Es gibt schon echte Fotos von den Sprectera Handsendern.
Hat Shure mit SLX-D+ Sennheisers EW-D/X gekillt?
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Es gibt sogar zwei Anpassungen. Gain und den Pegel für den analogen Ausgang. Wird aber alles im Empfänger im digitalen verrechnet.
Genau das meine ich. Es gibt keinen echten Gain für den Input am Sender, wie es z.B. in den alten Shure ULX (analog) gibt. Bei den alten ULX hat man am Sender 'n echten Gain und einen "-20 Pad" für den Input - zusätzlich gibt es eine Verstärkung des empfangenen Funksignals, sowie einen Ausgangspegel am Empfänger.
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Es gibt schon echte Fotos von den Sprectera Handsendern.
Es kann ehrlich gesagt auch nicht so schwer sein, die IEM-Funktion abzuklemmen und den Inhalt des Bodypacks in ein Alurohr zu verpflanzen, auf das man eine Kapsel schrauben kann.
Möchte man zumindest meinen - aber Sennheiser musste ja nebenbei noch den 3/8" UNC auf 5/8" UNF Adapter neu erfinden, also ist es absolut verständlich, dass das etwas länger gedauert hat.

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Bei Licht Produktiv ist er für 2k€ Verfügbar ab 17.09.2026 gelistet. Und beim Superbowl waren schon welche im Einsatz.
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Es kann ehrlich gesagt auch nicht so schwer sein, die IEM-Funktion abzuklemmen und den Inhalt des Bodypacks in ein Alurohr zu verpflanzen, auf das man eine Kapsel schrauben kann.
Möchte man zumindest meinen
Das ist mir auch ein wenig unbegreiflich. Wenn das in ein Bodypack passt, was zum Teufel ist das Problem, eine Handgurke zu produzieren?!
Hmm, das mit der Abwärme beim lose herumliegenden Bodypack ist mir aber nicht aufgefallen. Die sind ja aus Vollmetall und fühlten sich beim Hochheben kalt an, trotz längerer Betriebszeit.
Könnte sein, dass wir da noch erste "Vorserien" hatten?
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Bei Licht Produktiv ist er für 2k€ Verfügbar ab 17.09.2026 gelistet. Und beim Superbowl waren schon welche im Einsatz.
wird also ein richtiges schnäppchen

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Die ganze Werbung die Shure für die super tollen Funktionen zum Axient Digital PSM macht, funktionieren alle nur im digitalen Modus.
Und da Axient für große Shows gebaut wurde, mit komplexer Frequenzkoordination, verdichtung der Anzahl Kanäle pro Band, werden sich die Anwender mit 2,9ms begnügen müssen, bei solchen Shows.
Ich habe das Gefühl Du magst die nicht

Showlink ist ein massiver Vorteil der AD-PSM gegenüber den älteren Strecken, und das funktioniert auch, wenn man die im analog Modus fährt.
Coordination ist anderes Thema, ich kann in 8MHz 18 Strecken unterbringen, gemischt analog / digital, und ich habe ja schon vorher gesagt dass mit so einem Spectera System dann 8MHz weg sind, und das nur bedingt cool ist.
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und ich habe ja schon vorher gesagt dass mit so einem Spectera System dann 8MHz weg sind, und das nur bedingt cool ist.
wenn diese bandbreite komplett ausgenutzt wird geht das ja in ordnung. aber offenbar wird das spektrum ja auch für wenige kanäle benötigt - und dann ist das natürlich vor allem auf größeren baustellen mit vielen verschiedenen funkstrecken mindestens ärgerlich, im extremfall kann das auch ein no go werden.
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Ich habe ja schon erwähnt, dass es sinnvoll wäre, wenn Sennheiser einen entsprechenden halb und viertel Modus einführen würde. Kann ja nicht so kompliziert sein.
Hat Shure nicht etwas entsprechendes?
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Also ich würde mit meinem 20-Kanal-Setup sofort auf Spectera wechseln, wenn ich das nötige Kleingeld hätte. Ich finde es für das Gebotene auch gar nicht mal so teuer, aber Basis plus Antenne plus 20 Taschensender plus 20 Handsender sind halt Liste schon mal etwas über 90k Brutto. Wahrscheinlich geht da noch was, aber das ist dann eher was für den Moment, in dem die alte ew den Geist aufgibt.
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Coordination ist anderes Thema, ich kann in 8MHz 18 Strecken unterbringen, gemischt analog / digital, und ich habe ja schon vorher gesagt dass mit so einem Spectera System dann 8MHz weg sind, und das nur bedingt cool ist.
Yes. Als Fixinstallation in einem Theater, Musical Haus oder einer Konzerthalle super. Du setzt dich hin und mähst alles weg, was von außen evtl. daher kommt. Funktioniert nach meiner Erfahrung bombenfest.
Auf Tour würd ich das aber nicht mitnehmen aus genau diesen Gründen. Auf Festivals mit mehreren Bühnen zeigen die dir da eher den Vogel, bzw. ist vielleicht gar kein so großes Band frei. Eine schmalbandigere 8 Kanal Version davon würde da mehr Sinn machen, wenn das konzeptionell überhaupt möglich ist.
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Okay, ich wollte das nur richtigstellen mit der Latenz.
Für mich ist ein digitales Sendestreckensystem bei dem ich keine Handsender benutzen kann übrigens völlig unflexibel bis unbrauchbar und absolut nicht zeitgemäß. Ich hoffe, Sennheiser bessert hier bald mal nach. Dann wird Spectera vielleicht tatsächlich mal erwähnenswert. Hoffen wir auf den August diesbezüglich.
Naja gut, man muss ja mit irgendwas beginnen.
Auf dem Teqday hatte ich den Handsender bereits in der Hand. Soll Mitte 2026 nun released werden.
Wer JETZT etwas sofort benötigt, der kauft dann eben Axient oder EW-DX.
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Ich habe das Gefühl Du magst die nicht

