzt auch ein 1HE Rack für 16 bzw. 24 Strecken, nur hier kann man sein altes QLX/ULX/Axxient Equipment weiter verwenden. Im Mittelklasse Bereich fegt SLXD+ alles weg, was es so gibt um den Preis.

    Die Spectera ist super und beeindruckend, hat bei den Einsätzen, die ich gesehen habe, auch sehr gut gespielt. Aber erstens braucht diese massive Anzahl an Kanälen selten jemand und zweitens muss man eben alles neu nachkaufen, Handgurken gibt es noch nicht mal.

    Also derzeit würde ich der Aussage zustimmen.

    music is the best - Zappa

  • Marian Humann
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    • 20. März 2026 um 10:45
    • #4

    Ich habe sowohl Axient Digital als auch EW-DX auf Arbeit. Beide finde ich haptisch eine Liga über SLX-D, letzteres käme für mich nicht in Betracht.

  • SebastianJaeger
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    • 20. März 2026 um 11:08
    • #5

    Marian Humann sehe ich auch so. Axient Digital ist natürlich auch nochmal ne ganz andere Liga als EW DX kostet aber auch Faktor 3.
    Größten Benefit bei der SLX-D+ sehe ich gerade im Show Link Ease Feature, was sich aber ja in der EW DX vielleicht auch noch ergänzen lässt. Der Bluetooth Sync dürfte ja ähnlich funktionieren.

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  • Neuner
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    • 20. März 2026 um 11:42
    • #6

    Also ich glaube Haptik ist wohl der letzt relevante und maximal subjektivste Faktor der bei dem Thema eine Rolle spielt. 🤭

  • floger
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    • 20. März 2026 um 12:32
    • #7

    Wo ist das SLX-D+ günstiger als EW-DX?

  • Neuner
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    • 20. März 2026 um 13:08
    • #8
    Zitat von floger

    Wo ist das SLX-D+ günstiger als EW-DX?

    Den Quad DX gibts nur mit Dante, das sind schon mal alternativlos 1000€ (2500 zu 3500) mehr für den Empfänger und die DX Dual Sets sind auch 400€ teurer als die SLX-D+ (1900 zu 2300) mit dem Nachteil dass nur 835er Kapseln dabei sind. Bedeutet Einzelkauf und wär dann bei 2400€ (500€ mehr) fürs Dual Set.

  • niggles
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    • 20. März 2026 um 14:28
    • #9
    Zitat von Marian Humann

    Ich habe sowohl Axient Digital als auch EW-DX auf Arbeit. Beide finde ich haptisch eine Liga über SLX-D, letzteres käme für mich nicht in Betracht.

    Sehe ich anders. Die EW-DX ist meilenweit von der Haptik einer Axient und auch der alten analogen ew entfernt. Von den Softwarefehlern und dem immer schlechter werdenden WSM ganz zu schweigen. Die SLX-D kommt natürlich nicht an die grosse Serie ran, aber sie bedient sich im Gegensatz zur Sennheiser EW-DX Serie nicht wie eine China-OEM-Funke für 300€.

    Meine Hauptkritikpunkte an der SLX-D sind der komische Mute-Schalter (warum quer?) und dass Shure das alte Thema Akkus, Ladegeräte und Ladekontakte immer noch nicht komplett in den Griff bekommen hat.

    Ich hab auch den Eindruck dass Sennheiser mittlerweile alles unterhalb von Spectera und den grossen Broadcast-Serien nur noch als zu Tode kostenoptimierte Wegwerfware entwickelt und verkauft.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • lisa f.
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    • 21. März 2026 um 03:42
    • #10

    Spectera schluckt halt 8MHz. Hatte ich letztens an nem Festival und das Zeug benimmt sich wie ein DTV Block - und der Block ist dann weg für den Tag, egal wieviel Kanäle die Band nutzt. Und wenn man da eh knapp an Spektrum ist wird es echt schwer. Hätte ich fünf von den Systemen gehabt hätte ich divers echt Absagen erteilen müssen. In meiner Heimatstadt isses noch schlimmer, da haben wir im für WMS lizensierten Bereich outdoor eh nur 32MHz - für alles.

    Ich hoffe, dass sich das im Touring Bereich nicht durchsetzt, bzw nur genommen wird, wenn es wirklich voll genutzt wird.

  • audiobo
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    • 21. März 2026 um 05:50
    • #11
    Zitat von lisa f.

    Spectera schluckt halt 8MHz. Hatte ich letztens an nem Festival...

    Wie viele kommen denn mit so was? Wäre es da u.U. nicht besser, man stellt eine Basisstation fix zur Verfügung, auf den sich die Bands synchronisieren & patchen können?

    Aber eigentlich ist das hier der falsche Faden...

  • lisa f.
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    • 21. März 2026 um 06:19
    • #12
    Zitat von audiobo

    Wie viele kommen denn mit so was? Wäre es da u.U. nicht besser, man stellt eine Basisstation fix zur Verfügung, auf den sich die Bands synchronisieren & patchen können?

    Aber eigentlich ist das hier der falsche Faden...

    Yup - und nein, unrealistisch.

  • Jan
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    • 21. März 2026 um 09:36
    • #13

    Achtung nur Hören-Sagen:

    - Die SLX-D ist klanglich nicht auf dem Niveau von QLX-D/ULX-D und auch nicht das was Sennheiser in der EW-DX macht. Soll wohl bei hohen Pegeln beim PreAmp verzerren, weil die Funke wohl nicht umschaltet, zwischen zwei verschiedenen Pegeln, wie QLX/ULX dies transparent tuen.

