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Ökowahn

  • PMN-Concepts
  • 27. Oktober 2010 um 18:03
  • Pfälzer
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    • 28. Oktober 2010 um 17:43
    • #21

    Also ich habe die Erfahrung gemacht das Stabbrenner nur von den üblichen Markenherstellern funktionieren.
    No Name Produkte wie sie den 9,99€ Flutergehäusen oft beigelegt sind fallen meist nach 10-20 Stunden aus.

    Gibt es Erfahrungen zu der Steinigke Hausmarke?

    Dann werde ich halt mal Bunkern müssen! Was für ein Quatsch...
    Ich dachte die ganze Zeit Halogen ist da nicht von betroffen :(
    Obelix würde sagen: Die spinnen die Römer!

    Edit meint:
    Ich habe vorsorglich jetzt mal gebunkert, steigert sich mein Verbrauch nicht erheblich sollte der Vorrat bis weit in die Rente oder zum Vererben reichen.
    Bei Ebay gibts die zum teil noch recht günstig:
    http://cgi.ebay.de/2X-Philips-Halogen-Halogenstab-ECONOMY-118mm-R7s-500W-/120619011242?pt=DE_Haus_Garten_Inneneinrichtung_Leuchtmittel&hash=item1c15740caa

    Gruß Wolf

  • david kammerer
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    • 28. Oktober 2010 um 18:16
    • #22

    Hallo Leute,

    in diesem Zusammenhang habe ich neulich einen kurzen Bericht im Radio gehört:
    Ein findiger Geschäftsmann importiert 100W Glühbirnen aus China und verkauft sie als------tarataraaaa: "KUGELHEIZER", die "zufällig" in E27 Gewinde passen. Der Clou ist, daß sie eine top Energieeffizienz haben, da rund 95% der reingesteckten Energie direkt in Wärme umgesetzt werden und nur 5% ins Nebenprodukt Licht. :D:D:D
    Wie geil ist das denn :?::D
    Der Bericht war übrigen ohne ironischen Unterton und mit dem notwendigen Ernst gebracht, so daß ich das durchaus glauben möchte. Es wurde auch erwähnt, daß der Importeur das bewußt als "Provokations-Kunst" bezeichnet, um die Sinnhaftigkeit dieses Gesetzes zu hinterfragen.
    Also hört auf Licht zu machen, sondern eröffnet jetzt eine Abteielung "Heiztechnik für Veranstaltungsstätten" :!::D

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • Tobias
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    • 28. Oktober 2010 um 18:54
    • #23

    hier gehts zur Homepage dieses "Kunstprojekts"
    http://www.heatball.de


    "Die Leuchtwirkung während des Heizvorgangs ist produktions­technisch bedingt. Sie ist völlig unbedenklich und stellt keinen Reklamationsgrund dar."
    :D

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • zegi
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    • 28. Oktober 2010 um 20:51
    • #24

    siehe dazu auch: http://www.party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?f=37&t=68249

    Der Ton macht die Musik.

  • Jueof
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    • 29. Oktober 2010 um 07:31
    • #25

    Heatball, klasse idee :lol:

  • ewok
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    • 29. Oktober 2010 um 10:44
    • #26
    Zitat von "PNM-Concepts"

    Neuester Gag: Die 400W Fluter haben 114mm Stäbe drin (die alten waren ja bekanntermaßen 118mm)

    Ah, deshalb wackelt der neue Stab in meinem Baustrahler immer so rum :cry: :evil:

    Boah, wer denkt sich so einen Mist aus? Hab neulich beim Renovieren meine Freundin los geschickt, um einen 500W-Stabbrenner zu kaufen. Sie rief dann aus dem Baumarkt an "Hier gibt es keine 500W"... da hab ich fast schon an mir selbst gezweifelt :shock:
    Ergebnis war dann ein schweineteurer 400W-Eco-Strahler, der nicht mal vernünftig im Sochel hält... :twisted:

    Pollin hat übrigens die 500W-Teile noch im 5er-Pack für kleines Geld.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Online
    madmax
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    • 29. Oktober 2010 um 20:53
    • #27

    Komme grade aus'm mooT Baumarkt. 5er Pack für 99 Cent; 'ne ganze Gitterbox voll...