Showlink ist ein massiver Vorteil der AD-PSM gegenüber den älteren Strecken, und das funktioniert auch, wenn man die im analog Modus fährt.Och ich find schon cool was Shure da macht. Mich wundern halt nur diese 2,9ms.

Wem das nicht stört: Klare Empfehlung das System zu kaufen. Keine Frage!
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Och ich find schon cool was Shure da macht. Mich wundern halt nur diese 2,9ms.

Wem das nicht stört: Klare Empfehlung das System zu kaufen. Keine Frage!
Das wäre aber nur unter der Prämisse ein Problem, dass die Latenz so klein wie möglich sein muss und jede Millisekunde mehr ein Riesenproblem ist. Das wird seit vielen Jahren von allen Seiten Gebetsmühlenartig wiederholt, aber selten kritisch hinterfragt.
Es ist auch wirklich nicht das erste Mal, dass dem Thema Latenz mehr Gewicht gegeben wird, als notwendig erscheint. In der Anfangszeit der Digitalpulte hieß es, dass die Latenz ein riesiges Problem ist. Heute interessiert sich dafür niemand mehr. In der Anfangszeit der digitalen Funkstrecken hieß es, dass die Latenz ein riesiges Problem ist. Heutzutage interessiert das niemanden mehr. Und obwohl es schon zwei Systembestandteile gibt, die eine relevante Latenz in das Gesamtsystem einbringen, ist jetzt gerade jegliche Latenz beim IEM wieder die absolute Katastrophe. Ich vermute stark, dass auch das in 10 Jahren wieder niemanden interessiert.
Es gibt viele Studien zum Thema, die gesichtet werden können (habe ich nicht gemacht), aber bei meinen ersten Treffern zu dieser Fragestellung zeigte sich schon, dass das Thema deutlich vielschichtiger und uneindeutiger ist, als es oftmals proklamiert wird.
Teilweise scheint es sogar negativ zu sein, wenn die Latenz zu gering ist. Das Ergebnis dieser Studie war zum Beispiel, dass ein Ensemble bei einer Latenz von 11,5 ms das beste Timing hat. Reduziert man die Latenz, fangen die Musiker*innen an zu treiben.
Meistens lässt sich eine geringe (!) negative Korrelation zwischen Latenz und "gefühlter" Klangqualität feststellen. In diesem Fall ist das bei allen drei Testpersonen in der Kategorie "Gesang IEM roh" sichtbar, allerdings wird von zwei Testpersonen die Klangqualität bis ca. 10 ms als "gut" bewertet. Bei einer Testperson verschlechtert sich der Eindruck bereits beim Sprung von 0 ms (analog) zu 1,4 ms (digital mit 0 ms Latenz) von sehr gut auf ausreichend. In diesem Fall wäre also jegliche digitale Handfunke oder jedes Digitalpult bereits zu viel. Die weitere Verschlechterung der subjektiven Signalqualität durch 2 ms zusätzliche Latenz des IEM wäre bei dieser Testperson dabei gering.
Bei einer etwas modernen Untersuchung wurde der Höreindruck von Sänger*innen mit fünf verschiedene Systeme und unterschiedlichen Latenzen untersucht. Die Systeme wurden mit einer analogen Referenz (0 ms) verglichen. Während System 1 das verzögerte Rohsignal repräsentiert, wurden bei den Systemen 2 bis 5 immer mehr künstliche Raumantworten hinzugefügt.
Hier zeigt sich, dass eine Verzögerung von 7 ms beim Rohsignal etwas besser als eine Verzögerung von 4 ms wahrgenommen wurde, während eine Verzögerung von 1 ms signifikant schlechter bewertet wurde.
Insbesondere wurden die Systeme mit viel Raumantworten bis zu einer Latenz von 13 ms als identisch oder besser als die Analoge-0-ms-Referenz bewertet. Ein Hall-Effekt scheint die negativ wahrgenommenen Effekte durch Latenz beim IEM negieren zu können.
Das ist jetzt kein vollständiges Bild der Studienlage. Ich wollte nur einen Anstoß geben, die Sache "minimale Latenz" einmal kritisch zu betrachten. Im Ton- und Musikbereich fliegen leider sehr viele "gefühlte" Wahrheiten durch die Gegend, die sich oftmals zum großen Teil als nicht haltbar herausstellen, aber ein starkes Bias erzeugen.
Mich würde zum Beispiel brennend interessieren, was eigentlich diesen Effekt ausgelöst hat:
Re Axient PSM
Ich habe über 3 Sommer Monate mit etlichen international tourenden Bands nur eine (1) Band dabei gehabt, die ADT NICHT im analog Modus nutzt. Und das Verrückte: die meisten dieser Bands fragten nicht mal nach einem Showlink 🤦🏽♀️
Bias? Ist der Compander ein Ohrenschmeichler? Oder wurde wirklich die Latenz als ausschlaggebendes Kriterium identifiziert?
Und warum ist Shure beim Testen nicht aufgefallen, dass 2,9 ms viel zu lang sein könnte?

