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Verstärker für 9x Boxen

  • Macelskie
  • 13. Dezember 2022 um 12:42
  • Macelskie
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    5
    • 13. Dezember 2022 um 12:42
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich hoffe dass ich mit meinem anliegen im richtigen Bereich bin.

    Mein vorhaben ist folgendes:

    • Wir haben neun Lautsprecher mit einem Widerstand von 8Ω verbaut
    • Alle Signale werden per Dante am Midas gemischt und per Dante an den Amplifier übergeben.
    • Dafür suche ich nun einen Verstärker. Alle gängigen Verstärker haben ja 8-Kanäle.
      Ich würde dafür jetzt gerne eine Einschätzung von euch haben:
      Macht es Sinn das über einen 8-Kanal Verstärker zu realisieren? Dann würde ich zwei Boxen jeweils an einen Kanal der Verstärkers anschließen. Das müsste dann ja pro Kanal eine Impedanz von 4Ω ergeben, sodass gängige Verstärker das leisten können.

    Oder sollte ich das anders realisieren?

    Ich bin für Tipps dazu sehr dankbar.

    VG

    80f731710-sound-kopie.png

  • hell&dunkel 13. Dezember 2022 um 15:50

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • yamaha4711
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    • 13. Dezember 2022 um 16:18
    • #2

    Verrate uns doch mal was die 9 LS beschallen sollen.

    Soll das Hintergrundbeschallung in einer Kneipe sein. Delayfills in einem Theater. Surroundgedönse im Wohnzimmer oder GugWasIchTolleAnlageHab im Partykeller?

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • treibsand
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    • 13. Dezember 2022 um 16:29
    • #3
    Zitat von yamaha4711

    Verrate uns doch mal was die 9 LS beschallen sollen.

    Soll das Hintergrundbeschallung in einer Kneipe sein. Delayfills in einem Theater. Surroundgedönse im Wohnzimmer oder GugWasIchTolleAnlageHab im Partykeller?

    Ich sag mal so:

    - für Kneipenhintergrund ist das etwas hochpreisig...

    - Delayfills im Theater mit Deckenlautsprecher? Wohl kaum.

    - Surround im Wohnzimmer. Vielleicht. Aber mit Transciever, Midas & Dante? Muss ein spannendes Zimmer sein.

    - Partykeller mit denen hier?!? Autsch.

    Aber es fehlen natürlich relevante Infos. Die Idee mit je 2x 8Ohm an einen Ampkanal ist wohl die gängigste Lösungsform, solange innerhalb des Systems kein Delay etc. nötig ist. Auch 3 oder gar 4 dieser niedlichen Speaker sind am Ampkanal denkbar - da wird die Leistung aber etwas dünn ausfallen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • MatzeRockt
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    • 13. Dezember 2022 um 16:42
    • #4

    Wenn ich Shure MXWAPT8 lese wird es wohl Richtung Konferenzraumbeschallung gehen.

    Alle Lautsprecher im gleichen Raum?

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • yamaha4711
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    • 13. Dezember 2022 um 17:29
    • #5

    Gehen wir mal von Konferenzraum aus.

    Mehrkanal wird nicht nötig sein, ausser man kann den Raum unterteilen oder es sind gar verschiedene Räume.

    Braucht es dann wirklich für 9 LS auch 9 Amp Kanäle? Eigentlich nicht, ausser eben 9 Einzelräume.

    Also... sollen wirklich auf 9 LS 9 unterschiedliche, voneinander unabhängige Quellen aufschlagen oder dürfen mehrere LS ein- und dieselbe Quelle wiedergeben?

    Falls letzteres kann man die Deckendosen entsprechend verschalten und man braucht dann deutlich weniger Amp Kanäle. Hinweis: Neben Parallelschaltung gibt es immer auch noch die Serienschaltung.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • marce
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    • 13. Dezember 2022 um 18:17
    • #6

    Lt. Handbuch sind die Dinger 100V-fähig - wie viele Ampkanäle dann notwendig oder sinnvoll sind (ggf. Zonenbeschallung) würde eine Skizze des Raumes evtl. erleuchten...

  • Macelskie
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    • 13. Dezember 2022 um 20:22
    • #7

    Hallo zusammen,

    vielen Dank erst mal für eure Rückmeldungen.