    Never stop a running System

  • Freakpedda
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    • 29. Oktober 2010 um 21:22
    • #28

    Ich finde solche kreativen Leute ( Heatball ) immer klasse, frei nach dem Motto : es gibt keine Probleme, nur Lösungen.
    Es gab auch mal einen Gastronomen, weiss nicht mehr wo genau, der hat seine Kneipe als Laientheater angemeldet.
    Da performte man jeden Abend das selbe Stück : Die Raucher.. :D

    Man muss nur Ideen haben.

    Über eigene Fehler zu lachen, kann das Leben verlängern. Über die Fehler anderer zu lachen, kann es verkürzen.

    Cullen Hightower

  • fabio hermann
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    • 30. Oktober 2010 um 02:20
    • #29

    Kurz nach dem Verbot ging im Internet ein Bild rum von einer 99 Watt Glübirne mit 5% Tolleranz, leider ist mir diese Produkt auf dem deutschen Markt noch nicht begegnet.

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • Jueof
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    • 30. Oktober 2010 um 19:05
    • #30

    Nicht vergessen sollten wir das letztlich ein guter gedanke dahinter steckt. Ohne den wärer led technologie heute noch nicht so weit. Lg

  • ewok
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    • 30. Oktober 2010 um 19:42
    • #31
    Zitat

    Ohne den wärer led technologie heute noch nicht so weit.


    So weit?!?

    Wo ist denn bitteschön die LED weit? Ich bin zur Zeit auf der Suche nach Alternativen zu in unserem Haus verbauten Halogensystemen. Die hier verbauten Lampen sind allesamt aus dem gehobeneren Preissegment (waren halt im Haus verbaut und quasi im Preis mit drin - da sagt man nicht Nein :) )
    "Theoretisch" könnte ich alle 12V-Spots an den Schienensystemen "einfach" durch LED ersetzen.

    Praktisch hapert es an der Helligkeit, dem Abstrahlwinkel und insbesondere an der fehlenden Möglichkeit, die Lampen zu dimmen! Beim Videoabend möchte ich halt kein Flutlicht überm Sofa.... Ich bin auch bereit selbst zu basteln... aber es gibt schlichtweg am Markt so gut wie KEINE ernstzunehmende Lösung für so ein triviales Problem!

    Ganz vereinzelt tauchen jetzt Leuchtmittel auf, die dimmbar sind, aber "exotischer" Formate wie zB G4-Sockel sind da IMHO noch nicht dabei - zudem fehlt dann noch eine Konstantstromquelle, die sich von einem "normalen", vorhandenen Dimmer aus bedienen lässt.

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Online
    marcoboy
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    • 31. Oktober 2010 um 08:37
    • #32

    Klar ist die LED so weit. Aber das Leuchtmittel würde 100 mal zu viel Kosten wie der Brenner :D Das mit dem Glühlampen ist so ziemlicher Quark. Denn eine Energiesparlampe Herzustellen verschwendet deutlich mehr Energie. Zumal die Entsorgung nicht geklärt ist. Eine Glühlampe kann ich den Hausmüll entsorgen. Die Sparlampe nicht. Die meisten Lampen kommen aus Fernost sind mit Giften wie Quecksilber verseucht und liefern nicht den versprochenen Lichtrom oder die Lebensdauer. Das Licht macht Außerdem Krank. Die Lobby hat die Entsorgung von dem Schrott schön ausgeblendet! Wie mit dem Atommüll das schieben wir einfach mal ein paar Generationen nach vorne und zum Schluss zahlt der Steuerzahler. Was in diesem Land so vor sich geht macht mir Angst.

    Man hat hier den Verbraucher zu unrecht entmündigt. Alleine die Stromkonzerne werden schon dafür sorgen das Verbraucher sich Gedanken über ihren Energieverbrauch machen. Wie alles aus Fernost was nicht normgerecht ist kommen auch Glühlampen ins Land :D Wenn ich mir einen 3000€ Kristallkronleuchter kaufe. Möchte ich als Bürger auch das recht haben dort Glühlampen einzusetzen. Wie schrecklich sieht dieser denn mit Sparlampen aus !

