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Brauche Hilfe! Berechnung von stehenden 4m Alu-Pipes.

  • ImmerLauter
  • 3. Februar 2005 um 20:53
  • ImmerLauter
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    • 3. Februar 2005 um 20:53
    • #1

    Hallo,

    ich versuche mal folgende Konstruktion zu erklären:

    6m Traverse auf 2 Traversenlifte, 3,50m hoch gekurbelt

    an den 6m Traverse sollen 4 Stück jeweils 4m hohe Alurohre senkrecht mit je 2 Doppelrohrschellen befestigt werden. Die Rohre sollen unten auf dem Bühnenboden aufliegen und die Kraft von dem 50mm Aufliegepunkt wird über Stahlplatten verteilt, auf die die Rohre stehen.

    Die Pipes haben einen Aussendurchmesser von 50mm und eine Wandstärke von 3mm bei einer länge von 4,00m.

    Mit den 4 senkrechten Rohren soll eine Scannermatrix aus 16 Stück Trackspotscannern gebaut werden. An einem Rohr werden also 4 Scanner übereinander befestigt, Gewicht 10,40 kg/Stück.

    Ich bin mir von meinem technischen Verständniss ziemlich sicher, dass ich keine Bedenken haben muß, ein Rohr vertikal auf Druck mit 44kg belasten zu können. Ich würde es jetzt aber trotzdem gerne nachrechnen, um auch einen schriftlichen Nachweis zu haben. Ich habe mich schon durch meine Formelsammlung gekämpft und muß leider passen.

    Über Hilfe zur Berechnung wäre ich sehr dankbar. Falls ich die Konstruktion nicht verständlich erklärt habe, lasse ich gerne ein Bild zu kommen.

    Danke

  • test
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    • 3. Februar 2005 um 20:58
    • #2

    leider kann und will ich dir das auch nicht berechnen. das wäre mir zu viel arbeit. ich würde aber auf jeden fall unten noch ne truss drann setzen, so das die rohre nicht wegrutschen können. was du nicht erwähnt hast ist, das du eine erhebliche last nach vorne hast da alle lampen vor dem rohr hängen. ich habe ´so was mal aus fd33 gebaut. das ging ganz gut. sicher sind deine stative auch gegen umfallen nach vorne gesichert und können die 160kg der scans sicher tragen, oder will da jemand wind ups verwenden? 8)

    http://www.crystal-hannover.de
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    Trussing, Line Arrays

  • ImmerLauter
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    • 3. Februar 2005 um 21:27
    • #3

    Die Lifte sind von Doughty Zenith 150kg mit TÜV. Die müssen das Gewicht aber eh nicht tragen, da die Pipes ja unten auf dem Boden stehen.

    Die Pipes sitzen über einen kleinen Zylinder, der auf den Stahlplatten geschweißt ist. Die Stahlplatten haben vier kleine Löcher um Sie gegen verrutschen mit Bühnenbohrer fixieren zu können.

  • tom noise
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    • 3. Februar 2005 um 21:32
    • #4

    also ich versteh das ganze jetzt net wirklich. lifte auf 3,50 und dann die 4m pipes senkrecht?

    erinnert mich irgendwie an den traversen plan vom chrickel

    tom

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  • ImmerLauter
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    • 3. Februar 2005 um 21:49
    • #5

    Die Truss ist ca. auf 3,50m Höhe gekurbelt. Die Pipes ragen oben ein wenig rüber, so dass der erste Scanner etwas höher ist.

    Hat jemand eine Formel, mit der man Rohre auf Druck berechnen kann?

  • Fux
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    • 3. Februar 2005 um 22:28
    • #6

    Das maßgebende bei einem 50mm dünnen und 4m langen auf Druck beanspruchten Rohr ist natürlich nicht wieviel Druck das Rohr aushält, sondern das Ausknicken. Du wirst durch die vorne dran hängenden Scanner eine schöne Ausbauchungen bekommen, so daß das Rohr schon von vornherein durchgebogen ist und du eine erhebliche Außermittigkeit bekommst.
    Darüberhinaus bekommst du mit deiner Konstruktion der oben an der Traverse "angehängten" und gleichzeitig unten aufstehenden Rohren ein statisch vielfach überbestimmtes System da sich nicht so toll berechnen lassen wird.

    Wenn z.B. ein Rohr nur um wenige Millimeter länger zwichen Traverse und Boden ist bekommt es praktisch die ganze Last ab.
    Beim Aufseten lassen der Rohre am Boden entlastest du die Traverse und damit die Stative/Supports, was der Standsicherheit dieser sicher auch nicht entgegenkommen wird.

    Ich würde mir die gesamte Konstruktion nochmal neu überlegen.

    Viele Grüße,
    Fux

  • ImmerLauter
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    • 3. Februar 2005 um 22:46
    • #7

    Hallo Fux,

    danke dass du dir Gedanken gemacht hast. Es kann aber nicht passieren, das ein Rohr überlastet wird und dadurch die Lifte entlastet werden. Es wird erst die Truss hochgekurbelt und dann die Rohre mit jeweils zwei Doppelrohrschellen befestigt. Die Truss wird danach nicht mehr in der Höhe verändert, da die Lifte spielfreie Sicherheitsbolzen haben und nicht mehr an Höhe verlieren können.
    Abscheeren/eindellen können die Rohre auch nicht. Der Scanner hat einen Hebelarm von unter 18 cm und ein Gewicht von 10,4 kg und ist mit einer großen Schelle am Rohr befestigt. Wenn man den Scanner in der Lage am ausgestreckten Arm halten kann, sollte das Rohr keinen Schaden nehmen können. Aber ich würde es trotzdem gerne nachrechnen können.

