Prusa hat Filament im Programm, das die Isolations- und Feuerbeständigkeit, die verlangt wird erfüllen soll.
Meines Wissens nach ist die Anforderung nach Selbstlöschung der Knackpunkt.
Prusa hat Filament im Programm, das die Isolations- und Feuerbeständigkeit, die verlangt wird erfüllen soll.
Meines Wissens nach ist die Anforderung nach Selbstlöschung der Knackpunkt.
Man muss auch bedenken, das 3D Druck in einer Richtung deutlich schneller bricht, wenn man den Prozess nicht gut in Griff hat. Welcher Hobbiest möchte dafür Unterschreiben und hat eine entsprechend nachweisbare Qualitätssicherung.
Machbar ist einiges, ich würde es vermutlich auch einsetzen, man kann das Problem mit einem entsprechenden Sicherheitsfaktor lösen.
Wenn man es gewerblich einsetzen will, es kommt zu einem Unfall, könnte die BG da schon mal kritisch Nachfragen: Das ist denke ich der Hauptgrund das man 3D-Druck nur mit entsprechenden Sachverstand einsetzen sollte. Es ist quasi ein selbstgebautes Werkzeug.
Damit ist man in der Herstellerverantwortung.
...in 3D-Druck fuchs ich mcih auch bald mal rein, aber meine Frage:
Was soll der Unterschied zwischen 'nem Installationsrohr und 'nem 3D-gedruckten Plastik verändern ? Weil das Rohr 'ne "Zulassung als Kabeldurchführung" hat und das gedruckte Rohr nicht ? Gibt's denn kein 3D-Druckerplastik, was gleiche Eigenschaften hätte ?
Ich bin auch nicht der 3D Druck Profi,aber nach meinem Kenntnisstand ist 3D Druck relativ langwierig und teuer, und das Ding hat ja schon eine gewisse Höhe. So senkrechte, relative dünne Rohre sind, so meine ich, auch nicht unbedingt 3D Druckers Liebling und in meinen Augen würde ja die obere Kappe auch ein Abstützungskonstruktion benötigen.
Bei der 'Kappenlösung' wäre man mit der Länge der 'Messrohre' variabel, die Kabelrohre haben eine gewisse Flexibilität und halt auch eine Zulassung.
Das Teil müsste nur etwas druckgerechter konstruiert werden, dann geht das schon.
Was die Höhe angeht, so ist das kein Problem, da hab ich schon wesentlich rasantere Teile gefertigt.
Bedenken zwecks Stabilität sind aber im rauhen Betrieb schon berechtigt.
Dazu würde ich das Teil anders auslegen.
...also das Teil von FireFly3390 sieht mir sehr stabil aus durch die 2 auf den Spitzen übereinander stehenden Pyramiden im Inneren des Kubus...
Ja, aber das Problem ist, das ganze in der schwächsten Druckorientierung ausgelegt ist.
Druckbar ist es sehr gut, aber die Haltbarkeit beruht halt nur auf der Schichthaftung, die der kritischste Punkt beim Druck ist.
Man muss sich das vorstellen, wie die Maserung beim Holz.
Man kann extrem stabile Sachen bauen, wenn man die in die richtige Richtung legt. Liegt sie aber falsch, dann hält es wenig bis nichts aus.
Vielleicht hab ich mich nicht ganz korrekt ausgedrückt - Fertigungsgerecht ist die Konstruktion, aber das Ergebnis ist nicht Praxisgerecht, was die Stabilität angeht.
Man könnte das Teil zum Beispiel mehrteilig drucken mit praxisgerechten Orientierungen. Dazu noch durchgängige Schrauben, die alles zusammenziehen (wenn diese den Messvorgang nicht stören) alternativ Kleber und eingebettete Nylon Binder.
Ihr geht von FDM Druck aus. Es gibt ja zum Glück auch noch andere Verfahren.
Es gibt auch Materialien, die die Probleme der Layer-Haftung nicht haben. Aus einem TPU wäre das Konstrukt wahrscheinlich so unkaputtbar wie ein Teil aus Vollgummi.
Und ob das für einen Messadapter relevant ist, steht sowieso auf einem ganz anderen Blatt. Schaut euch das Ding con Benning an, was ich weiter vorne verlinkt habe. Wenn das so für viel Geld verkauft werden darf, würde ich mir bei dieser Konstruktion gar keine Sorgen machen.
Tpu ist aber brennbar, nicht zulässig.
Tpu ist aber brennbar, nicht zulässig.
Da ich den entsprechenden Text nicht vorliegen habe, was steht denn da genau?
Prusa hat dazu mal Beiträge gemacht und darin auch die Normen zitiert.