  • Kuma
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    • 31. Oktober 2010 um 23:20
    • #33
    Zitat von "fabio hermann"

    Kurz nach dem Verbot ging im Internet ein Bild rum von einer 99 Watt Glübirne mit 5% Tolleranz, leider ist mir diese Produkt auf dem deutschen Markt noch nicht begegnet.

    Den guten Nachbarn aus Polen ist diese nette Idee zugeschrieben worden, ist aber glaube ich wirklich ein Fake, habe noch keine "drüben" im Baumarkt gesehen.

    http://www.stromvergleich.de/stromnachricht…erbot-10-9-2009

    (OT: Die Polen sind aber auf die schlaue Idee gekommen 3,001 Liter Getränke anzubieten (nach E.U.-Richtlinie gibt es Pfand bis 3 Liter))

    Cheers

    Bert

    http://www.cmp-concepts.com

  • Jueof
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    • 1. November 2010 um 09:08
    • #34

    Hi, ..und ohne ökowahn hätten wir auch weniger an erneuerbaren energien. Nicht immer alles verteufeln auch wenn es gerade mal für einen selbst ein nachteil darstellt. In kurzer zeit schon werden bezahlbare, helle und angenehm leuchtende led auf den markt kommen. Lg

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    • 1. November 2010 um 10:07
    • #35
    Zitat von "Jueof"

    Hi, ..und ohne ökowahn hätten wir auch weniger an erneuerbaren energien. Nicht immer alles verteufeln auch wenn es gerade mal für einen selbst ein nachteil darstellt. In kurzer zeit schon werden bezahlbare, helle und angenehm leuchtende led auf den markt kommen. Lg


    a) Leider hat sich die Kapazität an konventionellen Kraftwerken
    durch regenerative Energienutzung nicht wirklich verringert.
    (Das entsprechende Stichwort heißt "Schattenkraftwerk")
    Durch unregelmäßigere Nutzung und Teillastbetrieb sinkt aber mitunter der
    sowiso bedauerlich schlechte Wirkungsgrad konventioneller Kraftwerke noch weiter.

    b) Ferner haben z.B. Wasserkraftwerke eine ziemlich schlechte Ökobilanz,
    verursacht durch Unmengen an verrottender Biomasse wenn das Ding
    zum ersten Mal befüllt wird, sowie sich auch später im stehenden Gewässer
    alles an Treibgut und totem Viechzeug sammelt und sich unter Luftabschluss zersetzt.
    (Wenn man z.B. überlegt dass in China im Dreischluchtenstaudamm
    gerade rund 1000 km² (!) Waldfläche versenkt wurden...)
    Und auch einen Offshore-Windpark kann man nicht so ohne jeden Einsatz
    von Energie und Rohstoffen aufbauen, da wird vorher auch eine Menge Zement gebrannt,
    Stahl gekocht und Schweröl für die Schiffe verfackelt bevor auch nur eine Kilowattstunde
    an Energie da rauskommt - und dann dauert es nochmal ziemlich lange
    bis die langsam mal grün wird...

    c) benötigen LEDs bei der Herstellung Unmengen an Energie
    und bestehen (zumindest bisher) aus teils extrem giftigen Ausgangsstoffen,
    die natürlich auch bei der Entsorgung wieder auftreten.
    (GaAs - Galliumarsenid beispielsweise)
    Allerdings ist das Thema "fachgerechte" Entsorgung in den Köpfen
    momentan schwerpunktmäßig mit dem Öffnen der Tonne
    und der Bezahlung der Müllgebühr erledigt.

