Das erinnert mich an folgendes:
Ist zwar aus dem Hifi-Bereich, wo ich eigentlich mal vor fast 30 Jahren angefangen haben, lässt sich aber einfach auf unsere Branche übertragen.
Ich sollte vor ein paar Jahren mal ein Kabel "testhören"
Ein Kabel zur digitalen Musikübertragung.
Zum besseren Verständnis:
CD-LAUFWERK-->teures Kabel A--> DA-Wandler--> teures Kabel B-->teure Endstufe-->sehr teure Boxen
Es geht hier um "teures Kabel A" Ein Cinchkabel, beidseitig besteckert, mehrere hundert Euro zur digitalen Übertragung.
Kurz gesagt wurde dann das Teure mal mit einem Billigen (50 Euro) getauscht.
Alles allerdings weit ab jeder Wissenschaftlichkeit.
Sooo, ich hab mir wirklich Mühe gegeben. Ich höre sehr viel Musik auf diversen guten, sehr guten und auch manchmal schlechten Anlagen. Ich bin mitte 40 und hab sicherlich auch kein hören bis über 20khz mehr. Aber ich konnte beim besten Willen keinen Unterschied hören.
Ich hab mich dann auf einzelne Instrumente der sicherlich auch High-Endigen CD konzentriert.
Irgendwann bildete ich mir ein bei den Hihat-Becken etwas mehr "Glanz" zu hören.
Aber auch das liess sich durch mehrmaliges tauschen nicht verifizieren.
Fazit: Ich habe keinen Unterschied ausmachen können.
Witzig finde ich jetzt aber folgende Überlegung:
Wenn es einen hörbaren Unterschied geben soll, der in diesem einen Cinch-Kabel besteht,
müsste ja "teures Kabel A" mit den digitalen Daten etwas anders machen als das billige Kabel.
d.h. Daten verändern??
Oder verändert das billige Kabel Daten für schlechteren Klang und das teure nicht.
Schlussfolgerung wäre dann eigentlich: Ab jetzt nur noch billigste Computerflachbandkabel kaufen weil die verändern Daten auf keinen Fall. Wär ja auch noch schöner wenn das Festplattenkabel meine Bilanzen fälschen würde.
Was meint ihr dazu??
The Bleekman
PS: Dazu sollte noch gesagt werden das der Besitzer der Anlage und Käufer des teuren Kabels (und Vorführer) natürlich einen RIESENUNTERSCHIED gehört hat.