    Ein paar Infos zum Hintergrund:

    • Alle LS befinden sich in einem Raum
    • Der Raum ist ein klassischer Seminar / Konferenzraum (Speaker vorne mit Mikrofon + Zuspieler)
    • Die DM6C sind bauseitig schon vorhanden
    • In meiner Vorstellung gehen alle Soundquellen (Mikros + Zuspieler) durch das Midas und werden dann gepegelt an dem Amp weiter gegeben.
    • Alle LS-Kabel kommen bereits an einem zentralen Punkt an

    Letztendlich wird der komplette Raum immer das gleiche Signal ausspielen, sodass ich für Vorschläge mit weniger AMP-Kanälen und entsprechenden Verschaltungen sehr offen bin.

    Danke im Voraus!956559336-bildschirm-foto-2022-12-1.png

  • yamaha4711
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    • 13. Dezember 2022 um 22:14
    • #8

    Ich würde die LS in 3er Päckchen parallel verdrahten. Dadurch kann man die LS Reihen getrennt einpegeln (vorne etwas leiser, hinten etwas lauter), um Feedback zu vermeiden. Dann braucht es 3 Ampkanäle, also reicht ein 4 Kanal Amp (dieser sollte dann 2 Ohm fähig sein) vollkommen aus. Hat man gar einen Kanal in Reserve.

    Den ganzen Aufwand mit Dante, dem großen Mischer und all dem anderen gedönse braucht es eigentlich nicht. Keep it simple.

    Ein einfacher Zonenmischer, ne gute 4 Kanal Endstufe und gut ist.

    Wieviele Eingangskanäle sind denn zu verwalten. In der Regel bei so etwas max. 4 Mikros, eher 2. Dazu noch ein Zuspieler und einen externen für Laptop o.ä.

    Da würde ich lieber in eine Funkstrecke für den Laptop investieren oder mind. in eine DI, damits net brummt.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Ton Heini
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    • 13. Dezember 2022 um 22:37
    • #9

    Meine Glaskugel sagt das die Bose Teile 100V Trafos haben. Dementsprechend benötigst Du genau 1Amp Kanal und jemanden der Dir dabei hilft!

    Ganz im Ernst Deine Frage impliziert das Du überhaupt keine Ahnung hast. Das ist auch nicht schlimm und garnicht böse gemeint.

    Aber das Problem wirst Du nicht im Internet lösen. Lass Dir von einem örtlichen Dienstleister helfen.

    Viel Erfolg.

  • Online
    skyper
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    • 13. Dezember 2022 um 22:47
    • #10

    Frage ist erstmal, welchen Amp Du gerade kaufen kannst der Dante spricht :)

    und was das Nutzungsprofil für Anspruch und Tonmaterial erwarten lässt.

    Ist das eher eine Executive - Kiste mit regelmäßig Videokonferenzen der Vorstandsetage, Vorstellung der neuesten Werbevideos etc, oder eher gelegentlich der Staplerfahrer Klaus zu Schulungszwecken und die Weihnachtsansprache des Betriebsrates?

    Brauchst Du links/rechts Ortung zwecks Podiumsdiskussion?

    Für einen handelsüblichen Schulungsraum würde ich aus dem Bauch heraus in der Luxusvariante vorne/mitte/hinten machen, dann kannst Du die Pegel und Laufzeiten zur Rednerposition angleichen.

    Oder noch pragmatischer in vorne bzw mitte/hinten trennen.

    Technisch am besten über die angesprochene 100V-Option, dann ist es wurscht wie viele Lautsprecher Du parallel schaltest, solange die Gesamtleistung unter der Endstufenleistung liegt.

    Oder je drei Lautsprecher niederohmig parallel als 2,7 Ohm mit einem entsprechend belastbaren Amp. Z.b. Powersoft mezzo 304AD oder 604AD oder so.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
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  • test
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    • 14. Dezember 2022 um 08:17
    • #11

    das mit dem dante kannst du lösen indem du einen adapter nutzt der von dante auf analog umsetzt. amps die dann den rest machen gibt es wie sand am meer. das mit dem delay solltest du aber machen, da das ganze, je nach raum größe, sonst zu einem problem werden kann.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • marce
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    • 14. Dezember 2022 um 08:33
    • #12

    wobei Delay bei Deckenlautsprechern auch Probleme verursachen kann - die Dinger tun ja alles, außer gerichtet "von der Bühne weg" abstrahlen - und bei drei Reihen würde ich jetzt nicht mal vom größten Raum ausgehen.