    Ganz so einfach ist die Aufgabenstellung "Energiesparbeleuchtung" also nicht.
    Ferner kommt für jedes "neue" Leuchtmittel inzwischen irgendein Schaltnetzteil mit,
    welches wieder hochkomplexen und letztlich nicht mehr umweltgerecht
    zu entsorgenden Problemabfall darstellt.
    (und selbst wenn das Zeug irgendwo ganz weit weg aus dem Blickfeld
    in irgendwelchen Hinterhofwerkstätten zerpflückt wird
    fließen die wieder teils hochgiftigen Chemikalien,
    welche zur Trennung der Rohstoffe erforderlich sind, in die Ozeane.
    Wir fressen den Mist dann wieder mit jeder Portion Thunfischpizza,
    Bismarckhering und Lachschnittchen mit)

    Zumindest unter diesem Blickwinkel ist die konventionelle Glühfadenlampe
    eine durchaus "saubere" Lösung -
    insbesondere wenn man sie richtig dimensioniert,
    und konsequent abschaltet wenn sie nicht benötigt wird...

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Mechwerkandi
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    • 1. November 2010 um 10:59
    • #36

    Ich hatte neulich mal ein interessantes Gespräch mit einem Mitarbeiter eines lokalen Energieversorgers (Stadtwerke) in S-H.
    Angesprochen auf die zunehmende Verbreitung von ESL, konnte er mir berichten, das die Situation alleine aufgrund der zunehmenden Summe an Blindleistung ausgesprochen kritisch beobachtet wird.

  • falcocgn
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    • 1. November 2010 um 12:15
    • #37

    Das Thema erneuerbare Energien ist ein wunderbares Schlachtfeld für Glaubenssätze aller Art. Obwohl ich "grünes" Verhalten sehr positiv ansehe, fehlen mir bei manchen Diskussionen gewisse Punkte.

    So z.B. Thema Grundlast. Es muss ständig eine Grundmenge an Strom im Netz zur Verfügung stehen. Ich bezweifele, dass das mit unregelmäßig anfallender EE heute und in den nächsten Jahren funktioniert. Für die EE existieren eben noch keine ordenlichen Energiespeichermöglichkeiten. Elektroautos wären eine Speichermöglichkeit. Stauseen bzw. Pumpspeicherkraftwerke die andere. Doch mehr Stauseen können wir nicht bauen.

    Bei der ganzen Windkraft-Debatte wird auch zu gerne vergessen, dass eine Windmühle alleine nicht funktioniert. Da wir noch keinen Funkstrom haben, müssen entsprechende Überlandleitungen und Umspannwerke gebaut werden. Wer von Euch möchte das vor der Nase haben? Bei Offshore-Anlagen ist das ganze noch krasser. Das gesamte Wattenmeer und die Nordsee werden mit Leitungen zerpflügt werden.

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • Mister.Lange
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    • 1. November 2010 um 13:24
    • #38

    Am Beispiel der 100W Heizbälle kann ich nur sagen das ich lieber höre was geht, als das was nicht geht. Oft wird in solchen Diskussionen immer nur davon gesprochen was nicht geht. Wo bleiben denn da die Visionen und wer treibt sie voran.
    Wer es schafft weiterhin Glühlampen zu verkaufen mit der Argumentation des Heizens, der hat doch eine schöne Lücke gefunden.

    Ehrlicherweise bin ich bei diesem Thema in erster Linie Verbraucher, habe vielleicht auch noch ein relativ hohes technisches Verständnis, aber keine wirkliche Ahnung von den Problemen beim Betrieb eines Stromnetzes. Ich als Verbraucher sage mir aber, so wie in der Vergangenheit sollte es nicht weitergehen und von den Möglichkeiten her haben wir allemal das Zeug hier in Deutschland, eine Vorreiterrollen einzunehmen. Nun höre ich lieber denen zu die Ideen und Visionen haben und sich um das vorantreiben bemühen als denen die den jetzigen Stand permanent verteidigen. Dieser Logik folgend beziehe ich reinsten Ökostrom und empfehle das auch allen anderen. Das es Schwächen gibt ist dabei klar. Auch das wir nicht mit Schalter umlegen ein tolles sauberes Stromnetz haben werden. Aber die Frage ist immer wie kommen wir dahin?
    Veränderung kommt am schnellsten durch Druck zustande. Ich will einfach sauberen Strom verbrauchen. Für den Rest gibt es Fachleute. Und ich bin mir sehr sicher, dass diese die auftretenden Probleme lösen werden weil einer der Drücke die da wirken ist der eines stabilen Stromnetzes in einem industriegeprägten Land.
    Als Verbraucher sage ich also ich will jetzt! sauberen Strom.

