Und wenn nicht, wäre das natürlich mega cool, wenn wir was machen können.
Von mir aus kann‘s losgehen
Und wenn nicht, wäre das natürlich mega cool, wenn wir was machen können.
Von mir aus kann‘s losgehen
Flache Wände --> Pflanzen davor - sieht schick aus und streut den Schall in tausende Richtungen
schon mal Mikro-Stativ und Molton probiert ? Einfach 'n Mikrostativ auf Max-Höhe bringen, den Galgen mittig befestigen und horizonrtal ausrichten - dann 'n 3x1m Stück Molton drüberhängen - macht auch schon gut was wett durch die 2 Lagen ![]()
Ein dicker gereffter Vorhang vor die Wand mit ein paar cm Abstand. Kann man bei Bedarf platzsparend zur Seite schieben. Durch den Abstand erreichst Du doppelte Wirkung, weil der reflektierte Schall wieder durch den Vorhang muß und nochmal gedämpft wird. Durch das reffen erreichst Du Wirkung bei unterschiedlichen und tieferen Frequenzen.
Vielen Dank an alle, die sich hier beteiligen. Ich hatte heute echt kurz Pipi in den Augen. Da passiert gerade so viel unschönes auf der Welt und da weiss ich es umso mehr zu schätzen, dass sich so viele Leute die Mühe machen, sich mit richtig kreativen, guten, kompetenten Ideen zu melden und sich nicht zu schade sind, auch Dinge vorzuschlagen, die nicht High-End sind.
Die Mikrofonständer-Idee mit dem Molton werde ich vielleicht noch in leicht abgeänderter Version testen. Beim Billigschweden um die Ecke gibt es für 10 Franken einen Garderobenständer (99x152cm). Über den könnte man so ein Stück Molton werfen und ihn nach dem Gebrauch wieder sehr platzsparend versorgen. Nimmt man Molton Meterware, ist der beim grossen T 3m breit. Da könnte man jeweils ein 1x3m Stück gefaltet über den Kleiderständer hängen. Das müsste schon etwas machen und 152cm Höhe könnte auch ziemlich gut passen.
Mit der Decke kann ich auch nichts machen. Das würde nicht bewilligt werden. Also wären am ehesten mobile Wände eine Möglichkeit, falls es die braucht. Im Idealfall etwas, was sich kompakt wegräumen liesse.
An der Decke hat's doch Heraklith/Holzwolle-Platten... die sind idR schon ganz brauchbar, vor allem wenn sie noch mit etwas Abstand zum Beton montiert wurden.
Wie ist denn überhaupt der Eindruck in dem Raum?
Dröhnig? (dann sind die Platten eher direkt auf dem Beton angebracht)
Schepperig? (Flatterechos im Mitteltonbereich durch die (vermutlich) parallelen Wände)
So Lowbudget-Akustikelemente hatte ich in der Vergangenheit auch schon gebaut. Ein Rahmen (2x1m) aus Dachlatten, gefüllt mit 10cm Steinwolle, überzogen mit Bühnenmolton. Die waren sehr effektiv, aber halt auch gross und sperrig.
So könntest du auch wunderbar mobile Wand-Elemente mit Absorbereigenschaften bauen, die gleichzeitig als Hintergrund dienen können. Z. B. Eine Seite grau bespannt und die andere schwarz. Oder alternativ grün als Greenscreen.
Setz die Füße weit genug nach innen, damit die Wände noch im Winkel aneinander gestellt werden können. Wenn der Tisch als Raute steht, die Podcaster*innen an zwei benachbarten Seiten sitzen und diese Wände dahinter stehen reicht dann eventuell auch eine Grenzfläche auf dem Tisch (oder ein anderes Mikro) und es sähe von einer imaginären Kameraposition sehr sauber aus.
...wenn schon "Keep-it-Simple", dann glaich richtig:
2 Ballen Dämmplatten kaufen, Molton drumrum und in die Ecken stellen - fertig ist die Bassfalle für Arme
...solche mobilen Schallabsorber hab' ich vor einiger Zeit auch mal gebaut:
aus Schalbrettern 'n Kreuz in 'nem Rechteck bei stehenden brettern, dann molton drauf und 'n bedruckten Stoff drüber, auf den Boden legen, innen Vollmachen mit Dämmwolle, dann die andere Seite auch Molton und bedruckten Stoff drauf. Das ganze ist 1,80x2,20m groß, hat 4 auslegende Füße mit Rollen drunter und an den Seiten jeweils einen Griff zum bewegen.
Für ein No-Budget-Podcastprojekt nutze ich t.bone hc-95 Headsetmikrofone (also wirklich das günstigste was geht) und Auphonic für die Nachbearbeitung. Damit sind selbst Aufnahmen in fahrenden Autos kein Problem. Generell kann ich Auphonic empfehlen, wenn die Nachbearbeitung automatisiert sein soll, das Ergebnis ist schon überraschend.
...wenn schon "Keep-it-Simple", dann glaich richtig:
2 Ballen Dämmplatten kaufen, Molton drumrum und in die Ecken stellen - fertig ist die Bassfalle für Arme
Ist der Raum für das Projekt reserviert oder muss da immer auf- und abgebaut werden?
weil - noch simplier wäre: Auf gemütlich machen und einen niedrigen Tisch und 2 kleine Sofas aus Schweden.
Ist der Raum für das Projekt reserviert oder muss da immer auf- und abgebaut werden?
weil - noch simplier wäre: Auf gemütlich machen und einen niedrigen Tisch und 2 kleine Sofas aus Schweden.
die Sofas kosten halt auch wieder, wenn's nicht da ist.
