Ich nutze das auch um einen XP-Maschinenrechner am laufen zu halten. Und für manche Programme die auf Mac einfach nicht laufen wollen.
Mac von Win fernsteuern hab ich noch nicht gemacht. Eher passiert das bei mir anders rum.
Ich nutze das auch um einen XP-Maschinenrechner am laufen zu halten. Und für manche Programme die auf Mac einfach nicht laufen wollen.
Mac von Win fernsteuern hab ich noch nicht gemacht. Eher passiert das bei mir anders rum.
Der wichtige Unterschied zwischen VNC und RDP ist (zumindest auf Windows als ferngesteuertem Rechner) der, dass RDP eine eigene Session aufmacht. Das bedeutet, dass der ferngesteuerte Rechner nicht das auf dem Bildschirm anzeigt, was in der Fernsteuerung zu sehen ist.
Je nach Betriebssystem (Client oder Server) gibt es dann nur den Login-Screen zu sehen oder aber man kann parallel auch am Gerät in einer eigenen Session arbeiten.
Bei VNC hingegen wird (ähnlich wie bei Teamviewer & Co) der lokale Bildschirm gespiegelt. Man sieht also am Rechner immer noch, was dort gemacht wird und kann auch eingreifen. Es ist in der Regel möglich, vom Remote-Arbeitsplatz aus die lokalen Eingabegeräte zu sperren bzw. den Bildschirm dunkelzuschalten.
Je nach Anforderung sollte man diese Feinheiten kennen - sonst gibt's womöglich unschöne Überraschungen, wenn jemand am lokalen Gerät vorbeikommt und einfach mal in die Steuerung reingreift oder gar Dinge zu Gesicht bekommt, die vertraulich sind (z. B. die tatsächliche Faderstellung des Gitarrenkanals für den Frontmix
).
für meine anwendungen ist es genau richtig, wenn der ferngesteuerte rechner keine bildausgabe und keine steuerung mehr hat.
und wenn ich meinen "bühnenrechner" von einem anderen platz aus steuern möchte, dann klicke ich dort einfach das RDP-icon an und bekomme sofort die steuerung. der zuvor aktive steuernde rechner verliert dann automatisch den kontakt.
genau so will ich das haben ![]()
Teamviewer gibt's ebenfalls für Mac - die Fernsteuerung funktioniert von Mac zu Win und von Win zu Mac .
Meine alten XP-Rechner hab' ich via Remotdesktop an den aktuellen Win 7 / 10 / 11 - Rechner dran...
Linux bei mir generell per SSH / Telnet / Webmin
Bei dem Fallobst habe ich vor allem bei neueren Systemen Probleme, egal ob Teamviewer oder Anydesk. Das zickt gerne mal rum. Passiert aber auch bei Windowsystemen von wegen Adminkennwort blabla. Man sieht zwar den Bildschirm kann aber nix über den ext. Rechner eingeben.
RDP ist halt doof, wenn man jemanden helfen möchte da eben eigene Session.
Für Linux ist mir xrdp sehr dienlich. Vollkommen unkompliziert mit apt zu installieren. Braucht halt (irgend)eine GUI.
SSH und Telnet gibt es auch für Windows. Soll ja auch gehen.
Ansonsten eben VNC, RealVNC, TigerVNC und all die anderen Clone.
Dameware sollte man auch noch erwähnen.
so, mal wieder ein kleines IDN...
es handelt von eigenem versagen ![]()
letzten samstag hatte ich einen gig mit meiner eigenen anlage. sowas mache ich ja immer besonders gerne, weil ich dann einfach die beste leistung bringen kann. ich nutze da einen AHM32 controller mit Ritterbusch lautsprechern. was genau spielt hier jetzt keine rolle.
die monitoranlage war zum teil konventionell mit wedges, zum teil mit Inears. das amprack mit dem AHM32 versorgt dabei sowohl die wedges als auch die PA. die signale kommen per Dante netzwerk vom dLive-Mixrack in den controller.
für die IEM steuerung hat der drummer von mir eine A&H ME-1 bekommen, die kennt er schon gut und das ist für mich dann ein "kein-gehirner" (no brainer
)
der keyboarder hat den anderen IEM weg, ist schon ein bisschen älter und technisch so "mittel begabt" (seine instrumente spielt er aber wirklich gut
). bei ihm verfahre ich seit einiger zeit so:
er bekommt von mir einen A&H IP6 controller, mit dem er seinen IEM weg kontrollieren kann. dieser weg ist ein normaler stereo-aux in meinem pult.
der vorteil für mich: ich kann seinen weg ebenfalls kontrollieren, damit da nix verrutscht.
so weit, so gut.
