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Dringend: Hilfe für Theatergruppe mit Funkmikro-Problemen

  • mmabln
  • 29. Mai 2026 um 22:31
  • 4Art
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    • 1. Juni 2026 um 08:28
    • #21
    Zitat von HenrySalayne

    Auf den Bildern ist eine A/B-Antennenanzeige im Display zu sehen, also scheinen die Empfänger schon zwischen den Antennen zu wechseln. Dass es sich um ein Diversity-System handelt, ist aber wirklich nirgendwo in der Beschreibung explizit niedergeschrieben.

    Ich hatte tatsächlich auch mal Interesse an diesem System und wurde dann glaub's hier im Forum darüber informiert, dass es sich NICHT um eine Diversity-Schaltung handelt. Die 520er sind ja Doppelempfänger mit 2 Antennen - scheinbar 1 pro Kanal (wie übrigens praktisch bei allen günstigen Chinesen). Ich finde den Faden aber nicht mehr, wo wir das diskutierten...

  • SaxoFOHn
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    • 1. Juni 2026 um 08:51
    • #22
    Zitat

    Es ist schon erstaunlich was eine Menschenmasse abschirmen kann.

    Hatte ich auch mal. Seitdem nie wieder ohne abgesetzte und möglichst hoch montierte Antennen.

    Ihr müsst nur GUT spielen.

    Laut mach ich dann schon...

  • Mock
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    • 1. Juni 2026 um 09:04
    • #23

    Moin,

    bei den free solo Twin handelt es sich, jedenfalls nach Handbuch und Erfahrung, um Diversity Empfänger. Die Kisten mit den umgeschalteten Antennen sin die Sirius Quad.

    Gruß

    Mock

  • zegi
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    • 1. Juni 2026 um 12:05
    • #24

    https://images.thomann.de/pics/atg/atgdata/document/manual/380954_c_380952_380953_380954_380955_380960_380961_380962_380963_380956_380957_380958_380959_v4_r1_de_online.pdf

    Seite 57: "Diversity: Ja"

    Der Ton macht die Musik.

  • robert müller
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    • 1. Juni 2026 um 12:54
    • #25

    Es steht auf den Empfängern drauf. Zu sehen auf den Produktfotos.

  • 4Art
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    • 1. Juni 2026 um 13:37
    • #26

    OK. Danke die Tipps und Korrektur! Dann sollten die Dinger ja auch ein wenig HF-Stabiler sein, als der normale "Chinese" vom Ali ohne Diversity... Ich habe nochmals auf der Thomann-Website nachgeschaut: Dort steht definitiv nix von Diversity... Trotzdem kann ich bestätigen, dass die 8-Kanal-Anlage in schwierigerem HF-Umfeld (viele Menschen) deutliche Störungen macht. Abgesetzte Antennen scheinen hier tatsächlich das Mittel der Wahl zu sein.

  • verstärkerberserker
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    • 1. Juni 2026 um 14:05
    • #27
    Zitat von 4Art

    Ich habe nochmals auf der Thomann-Website nachgeschaut: Dort steht definitiv nix von Diversity...

    Du musst erst auf "+mehr Anzeigen" gehen.

    Ich denke mit den hier gegebenen Hilfestellungen ist unter den vorliegenden Umständen (Bedienung durch Laien - Kommunikation um die Ecke) ziemlich das Maximim erreicht, was man empfehlen kann.

    Für eine zielführende Fehlersuche braucht es doch einiges an Hintergrundwissen und Erfahrung, um da Struktur rein zu bekommen.

    Gerade bei einfacheren Systemen ist die Störsicherheit meist geringer. Hier können sich auch kleinere Störfaktoren beim Senden (Abschirmung/Schweiß) und Empfangen (Position) addieren.

    Ich habe jetzt beim Überfliegen nichts zur Empfängerposition gelesen bzw.wie die Taschensender getragen werden.

    Nehmt Euch die Zeit für ausgiebige Tests im Versuch und unter Realbedingungen.

    Besser: holt euch professionelle Hilfe.

    Ich war letztes Jahr auch kurz in einer Schule in der die seit 3 Jahren verbauten Funkstrecken nicht mehr wirklich funktioniert haben. Die hatten auch alles mögliche probiert, aber nicht gemerkt, dass der Antennesplitter nicht mehr an war.