...ob der Raum reserviert ist exklusiv für das Projekt mußte zegi fragen - das ist nämlich nicht mein Projekt - ich geb' nur Tips aus Erfahrung und laß nur meinen kreativen Hirnströmen unter zuhilfenahme einer Tastatur hier freien Lauf ![]()
Die Dämmplatten kannste ja einzeln in Molton packen und immer wieder verwenden - brauchste mehr, stellste 2 oder 3 hintereinander in 'ne Ecke, oder machte mal 'ne ganze Fläche damit voll, oder legste unter 'nen Drumriser, um dort 'n Wummern los zu werden, oder, oder...
die Sofas kosten halt auch wieder
Einspruch. Meine Eltern haben versucht zwei Sofas in gutem Zustand zu verschenken. Wollte kein Mensch. Die stehen jetzt der Leseecke einer Schule.
Bei den gebrauchten Sofas (mit vorangegangener 10jähriger Staubabsorption
) und den ganzen Tipps bitte das Thema Brandschutz nicht vergessen. Es geht um eine öffentliche Einrichtung.
Ist zwar hierzulande seit Anfang Jahr wieder etwas ruhiger geworden um das Thema, aber man weiss ja nie...
War diese Woche nach langer Zeit mal wieder beim schwedischen Einrichtungshaus - die bieten ja auch so Schallschutzwände für's Büro an... allerdings konnte ich noch keinen Hinweis oder gar ein Zertifikat zu dem Thema bei denen finden. Also immer schön Augen auf...
Ich bin in der Umsetzung nicht so schnell wie die Ideen hier ![]()
Den Raum habe ich nochmals genauer vermessen. Die Dimensionen sind wie folgt (+/- 1-2 cm):
Höhe: 3m
Breite: 5.65m
Länge: 7.45m
Die Schalldecke ist ca. 2.5cm dick und flächendeckend angebracht. Auf der Längsseite ist die (Kork?) Pinnwand mit 1.25m Höhe und 5m Breite. Sie ist vermutlich nicht primär auf eine gute Akustik hin optimiert, verbessert aber den Raumklang schon hörbar.
Das "Studio" muss schon so beschaffen sein, dass man es mit ein paar Handgriffen wieder aus dem Weg räumen kann. Der Raum und auch diese Tische werden noch für ganz andere Aktivitäten genutzt.
evtl. gibt's ja die Möglichkeit, an der Decke oder Wand eine Vorhangschiene zu montieren, in die Du dann entsprechend "kurz" Molton einziehen kannst.
hast du in dem räum mal laut in die Hände geklatscht? hallt da was?
hast du in dem räum mal laut in die Hände geklatscht? hallt da was?
Das habe ich gemacht. Es verhält sich relativ unauffällig. Nicht völlig trocken, aber auch nicht so, wie man es befürchten könnte.
Ok, Kollegen. Die Sachlage hat sich soeben grundlegend geändert. Ich habe wohl doch ein fast unbegrenztes Budget, wenn ich meine Mailbox von heute so anschaue:
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Hallo,
Ich hoffe, dass diese Nachricht Sie gut erreicht. Ich weiß, dass es recht unkonventionell ist, auf diese Weise an Sie heranzutreten, aber ich habe ein dringendes Geschäft im Wert von 28,530 Millionen Pfund, von dem ich glaube, dass es für beide Seiten von Vorteil wäre, wenn wir zusammenarbeiten könnten. Bitte antworten Sie mir mit einer Interessensbekundung, dann werde ich Ihnen weitere Informationen über das Geschäft zukommen lassen.
MfG,
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Frank Newmann
Probate Consultant
Probate & Estates Admin.
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Spass beiseite - ich wünsche euch noch einen schönen Abend!
Den Raum habe ich nochmals genauer vermessen. Die Dimensionen sind wie folgt (+/- 1-2 cm):
Höhe: 3m
Breite: 5.65m
Länge: 7.45m
Das ist doch mal was...
Mal nach dem erwähnten Akustik Buch die Masse eingeklimpert nach dem was ich in den Bildern gesehen habe....
Da kommt ungefähr sowas bei rum wie im Bild unten.
Die Absorber werden immer auf die Wand aufgebracht...somit fällt der Absortionsgrad der Wandfläche weg und der neue Absortionsgrad wird damit ersetzt.
Die Bassfallen kommen in den Raumecken. Somit wird von dem Eckwinkel jeweils beide Seiten überdeckt und somit überdeckt ein Element die doppelte Fläche. Flächen sind absolut genannt.
Und weil DIY: Die 6,2 qm sind ungefähr 4x Dämmwollepäckchen aus dem Baumarkt. Somit ist der Brandschutz weniger kritisch und man kann auch ohne Handwerkliche Eigenleistung da zeug in die ecken Stellen wenn keine Zeit für schön da ist. Folie kann dran bleiben.
Ich nehme an, dass in Radiostudios und dergleichen vor allem Grossmembraner zum Einsatz kommen, wegen des grossen Rauschabstandes.
Beim Moderieren im Privatradio sind RE20 und SM7 Standard weil sie bei halbwegs vernünftiger Sprechtechnik die Raumantwort nahezu komplett ausblenden und mit dem typischen überlebensgrossen Ami-Sprechersound färben. Podcaster bevorzugen das SM7 aus Preisgründen, mir gefällt der Elefantenpenis besser. GM (typisch: TLM103) sind in der Sprecherkabine zum Aufnehmen von Beiträgen und Jingles.
ZitatDenkbar wäre auch, dass ich vorhandene Mikrofone einsetze. Line Audio CM4, t.Bone EM800, Rode NT-5, ...? Oder vielleicht das Rode M2?
EM800 funktioniert dafür erschreckend gut. Aber bitte Ploppschutz (gespannter Schirm, nicht das mitgelieferte Schaumstoffkäppchen) davor.