• zum glück kann man sich das bei diesem system ja frei aussuchen.


    klar, der vorteil der digitalen signalübertragung geht hier zwar verloren, aber wenn die analoge kabelverbindung ohne beanstandung funktioniert, warum nicht? schliesslich liegt das kabel ja schon, man benötigt hierfür also keine weitere investition.

    das ist schon eine überlegung wert.

    ein oder zwei CAT-strippen könnte man ja trotzdem legen, um auch eine netzwerkfunktionalität zu bekommen. damit lassen sich dann z.b. Dante geräte absetzen. sonst verbaut man sie ja wiederum diese möglichkeiten.


    und die DX168 brauchst du dann möglicherweise auch nicht mehr. ;-)

  • Auf die kurzen analogen Wege eine dLive will ich auf keinen Fall verzichten.

    Die vorhandene analoge Verkabelung ist definitiv in Ordnung, aber 50m Kabel machen kein Signal besser ;-)


    Zur Zeit liegt ein 32/8 analoges Core und vier CAT-Kabel. Diese vier Strecken teile ich aber auch mit Video und Licht braucht wahrscheinlich auch mal eine Strecke.

    Wobei es Konsens ist, daß mehr CAT-Strecken her müssen. Da kann ich ja den zweiten Lockdown benutzen, um die zu verlegen Kotz*


    Gerade tendiere ich zu Mixrack in Regie, da diese die digitale Verkabelung einfacher macht. 16/8 Ein- und Ausgänge auf der Bühne sind für 98% der Vorstellungen ausreichend. Die restlichen 2% können mit dem analogen Core abgedeckt werden. Und wenn ich zu faul zum analogen Patchen bin, bringe ich eine zweite DX168 mit. Desweiteren ist die wertvollere DCM32 in der Regie besser aufgehoben, als auf der Bühne.


    Gruß

    Rainer

  • das hört sich logisch an.

    ausserdem ist die DX168 ja auch so klein und mobil, dass man sie auf der bühne in allen ecken gut verstecken kann.

    wir machen das hier genau so (aber mit der SQ als pult bleibt halt auch keine andere wahl ;-) )

    und wenn du mal ne dritte (oder vierte) DX168 zumieten musst, weißt du ja wo du dich melden kannst :-)

  • Warum nicht? 30 Euro pro Seite investieren und Zack spielt die Dlive auch entspannt an der Glasfaserleitung (Details habe ich irgendwo hier in dem Forum mal geposted, selber getestet mit 200m OM3). Und die Jungs vom Video freuen sich ggfs. auch drüber, wenn ihr direkt ein paar Adern mehr verlegt...

  • Warum nicht den Extender an die Bühne und das Mixrack in die Regie?
    Wir haben eine DM32 fest in der Regie und eine DX32 und eine DX168 an der Bühne. Das erschien mir logischer :-)

    Sodele, das Mixrack steht in der Regie.

    Danke für den Input. Ich bin gedanklich beim Mixrack immer auf der Bühne (normale Ein-Tag Livejobs) und hab für die Festinstallation den externen Anstoß gebraucht.

    Definitiv die bessere Lösung für das Haus.


    P.S. braucht jemand eine vollausgebaute DM2000?

  • DM?

    ich dachte wir hätten schon lange EUR?

    *finger


    nee, scherz beiseite:

    die idee mit dem mixrack in der regie hat ja was. es ist ja einer der großen vorteile bei dem pultsystem, dass man sich durch die vom bedienpult getrennte mixengine und inputs völlig frei entscheiden kann, wo man das einbaut.

    und wenn man das bedienpult mal nicht braucht, z.b. wenn eine fremdproduktion einfach nur ein paar summenkanäle einspielt, dann kann man das ding auch getrost ausgeschaltet lassen und die paar einstellungen einfach mit dem PC oder dem tablet (oder gar mit dem smartphone) vornehmen.


    ich beglückwünsche euch jedenfalls zu den neuen möglichkeiten!

    und jetzt hoffen wir, dass die mitbewohner dieses landes bei der corona-eindämmung fleissig mitmachen, so dass du baldmöglichst veranstaltungen über die neue technik mischen kannst!