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Steile Aussage.😂😂😂
Wie du an der Diskussion in diesem Thread siehst, interessiert es eben doch. Meine persönliche Erfahrung von hunderten Gigs uns tausenden Proben ist, dass ich ab 10ms nicht mehr sinnvoll spielen kann. Daher ist die SUMME aller Latenzen eben relevant. Es hat auch überhaupt nichts mit Klangqualität zu tun.
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das liegt aber vor allem daran, dass die latenzzeiten der digitalpulte und der DSP controller heute DEUTLICH kürzer sind als noch vor 20-25 jahren!
nur zur erinnerung: die ersten digitalen JBL controller hatten eine latenz von 19 ms (wenn mich mein gedächtnis nicht täuscht), spätere DSP controller lagen allesamt um die 2,5 bis 3,5 ms - und die zu mitte der nullerjahre beliebten Yamaha pulte lagen auch bei über 3ms.
moderne geräte, seien es DSPs oder pulte, liegen heute aber unter 1ms!
vielleicht liegt es eben nicht am vergessen des problems, sondern an einer besseren technischen entwicklung.
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Mich würde zum Beispiel brennend interessieren, was eigentlich diesen Effekt ausgelöst hat:
Bias? Ist der Compander ein Ohrenschmeichler? Oder wurde wirklich die Latenz als ausschlaggebendes Kriterium identifiziert?
Und warum ist Shure beim Testen nicht aufgefallen, dass 2,9 ms viel zu lang sein könnte?

danke für Deine ausführliche Recherche -
Ich nehme an, dass die Kolleg:innen die PSMs analog fahren weil die Band nein gesagt hat.
Es ist sicher individuell wieviel zuviel ist, kenne aber tatsächlich nur 2 Bands bei denen der Leadsinger für seine Stimme im IEM die Digitale Verarbeitung by-passed. Für alle anderen scheint AD2 plus Pult ok zu sein, aber eben nicht noch ADT dazu.
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...dass ich ab 10ms nicht mehr sinnvoll spielen kann.
die werden auch nicht mal im worst case annähernd erreicht, also worüber beschwerst du dich überhaupt 😂
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2,5ms digitale Funkstrecke, 2,5ms Pult, 2,5ms irgendein Insert oder Controller, 2,5ms digitales IEM.
Zugegeben worst Case, aber nicht ganz abwegig. Deshalb sollte man das über alle(!) Komponenten im Auge haben. Und je weniger Latenz die einzelne Komponenten macht, desto lockerer kann man das dann handhaben.
Wenn ich zwei klanglich mehr oder weniger gleich performende und gleich zuverlässige Systeme habe und die Verarbeitung bei beiden mindestens ausreichend für meine Anwendung ist, dann nehme ich das System mit der kürzeren Latenz. Oder das günstigere. Wenn das dann auch noch schneller ist, umso besser.
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2,5ms digitale Funkstrecke, 2,5ms Pult, 2,5ms irgendein Insert oder Controller, 2,5ms digitales IEM.
2,5ms im Pult zu verbraten und 2,5ms durch Inserts zu verheizen; da seh ich das Problem eher bei der Person die das zu verantworten hat.
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