    Ich habe schon versucht die Knickung zu berechnen nach dem Euler Verfahren. Habe dazu die Formelsammlung von Grossigk&Krienelke, siehe S. 62.

    ???

  • Fux
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    • 3. Februar 2005 um 23:21
    • #8

    Wenn mich jetzt nicht alles täuscht ist aber das einfache Eulerverfahren für eine zentrische Beanspruchung auf Druck gedacht, was bei dir ja aber nicht der Fall ist.
    Durch den Hebelarm mit dem die Scanner ihr gewicht in das Rohr einbringen bekommst du ja noch Momente in das Rohr hinein und durch diese eine planmäßige Aussermittigkeit des Rohres die du mit berücksichtigen mußt.

    Im Übrigen entspricht deine StatischesSystem ja wohl keinem der4 Eulerfälle, oder?
    (der ideal mittige Kraftangriff ist ja schon mal auf keinen Fall gegeben...)

    Nach Euler (auch wenns schön einfach wäre) wird da wohl überhaupt nicht rauskommen was mit der Problemstellung zu tun hat.

    Wenn du da wirklich was berechnen willst/mußt würde ich mir ein System suchen wo man auch ohne finite Element Methode, zu Fuß mit überschaubarem Aufwand was herausbekommt.

    Oder du nimst einen bewußt schlechteren Fall her der sich leicht rechenen läßt und bist dann mit deinem eigentlichen Fall, wenn der bewußt schlechter gewählte hält, auf der sicheren Seite.
    (Das ist eine durchaus übliche und pragmatische Vorgehensweise. Man muß aber natürlich in so weit statisch fit sein auch beurteilen zu können ob das zur Berechnung gewählte einfachere System wirklich ungünstiger als das tatsächliche ist...;-)

    Viele Grüße,
    Fux

  • nobodys
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    • 4. Februar 2005 um 10:14
    • #9

    Also das Verfahren nach Euler kann hier auf keinen Fall eine befriedigende Lösung bringen, aus den Gründen die Fux schon erwähnt hat.

    Aber wieso nimmst du die Last nicht über die Lifte auf? Konstruktion so aufbauen, dass du nur minimale Last auf dem Boden hast. Dann hast du das Problem mit der Knickung nicht.
    (So ganz grobes Abschätzen ohne rechnerischen Hintergrund würde ich sagen, du kommst nicht auf einen befriedigenden Sicherheitsfaktor wenn du richtig rechnest!)

    Oder wäre eine andere Konstruktion nicht möglich? Oben vier T-Stücke in die Truss setzen (bzw. 2 mal T und 2 mal 90°) unten das selbe und mit Truss verbinden, dann hast du keinen Ärger, und eine schöne Verteilung der Last auf den Boden...

    normal gibts schon...

  • Carm
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    • 4. Februar 2005 um 11:25
    • #10

    euler hilft hier nicht weiter, richtig

    die pipes werden auf biegung beansprucht. ich hätte in dem falle eher angst dass das moment dass über die pipes in die aufgelegten lifte eingeleitet wird so hoch wird, dass sich die truss verdreht bzw. der ganze kram nach vorne wegkippt.

    ich würde das mit normalen truss-stehern bauen, diese L-förmig so 3m nach hinten abstüzten und diese ausleger nochmals mit truss untereinander verbinden und grosszügig beschweren (z.b. eisenplatten vom altmetallhändler)

    die senkrechten pipes dann entweder durch 3-punkt-truss ersetzen oder zumindest durch 2-punkt (z.b. hb-doppelrohr) und vor allem die pipes untereinander aussteifen.

  • RaceFace
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    24
    • 13. Februar 2005 um 13:20
    • #11

    Also mit dem Eulerverfahren kommst du da wirklich nicht hin. Um die entsprechende maximale Knickung/ Biegung zu berechnen bräuchtest du spezifische Materialkenngrößen wie den E-Modul.

    Auch ich halte die Konstruktion für sehr gewagt.

    Wieso baust du nicht einfach ein Raster aus z.B. FD34 oder zumindest FD33. Bei Ein- oder Zweigurtsystemen besteht die Gefahr der Ausknickung in eine beliebige Dimension. In dem Moment, in dem die Stäbe ausknicken steigt natürlich auch die Torsionskraft auf die Traverse auf den Liften, was bei der Konstruktion aber nicht sonderlich gefährlich werden sollte, da die Torsionskraft fast zentral angreift, also die Lifte fallen dann nicht um.
    Du kannst dir einen kleinen Layheraufbau hinstellen

    der andy

  • Manuel001
    Beiträge
    73
    • 15. Februar 2005 um 10:49
    • #12

    4 m Pipes, senkrecht, biegt sich das nicht durch? oder hab ich irgendwas überlesen?

  • RaceFace
    Beiträge
    24
    • 15. Februar 2005 um 11:46
    • #13

    pipes alleine nicht, aber an die pipes sollen movinglights und die üben querkräfte auf die pipes aus, die zum ausknicken führen können.

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