  • Danke für den Input.


    Gerne doch. Wir hatten anfangs auch unser Mixrack auf der Bühne stehen, da war aber kein Geld mehr für Extender da und die Verkabelung war vom vorherigen System so vorgegeben. Seit 2018 steht die DM in der Regie und ein DX32 an der Bühne, dazu können wir mobil eine DX168 aufstellen.
    Aber selbst so, man kann nie genug Netzwerkkabel verlegt haben. Wir haben alleine zwischen Regie und Bühne 8 neue CAT7 Strecken und 3 ältere CAT5e Strecken. Manchmal ist auch das schon zu wenig =O

  • ok, wenn man zwei expander benutzt und die auch noch redundant betreibt, dann sind natürlich schon 4 leitungen belegt.

    ich betreibe meine expander in den seltensten fällen redundant, hatte noch nie ein problem. deshalb bin ich da ein bisschen mutiger und nehme da meist eine einzelne leitung pro expander ;-)

    bei großen produktionen, also wenn da mehrere tausend leute zuhören, ist redundanz natürlich schon ein sinnvolles thema, keine frage.

  • beim schnellen rückwärtsüberfliegen der letzten Beiträge...


    ok, wenn man zwei expander benutzt...

    Ich so: Endlich gibt es bei A&H Expander...(*freu :)) ... aber wieso benutzt man 2...?


    ...und die auch noch redundant betreibt,...

    Hä? Wieso muss man jetzt Dynamics redundant betreiben?

    ...dann sind natürlich schon 4 leitungen belegt.

    Ach so, damit sind I/O-Racks/Stageboxen gemeint ;(



    gute nacht zusammen ich mach jetzt besser mal das Gate zu. :D

  • Howdy


    dLive und AMM (Automixer)


    Es gibt zwei Modi:

    - NOM -> Nur der besprochene Kanal ist offen, nicht besprochene Kanäle sind zu.


    -D-Classic -> Alle Kanäle sind offen, sobald einer besprochen wird gehen die anderen zu.


    Hab ich das richtig verstanden?


    Bei meinen beiden bisherigen Einsätzen habe ich immer nur den NOM-Modi verwendet. Bei diesem stört mich, daß die Gainreduzierung von 3dB für jeden weiteren offenen Kanal deutlich zu hören ist. Ein geringerer Wert ist nicht einstellbar, nur ein höherer.

    Verhält sich der D-Classic in dieser Hinsicht besser?


    Gruß

    Rainer

  • ich muss zugeben, dass ich alle jobs bisher mit dem d-classic gemacht habe, sowohl mit der dLive, als auch mit SQ und QU16.


    die pegelreduzierung im NOM automixer kommt daher, weil ja normalerweise mehrere kanäle gleichzeitig "offen" sein können, eben "Number of Open Mics". das verhindert, dass bei verdopplung der offenen kanäle die empfindlichkeit des gesamtsystems steigt. hier ist es also richtig und wichtig, dass der gesamtpegel reduziert wird. ich wüsste jetzt aber nicht, warum man da mehr als 3dB brauchen sollte, denn in aller regel sind die mikros der einzelnen sprecher relativ weit voneinander entfernt, so dass es hier nicht zu einer idealen addition kommen kann.

    die "off Attenuation" würde ich aber immer deutlich runterschrauben und mich nach der möglichen anzahl der kanäle richten.

    was mir hier beim NOM allerdings fehlt ist die einstellmöglichkeit, wie viele mikros maximal geöffnet sein dürfen. diese möglichkeit kenne ich so von früher, als ich noch viele konferenzraumsysteme verbaut habe. ansonsten ist der aber feiner auf die situation einstellbar als der D-Classic. In konferenzräumen würde ich deshalb vermutlich den NOM nutzen, vor allem wenn die sache mal wieder in verbindung mit schlechter raumakustik funktionieren muss.


    bisher waren meine jobs damit aber immer diskussionsrunden, auf die man sich nicht lange und gründlich vorbereiten konnte. deshalb hab ich mich da stets für die einfachern D-Classic entschieden - und das hat bisher immer super funktioniert.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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