Mittlerweile gibt es von mehreren Herstellern entsprechendes Material
Die Isolationswerte bringen viele Materialien, aber die Selbstlöschung ist was exotisches in FDM.
Prusa hat dazu mal Beiträge gemacht und darin auch die Normen zitiert.
Die Werbung für ihr eigenes Filament oder was meinst du?
Die Isolationswerte bringen viele Materialien, aber die Selbstlöschung ist was exotisches in FDM.
Womit immer noch nicht geklärt ist, ob das für einen DIY-Messadapter als "Hülle" für bereits isolierte Leitungen überhaupt notwendig ist...
Es gibt DIN Normen, die hinter paar tausend Euro paywalls aufzufinden sind, in denen das steht.
Ich würde kommerziell nichts einsetzen wollen, das nicht den aktuellen Regeln der Technik entspricht.
Falls mal jemand Einblick in solche Normen braucht, vielleicht nicht immer die aktuellste, aber möglicherweise kenne ich da jemanden der jemanden kennt der Zugriff auf alle Normen hat ...
Geht an die nächstgelegene (technische Universitäts-)bibliothek, da kann man sowas einsehen.
Dann kann man u.U. auch entscheiden ob man die ein oder andere kaufen mag.
In Österreich gibts für Klein- und Mittelbetriebe um 100€ / Monat ein Abo auf alle gültigen und historischen Önormen, falls man wirklich regelmäßig damit arbeiten will
Womit immer noch nicht geklärt ist, ob das für einen DIY-Messadapter als "Hülle" für bereits isolierte Leitungen überhaupt notwendig ist...
Genau darauf zielt ja meine Frage ....
Doppelte Isolierung der Leitungen. Ist bei unseren normalen Kabeln ja gegeben, bei den Einzeladern zu erfüllen. Wobei ein Schrumpfschlauch die schnelle Lösung ist und für Isolieraufgaben vorgesehen ist... Und da kann ja immer noch ein Druckhakter drumrum.
Etwas mehr Pragmatismus:
- Eine gedrucktes Konstrukt um eine isolierte Leitung ist besser als keines.
- ein nach Norm konstruiertes und gefertigtes Teil überzeugt deutsche Gerichte vermutlich weniger als ein China-Import mit Schein der das nie erfüllt hat und wird. In der Praxis wird der Schutz genau umgekehrt sein.
- wer prüft sollte eh etwas Verstand und Sachkunde haben und mindestens unter Aufsicht stehen, ja sogar in der Lage sein Defekte auszusortieren. Daher sollte ein Umgang doch gefahrlos möglich sein?! ![]()
- die schriftliche Arbeitsanweisung und GBU ist vermutlich wichtiger..
- setze ich eine Selbstbaulösung meinen Mitarbeitenden vor die Füße wäre ich skeptischer als wenn ich das Ding nur selber nutze
- dann bin ich mit dem Selbstbau meiner Messadapter eh im Graubereich, darf aber natürlich ein kaputtes Kabel abschneiden und wieder Steckvorrichtungen montieren ![]()
- die meisten Adapterkoffer und Messadapter sind preislich eine Frechheit beu denen selbst im Unikatbau der Preis eher willkürlich als begründet erscheint
- prüfen der Geräte macht Sinn.
[Anekdote zum Schluss: Kleine VA, kaum Geräte da in Festinstallation, nutze einen 16A Drehstrom weil ich dann einen Anschlusspunkt mit meinem RCD habe. Das Haus kenne ich, die Wege sind lächerlich kurz und die Stromzufuhr fett. Wozu also Schleifen..? Fast also Messen zur Belustigung der "Laientechniker" was sowas soll. Und siehe da: 11V, unter Last vermutlich zusammenbrechend. Defekte Schraubvorsicherung, große Augen bei den steckenden Helfern, super Erziehungsmethode, Zeit für Fehlersuche gespart.]
Und da kann ja immer noch ein Druckhakter drumrum.
was ist das?
was ist das
Ein Rechtschreibfehler. Ich löse "Druckhalter", also z.b. die besagte und gezeigte 3D gedruckte Fassung zur Aufnahme der Steckvorrichtung und zur Leitungsführung. ![]()
Sind nämlich für ein paar Cent Schrumpfschläuche um die Kabel, dann wäre das nur noch Gehäuse und die dritte Isolierung an die dann eigentlich keine Anforderungen zu stellen sind. Nur die mechanischen.
Ja klar ist auf FDM Fertigung optimiert. Mit 1.8mm Wandstärke in PETG hält das schon ganz gut. Vielleicht nichts für dauerhaft auf der Baustelle, aber schon ziemlich stabil.
Könnt ihr auch gerne selbst ausprobieren: https://www.printables.com/model/1790202-…asuring-adapter