Anfang liegt oben, beim Aufnehmen / Aufwickeln mit der 8 alles andere drunter, dann das Ende oben in den Anfang einstecken, Kletten, binden, etc., fertig ![]()
...nach 84.922km und 167 Meter verschiedenster Kabel hat man's irgendwann im Blut ![]()
Anfang liegt oben, beim Aufnehmen / Aufwickeln mit der 8 alles andere drunter, dann das Ende oben in den Anfang einstecken, Kletten, binden, etc., fertig ![]()
...nach 84.922km und 167 Meter verschiedenster Kabel hat man's irgendwann im Blut ![]()
Wenn die Kabelbinder lang genug sind kann man auch einmal rum Wickeln und dann den Anfang nochmal einkletten. Wenn das immer so möglich wäre würde ich vermutlich auch mehr 8en legen.
Leider sind dazu viele Gehilfen und Musiker nicht in der Lage. Daher lege ich lieber in 0en und habe das alles einheitlich, bevor das eine Kabel so ist und das nächste so …
...wenn's mir zu fad wird, wechsel ich mitten im Kabel die Wickeltechnik. ![]()
Aber mal im Ernst: man spürt doch, ob ein Kabel anfängt, sich zu verdrillen und sollte es dann schleunigst ausdrehen lassen. Wer das Gefühl nicht in den Fingerspitzen entwickelt, sollte nen anderen Job, als 'stage' machen (Lichtler oder Video oder so...) ![]()
Wer meine Kabel in eine Richtung wickelt bekommt Hausverbot
Immer als 8, das ist beim Auslegen viel besser und auch für die Kabel gesünder (Laut einem Telefonat mit einem Hersteller)
... und eine zusatzrechnung von €5,00 pro verkehrt gewickeltem kabel ![]()
8er machen nur Knoten wenn man ein Ende durch das andere zieht. Wenn man schaut wo der Anfang ist gibt es keine Knoten, nur grade Kabel.
Ich seh schon hier geht es auseinander.
Ich bin auch Fan von links-rechts. Aber wie Du richtig bemerkst, gehört auch eine Vereinbarung dazu, bei welchem Stecker angefangen wird (ich bei XLR etwa bei female). Sonst ist die Gefahr von 8ern in der Hektik gross.
Und wenn es nicht alle gleich machen, ist es eh fast müßig drüber zu diskutieren.
Und wenn ich als Gasttech mithelfe beim Kabel wickeln, dann frage ich immer, wie es gewünscht ist 🤷♂️
Aber mal im Ernst: man spürt doch, ob ein Kabel anfängt, sich zu verdrillen und sollte es dann schleunigst ausdrehen lassen.
Genau das ist ja das Problem. Ich fang doch nicht an beim Auf- und Abwickeln das Kabel auszudrehen. Bei vielen unbedarften Helfern (Vereine) lass ich die die Kabel auf dem Hallenboden auslegen und ich wickel die alle selber. Manchmal ist auch einer dabei, der over/under blickt. Der darf dann auch wickeln.
Vielleicht sollten wir auch mal klären, über welche Kabel wir reden?
Hauptsächlich Sommer Stage 22 Highflex und H07RN-F zwischen 3x1,5mm² und 5x6mm². Aber auch Netzwerkkabel jedweder Qualität und Ausführung. Mir ist noch kein einziges Kabel untergekommen, das man konstant in eine Richtung drehen kann. Wie bereits geschrieben, geht das physikalisch nicht.
Ich bin schon froh, wenn die Kabel irgendwie zusammengerollt zurückkommen. Das schaffen einige sogar, mit der Kabelrolle zu verbocken.
Aber wie Du richtig bemerkst, gehört auch eine Vereinbarung dazu, bei welchem Stecker angefangen wird
Das ist egal. Die Wickelei ist symmetrisch. Am Schluss sollte halt immer eine normale Windung sein. Es macht allerdings einen Unterschied ob der Stecker vorne oder hinten aus der Haltehand rausschaut.
Ich sag ja immer: "Das Kabel sagt Dir schon wo es hin will. Du musst nur zuhören bzw. fühlen."
Das ist korrekt, da bin ich bei dir.
Und immer den XLR-male in die Hand (weil da nämlich auch das Klettband hingehört!).