während dem soundcheck wurde dann aber die PA plötzlich ganz leise ... das hat mich natürlich spontan verwirrt, denn ich war zwar gerade vor der bühne mit dem streichelbrett unterwegs, hatte in dem moment aber gar nix geregelt !
hmmm.... wtf ??
ich habe dann nachgeschaut, ob die amps vielleicht ausgefallen sind... waren sie aber nicht.
trotzdem habe ich den ersatz-amp, den ich dabei hatte, aktiviert, die signale im AHM controller entsprechend umgeroutet und die speakons umgesteckt... trotzdem: kein ton!
dann hab ich im pult die letzte szene recallt (zum glück hatte ich kurz vorher bei leufender anlage mal kurz "safe" geclickt).
trotdem: kein ton aus der PA!
uff.
habe dann überlegt, ob das Dante-kabel zum amprack vielleicht kaputt ist ... aber die monitore liefen ja einwandrei - über die selbe CAT-schnur!
das konnte es also auch nicht sein...
dann hat der keyborder einfach zwischendurch mal gesagt, dass er auf seinem IEM irgendwie nix einstellen kann.
... und da dämmerte es mir ...
ich hatte mal mit dem AHM controller ausprobiert, ob ich ihn auch über den IP6 steuern kann.
das ging ![]()
der IP6 war also zuvor auch schonmal mit dem LS controller verbunden!
hab dann nochmal in die controller einstellungen reingeschaut und entdeckt, dass die fader der lautsprecher-DCAs fast komplett runtergezogen waren ...
der kollege keyboarder hatte also am IP6 mal an den knöpfen rumgedreht, obwohl da in den scribble-strips nix von "Piano", "Git" oder "Vocal" stand, sondern bezeichnungen wie "Tops" und "Subs" ... nun ja, im alter lässt die sehkraft eben etwas nach ![]()
die sache war dann schnell klar: im netzwerk haben zwei geräte gleichzeitig auf den IP6 zugegriffen: mein Mixrack und der AHM controller ... und der controller hat dann gewonnen und den zuschlag für die steuerung erhalten.
ich habe dann den IP6 aus der konfiguration im AHM gelöscht und die faderwerte im computer wieder auf normal gestellt. und schwupps, hatte ich wieder richtig saft auf der PA ![]()
es war also letzendlich mein eigener fehler:
aus versehen hatte ich die verbindung zum IP6 im controller nach meinem test nicht gelöscht, sodass neben der eigentlichen bestimmung als monitorcontroller aus versehen der AHM als zweites gerät im netzwerk auf den IP6 zugegriffen hat.
was für ein doofer fehler!
werde ich etwa alt ... ? ![]()
in zukunft werde ich beim aufbauen auf jeden fall selbst genauer auf die scribble-strips schauen und überprüfen, ob die texte dort zur gewünschen anwendung passen ![]()
werde ich etwa alt ... ?
Ich hab mal vergessen das Core in die AES50-Buchse vom Pult zu stecken. Das hat auch eine Weile gedauert, bis ich kapiert habe, wo das Problem liegt.
Wolfgang, genau solche Storys von Leuten, die sich sicher besser auskennen als ich, bestätigen mich mal wieder in meiner Überzeugung sein Setup so Simpel wie nur irgendwie Sinnvoll möglich zu gestalten.
In meinem Fall ist das Stagerack, Surface, Router und I-Pad.
Als Backup ein zweites Stagerack und ein Laptop mit Kabel zumindest in erreichbarer Nähe.
Und selbst da sind mir schon Schusseligkeiten passiert.
z.B. hab ich mal versehentlich das das Surface am Backupstagerack angeschlossen und mich gewundert warum das nicht klappt. ![]()
Ich bin ja immer mehr Fan davon Bühnen- und Systemnetzwerk getrennt zu halten (Audio- wie auch Steuernetz).
Mein Horrorszenario ist immer noch, dass ich oder der Kollege am anderen Ende (Systemer, Monitor, Bereichsleiter), womöglich noch in einem anderen Raum, im Dante Controller den falschen Patchpunkt erwischt und ein Mikrofon hart auf's PA routet. Auch in Sachen Netzstabilität habe ich schon 1-2 kuriose Dinge deswegen erleben dürfen (inkl. Komplettausfall während des Eröffnungsspiels in einer neugebauten Indoorarena).
Das bisschen Komfort, dass man alles ohne Aufwand über einen Rechner steuern kann ist das Risiko meist nicht wert.
