Da magst Du Recht haben, aber trotzdem ging es in Deinem Ausgangspost um einen Stundenlohn von 60€. Man kann das jetzt sicher diskutieren, aber mE ist das schon noch ein wirklich angemessener Gegenwert für gute handwerkliche Arbeit, ganz egal von welcher Art von Handwerk wir da sprechen.
I don't need that, 2.0
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es ist doch eher so, das keiner mehr die harte Arbeit machen will. also muß man die es machen entsprechend hoch entlohnen. das wird ja auch daran sichtbar das hier in einem anderen Eintrag jemand schrieb, sinngemäß, das er als Haustechniker sich immer externe dienstleister holt zum bühne bauen. in der va Technik ist das eben nicht anders,
was bedeutet denn die Kirche im Dorf lassen für dich? hp
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Wenn Du mit dem Angebot und der Ausführung einverstanden bist ,
ist das völlig in Ordnung , für Dich und für den Dienstleister .
Das hängt von der Schwere / Quali der Arbeit und den Betriebskosten ab .
Diese bestimmen ja nun mal den Stundenverrechnungssatz wesentlich ,
denn davon spreche ich und nicht vom Stundenlohn .
Wenn ich also einen Technikpark vorhalte , können die 60 Euro zu wenig sein .
Wenn ich lediglich eine Arbeitsecke im Wohnzimmer habe , zu viel .
Konkret ging es um einen Landschafsgärtner bei einem Nachbarn ,
welcher mit seinem privat PKW vorfuhr
und eine elektrische Heckenschere nebst Kabel auspackte .
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Mittlerweile zeichnet sich schon eine gewisse Verweigerungshaltung
in verschiedenen Bereichen ab , weil der Bogen überspannt wurde .
das interessante ist aber schon, dass es in unserer branche, trotz verhätnismässig geringen stundenlöhnen, immernoch fragen gibt wie:
"was, so teuer ist das?"
oder:
"der kollege hat das deutlich günstiger gemacht"
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das ist mir sogar schon mit einer "eigenen band" passiert, also deren techniker ich war.
alles perfekt vorbereitet... dann kam die band und sagte: "heute stellen wir uns anders auf"

Ist ja bei einer Band noch managebar. Ich hatte schon alleine Orchester nach Rider und Aussage vom Orchesterwart amerikanisch aufgebaut und fertig vormikrofoniert und hab dann 15min vor der Anspielprobe erfahren, dass man heute nach Furtwängler sitzt. War bisschen stressig...
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Konkret ging es um einen Landschafsgärtner bei einem Nachbarn ,
welcher mit seinem privat PKW vorfuhr
und eine elektrische Heckenschere nebst Kabel auspackte .
Preis und Wert sind zwei verschiedene Maße...
Immerhin hatte er sein Kabel dabei

Vielleicht ist er drei mal so schnell wie der Kollege für 40 Euro,
schneidet die Hecke ohne Dellen und gibt Dir Tipps, was Du bei den restliche Pflanzen im Garten besser machen könntest. -
also so ein auto will ja auch repariert werden. er hat vermutlich nicht die anfahrt extra berechnet. die kostet ja sonst alleine 30e.
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Konkret ging es um einen Landschafsgärtner bei einem Nachbarn ,
welcher mit seinem privat PKW vorfuhr
und eine elektrische Heckenschere nebst Kabel auspackte .
Und den privaten PKW finanziert diese Person von den zwei anderen Jobs, die sie hat und deswegen darf der PKW als EDA-Kosten nicht berücksichtigt werden?

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War bisschen stressig...
bei mir war´s auch stressig, denn ich war der einzige techniker - und die bühne war relativ klein, sodass mein ganzes verkabelungs- und zeitkonzept für´n ar... war.
klar habe ich das dann auch hinbekommen, aber es war halt einfach unnötig - und mit einer kleinen mail oder einem anruf im vorfeld wäre das für mich komplett stressfrei gelaufen...
na ja, es gibt eben musiker, die sich keinerlei gedanken darüber machen, wie viel arbeit wir bereits im vorfeld, bevor sie auf die bühne kommen, in ihre veranstaltungen reinstecken...
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Ich kann eure Signale durchaus empfangen , ich sitze ja mit im Glashaus