Willst du Stress? Das Klett gehört bei XLR an das Weibchen! Auch beim Schuko.
Hauptsächlich Sommer Stage 22 Highflex und H07RN-F zwischen 3x1,5mm² und 5x6mm². Aber auch Netzwerkkabel jedweder Qualität und Ausführung. Mir ist noch kein einziges Kabel untergekommen, das man konstant in eine Richtung drehen kann. Wie bereits geschrieben, geht das physikalisch nicht.
Dein Problem ist mir nach wie vor ein Rätsel. Wir nutzen die gleichen Kabel, aber meine kann ich konstant in einer Richtung wickeln. Und ich mach das tatsächlich seit mehreren Jahrzehnten so und habe trotzdem keine verdrillten Kabel...
Möglicherweise liegt es also schlicht und einfach daran, wie wir das genau handhaben. Das Gefühl für´s Kabel beim Auf/Abwickeln ist schriftlich aber nicht so einfach zu erklären.
Bei uns gibt es übrigens auch Kollegen, die es anders machen als ich. Aber mehr als erklären kann ich nicht, da ist dann einfach der Dickkopf im weg... ich bin ja ein alter Sack und habe eh nicht so viel Ahnung wie die jungen...
Aber wenn ich ehrlich bin: wenn ich dann Kabel ausrolle und habe mehrere Bretzel-Knoten drin, rege ich mich schon ein bisschen auf...
Übrigens: ich fange mit dem Wickeln auch grundsätzlich beim Male Stecker an. Zwei Gründe:
1. hier ist das Klettband
2. ich kann beim Abbau an der Stagebox stehen bleiben, die Kabel kommen dann alle zu mir zurück
Außerdem: beim Abbau ziehe ich GRUNDSÄTZLICH NIE alle Stecker aus der Stagebox, sondern ziehe sie EINZELN ab und wickle dann das Kabel auf. Das hat den großen Vorteil, dass es dann keinen Kabelsalat gibt!
Und abschließend möchte ich feststellen:
egal wie ihr die Kabel wickelt: Hauptsache die Kabel werden mit Gefühl gewickelt - und alle in er Firma machen es gleich.
Und:
Kabel nicht zu klein wickeln! Zwei Gründe dafür:
1. Durch zu geringe Biegeradien kann das Kabel auf Dauer tatsächlich leiden
2. wenn man weniger wickeln muss ist man beim Abbau deutlich schneller ![]()
Dass die Kabel angeblich kaputtgehen, wenn man sie als 0 wickelt, ist jedenfalls nicht richtig. Das kann ich beweisen. Wenn Kabel kaputt gehen, liegt das Problem an anderer Stelle.
Der Wickeldurchmesser ist ja eh durch das Kabeleigenleben und die Länge vorgegeben. Klar kann man 5m in der selben Weite wie 10m wickeln, macht aber keinen Sinn und man erkennt schon am Wickeldurchmesser was man in der Hand hält bzw. noch davor was in der Kiste liegt.
Klett am Weibchen macht für mich gar keinen Sinn. Für eine sinnvolle Nutzung am Stativ ist es viel zu nah am Stecker und baumelt nur im Sichtfeld rum. Und nein, meine Kletts lassen sich nicht so leicht verschieben.
wora Das Gefühl für die Kabel habe ich und das lässt keine Null zu.
Wir können ja einen neuen Faden aufmachen: Wohin gehört das Kabel-Klett?
![]()
"Einigen wir uns auf die Mitte!"
Das ist egal. Die Wickelei ist symmetrisch. Am Schluss sollte halt immer eine normale Windung sein. Es macht allerdings einen Unterschied ob der Stecker vorne oder hinten aus der Haltehand rausschaut.
Seh ich anders... 🤷♂️
Howdy
Ich bin auch ein alles auf einmal Ausstöpsler. Kenne in der Praxis auch keinen, der es einzeln ausstöpselt.
Mit Unterverteilungen kommen auch nie mehr als 12 Kabel zusammen.
Und wenn man zuerst die kurzen Kabel wickelt, minimiert sich das verheddern.
...wo ist da jetzt 'n Subtext in dem Posting ? ![]()
ich sehe schon einen Shoot-out-Battle auf dem nächsten Forentreffen.
