Wenn es für den jeweiligen Anwendungsfall zielführender ist - wahrscheinlich die Mehrheit.
Ich denke, die dLive ist von der Struktur her so, wie sie ist, und wird verkauft, weil es offenbar genug Leute gibt, die ein solches System wollen.
Für dein Ansinnen hilft im Vorfeld nur Kommunikation.
Selbst bei den Systemen mit fixen Strukturen muss man ja auch schauen, dass die Routings zueinander passen. Es hat halt nicht jeder am LS9 seine PA auf Omni Out 15/16, selbst wenn das der Yamaha-Default ist. Von Monitoren, Fills und Delay Lines reden wir da noch gar nicht.
Wenn aber ja vorher bekannt ist, was da passieren soll, ist es doch eigentlich kein Problem, dass alle Beteiligten sich untereinander austauschen und idealerweise der FOH-Betreuer aus den zugesendeten Files der Bandmischer ein gemeinsames File erstellt mit zwei Szenen drin, die dann abgerufen werden können.
Und falls das so gar nicht geht, weil höhere Komplexität in mindestens einem der Showfiles vorhanden ist - ja dann nimmt man halt die Lösung mit nem kleinen Moderationspult und lädt zwischen den Sets die neue Show ins dLive. Vorher noch den Bandmischern die Ausgangsroutings mitteilen, damit diese ihre Files anpassen können, und dann geht das auch.