Grundsätzlich wollte ich auch keine Neid oder Gier Diskussion lostreten ,
sondern an die Verhältnismäßigkeit appellieren .
Natürlich soll und muß jeder angemessen bezahlt werden
und noch schlimmer finde ich Preisdrückerei , wie wora schon ansprach .
Aber das Verhältnis Kunde Dienstleister ist nun mal äußerst sensibel .
Ein Kunde der einmal verprellt wurde , ist gewöhnlich für immer weg .
Und diese Erkenntnis stellt sich zeitverzögert ein .
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Das mit der Preisdiskussion ist halt schwierig von außen zu beurteilen.
Wenn ich im Hintergrund einen Maschinenpark und vlt auch ein Firmenauto, Steuerberater, Lager usw. hat, dann muss das alles mit bezahlt werden, auch wenn es nicht im Einsatz ist.
Ein Schreiner hat hier bei uns z.B. einen Typischen Stundensatz von 60-70€+Mwst..
Und das kostet der ob er nun Fenster einstellt, Böden schleift oder kalkulatorisch fürs Möbel bauen.
Natürlich, für das Fenster einstellen benötigt er Werkzeug im Wert von vlt. 50€ und kann notfalls mit dem Fahrrad hin fahren. Kostet trotzdem die 60-70€. Der Maschinenpark im Hintergrund für 500 000€ und der "Wasserkopf" müssen ja auch Finanziert werden.
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Ich finde, es ist der falsche Ort, bei den Handwerkern solche Diskussionen loszutreten, solange im Banken- und Pharmasektor exorbitante Summen in teilweise sehr untransparenter Weise von der Allgemeinheit in die Taschen einiger weniger fliessen.
Wenn dort alles geklärt ist und das Preisgefüge wieder Sinn ergibt, bin ich gerne dabei, auch bei anderen Sektoren genauer hinzuschauen.
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Achso, ist ja fast passend zum Thema:
IDN:
Preisdiskussionen über meinen Stundensatz mit dem Kunden.
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na ja, es gibt eben musiker, die sich keinerlei gedanken darüber machen, wie viel arbeit wir bereits im vorfeld, bevor sie auf die bühne kommen, in ihre veranstaltungen reinstecken...
"Wir brauchen ja nicht viel" endet dann in einer bis zum Hals vollen Konsole - kenn ich und brauch ich nicht.
BTW: Angebote für eine Installation im fünfstelligen Bereich anfordern, bereits Termine in gar nicht zu weiter Zukunft blocken wollen und an Stelle einer kurzen Mail ala "Danke für die Zahlen" oder "Ich brauch noch ein paar Tage" dann zufällig ein Urlaubsselfie zu finden - dreieinhalb Wochen Südfrankreich mit dem Rad.
Es sei dem Kunden gegönnt - ich versteh nur nicht die Verwunderung, dass sowohl sein angefragtes Material als auch der Termin jetzt nicht mehr frei sind... dabei möchte er doch Mitte August durchstarten...
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Dieses Phänomen wird zunehmen. Die moderne “Erziehung” wird zuverlässig dafür sorgen.

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Dieses Phänomen wird zunehmen. Die moderne “Erziehung” wird zuverlässig dafür sorgen.

„Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen“ (Aristoteles, 384-322 v. Chr.)
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Ich geb Euch beiden recht. Die Klage über die nachfolgenden Generationen scheint so alt wie die Zivilisation selbst.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man im Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen auch durchaus selbst erkennt, welche Verhaltensweisen funktionieren und was nicht. (Da ist übrigens jeder auch wieder sehr individuell in seiner Erkenntnis. Und: Nur, weil eine Verhaltensweise für *mich* funktioniert, heißt das ja noch lange nicht, dass sie auch gesamtgesellschaftlich gesehen die wünschenswerteste wäre.)
Ich stelle aber in den letzten Jahrzehnten auch eine deutliche Zunahme der Unverbindlichkeit fest. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, sei mal dahingestellt. Aber wegdiskutieren kann man das meiner Meinung nach nicht.
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Ich stelle aber in den letzten Jahrzehnten auch eine deutliche Zunahme der Unverbindlichkeit fest. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, sei mal dahingestellt. Aber wegdiskutieren kann man das meiner Meinung nach nicht.
Dafür kann man das an der richtigen Stelle entsprechend einpreisen.
Wer in letzter Sekunde um die Ecke biegt muss halt mangels Alternative ordentlich in die Tasche greifen.
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und dieses tief in die Tasche greifen trifft dann auf völliges Unverständnis. das ist ja so in die Richtung wie die Diskussion mit dem Stundenlohn hier irgendwo anders.
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und dieses tief in die Tasche greifen trifft dann auf völliges Unverständnis. das ist ja so in die Richtung wie die Diskussion mit dem Stundenlohn hier irgendwo anders.
Aber auch dieses Unverständnis wird der Erkenntnis weichen, mein Sohn!
Ein kluger Kopf formulierte das seinerzeit mal als "Keine Kohle, keine Kunst!" Das lässt sich aber auch umdrehen: Erst, wenn man die Kunst des (rechtzeitigen) Handelns versteht, wird das mit der Kohle was...
Ich weiß auch nicht, was 'moderne Erziehung' mit solchen Phänomenen zu tun haben soll - Onkel Sky hat seinem Kunden eine kleine erzieherische Lektion erteilt, wie sich Work/Life-Balance sehr schnell in eine Richtung ausbalancieren lässt...
Warum allerdings der Rockenrollbesteckservice nicht die schöne (freigewordene) MittAugust-Zeit für einen eigenen Radlurlaub durch Norddeutschland nutzt, entzieht sich meiner Kenntnis.
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