    ...Holz ist braun!

  • secluded
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    • 1. Juni 2026 um 16:26
    • #28

    ...wenn mmabln mitteilen würde in welcher groben Ecke das Problem auftritt (also Stadt / Region), dann könnte ja vielleicht ein Forenmitglied behilflich sein vor Ort (was womöglich effektiver ist, als die doch sehr guten Tips und Erklärungen hier im Forum).

    Grundsätzlich wirst du evtl. noch das Problem von DVB-T2 haben. In dem (kleinen) Bereich, der für diese 8 unken zur Verfügung steht, sind 2 Sendeblöcke DVB-T2 drinne - wenn Du Pech hast, stört das terrestrische TV-Signal von 2 Sendern schon mal 'ne ganze Menge der möglichen Frequenzen Deiner Anlage, somit unbrauchbar. (Gibt ja diverse Info-Portale zum DVB-T2-Empfang, die dir sagen können in welchem Frequenzbereich bei Dir welche Sender ausstrahlen - einfach mal Googlen)

    Grundsätzlich:

    - Sichtlinie zwischen Sender und Empfänger (Antennen) = Stabile Funkverbindung. (Gilt auch für Empfämger, die am Gürtel getragen werden und durch den menschlichen Körper selber gedämpft werden)

    - Abgesetzte Antennen auf Höhe gebracht bringen schon gaaanz viel

    - Sender-Antennen, die auf der Haut liegen haben weniger Sendeleistung --> T-Shirt / Unterhemd hilft da - gegen Feuchte am Sender selber hilft Butterbrotpapier (keine Folie / Gefrierbeutel oder so Quatsch - das frißt maximals Sendeleistung durch feinste eingewobene metallfäden, die das Reißen der Folie verhindern sollen - bedeutet aber auch, daß Du den Sender in 'n farrasayschdn Käfig steckst und Dich dann über den schlechten Empfang wundern wirst). Falls keine Paddel mit Kabel vorhanden sind, dann mal das Rack weit nach oben bringen neben der Bühne - ebenso etwas weg von anderem Elektronischem Zeugs wie Dimmer, Endstufen, Stromverteilern, LED-Zeugs (vor allem deren billigen Vorschaltgeräte / elektronischen "Regeltrafos".

    - Frequenzkoordination hilft gegen "Ubersprechen", bzw. Gegenseitigem Stören der Sender untereinander --> Einfache Variante (wenn kein RF-Spektrometer oder Professionelle Funktechnik vorhanden ist): Alle Sender aus machen, einen Empfänger freies Band suchen lassen, dann Sender an machen und auf den Kanal einstellen. Sender auf 'nen Tisch legen und AN lassen. Dann 2. Empfänger freies Band suchen lassen. Sender 2 AN machen und auf Band einstellen, auf den Tisch neben den 1. Sender legen und AN lassen. Das Ganze spiel dann bis alle Sender / Empfänger eingestellt sind. Nicht alles in der gleichen Gruppe nehmen. Das sagt selbst SHURE, daß das nicht gut ist - die Einteilung in Gruppen dient NUR zur "Ablage" der Frequenzen im Funksystem, sagt aber nichts darüber aus, daß in z.B. Gruppe 1 auch Kanal 1 bis 16 zusammen funktionieren !

    - Leistung der Sender immer anpassen. Maximale Leistung würdest Du dann brauchen, wenn das Empfängerrack in 30 Meter Entfernung stehen würde und Du mit abgesetzten Richt-Antennen den Funk von 'ner Bühne einfangen wollen würdest. also --> Sendeleistung zurücknehmen. Zu hohe Sendeleistung zu nahe am Empfänger kann schon mal zum "Übersteuern" des Empfängers führen.

    -


    Im Übrigen:

    "Kratzgeräusche" müssen nicht unbedingt 'n Kabelbruch sein. Das kann von "ich fasse das Headset mal an und richte es neu aus"- Trittschall-Geräusch, über "nun bin ich schon wieder am Kragen mit dem Mikro hängengeblieben"-Kratz-Geräusch, bis hin zum falsch eingestellten Squelsch im Empfänger (sind ja analoge Funkstrecken) oder auch Frequenzüberlagerungen von DVB-T2 oder anderem Zeugs in der Nähe, was in dem Bereich rumfunkt...