Bei Dante und Yamahapulten geht es meist leider nicht anders, da hier so gut wie nie in zusätzliche Karten investiert wird, auch im Installationsbereich nicht. Obwohl man bei CL/QL da mit dem richtigen Dante-Patch sogar nach einem Pultreset die richtigen Ausgänge per Default zugewiesen hätte, egal ob da eine Ro8, Tesira oder sonstwas dran hängt.
genau das, also die trennung von Dante-netzwerken für unterschiedliche aufgaben hatte ich schon vor 8 jahren auf dem schirm, als ich zu meiner bestehenden alten Dante karte noch eine zweite karte mit 128 kanälen kaufte.
und dann passierte das mit dem chipmangel während corona... und ein kollege hier fragte, ob nicht zufällig jemand eine Dante karte für die dLive "übrig" hätte... und dann war ich eben so nett und hab dem geschätzten kollegen meine zweite karte verkauft. es war ja eine wirkliche notlage damals.
heute denke ich manchmal: eigentlich schade, so eine zweite karte kann doch auch vorteile haben...
brauchst du die alte Dante-Karte eigentlich noch? ![]()
Ehrlich gesagt haben wir auch schon die Netzwerkstecker von den Systemamps abgezogen, die mir die Sidefills angetrieben haben, damit die am FOH nicht aus versehen über‘s Netzwerk was an „meinen“ Amps ändern können.
Aber dumme Fehler passieren immer mal wieder. Da bin ich Mensch, kein Superhero.
Und genau sowas wie bei Wolfgang hätte mir auch passieren können, bzw ist es schon, in anderer Form.
Ich wollte schon mal einen „doofe Fehler“ thread aufmachen. Damit endlich mal klar wird, dass dumme Fehler wirklich fast jedem passieren - selbst wenn man schon diverse Strategien am Start hat um sie zu vermeiden. Bzw welche Strategien man entwickeln kann um a) doofe Fehler zu vermeiden und b) sich nicht als Versager fühlen wenn man doofe Fehler macht.
Doofe Fehler: Netzwerkstrippe zum Pult gezogen. Schukokabel vergessen ![]()
Netzwerkstrippe zum Pult gezogen. Schukokabel vergessen
Es lebe das Hybridkabel! Dass man aus Dusseligkeit gar kein Kabel zeiht, passiert dann doch eher selten.
Doofe Fehler: Kunde meint er steckt den Baustrahler für den Umbau ab, steckt aber in Wahrheit mein Surface ab. Sehr schön 30 Sek. vorm Intro.
Und das bei ner Ilive mit gefühlt ewiger Bootzeit.
Die USV war gerade beim Akkutausch...
Naja lief dank Stagerack trotzdem. Ich konnte halt nur übers I-Pad agieren.
Meine Dummheit daran war ohne USV fürs Pult auszurücken.
Oder rumgefuchtelt warum die Linke Seite nicht geht. Naja SPK Verlängerungsstecker nicht richtig verriegelt... einfach dumm.
Doofe Fehler: Netzwerkstrippe zum Pult gezogen. Schukokabel vergessen
Vor Jahren hatte ich mal die 50Ohm BNC Kabel vergessen. Da stand ich dann, auf dem Industriejob, mit der Antenne in der Hand. Und mußte jemandem erklären, dass man die Handfunke jetzt grade noch nicht nutzen kann.
Das war so idiotisch und peinlich, dass mir das tatsächlich nie wieder passiert ist. Nur wie? Es kann sein, dass ich fast manisch für jeden meiner Jobs zu viele BNC Kabel packe ![]()
Klassischer doofer Fehler:
Bei Yamaha alle Kanäle gemutet - in einem Send, nicht auf dem Masterlayer.
Im Schlimmsten Falle ist man abgelenkt, wenn man feststellt dass im Hauptlayer nichts gemutet ist und bemerkt den Fehler erst, wenn der Sänger einen böse anschaut und mehrfach ansagt, dass in seinem Monitor nichts raus kommt. Strategie: Mute Input UDK, oder nur DCAs muten, und immer zweimal checken ob man nicht im Sends-On-Fader Modus ist.
Doofe Fehler in der Pfalz:
Ein Kumpel hat vor 20 Jahren (Halogenzeit) Richtfest.
Also im neuen Haus ein paar Floor Spots verteilt, Dimmer+ Zapfanlage hingestellt und los gings.
Irgendwann am Abend ging die Zapfanlage nicht mehr an und es gab für eine Stunde nur noch warmes Bier. Dann fiel mir auf das jemand die Zapfe in einen 6er Stecker der vom Dimmer kam steckte. Zu fortgeschrittener Zeit drehte halt jemand den Dimmer zurück weil es zu hell war. ![]()
Dunkelbier? ![]()
Super geschichten hier...
Könnte man das auslagern?
Gibt's schon unter 'funny stuff' aber nur für Menschen, die auch über sich selbst lachen können. ![]()
Gibt's schon unter 'funny stuff' aber nur für Menschen, die auch über sich selbst lachen können.
Im Prinzip kann ich das - aber bei Dunkelbier hört der Spass auf!!!