    Wenn man es umgekehrt denkt und den Zeitpunkt abwartet bis die Netze ausreichend ausgebaut sind, die Anlagen effizient genug sind, die alten Kraftwerke abgeschrieben sind, usw. dann kann man sein Leben auch mit warten verbringen. Es gibt unzählige Beispiele, bei denen ohne entsprechenden Druck sich gar nichts verändert.

    Wichtig ist mir dabei aber trotzdem ein ehrlicher Blick auf die Dinge. Ich bin z.B. bei Biomasse sehr skeptisch. Ich denke da machen sich gerade einige Bauern im Land ihren Boden kaputt und verseuchen Ihr Trinkwasser mit Gülle Pestiziden u.ä. Da sollte man schon zum Thema Nachhaltigkeit auch den Ganzen Kreislauf betrachten.
    Ebenso finde ich das Glühlampenverbot etwas über das Ziel hinausgeschossen. Wenn es sozusagen auch noch die Halogen LM erwischt. Zuhause kann man ja sein Licht schön beeinflussen aber wenn ich unterwegs bin fällt mir in letzter Zeit immer wieder auf welch hässliches Licht in Restaurants und Hotels vorfinde. Manchmal frage ich mich da echt ob die Besitzer/Betreiber überhaupt merken, wie das aussieht.
    Meine Theorie ist dass es speziell in Restaurants vielleicht auch am Umsatz zu merken ist. Wenn es gemütlich ist, bleibt man vielleicht nach dem Essen länger und trinkt noch etwas.
    Aber das schweift etwas ab, weil es eher damit zu tun hat wie jemand seine Arbeit macht und was er für Ansprüche damit verfolgt.

  • SRAM
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    • 1. November 2010 um 14:10
    • #39

    Nur so als Hinweis für alle, die sich nicht bevormunden lassen wollen:

    http://www.leuchtmittelmarkt.com/themes/kategor…kategorieid=333

    (die Panzer-Ausführung wird es noch lange geben .......)


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Online
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    • 1. November 2010 um 16:25
    • #40

    Das das Thema "energiesparende Beleuchtung" unnötigerweise noch in den Kinderschuhen steckt (mit welchen Leuchtmitteln auch immer); liegt am Lobbiysmus der deutschen-europäischen-weltweiten Politik und den damit verbundenen milliardenschweren Interessen der Energiekonzerne und deren verstrickten Industriekonzerne; wie Autofirmen oder Lampenbläser.
    Energie; gleich welcher Art ist nix anderes als eine Handelsware; wie Bananen, Schrauben oder Winterreifen. Jeder Händler ist bestrebt, möglichst viel zum einem möglichst hohen Preis verkaufen.

    Mit dem Elektroautos isses nix anderes.
    Das könnte aber jetzt anderes werden; sind doch paar kleine Tüftler mit 'nem handelsüblichen deutschen Kleinwagen fast 600 km ohne laden gefahren. Nachzulesen in der aktuellen Ausgabe einer Autozeitung mit vier Buchstaben.
    Jedem halbwegs intelligentem Menschen wird doch keine erzählen wollen, das ein Autokonzern mit nahezu unbegrenzten finanziellen Möglichkeiten und hunderten hochbezahlten Ingenieuren zu sowas nich in der Lage sein soll.
    Im Gegenteil; im gleichen Beitrag behauptet der oberste E-Auto Mann eines bekannten deutschen Herstellers, das es in den nächsten 10-15 Jahren bei 150-200km bleiben wird.
    Na da erzählt doch einer was vom Pferd.

    Auch wenn's keiner hören will; die fleißigen Chinesen werden die Vorreiter beim Masseneinsatz von E-Autos sein.
    Einfach aus der Notwendigkeit heraus.

    Man stelle sich vor, die Entwicklung der Rechentechnik wäre auf dem Niveau des Verbrennungsmotors oder der Wolframfadenlampe stehengeblieben.

    Vor wieviel Jahren war'n die Festplatten so groß wie heutzutage der Arbeitsspeicher?

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