    Kabelbruch läßt sich ja herausfinden, indem man das Kabel selbst, welches denn defekt sein soll, bei angeschaltetem Sender und Empfänger einfach mal freundlich durchprobiert mittels sanftem verwinden, vorsichtigem (nicht wirklich) Knicken, Wackeln an den Steckkontakten, Eingang des Kabels in den Mic-Boom, etc. Um präventiv gegen Kabelbrüche vorzugehen, lohnt es sich in der Apotheke 'ne Rolle Leukoplast zu holen und das Kabel sauber im Nacken festkleben. ebenso sollte man Schauspielern sanft auf den Kopf hauen, die das Kabel um den Sender wickeln (weil's ja zu lang ist oder sonstwas), da das dann doch das Kabel etwas strapaziert. lieber nochmal um den halben Korpus herumführen und Leukoplasten, bevor das hart gewickelt in 'ne Sender-Tasche reingestopft wird.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • floger
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    • 1. Juni 2026 um 17:00
    • #29
    Zitat von secluded

    Nicht alles in der gleichen Gruppe nehmen. Das sagt selbst SHURE, daß das nicht gut ist - die Einteilung in Gruppen dient NUR zur "Ablage" der Frequenzen im Funksystem, sagt aber nichts darüber aus, daß in z.B. Gruppe 1 auch Kanal 1 bis 16 zusammen funktionieren !

    Echt jetzt? Der einzige Sinn der Gruppen ist doch einen Satz funktionierender Frequenzen zu haben.

  • Volker
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    • 1. Juni 2026 um 17:08
    • #30

    Besorgt euch auf jeden Fall mal zwei Haiflischflossen (mit dem richtigen Frequenzband ggfs). Das könnte das Problem schon lösen. So ein lustiges Erlebnis hatten wir letztens sogar mit Shure R-Serie und Empfänger direkt neben der Bühne.

    Allerdings auch viel Beton, Stahl und Menschen…

    Mit flossen war alles gut.

    Entfernung zum Redner war 8m…

  • 4Art
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    • 1. Juni 2026 um 17:35
    • #31

    Ach ja: Und wenn abgesetzte Antennen eingesetzt werden, bitte nicht die billigsten Kabel verwenden! (beispielsweise weisse Antennenkabel vom Temu für 2.95/20 Meter oder so... - gibt's alles...).

  • SebastianJaeger
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    • 2. Juni 2026 um 07:35
    • #32

    Das mit den unterschiedlichen Gruppen teile ich nicht. Bei Sennheiser ist es so, dass die Frequenzen innerhalb einer Gruppe auf jeden Fall funktionieren soweit sie nicht von äußeren Einflüssen gestört werden. Dafür ist der Scan ja da, damit aus der Gruppe nur übrig bleibt, was auch wirklich läuft.

    Beim Nacheinander Scannen und Einschalten noch darauf achten, die Sender nicht einfach nebeneinander auf den Tisch zu legen, sondern so, dass die Antennen möglichst viel Abstand zueinander haben.

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • mmabln
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    • 11. Juni 2026 um 01:24
    • #33

    Hi,

    ich wollte nun noch einen "Abschlussbericht" geben. Tatsächlich hat das System nach der Instandsetzung der zweiten Antenne und der Neuzuordnung aller Frequenzen in einer anderen Gruppe nun zufriedenstellend funktioniert.

    Die beschriebenen Störungen sind bei den letzten beiden Aufführen am letzten Wochenende nicht mehr aufgetreten. Einzig gab es wohl das Problem, dass ein Mikrofon mal einen kurzen Aussetzer hatte, aber das kann wohl alles mögliche sein und wird auch jetzt nicht mehr weiter verfolgt werden, da das Projekt (leider) zu Ende ist.

    Nochmal ein Dankeschön für eure Tipps. Falls es doch nochmal ein neues Projekt der Musical-Gruppe geben sollte, werde ich diese sicher nochmal brauchen können um Probleme schon im Vorfeld zu minimieren.

    Viele Grüße

    Markus

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