Voranmeldungen bitte in den Kategorien:
* XLR 5m / 10m / 15m
* CAT 5m / 10m / 15m
* CEE 16A/10m / 16A/25m / 32A/10m / 32A/25m / 63A/50m
* Multicore 24/8-25m / 48/16-50m / 64/16-120m
* Loom 4x-XLR-5m / 8x-XLR-5m / 8x-XLR-10m
* Speakon 2x2,5-5m / 4x4-10m / 4x4-20m / 8x4-25m
Bewertung nach Geschwindigkeit und Optik.
Bei Muco und CEE Zusätzlich noch mit durch Matsch / Kuhkacke (WACKÖN!!!!) oder Bierschlonz, Kotze und Pisse gezogen.
Hach wie schön diese Diskussion, echte multi-kulti-wickel-Kultur, so vielseitig wie das pralle Leben oder der Musikgeschmack...
Aber hier mein Senf zum Kabelwickeln:
Ich wickle meistens eine 0 und drehe beim Aufwickeln das Kabel so zwischen den Fingern, dass die Schlaufe glatt hängt, das ist das Entscheidende. Ich mach das wie Wora schon >40 Jahre so und manche Kabel sind genauso alt und leben noch immer.
Klett ist bei mir am Male und zwar in dem Abstand zum Stecker, wie ich später möchte, dass die Kabel gewickelt werden. Also: Stecker-eine Schleife-Klett-Rest des Kabels.
Vorteile: An der Stagebox verheddern sich nicht die Klettverbinder, am Mikro ist er nicht im Weg und der Abstand Stecker-Klettverbinder gibt mir auch bei Dunkelheit eine Idee wie lang das Kabel sein könnte ohne dass ich eine Farbe oder eine Beschriftung erkennen muss. Beim Aufwickeln habe ich automatisch einen adäquaten Durchmesser. Das hilft auch Helfern, die das nicht im Gefühl haben.
meine Kletts lassen sich nicht so leicht verschieben.
Da bekomme ich die Kriese. Genau wie von diesen verknoteten Kletts. Die Metallöse am Früh Klett wird gepresst und nicht anders montiert. Dann kann man das Klett ordentlich verschieben, hält aber trotzdem da wo man es haben möchte.
…Ausnahme: Coax …
…Vorteil als 0: Man kann das Kabel über die Hände abrollen …
und jetzt rate mal wann ich das letzte Mal einen RG8-Korkenzieher am UHF-Rack gefunden habe?
Ich bin noch da
- Over/under ist besser fürs Kabel, verlangt aber Disziplin und Übung beim Aufwickeln (Männchen/Weibchen auf die richtige Seite des Rings legen beim Festkletten, Klett ordentlich zu machen) und gibt gern Knoten wenn man nur eine Seite des Rings in die Hand nimmt und damit los läuft; entweder zweihändig geführt abwickeln oder gleich beide Stecker in eine Hand nehmen, Klett auf und den ganzen Wickel mit Schwung in Laufrichtung werfen. Was gar nicht geht sind im übrigen aufgewickelte XLR/DMX/Koax/Ethercon/Glaskabel über 25m und LSP/Laka/Schuko über 30m. Das Zeug gehört auf Trommeln.
- Der Klett nervt. Immer. Er muss aber sein weil die Knotentechnik bei Kabeln die haufenweise in einer Transe liegen zu heillosem Gewurstel führt. Der Klett gehört ans Männchen weil er am Stativende im Weg ist und furchtbar aussieht und er muss vor dem Einstecken sauber aufgerollt werden. Ob gequetscht oder geschlauft hängt vom Hersteller ab. Die weichen Früh-Kletten müssen gequetscht werden weil sie sich geschlauft so weit zuziehen dass man sie ohne Gefummel nicht mehr verschieben kann. Die etwas festeren von anderen Herstellern kann man auch schlaufen.
- Subcores sind Pflicht bei allem was über 8-12 Inputs auf der Bühne hinaus geht. Eine RIO32 oder auch nur AR2412 in der lauter Einzelkabel stecken hält beim Abbau die ganze Crew auf weil man sch nur gegenseitig die Kabel weg zerrt.