    Delay würde ich da eher weglassen - eher ein Schaltmöglichkeit für die Reihen vorsehen, daß man ggf. die letzte auch mal auslassen kann, wenn der Raum nicht voll besetzt ist...

  • TomyN
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    • 14. Dezember 2022 um 09:44
    • #13

    Gibt es überhaupt Bose Lautsprecher, die ohne Bose-eigenen Prozessor funktionieren?
    (Duck und weg ... )

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • niggles
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    • 14. Dezember 2022 um 10:09
    • #14
    Zitat von TomyN

    Gibt es überhaupt Bose Lautsprecher, die ohne Bose-eigenen Prozessor funktionieren?
    (Duck und weg ... )

    Laut Bose tun die neueren Serien das. Meiner Erfahrung nach klingt das grauenhaft und es ist schwierig die Entzerrung mit einem Fremd-DSP nachzubilden.

    Daher hier mal die Frage an den TS: Was ist da überhaupt passiert? Warum baut da jemand Bose Lautsprecher ein ohne eine dazu passende Endstufe und den passenden Systemprozessor?

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • yamaha4711
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    • 14. Dezember 2022 um 10:40
    • #15

    Ist das denn auch bei den bösen Deckendosen so? Wirklich? Echt jetzt?

    Ein Grund mehr dieses Material nicht zu nutzen.

    Bei einer ausgewachsenen PA/System versteh ich es ja noch. Aber bei Deckenberieselung brauchts das nicht wirklich.

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  • niggles
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    • 14. Dezember 2022 um 10:44
    • #16
    Zitat von yamaha4711

    Ist das denn auch bei den bösen Deckendosen so? Wirklich? Echt jetzt?

    Ein Grund mehr dieses Material nicht zu nutzen.

    Bei einer ausgewachsenen PA/System versteh ich es ja noch. Aber bei Deckenberieselung brauchts das nicht wirklich.

    Das sind immerhin koaxiale Zweiwege-Systeme die aber leider ein viel zu kleines Rückkammervolumen haben. Das ist jetzt kein typisches Bose-Problem, die vergleichbaren Lautsprecher z.B. von QSC klingen ohne Systemendstufe auch nach nix.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • secluded
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    • 14. Dezember 2022 um 11:16
    • #17

    3 Reihen, wie schon mehrfach erwähnt (vorne, mitte, hinten), dann den dazuholen:

    PowerShare 404D | Bose Professional
    Erfahren Sie mehr über Leistungsverstärker und den skalierbaren PowerShare PS404D Leistungsverstärker von Bose Professional.
    pro.bose.com

    , mit Dante füttern, 100V Ausgänge auf die 3 Reihen legen, Delays einstellen, fertig - oder jemanden holen, der sich damit auskennt :)

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • yamaha4711
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    • 14. Dezember 2022 um 12:14
    • #18

    Hmm.. also Deckendosen von Monacor oder JBL brauchen das nicht.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • TomyN
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    • 14. Dezember 2022 um 12:27
    • #19

    Delay bei Deckenlautsprechern? Ich hab da nicht so die Erfahrung mit Installationen, die sowas können/könnten, aber ist das überhaupt sinnvoll?

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  • patec
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    • 14. Dezember 2022 um 12:47
    • #20
    Zitat von niggles

    Laut Bose tun die neueren Serien das. Meiner Erfahrung nach klingt das grauenhaft und es ist schwierig die Entzerrung mit einem Fremd-DSP nachzubilden.

    Der genannte DM6C hat einen für einen Deckenlautsprecher völlig unspektakulären Frequenzgang und gehört klar zu den Besseren seiner Art. Der ist mit zwei parametrischen Filtern praktisch flat zu ziehen und klingt auch ganz ohne Entzerrung recht gut. Diese weit verbreitete Bose-Bashing ist aus meiner Sicht nicht immer nachvollziehbar und stammt wohl noch aus 802 Zeiten...

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