    Meine Meinung:

    - Sennheiser macht meiner Meinung nach weniger Kompromisse in der Klangqualität. Das hat man schon in der Analogen Serie gesehen. Die EW500 G3/G4 fand ich immer besser als Shures Analogen oder GLX-D Digitale Serie (SLX gabs da ja noch nich), die PreAmps sind einfach zu schnell am Ende oder die Funkstrecke selbst übersteuert, weil das Signal einfach zu laut reingeht.

    - Haptik und Optik finde ich bei Shure (leider) irgendwie immer besser als bei Sennheiser

    - Nice finde ich und da musste natürlich Shure nun nachlegen, der Bluetooth Sync bei Senni.

    - Blöd finde ich, dass der Produktzyklus bei Shure mal wieder so kurz ist in der günstigen Serie und direkt wieder ein Update rauskommt.

    - Blöd finde ich auch, dass die QLX-D Serie, die ich im Shure Programm persönlich als bestes Preis/Leistungsverhältnis sehe, nie weiter entwickelt wurde. Dual/Quad Empfänger ohne den ganzen ULX-D Schnickschnack wäre sicherlich preislich deutlich attraktiver. Aber natürlich auch Konkurrenz im eigenen Lager.

    Technische Fakten:

    - SLX-D 3,2ms Latenz

    - Sennheiser 1,9ms Latenz

    Latenz ist für mich einfach wichtig. Zumal das immer mehr wird durch die immer mehr werdenden digitalen Komponenten im Signalweg. Auch kleine Bands, sollten von weniger Latenz profitieren dürfen ohne gleich Axient zu kaufen zu müssen.

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    Coda & LV1 User

  • Neuner
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    • 21. März 2026 um 11:37
    • #14

    X klingt nicht so gut wie Y ist eh das ewige Märchen. Da erzählt sowieso immer jeder was anderes. Das sind alles teure Digitalsets mit genug Einstellungsmöglichkeiten. Effektiv sind die alle identisch transparent im Signalweg unterwegs.

    Slxd+ hat 2.8ms. (AD hat 2ms bzw 2,9ms in hd, effektiv sind die Latenzen damit bei allen Serien und Herstellern identisch) Das Latenz-Thema ist generell gesehen auch irrelevant da man sich in Summe ohnehin im problemfreien Bereich von weit unter 10ms bewegt.

  • Jan
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    • 21. März 2026 um 13:20
    • #15
    Zitat von Neuner

    X klingt nicht so gut wie Y ist eh das ewige Märchen. Da erzählt sowieso immer jeder was anderes. Das sind alles teure Digitalsets mit genug Einstellungsmöglichkeiten. Effektiv sind die alle identisch transparent im Signalweg unterwegs.

    Ich habe nicht gesagt, das das aktuelle Material nicht klingt. Es geht mehr um den verfügbaren Headroom. Verzerrungen durch übersteuerten PreAmp, hat ja nichts mit der digitalen Übertragung zu tun.

    Live Dabei - Eventtechnik aus 59457 Werl.

    Coda & LV1 User

  • Jan
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    • 21. März 2026 um 13:34
    • #16
    Zitat von Neuner

    Slxd+ hat 2.8ms

    ok das hab ich noch nicht gesehen gehabt. Schön das sie es verbessert haben. SLX-D hatte noch 3,2ms.

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  • MBelle
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    • 21. März 2026 um 14:09
    • #17
    Zitat von Neuner

    Das Latenz-Thema ist generell gesehen auch irrelevant da man sich in Summe ohnehin im problemfreien Bereich von weit unter 10ms bewegt.

    Das sehe ich ehrlich gesagt anders.

    Für mich zählt jede Millisekunde, die ich irgendwo sparen kann.

  • Neuner
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    • 21. März 2026 um 14:57
    • #18
    Zitat von Jan

    Ich habe nicht gesagt, das das aktuelle Material nicht klingt. Es geht mehr um den verfügbaren Headroom. Verzerrungen durch übersteuerten PreAmp, hat ja nichts mit der digitalen Übertragung zu tun.

    Hab ich auch nicht so von dir verstanden ☺️

    Ja ne, deine 120dB+ Headroom haste ja bei allen Sets und damit nichts übersteuert haste auch bei allen deine Gain/Sensivity Settings.

    Von daher wollte ich damit nur sagen dass wenn der Sender das zerren anfängt das Problem eher beim Techniker liegt als beim Set. 🤭

    Zitat von MBelle

    Das sehe ich ehrlich gesagt anders.

    Für mich zählt jede Millisekunde, die ich irgendwo sparen kann.

    In Praxis machts zwar keinen Unterschied, aber persönlich kann und soll das natürlich jeder machen wie er will.

  • SebastianJaeger
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    • 21. März 2026 um 15:10
    • #19

    MBelle das sehe ich ähnlich. Denn das summiert sich dann doch auf 2ms Funkstrecke, dann demnächst 2ms digitales InEar, dann Pult, Dante, dann vielleicht noch ein paar Plugins. Da kommt dann doch ganz ordentlich was zusammen

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  • felixgrampp
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    • 21. März 2026 um 15:50
    • #20

    Wenn man noch bedenkt, dass man bspw. Bei LAcoustic mit P1 und FIR-Filteraction auf über 10ms kommt.

    Ich spare auch gerne Latenz wo es geht.

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